Freunde für biologische Vielfalt

Montag, 12 Dezember 2011 – Dörfel

Noch bis zum 15.02.2012 veranstaltet das Naturschutzzentrum Erzgebirge einen deutsch-tschechischen Schülerwettbewerb zum Thema "Wasser".

Der Wettbewerb findet im Rahmen des grenzübergreifenden Ziel3-Projektes "Pestrý-Bunt. Freunde für biologische Vielfalt im Erzgebirge/ Krušné hory" statt. Deutsche sowie tschechische Schüler sind ab sofort aufgerufen, sich die Fragebögen aus dem Internet herunterzuladen.

 

Hohe Waldbrandgefahr in Bayern

Mittwoch, 24 August 2011

Die Hitzewelle aus Nordafrika hat die Waldbrandgefahr in Südbayern deutlich ansteigen lassen.

Wie Forstminister Helmut Brunner in München mitteilte, zeigt der Gefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes in weiten Teilen Südbayerns bereits Stufe vier von insgesamt fünf an.

 

Im Kampf gegen die Motorsäge

Montag, 31 Oktober 2011

Die Umweltpolitiker im Landtag drängen auf eine Verbesserung des zuletzt von Spannungen geprägten bayerisch-tschechischen Dialogs über die grenzüberschreitende Nationalparkregion Bayerischer Wald und Böhmerwald (Sumava).

Auslöser dafür waren die deutlichen Worte von Mitarbeitern des Umweltministeriums im Umweltausschuss des Landtags. "Es gibt im Bereich des Nationalparks Sumava Entwicklungen, die uns mit Sorge erfüllen", erklärte der zuständige Ministerialrat Franz Bichlmeier. Und Josef Wanninger von der Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald warnte: "Wenn das Management in Tschechien schlechter wird, hat das auch massive negative Auswirkungen auf die bayerische Seite."

 

Käfer essen Bäume auf

Freitag, 11 November 2011

Darf der Borkenkäfer in Nationalparks so bekämpft werden, wie es in einem Wirtschaftswald üblich ist? In welchem Umfang erfordert der Naturschutz hier den Verzicht auf menschliche Eingriffe und wirtschaftliche Nutzung, um einem langfristigen Umbau von geplanten und gepflanzten Forsten zum Naturwald freien Lauf zu lassen?

Katastrophenschutzübung in Niederbayern

Mittwoch, 05 Oktober 2011

Die Regierung von Niederbayern hat in einer Katastrophenschutzübung in der vergangenen Woche einen Unfall im Kernkraftwerk Isar 2 in Essenbach im Landkreis Landshut simuliert. Das Szenario führte bis zur Evakuierung ganzer Gemeinden, weil aus dem Kraftwerk kurzfristig Druck abgelassen werden musste, um eine Explosion zu vermeiden. Insgesamt waren rund 140 Menschen aus 40 Behörden und Organisationen im fiktiven Einsatz. Dabei wurde die Kommunikation zwischen Verwaltung, Rettungskräften und Polizei auf die Probe gestellt und weiter verbessert.

Kühle Witterung schadete dem Borkenkäfer

Freitag, 26 August 2011

Für den Borkenkäfer war 2011 ein unangenehmes Jahr, sagt Wolfgang Scheffelmann. Gerade der Beginn des Sommers mit kühlen Temperaturen und viel Feuchtigkeit hätten dem Wald gut getan und dem Schädling geschadet, berichtet der Abteilungsleiter am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Für Erleichterung sorge das vor allem im Lamer Winkel: "Hier gibt es Ängste, der Borkenkäfer könne aus dem Böhmerwald überspringen." Im Nationalpark Sumava und den angrenzenden Gebieten wütet der Käfer nämlich seit Längerem im großen Stil und sorge mittlerweile für hitzige Debatten. Zuletzt hatten sich sogar Naturschützer an Bäume gekettet, um Rodungen in dem tschechischen Nationalpark zu verhindern.

 

Landrat nimmt ersten Elektro-MINI in Empfang

Donnerstag, 24 November 2011

Im Beisein von Bayerns Wirtschaftsstaatssekretärin Katja Hessel und Umweltminister Marcel Huber hat die BMW Group am 23. November in ihrem Werk in Dingolfing den ersten von zehn MINI E Elektrofahrzeugen für einen wissenschaftlichen Feldversuch zur E-Mobilität im Bayerischen Wald an Landrat und Bezirkstagspräsident Franz Löffler übergeben. Auch die Landräte der weiteren fünf an dem Projekt E-Wald beteiligten Landkreise und der Nationalpark Bayerischer Wald erhielten Fahrzeuge. Franz Löffler dankte der BMW Group und versicherte: "Das Fahrzeug wird am Landratsamt Cham stationiert und bei uns täglich im Einsatz sein. Damit können wir unter Beweis stellen, dass das Fahrzeug auch für den Alltagsbetrieb voll einsatzfähig ist."

 

Laubfrosch soll wiederangesiedelt werden

Mittwoch, 24 August 2011

Der Amphibienexperte Oliver Dibal von der höheren Naturschutzbehörde in Landshut hat am Montag über hundert Laubfroschhüpferlinge in einem Biotop der LBV-Kreisgruppe Straubing-Bogen, Landesbund für Vogel-, Arten- und Biotopschutz im Sallacher Moos ausgesetzt. Ob es durch die Wiederansiedlung zur "Rückkehr des Froschkönigs" kommt, ist aber nicht klar.

