Öffentliche Diskussion über AKW Temelín

Mittwoch, 23 November 2011 – Prag

Der tschechische Premier Petr Nečas bot Bundeskanzlerin Angela Merkel eine öffentliche Diskussion in Deutschland über den Ausbau des Atomkraftwerks Temelín an. Nečas machte das Angebot in einem Schreiben, über das der öffentlich-rechtliche Tschechische Rundfunk (ČRo) am Mittwoch informierte. Dem tschechischen Premier zufolge kann ein gemeinsames Vorgehen zur weiteren Stärkung der tschechisch-deutschen Beziehungen und der bilateralen Zusammenarbeit im Bereich der Energiewirtschaft führen.

 

Orkantief fegt über den Bayerischen Wald

Freitag, 16 Dezember 2011

Sturmtief „Joachim" hat auf seinem Weg aus dem Westen Baden-Württemberg erreicht. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Erdrutschen und Überschwemmungen von Straßen. Bei Dauchingen prallte am Freitagmorgen ein Nahverkehrszug gegen einen auf den Schienen liegenden Baum; verletzt wurde nach Polizeiangaben niemand. Im Ortenaukreis blockieren umgestürzte Bäume mehrere Straßen; der Sturm fegte auch Verkehrsschilder und Bauzäune um. In Furtwangen blieben zwei Schulen vorsichtshalber geschlossen. Auch der Karlsruher Zoo blieb zu, ebenso wie der Weihnachts- und der Wochenmarkt in Friedrichshafen am Bodensee.

 

Österreich will gegen atomare Ausbaupläne in Tschechien vorgehen

Samstag, 17 September 2011

Österreich will „alle politischen und rechtlichen Mittel ausschöpfen, um gegen die atomaren Ausbaupläne der Tschechischen Republik vorzugehen". Dies hat der österreichische Vizekanzler und Außenminister Michael Spindelegger am Freitag mitgeteilt, in Reaktion auf den zuvor veröffentlichten tschechischen Entwurf des Energiekonzepts. Ein Umdenken der Energiegewinnung müsse „im europäischen Einklang stattfinden", äußerte Spindelegger. 

Regenerative Energien im Fokus

Samstag, 21 Januar 2012

40 angehende Landwirtschaftsmeister aus den Einzugsgebieten Erding und Straubing besuchten im Rahmen ihrer Meisterausbildung des Landesamtes für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten Mitte Januar ein einwöchiges Seminar der Landmaschinenschule am Agrarbildungszentrum Landshut-Schönbrunn, eine Einrichtung des Bezirks Niederbayern.

 

Regierung will seltene Pilze bewahren

Donnerstag, 20 Oktober 2011

Die Regierung von Niederbayern treibt ein ungewöhnliches Naturschutzprojekt voran. Sie will einen regelmäßig genutzten Übungsplatz der Bundespolizei und Flächen der Stadt Deggendorf zu einem rund 100 Hektar großen Naturschutzgebiet machen. Im Deggendorfer Himmelreich zwischen dem westlichen Stadtrand und dem Schalterbachtal soll Niederbayerns erstes Naturschutzgebiet entstehen, das in erster Linie dem Erhalt seltener Pilze dient. Die Pläne, die von der Bundespolizei unterstützt werden, liegen von 25. Oktober bis 24. November im Rathaus und im Landratsamt Deggendorf aus. So lange können dort Stellungnahmen zu dem Vorhaben abgegeben werden.

Scheitert das Projekt E-Wald vor dem Ziel?

