Holzbaupreis Bayerischer Wald 2011

Die Preisträger mit (erste Reihe von li.) Landrat des Landkreises Freyung-Grafenau Ludwig Lankl, Staatsminster Helmut Brunner, Bürgermeister der Gemeinde St. Oswald Ludwig Lankl und Netzwerkgeschäftsführer Alexander Schulze
Samstag, 15 Oktober 2011 – St. Oswald

Umweltfreundlich, kostengünstig, zweckmäßig, ästhetisch und aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz. So sind die Bauten die am Freitag von Staatsminister Helmut Brunner mit dem Ersten Holzbaupreis Bayerischer Wald ausgezeichnet wurden.

Die Gewinner des regionalen Architekturwettbewerbs zeigen, was mit dem modernen Baustoff Holz heute alles möglich ist, sei es im privaten, gewerblichen oder öffentlichen Bauen. Auch Staatsminister Helmut Brunner, der die Preise und Auszeichnungen berreichte, betonte die Leuchtturmfunktion der ausgezeichneten Gebäude: „Wenn sich noch mehr Bauherren in Bayern für den Baustoff Holz entscheiden sollen, dann brauchen wir solche Vorbilder."

 

Im Kampf gegen die Motorsäge

Montag, 31 Oktober 2011

Die Umweltpolitiker im Landtag drängen auf eine Verbesserung des zuletzt von Spannungen geprägten bayerisch-tschechischen Dialogs über die grenzüberschreitende Nationalparkregion Bayerischer Wald und Böhmerwald (Sumava).

Auslöser dafür waren die deutlichen Worte von Mitarbeitern des Umweltministeriums im Umweltausschuss des Landtags. "Es gibt im Bereich des Nationalparks Sumava Entwicklungen, die uns mit Sorge erfüllen", erklärte der zuständige Ministerialrat Franz Bichlmeier. Und Josef Wanninger von der Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald warnte: "Wenn das Management in Tschechien schlechter wird, hat das auch massive negative Auswirkungen auf die bayerische Seite."

 

Industrieministerium plant massiven Ausbau der Atomkraft

Freitag, 16 September 2011

Atomkraft soll auch in Zukunft Kern der tschechischen Energiepolitik bleiben. Sechs Monate nach der Katastrophe von Fukushima feilt das Industrieministerium an Plänen für neue Kernkraftwerke. In 50 Jahren, so ein erster Entwurf des neuen „staatlichen Konzepts für die Energiewirtschaft", soll der Anteil des Atomstroms an der Energieversorgung von den jetzigen knapp 30 auf über 80 Prozent ansteigen. Um das zu erreichen, müssten mindestens zehn neue Reaktoren errichtet werden, heißt es in dem vertraulichen Dokument, dass der Tageszeitung „Hospodářské noviny" zugesteckt wurde. „Die endgültige Fassung soll ich der Regierung erst Ende dieses Jahres vorlegen. Derzeit entstehen einige Versionen eventueller Szenarien, die sich auf die Entwicklung des Bruttoinlandsinlandsprodukts und die internationale Konkurrenzfähigkeit stützen", erklärt Industrieminister Martin Kocourek (ODS).

 

Käfer essen Bäume auf

Freitag, 11 November 2011

Darf der Borkenkäfer in Nationalparks so bekämpft werden, wie es in einem Wirtschaftswald üblich ist? In welchem Umfang erfordert der Naturschutz hier den Verzicht auf menschliche Eingriffe und wirtschaftliche Nutzung, um einem langfristigen Umbau von geplanten und gepflanzten Forsten zum Naturwald freien Lauf zu lassen?

Katastrophenschutzübung in Niederbayern

Mittwoch, 05 Oktober 2011

Die Regierung von Niederbayern hat in einer Katastrophenschutzübung in der vergangenen Woche einen Unfall im Kernkraftwerk Isar 2 in Essenbach im Landkreis Landshut simuliert. Das Szenario führte bis zur Evakuierung ganzer Gemeinden, weil aus dem Kraftwerk kurzfristig Druck abgelassen werden musste, um eine Explosion zu vermeiden. Insgesamt waren rund 140 Menschen aus 40 Behörden und Organisationen im fiktiven Einsatz. Dabei wurde die Kommunikation zwischen Verwaltung, Rettungskräften und Polizei auf die Probe gestellt und weiter verbessert.

