Ausbau von Temelín

Dienstag, 25 Oktober 2011 – Temelín

Für den geplanten Ausbau des südböhmischen Atomkraftwerks Temelín um zwei Reaktorblöcke hat einer der Bewerber für den Großauftrag am Montag öffentlich seine Visitenkarte abgegeben. Sollte das tschechisch-russische Konsortium Škoda JS, Gidropress und Atomstrojexport bei der Ausschreibung das Rennen machen, werde dies tschechischen Unternehmen Subaufträge in einer Gesamthöhe von vier bis fünf Milliarden Euro einbringen.

 

Ausgezeichnete Wirtschaftsförderung in der Region

Dienstag, 13 September 2011

Die Regierung von Niederbayern ist am Samstag in Würzburg von der Oskar-Patzelt-Stiftung mit dem Sonderpreis des Großen Preises des Mittelstandes ausgezeichnet worden. Deutschlands „begehrteste Wirtschaftsauszeichnung" (Die Welt) gibt es für die erfolgreiche Wirtschaftsförderung der Behörde, mit der sie die Betriebe in der Region stärkt und neue Arbeitsplätze schafft.

 

Budweiser Budvar-Brauerei wird Staatsunternehmen bleiben

Dienstag, 07 Februar 2012

Die tschechische Regierung hegt nicht die Absicht, den letzten großen Staatsexporteur von Bier, die Budweiser Brauerei Budvar, zu privatisieren. Für eine Privatisierung sei die Zeit momentan nicht günstig, sagte Premier Petr Nečas am Montag in Prag. Nečas reagierte damit auf eine Aussage des Kreishauptmanns von Südböhmen, Jiří Zimola, nach dessen Meinung die Bestrebungen um eine Abberufung des langjährigen Direktors der Budvar-Brauerei, Jiří Boček, ein klares Indiz für den baldigen Verkauf des staatlichen Unternehmens seien.

 

Deutsche Firmen investieren in Energieeinsparungen

Donnerstag, 20 Oktober 2011

Mehr als die Hälfte der deutschen Investoren in Tschechien führen in ihren Unternehmen Energieeffizienz- Maßnahmen durch. Das ist das zentrale Ergebnis einer Umfrage der Deutsch-Tschechischen Industrie- und Handelskammer (DTIHK) unter ihren Mitgliedern. Die Unternehmen reagieren damit auf die steigenden Energiekosten und setzen auf energiesparende Technologien.

Die grüne Pistole

Freitag, 21 Oktober 2011

Agrar-Subventionen aus Brüssel sollen stark eingeschränkt werden. Das geht aus einem in der vergangenen Woche vorgestellten Bericht der EU-Kommission hervor. Demnach soll ein landwirtschaftlicher Betrieb – egal welcher Größe – nur noch maximal 300.000 Euro (7,4 Millionen Kronen) von der Europäischen Union erhalten. Etwa ein Drittel der bisherigen Direkthilfen sollte nur dann an die Landwirte ausgezahlt werden, wenn sie umweltfreundliche Auflagen erfüllen. Generell soll gelten: Ökobauern müssen finanziell stärker unterstützt werden.

Die Strom-Diät macht reizbar

Freitag, 17 Februar 2012

Mit der Energiewende in Bayern ist es wohl ein wenig wie mit einer Diät: Der Entschluss dazu erfolgt aus Einsicht in die Notwendigkeit – aber rechte Begeisterung über den damit verbundenen Verzicht kommt naturgemäß nicht auf. Außerdem werden alle Beteiligten über kurz oder lang ziemlich reizbar, denn Hunger tut bekanntlich weh. Und der Energiehunger im Freistaat, der ist groß.

 

Europäisches Zentrallager kommt in die Oberpfalz

Freitag, 30 September 2011

Die Tremco Illbruck Gruppe ist ein Anbieter von Abdichtungsprodukten und -systemen sowie Dienstleistungen für Bau, Industrie und Handel. Im März 2011 wurde am Firmenstandort in Bodenwöhr eine neue Doppelimprägnieranlage in Betrieb genommen. Dieser Großinvestition folgt nun eine Werkserweiterung: Bis zum Frühjahr 2013 entsteht in Bodenwöhr ein europäisches Zentrallager. Für die große Investitionsbereitschaft zeichnet das Regionalmarketing Oberpfalz die Tremco Illbruck Produktion GmbH zum "Unternehmen des Monats" aus.

 

Freistaat und BMW arbeiten für heimische Wirtschaft und Integration

Freitag, 23 September 2011

Murat Aksel hat sich am Donnerstag in der Regierung von Niederbayern als neuer Lei-ter des BMW-Komponentenwerks Landshut vorgestellt. Im Gespräch mit Regierungspräsident Heinz Grunwald erläuterten Aksel und Werkssprecherin Saskia Eßbauer die Schwerpunkte des Landshuter Standortes im Konzern. „Wir müssen der beste Zulieferer für die Werke sein, die unsere Autos bauen", sagte Aksel.

 

Grenzüberschreitende Industriestandortkarte

Montag, 06 Februar 2012

Zwischen Pilsen und Regensburg arbeiten Handel, Dienstleistungen und besonders Industrie immer enger zusammen. Die neue grenzüberschreitende Industriestandortkarte der IHK zeigt, warum Kooperationen fruchten.