Dienstag, 08 November 2011

Steht die Modellregion E-Wald, für die auch der Landkreis Cham vorgesehen ist, vor dem Aus oder dürfen die Verantwortlichen noch hoffen? Die zugesagten Mittel würden weder gekürzt noch gebe es Festlegungen über ihre Verteilung an drei geplante Projekte in Bayern, heißt es in einer Pressemitteilung des Bayerischen Wirtschaftsministeriums vom Freitag. Peter Sperber, Professor der Hochschule Deggendorf und Projektleiter E-Wald, allerdings ist skeptisch. „Mir liegt ein Schreiben vor, dass die Fördermittel halbiert werden und wir nur acht Millionen bekommen." Eingeplant gewesen seien für das E-Wald-Projekt in den Landkreisen Cham, Regen, Freyung-Grafenau, Straubing-Bogen, Passau und Deggendorf 20 Millionen Euro. Mit diesem Geld hätten unter anderem Elektroautos angeschafft und mit Ladestationen die Infrastruktur für ihre Nutzung eingerichtet werden sollen. Damit wäre E-Wald die größte Modellregion für Elektromobilität in Deutschland gewesen. „Es ist eine Schande, dass das alles auf dem Spiel steht", sagt Sperber. „Wir hätten ein deutschlandweites Leuchtturmprojekt umsetzen können."

 

Schilderwald wird gestutzt

Donnerstag, 27 Oktober 2011

Nach langem Hin und Her ist es nun amtlich. Die großen Werbetafeln an Autobahnen, auch Billboards genannt, sollen innerhalb der nächsten fünf Jahre verschwinden. So hat es das Kabinett in der vergangenen Woche beschlossen.

Eigentlich hätte schon längst ein Großteil der Plakatwände entfernt werden sollen. Denn bereits im November 2010 hatte die Autobahndirektion (ŘSD) verkündet, dass bis zum Ende dieses Jahres 469 Billboards und 23 Werbeplakate abmontiert würden. Nach Angaben der Bürgerorganisation „Acta non verba" („Taten, nicht Worte"), die seit langem gegen den Schilderwald kämpft, sei jedoch bisher nichts geschehen. „Nun hat uns die Autobahndirektion wieder einmal versprochen, den Vertrag mit einem großen Werbeunternehmen am Ende dieses Jahres nicht mehr zu verlängern", erklärt der Leiter von „Acta non verba", Vojtěch Razima, gegenüber der „Prager Zeitung". Nach Aussage von Razima würde dies bedeuten, dass 2012 immerhin rund 400 Schilder entfernt würden – falls die Autobahndirektion Wort hält.

Smog im Mährisch-Schlesischen Kreis macht Einwohnern das Leben schwer

Montag, 30 Januar 2012

Die Menschen im Mährisch-Schlesischen Kreis leiden erneut unter Smog. An allen 15 Messstationen des Kreises wurden am Sonntagmorgen stark überhöhte Werte bei der Luftverschmutzung registriert; die Messungen ergaben Werte zwischen 206 und 322 Mikrogramm Feinstaub je Kubikmeter Luft.

 

Straßenglätte besser vorhersagen

Mittwoch, 23 November 2011

Vor allem im Winter ist das Wetter sehr tückisch. Schnee, Glatteis und Matsch wechseln sich oft im Stundentakt ab. Um auf die Wetterkapriolen vorbereitet zu sein, hat das Staatliche Bauamt Regensburg - zuständig für alle Bundes- und Staatsstraßen im Landkreis Cham - vor einiger Zeit eine zweite Glättemeldestation im Landkreis eingerichtet.

 

Tschechien plant 79 Prozent Atomstrom

Dienstag, 08 November 2011

Ziemlich verärgert zeigt sich der Umweltlandesrat Rudi Anschober (Grüne) über das zukünftige Energiekonzept Tschechiens, das Anfang 2012 beschlossen werden soll. Es besagt, dass die Atomenergie massiv ausgebaut wird. "Das ist eine gefährliche Drohung für ganz Europa. Tschechiens Regierung will sich offensichtlich als energiepolitischer Geisterfahrer profilieren."

Sechs Varianten sind aktuell in Diskussion. Laut dem Grün-Politiker deutet alles darauf hin, dass sich das sogenannte Szenario A2 (das noch als eines der moderatesten gilt) durchsetzen wird. Dieses hat zum Ziel, den Anteil der Atomenergie im Land bis 2060 von derzeit 30 Prozent schrittweise auf 79,1 Prozent auszubauen.