Es ist nicht genau geklärt, ob der Froschkönig im Märchen der Prinzessin in Gestalt der für viele Laien weniger attraktiven Erdkröte oder des heutigen Sympathieträgers Laubfrosch erschien.

 

Luchs-Population in Ostbayern stagniert

Dienstag, 30 August 2011

Er lässt sich nicht gerne blicken. In der Dunkelheit streift er durch das Unterholz, springt auf Samtpfoten über Stock und Stein. Der Luchs ist in die Oberpfalz zurückgekehrt. Doch die einzelnen Exemplare der scheuen Großkatze scheinen in ihrer alten Heimat zu fremdeln. "Die Population stagniert", erklärt Sybille Wölfl vom "Luchsprojekt Bayern".

Diplom-Biologin Wölfl beobachtet im Auftrag von Bund Naturschutz, Landesbund für Vogelschutz und der Wildland-Stiftung die Ausbreitung des Luchses.

 

Naturschützer vertiefen Kontakte

Donnerstag, 29 Dezember 2011

Im Dezember fand im Naturschutzzentrum Erzgebirge eine deutsch-tschechische Mitarbeiterschulung zum Thema "Biodiversität" statt. Eingeladen waren die Beteiligten des grenzübergreifenden Ziel3-Projektes "Pestrý-Bunt. Freunde für biologische Vielfalt im Erzgebirge/ Krušné hory". Es kamen 22 Teilnehmer aus deutschen und tschechischen Naturschutz- und Bildungseinrichtungen zusammen, um sich über das Kernanliegen des Projektes, die Biodiversität / biologische Vielfalt im Erzgebirge auf beiden Seiten der Grenze, auszutauschen.

 

Regierung will seltene Pilze bewahren

Donnerstag, 20 Oktober 2011

Die Regierung von Niederbayern treibt ein ungewöhnliches Naturschutzprojekt voran. Sie will einen regelmäßig genutzten Übungsplatz der Bundespolizei und Flächen der Stadt Deggendorf zu einem rund 100 Hektar großen Naturschutzgebiet machen. Im Deggendorfer Himmelreich zwischen dem westlichen Stadtrand und dem Schalterbachtal soll Niederbayerns erstes Naturschutzgebiet entstehen, das in erster Linie dem Erhalt seltener Pilze dient. Die Pläne, die von der Bundespolizei unterstützt werden, liegen von 25. Oktober bis 24. November im Rathaus und im Landratsamt Deggendorf aus. So lange können dort Stellungnahmen zu dem Vorhaben abgegeben werden.

Smog im Mährisch-Schlesischen Kreis macht Einwohnern das Leben schwer

Montag, 30 Januar 2012

Die Menschen im Mährisch-Schlesischen Kreis leiden erneut unter Smog. An allen 15 Messstationen des Kreises wurden am Sonntagmorgen stark überhöhte Werte bei der Luftverschmutzung registriert; die Messungen ergaben Werte zwischen 206 und 322 Mikrogramm Feinstaub je Kubikmeter Luft.

 

Tschechien plant 79 Prozent Atomstrom

Dienstag, 08 November 2011

Ziemlich verärgert zeigt sich der Umweltlandesrat Rudi Anschober (Grüne) über das zukünftige Energiekonzept Tschechiens, das Anfang 2012 beschlossen werden soll. Es besagt, dass die Atomenergie massiv ausgebaut wird. "Das ist eine gefährliche Drohung für ganz Europa. Tschechiens Regierung will sich offensichtlich als energiepolitischer Geisterfahrer profilieren."

Sechs Varianten sind aktuell in Diskussion. Laut dem Grün-Politiker deutet alles darauf hin, dass sich das sogenannte Szenario A2 (das noch als eines der moderatesten gilt) durchsetzen wird. Dieses hat zum Ziel, den Anteil der Atomenergie im Land bis 2060 von derzeit 30 Prozent schrittweise auf 79,1 Prozent auszubauen.

 

Umweltminister Mittel- und Osteuropas warnen vor schärferen EU-Klimazielen

Mittwoch, 09 November 2011

Die Umweltminister von sechs mittel- und osteuropäischen Staaten warnen vor einer einseitigen Verschärfung der EU-Klimaziele. Man dürfe nicht nur über die Verpflichtungen Europas sprechen, sagte der tschechische Gastgeber Tomáš Chalupa nach einem zweitägigen Treffen mit seinen Kollegen im westböhmischen Zbiroh. Laut Chalupa müsse man auch darüber reden, ob sich die Wirtschaft das leisten könne.

Versicherungen: Orkan Joachim verursachte Schäden von rund halber Million Euro

Dienstag, 20 Dezember 2011

Der Orkan Joachim, der am Wochenende in Tschechien vor allem über dem nördlichen Teil des Landes tobte, hat Schäden in mehrfacher Millionenhöhe hinterlassen. Bis Montagnachmittag hätten Geschädigte hunderte Schäden in einer Gesamthöhe von mehr als zehn Millionen Kronen (zirka eine halbe Million Euro) bei ihnen gemeldet, informierten die führenden Versicherungen des Landes. Gegenüber dem Jahr 2010 aber sei dieses Jahr wesentlich ruhiger verlaufen, was die von der Natur verursachten Elementarschäden betrifft, erklärten die Versicherer.