Klaus: "Fahrt von Prag nach Linz wie vor 20 Jahren"

Donnerstag, 27 Oktober 2011

Der tschechische Staatspräsident Vaclav Klaus hat bei einem Besuch in Linz die guten bilateralen Beziehungen zwischen Prag und Wien betont. Diese seien stärker als jene zwischen Tschechien und der Slowakei, obwohl diese bis 1993 in einem gemeinsamen Staat verbunden waren, sagte Klaus. "Mittlerweile pflegt Tschechien mehr Kontakte zu Österreich als zur Slowakei", wurde Klaus in einer Aussendung zitiert.

Kühle Witterung schadete dem Borkenkäfer

Freitag, 26 August 2011

Für den Borkenkäfer war 2011 ein unangenehmes Jahr, sagt Wolfgang Scheffelmann. Gerade der Beginn des Sommers mit kühlen Temperaturen und viel Feuchtigkeit hätten dem Wald gut getan und dem Schädling geschadet, berichtet der Abteilungsleiter am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Für Erleichterung sorge das vor allem im Lamer Winkel: "Hier gibt es Ängste, der Borkenkäfer könne aus dem Böhmerwald überspringen." Im Nationalpark Sumava und den angrenzenden Gebieten wütet der Käfer nämlich seit Längerem im großen Stil und sorge mittlerweile für hitzige Debatten. Zuletzt hatten sich sogar Naturschützer an Bäume gekettet, um Rodungen in dem tschechischen Nationalpark zu verhindern.

 

Landrat Michael Adam will Beteiligung an bundesweitem Wettbewerb

Mittwoch, 01 Februar 2012

Elektro-Autos gehört die Zukunft – davon ist auch Landrat Michael Adam überzeugt. Der Bayerische Wald ist mit dem Projekt E-Wald bereits Modellregion für die künftige Elektromobilität. Nun will man noch mehr: Adam hat zusammen mit 17 weiteren Landräten aus ganz Deutschland die Initiative E-LAND ins Leben gerufen und sich an dem von der Bundesregierung ausgerufenen Wettbewerb „Schaufenster Elektromobilität" beworben. Das Förderprogramm soll es ermöglichen, in den 18 teilnehmenden Landkreisen eine Infrastruktur von insgesamt zirka 5500 Fahrzeugen und 530 Ladesäulen aufzubauen.

 

Landrat nimmt ersten Elektro-MINI in Empfang

Donnerstag, 24 November 2011

Im Beisein von Bayerns Wirtschaftsstaatssekretärin Katja Hessel und Umweltminister Marcel Huber hat die BMW Group am 23. November in ihrem Werk in Dingolfing den ersten von zehn MINI E Elektrofahrzeugen für einen wissenschaftlichen Feldversuch zur E-Mobilität im Bayerischen Wald an Landrat und Bezirkstagspräsident Franz Löffler übergeben. Auch die Landräte der weiteren fünf an dem Projekt E-Wald beteiligten Landkreise und der Nationalpark Bayerischer Wald erhielten Fahrzeuge. Franz Löffler dankte der BMW Group und versicherte: "Das Fahrzeug wird am Landratsamt Cham stationiert und bei uns täglich im Einsatz sein. Damit können wir unter Beweis stellen, dass das Fahrzeug auch für den Alltagsbetrieb voll einsatzfähig ist."

 

Laubfrosch soll wiederangesiedelt werden

Mittwoch, 24 August 2011

Der Amphibienexperte Oliver Dibal von der höheren Naturschutzbehörde in Landshut hat am Montag über hundert Laubfroschhüpferlinge in einem Biotop der LBV-Kreisgruppe Straubing-Bogen, Landesbund für Vogel-, Arten- und Biotopschutz im Sallacher Moos ausgesetzt. Ob es durch die Wiederansiedlung zur "Rückkehr des Froschkönigs" kommt, ist aber nicht klar.

