Das Wasser von der Eger verbindet Menschen und Orte

Sonntag, 10 Mai 2015 – Weißenstadt Karl W. Schubsky

An der „offiziellen" Quelle der Eger im Fichtelgebirge trafen sich bayerische und böhmische Egerländer und feierten gemeinsam. – Christliche Geistliche aus Leitmeritz und Weißenstadt weihten gemeinsam mit zahlreichen Gästen aus Oberfranken und der Tschechischen Republik das Wasser der Eger. – Böhmisches Bier und Buchteln sorgten für die weitere Einstimmung.

 

Das Neue Kloster der „Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Kreuz“ in Eger

Dienstag, 24 März 2015

Über den Verfall und die Verwüstung eines Kulturbaus in der westböhmischen Grenzstadt Eger an der heutigen „Straße des 17. November".

Worum geht es hier und weswegen wäre zweckdienlicher Weise eine eher sanfte Hinführung an dieses durchaus – zumindest nicht nur für Egerländer - emotionale Thema nötig?

Man stelle sich einmal vor oder versetze sich in die Lage, jahrelang fährt man sommers wie winters von Eger auf der alten „Reichsstraße", die heutzutage „17. listopadu" heißt, in Richtung Waldsassen - oder aus Richtung Waldsassen kommend - nach Eger hinein und kommt dabei nicht nur an neuzeitlichen mehrstöckigen Blöcken, sondern fährt auch an einem langen gusseisernen Metallgitterzaun entlang, hinter dem eine Art verwilderte Parkanlage zu liegen scheint, silhouettenhaft dominiert von einer Beinahe-Kirchruine - mit Nebengebäuden. Stets entstand dabei – irgendwie - ein unnahbarer und abweisender Eindruck, früher leicht durch freundlich zuwinkenden Mädchen gemildert, die entlang des Zaunes postiert zu sein schienen. Dabei war jedes Mal – allerdings en passent - stets festzustellen, dass das Eingangstor in diesem langen Zaun ständig verschlossen zu sein schien. - Vom ruinösen Zustand des dahinter stehenden ehemaligen Sakralbaus selbst ist für die Passanten die meiste Zeit des Jahres über wegen des stark verwilderten Pflanzenwuchses davor kaum etwas zu erkennen, aber während der kalten Jahrezeit wird dessen kläglicher Zustand umso deutlicher wahrnehmbar.

 

OSTERN – Traditionen, Veranstaltungen, Arrangements

Samstag, 28 Februar 2015

„Fotosafari" zu den schönsten Osterbrunnen im Amberg-Sulzbacher Land Traditionelles Eierpecken am Ostersonntag in Cham

Seit über 250 Jahren: Reiter- und Pferdeprozession Leonhardiritt in Furth im Wald Ostern am größten „Baumei" der Welt am Nationalpark Bayerischer Wald Augenschmaus und Gaumenfreuden: Osterbrunch am Bord der MS Renate Dreiflüssestadt Passau: Attraktive Arrangements zum Osterfest.

Ostern erleben in Marktredwitz im Oberpfälzer Wald

Auf der Suche nach Goldeiern im Kurpark von St. Englmar

Osteraktionen im Oberpfälzer Freilandmuseum Neusath-Perschen

Zwieseler Osternest: Die wohl größte Ostereier-Suche im Bayerischen Wald

Ostern auf dem Vital Camping Bayerbach bei Bad Birnbach

 

Auf deutschen Spuren abseits der großen Straßen durch Mähren und Mährisch-Schlesien

Dienstag, 11 März 2014

Donnerstag, 21. bis 31. August 2014

Die Kulturfahrt zur historisch-politischen Bildung erschließt einen Raum, der Jahrhunderte lang zu Europas Mitte gehörte. Schauplatz bedeutender historischer Ereignisse, Schnittpunkt europäischer Verkehrswege, einer der produktivsten Wirtschaftszonen des Kontinents und ein Raum kultureller Begegnung und Ausstrahlung, die heute wieder erfahren und erlebt werden können.

Die Reiseroute beginnt in Südmähren (Znaim / Znojmo)), führt über die Wischauer Sprachinsel ins Kuhländchen (Neutitschein / Nový Jičín) und ins Altvatergebirge (Freiwaldau/ Jeseník) und schließt in der Iglauer Sprachinsel. Die Themen der Kulturfahrt stellen Zusammenhänge zu Sozialkunde, Geschichte, Kultur und Literatur der Deutschen in Mähren und Mährisch-Schlesien her.

 

Den Menschen nicht zur „Ware“ werden lassen

Dienstag, 15 Oktober 2013

Ein großformatiges Plakat hinter dem Podium im Spiegelsaal des Schlosses Ludwigsthal zeigt das Foto eines jungen Mädchens, daneben steht der Satz: „ Sie wollte einen Mann fürs Leben – jetzt hat sie 15 jede Nacht." Den vielen Beispielen der Entwicklung einer gedeihlichen Nachbarschaft in den Grenzgebieten zwischen Deutschland, Tschechien und Österreich steht ein besorgniserregender Anstieg von Wirtschaftskriminalität, Drogendelikten, vor allem aber auch von Menschenhandel und Zwangsprostitution gegenüber. Immer wieder, so der Vorsitzende der Euregio Bayerischer Wald-Böhmerwald-Unterer Inn, Landrat Ludwig Lankl und vhs-Geschäftsführer Herbert Unnasch aus Regen in der Einladung als Veranstalter der Podiumsdiskussion zusammen mit „europe direct", werde man mit Fragen konfrontiert, wie die grenzüberschreitende und europäische polizeiliche Zusammenarbeit bei der Bekämpfung dieser Delikte geregelt ist und wie den Opfern des Menschenhandels geholfen werden kann.

