Ende des Nationalparks Sumava?

Montag, 02 Januar 2012 – Šumava/Mauth

MdL Eike Hallitzky (Die Grünen) macht sich Sorgen um die Zukunft des Nationalpark Sumava an der bayerisch-tschechischen Grenze, weil die dortige Nationalpark-Führung vom Konzept "Natur Natur sein lassen" abkehre und flächendeckend - auch in den Kernzonen - eine Borkenkäferbekämpfung ermöglichen will.

 

Freunde für biologische Vielfalt

Montag, 12 Dezember 2011

Noch bis zum 15.02.2012 veranstaltet das Naturschutzzentrum Erzgebirge einen deutsch-tschechischen Schülerwettbewerb zum Thema "Wasser".

Der Wettbewerb findet im Rahmen des grenzübergreifenden Ziel3-Projektes "Pestrý-Bunt. Freunde für biologische Vielfalt im Erzgebirge/ Krušné hory" statt. Deutsche sowie tschechische Schüler sind ab sofort aufgerufen, sich die Fragebögen aus dem Internet herunterzuladen.

 

Käfer essen Bäume auf

Freitag, 11 November 2011

Darf der Borkenkäfer in Nationalparks so bekämpft werden, wie es in einem Wirtschaftswald üblich ist? In welchem Umfang erfordert der Naturschutz hier den Verzicht auf menschliche Eingriffe und wirtschaftliche Nutzung, um einem langfristigen Umbau von geplanten und gepflanzten Forsten zum Naturwald freien Lauf zu lassen?

Kühle Witterung schadete dem Borkenkäfer

Freitag, 26 August 2011

Für den Borkenkäfer war 2011 ein unangenehmes Jahr, sagt Wolfgang Scheffelmann. Gerade der Beginn des Sommers mit kühlen Temperaturen und viel Feuchtigkeit hätten dem Wald gut getan und dem Schädling geschadet, berichtet der Abteilungsleiter am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Für Erleichterung sorge das vor allem im Lamer Winkel: "Hier gibt es Ängste, der Borkenkäfer könne aus dem Böhmerwald überspringen." Im Nationalpark Sumava und den angrenzenden Gebieten wütet der Käfer nämlich seit Längerem im großen Stil und sorge mittlerweile für hitzige Debatten. Zuletzt hatten sich sogar Naturschützer an Bäume gekettet, um Rodungen in dem tschechischen Nationalpark zu verhindern.

 

Laubfrosch soll wiederangesiedelt werden

Mittwoch, 24 August 2011

Der Amphibienexperte Oliver Dibal von der höheren Naturschutzbehörde in Landshut hat am Montag über hundert Laubfroschhüpferlinge in einem Biotop der LBV-Kreisgruppe Straubing-Bogen, Landesbund für Vogel-, Arten- und Biotopschutz im Sallacher Moos ausgesetzt. Ob es durch die Wiederansiedlung zur "Rückkehr des Froschkönigs" kommt, ist aber nicht klar.

Es ist nicht genau geklärt, ob der Froschkönig im Märchen der Prinzessin in Gestalt der für viele Laien weniger attraktiven Erdkröte oder des heutigen Sympathieträgers Laubfrosch erschien.

 

Luchs-Population in Ostbayern stagniert

Dienstag, 30 August 2011

Er lässt sich nicht gerne blicken. In der Dunkelheit streift er durch das Unterholz, springt auf Samtpfoten über Stock und Stein. Der Luchs ist in die Oberpfalz zurückgekehrt. Doch die einzelnen Exemplare der scheuen Großkatze scheinen in ihrer alten Heimat zu fremdeln. "Die Population stagniert", erklärt Sybille Wölfl vom "Luchsprojekt Bayern".

Diplom-Biologin Wölfl beobachtet im Auftrag von Bund Naturschutz, Landesbund für Vogelschutz und der Wildland-Stiftung die Ausbreitung des Luchses.

 

Regierung will seltene Pilze bewahren

Donnerstag, 20 Oktober 2011

Die Regierung von Niederbayern treibt ein ungewöhnliches Naturschutzprojekt voran. Sie will einen regelmäßig genutzten Übungsplatz der Bundespolizei und Flächen der Stadt Deggendorf zu einem rund 100 Hektar großen Naturschutzgebiet machen. Im Deggendorfer Himmelreich zwischen dem westlichen Stadtrand und dem Schalterbachtal soll Niederbayerns erstes Naturschutzgebiet entstehen, das in erster Linie dem Erhalt seltener Pilze dient. Die Pläne, die von der Bundespolizei unterstützt werden, liegen von 25. Oktober bis 24. November im Rathaus und im Landratsamt Deggendorf aus. So lange können dort Stellungnahmen zu dem Vorhaben abgegeben werden.