Kooperationen beiderseits der Grenze sind so erfolgreich, weil die Strukturen in Ostbayern und Westböhmen sich sehr ähnlich sind", so der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der IHK Josef Beimler. Er beobachtet: „Sind Sprachbarrieren und sonstige Ressentiments überwunden, klappt es mit der Zusammenarbeit zwischen Oberpfälzer Firmen und Unternehmen aus der Pilsener Region meist bestens." Vorteile entstünden dabei für beide Seiten.

 

Großzügige Bürgeranleihe spaltet Experten

Mittwoch, 21 September 2011

Tschechien will mittels Bürgeranleihen die Bevölkerung stärker am "Unternehmen Staat" beteiligen. Experten sind gespalten und warnen gar vor einem Ausverkauf des Staates.

Prag. Mehr privat am Staat? Wenn es nach dem tschechischen Finanzminister Miroslav Kalousek geht, sollen die Bürger nicht nur über Steuerabgaben, sondern auch über Anleihenkäufe stärker in die Staatsfinanzen eingebunden werden. "Wir wollen den Haushalten ebenso vorteilhafte Investitionsmöglichkeiten wie großen Finanzgruppen und Banken bieten", so Kalousek.

 

HAINDLING-Jingle für das Niederbayern-Forum

Freitag, 28 Oktober 2011

Hans Jürgen Buchner, alias HAINDLING bringt die Menschen mit seiner Musik zusammen – genau das ist auch die Aufgabe des Niederbayern-Forum e.V.

Der Verein stellt die Kompetenzen der Region Niederbayern als attraktiven Lebensraum und leistungsfähigen Wirtschaftsstandort dar und bündelt die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen, die individuellen und institutionellen Kräfte Niederbayerns, um für den Raum in seiner Gesamtheit zu werben.

 

Herausragende regionale Architektur

Montag, 05 Dezember 2011

Umweltfreundlich, kostengünstig, zweckmäßig, ästhetisch und aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz; So sind die Bauten die am 14. Oktober 2011 mit dem ersten Holzbaupreis Bayerischer Wald ausgezeichnet wurden. Die Gewinner des regionalen Architekturwettbewerbs zeigen, was mit dem modernen Baustoff Holz heute alles möglich ist, sei es im privaten, gewerblichen oder öffentlichen Bauen. Auch Landwirtschaftsminister Helmut Brunner (CSU), der die Preise und Auszeichnungen überreichte, betonte die Leuchtturmfunktion der ausgezeichneten Gebäude: „Wenn sich noch mehr Bauherren in Bayern für den Baustoff Holz entscheiden sollen, dann brauchen wir solche Vorbilder."

 

Landkreise wollen Vorreiter sein

Dienstag, 27 Dezember 2011

Verbandschef Jakob Kreidl: „Die Energiewende wird in den ländlichen Regionen entschieden, nicht in den Städten"

Die bayerischen Landkreise wollen dafür Sorge tragen, dass erneuerbare Energien sich durchsetzen. Nicht die Städte, sondern die ländlichen Regionen seien der Ort, an dem die Energiewende entschieden werde, sagte der Präsident des Bayerischen Landkreistags, Jakob Kreidl. Er will für seinen Verband hier eine Vorreiterrolle durchsetzen.

Marienbader Gespräche

Samstag, 29 Oktober 2011

Die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz lädt wieder ein zu den „Marienbader Gesprächen" mit Vertretern von Wirtschaft, Behörden und Institutionen aus Tschechien, Österreich und dem nordöstlichen bayerischen Wirtschaftsraum. Die Veranstaltung will ein umfassendes Bild von den aktuellen Entwicklungen in der Region beiderseits der Grenzen vermitteln und Kontakte zwischen den verschiedenen Akteuren schaffen. Gemeinsam soll diskutiert werden, wie die Zusammenarbeit aller Beteiligten weiter ausgebaut und verbessert werden kann. Drei Arbeitskreise befassen sich mit Themen, die in diesem Zusammenhang sehr wichtig sind: mit der grenzübergreifenden Ausbildung und Arbeit, mit der Entwicklung von grenzübergreifenden Strukturen des gemeinsamen Wirtschaftsraums und mit der Frage, welche Hemmnisse für die Unternehmen bei der grenzüberschreitenden Ausführung von Lieferungen und Dienstleistungen bestehen und wie man sie abbauen kann. Die Ergebnisse der Arbeitskreise werden dem Plenum vorgestellt. Ein persönlicher Austausch von Gedanken und Erfahrungen unter den Teilnehmern beim Abendessen bildet den Abschluss der Veranstaltung.

 

Marienbader Gespräche

Montag, 14 November 2011

Es geht in großen Schritten vorwärts bei der Zusammenarbeit im Grenzraum. Das war bei den vierten Marienbader Gesprächen, organisiert von der Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz, deutlich zu spüren. Ein halbes Jahr vor der offiziellen Gründung der Europaregion Donau-Moldau vertieften rund 150 Behördenvertreter und Unternehmer aus Ostbayern, Tschechien und Österreich ihre Beziehungen.

"Hier sitzt die geballte Kompetenz aus dem Grenzraum", begrüßte Organisator Ludwig Rechenmacher, Leiter der Handwerkskammer-Abteilung Außenwirtschaft, die Teilnehmer im Gesellschaftshaus "Casino" in Marienbad. Nun gelte es, die bereits bestehenden Projekte und Initiativen im Grenzraum zu bündeln und unter das Dach der Europaregion zu stellen.