Es ist nicht genau geklärt, ob der Froschkönig im Märchen der Prinzessin in Gestalt der für viele Laien weniger attraktiven Erdkröte oder des heutigen Sympathieträgers Laubfrosch erschien.

 

Letztes Teilstück der Autobahn D8 soll bis 2015 fertig gebaut sein

Freitag, 16 September 2011

Das fehlende Teilstück der Autobahn D8, die von Prag über Ústí nad Labem / Aussig bis zur tschechisch-deutschen Grenze führt, wird bis spätestens zum Jahr 2015 fertig gebaut. Das erklärte Verkehrsminister Pavel Dobeš am Donnerstag vor Journalisten. EU-Gelder für den Bau des Abschnitts durch das Böhmische Mittelgebirge wolle der Staat dabei auch aus Brüssel erlangen. Dazu müsse das neue Teilstück bis spätestens 2015 für den Verkehr freigegeben werden, erläuterte Dobeš.

 

Luchs-Population in Ostbayern stagniert

Dienstag, 30 August 2011

Er lässt sich nicht gerne blicken. In der Dunkelheit streift er durch das Unterholz, springt auf Samtpfoten über Stock und Stein. Der Luchs ist in die Oberpfalz zurückgekehrt. Doch die einzelnen Exemplare der scheuen Großkatze scheinen in ihrer alten Heimat zu fremdeln. "Die Population stagniert", erklärt Sybille Wölfl vom "Luchsprojekt Bayern".

Diplom-Biologin Wölfl beobachtet im Auftrag von Bund Naturschutz, Landesbund für Vogelschutz und der Wildland-Stiftung die Ausbreitung des Luchses.

 

Meteorologen prognostizieren anhaltende Smoglage

Freitag, 04 November 2011

In einigen Gegenden Tschechiens herrscht wegen der so genannten Inversionswetterlage mit kühlerer Luft am Boden und wärmerer in der Höhe weiterhin Smog. Laut Meteorologen dürfte die Wetterlage mindestens noch eine Woche anhalten. Smoglagen bestehen in den letzten Tagen vor allem in Nordmähren, in den mittelmährischen Städten Přerov / Prerau und Prostějov / Prossnitz, an einigen Orten Südmährens sowie in Nordböhmen. Am schlimmsten war die Lage am Donnerstagmorgen in der Nordmähren, so wurde zum Beispiel in der Industriemetropole Ostrava / Ostrau der Grenzwert für die Feinstaubkonzentration um das Vierfache überschritten.

Till Janzer

 

Naturschützer vertiefen Kontakte

Donnerstag, 29 Dezember 2011

Im Dezember fand im Naturschutzzentrum Erzgebirge eine deutsch-tschechische Mitarbeiterschulung zum Thema "Biodiversität" statt. Eingeladen waren die Beteiligten des grenzübergreifenden Ziel3-Projektes "Pestrý-Bunt. Freunde für biologische Vielfalt im Erzgebirge/ Krušné hory". Es kamen 22 Teilnehmer aus deutschen und tschechischen Naturschutz- und Bildungseinrichtungen zusammen, um sich über das Kernanliegen des Projektes, die Biodiversität / biologische Vielfalt im Erzgebirge auf beiden Seiten der Grenze, auszutauschen.

 

Oberpfälzer Bauerngärten in BR-Sendung „Querbeet“

Mittwoch, 01 Februar 2012

In wenigen Wochen startet das Oberpfälzer Freilandmuseum Neusath-Perschen bei Nabburg (Landkreis Schwandorf) ins „Gartenjahr" – so lautet das Motto der diesjährigen Museumssaison. Viel Wissenswertes und Interessantes rund um Pflanzen und deren Ver-wendung in Haus und Hof gibt es ab Mitte März an verschiedenen Aktionstagen und Kursen. Das Bayerische Fernsehen bringt schon im Februar einen Vorgeschmack auf das, was die Besucher erwartet und zeigt in der Sendung „Querbeet" am Montag, 6. Februar um 19.00 Uhr einen Beitrag über die Bauerngärten im Bezirksmuseum.

 

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