 

Tschechien will Hürden für Temelin-Ausbau beseitigen

Donnerstag, 13 Oktober 2011

Der tschechische Ministerpräsident Petr Nečas hat seine Minister angewiesen, mögliche Hürden für den Ausbau des Atomkraftwerks Temelín um zwei Reaktorblöcke zu beseitigen. Als „Schwachstellen" identifizierte Nečas vor allem die unzureichende Kapazität der Straßen für Bautransporte sowie die internationale Prüfung der Umweltverträglichkeit. Aus Österreich habe die Regierung bereits 7000 und aus Deutschland 3000 kritische Eingaben erhalten, sagte Nečas am Mittwoch in Prag. Er betonte, dass das Genehmigungsverfahren für die neuen Reaktoren definitiv in der Kompetenz des tschechischen Amtes für Atomsicherheit auf „strikt fachlicher Ebene" verbleiben werde.

 

Tschechische Autobahnvignette wird teurer

Dienstag, 23 August 2011

Die Autobahnvignette in der Tschechischen Republik wird ab dem Jahr 2012 um 300 Kronen teurer. Sie wird dann 1500 Kronen (etwa 60 Euro) pro Jahr kosten. Das berichtet die Tageszeitung „Mlada fronta Dnes" in ihrer Montagausgabe. Im Ministerium habe man sich auf diese Variante geeinigt. Die höhere Maut soll für zwei Jahre gelten, erklärte Verkehrsminister Pavel Dobeš gegenüber der Zeitung. Zu den Preisen für Vignetten mit kürzerer Laufzeit äußerte sich der Minister allerdings noch nicht. Die Preiserhöhung für die Autobahnvignette soll dazu beitragen, das Defizit von zwölf Milliarden Kronen im staatlichen Verkehrsinfrastrukturfonds zu beheben.

 

Umweltminister Mittel- und Osteuropas warnen vor schärferen EU-Klimazielen

Mittwoch, 09 November 2011

Die Umweltminister von sechs mittel- und osteuropäischen Staaten warnen vor einer einseitigen Verschärfung der EU-Klimaziele. Man dürfe nicht nur über die Verpflichtungen Europas sprechen, sagte der tschechische Gastgeber Tomáš Chalupa nach einem zweitägigen Treffen mit seinen Kollegen im westböhmischen Zbiroh. Laut Chalupa müsse man auch darüber reden, ob sich die Wirtschaft das leisten könne.

Unwetterfront zieht über Nordbayern

Montag, 12 September 2011

Heftige Gewitter mit Hagel, starkem Regen und Sturmböen sind am Sonntagabend über Bayern hinweggezogen. Besonders betroffen waren nach Angaben der Polizei Franken und die Oberpfalz. Blitze schlugen in Häuser ein, Bäume stürzten um und Keller liefen voll Wasser. Im oberfränkischen Forchheim wurde eine 36-Jährige während der Fahrt von ihrem Motorrad heruntergeweht und leicht verletzt. Die Höhe des Sachschadens war nach Angaben der Polizei am Montagmorgen noch nicht abzuschätzen.

 

Ursachen und Wirkung im Dreiländereck Ostbayern-Vogtland-Westböhmen

Montag, 29 August 2011

Sie bewegen sich auf „dünnem Eis", die Bewohner des Fichtelgebirges, Erzgebirges, Kaiserwaldes und des Oberpfälzer Waldes und eben besonders die im tiefer gelegenen Eger-Graben in Westböhmen, da sie eigentlich den Naturgewalten nichts entgegenzusetzen haben und beinahe machtlos ihren Kräften gegenüberstehen. Erst jüngst haben diese Naturgewalten auch wieder einmal in dieser scheinbar ruhigen „Unruheregion" ihre Muskeln spielen lassen, indem sie die hier lebenden Menschen, dabei auf Grenzen oder Nationalitäten keinerlei Rücksicht nehmend, ins Zittern und Wanken gebracht hat. Erdbeben!

 

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