Was unternehmen die Europäische Union, was die ihr angehörenden Staaten, gegen Menschenhandel, einem der schlimmsten Verbrechen gegen die Menschenwürde, bei dem die Opfer als „Ware" betrachtet und und mit Gewalt ausgebeutet werden.

 

Wie optimistisch darf es sein?

Donnerstag, 12 September 2013

Ortsfremdes Volk fiel in die Dörfer und Weiler entlang der Grenze ein und wollte den Bewohnern mit der Waffe in der Hand klarmachen, dass sie hier nichts verloren hätten und historisch hier Fremde wären. Dabei beriefen sie sich auf alte Dokumente, von denen selbst der Ur-Großvater von seinem Großvater nie ein Wort der Erwähnung gehört hatte. Beschlossen wurden die Schicksale in weiter Ferne, entweder schon bereits im „Exil" in London oder dann „endgültig" bei den „Preißen", den alten Erbfeinden, also in Potsdam, wo sich kaum bekannte Siegerheroen trafen und neue Grenz- und Einflusszonen auf dem Papier zogen. – Irgendwie erinnert diese Vorgehensweise an die der alten Imperialmächte England, Frankreich, Spanien - oder auch das Deutsche Reich mit dessen Suche nach einem „Platz an der Sonne" – in Afrika, Asien, Amerika. - Die Russen mussten ja nicht nach Übersee. Ihnen standen genügend zu erobern oder zu besetzende Landmassen vor der Haustür zur Verfügung.

 

Noch wenige freie Plätze für Hotel- und Tourismusausbildung

Mittwoch, 19 Juni 2013

Kann man in drei Ausbildungsjahren gleichzeitig die allgemeine Fachhochschulreife und einen anspruchsvollen Beruf erwerben? Ja! Das beweist seit 2005 die staatliche und schulgeldfreie Berufsfachschule für Hotel- und Tourismusmanagement in Wiesau.

Bis zu 52 Schülerinnen und Schüler in zwei Klassen werden pro Jahrgang aufgenommen. Vorausgesetzt werden ein guter mittlerer Schulabschluss und Interesse an einer der schönsten Branchen der Welt: Als zukünftige staatlich geprüfte Assistenten für Hotel- und Tourismusmanagement Gäste weltweit begeistern. Einsatzfelder für die Absolventinnen und Absolventen sind neben der Hotellerie auch Reiseveranstalter und -vermittler, Tourist-Informationen, die Destinationsvermarktung oder Event-Agenturen.

 

Wanderbar ohne Grenzen - 125 Jahre FGV und KČT

Montag, 06 Mai 2013

Das „Wanderbar machen" der Mittelgebirgsregionen ist seit nunmehr über 125 Jahren erklärtes Ziel des Fichtelgebirgsvereins und des Klubs Tschechischer Touristen. Beide wurden 1888 gegründet und können auf eine erfolgreiche Arbeit zum Wohle der Menschen in der Region und derer, die diese durchwandern zurückblicken.

Der Fichtelgebirgsverein wurde am 16.12.1888 nach Auflösung der „Sektion Fichtelgebirge" des Alpenvereins in Wunsiedel gegründet. Seine Aufgaben sieht er in der Anlage, Markierung und Pflege von Wanderwegen, dem Errichten von Aussichtstürmen und Unterkunftshäusern. Zudem verschrieb sich der Verein schon bald der Pflege der Kultur, initiierte 1908 das Fichtelgebirgsmuseum in Wunsiedel und auch das 1993 eröffnete Volkskundliche Gerätemuseum Arzberg-Bergnersreuth.

 

Manský dvůr, bekannt auch als „Lehnhof“

Dienstag, 19 März 2013

Eine Spurensuche der besonderen Art einmal nicht in den Weiten Westböhmens oder des Böhmerwaldes, sondern im näheren Grenzgebiet des heimeligen Egerlandes zwischen Eger und Marienbad.

Eigentlich sollte es eine ganz gewöhnliche „Sondierungsfahrt" für das Bayerische Grenzmuseum Schirnding auf der Suche nach ergänzenden Ausstellungsstücken für eine geplante Ausstellung über den Zoll nach 1945 an der bayerisch-tschechoslowakischen-tschechischen Grenze werden. Die Idee dazu war einem Mitarbeiter der „LZ" in den Sinn gekommen, der von den Nöten des Ausstellungsmachers Rainer Schweigert wusste, relevante Exponate über den Zeitabschnitt sowie die zu behandelnden Staatsorgane vorzeigen zu können.

 

Die Fraisch in Pilsen

Mittwoch, 06 März 2013

Am 5. März war es nun auch in Pilsen soweit. In Zusammenarbeit mit der Studien- und Wissenschaftlichen Bibliothek der Pilsner Region sowie der Deutschen und Österreichischen Bibliothek eröffnete das Bayerische Grenzmuseum Schirnding im Rahmen einer Vernissage vor einer größeren Besucherschar seine Ausstellung „Die Fraisch – eine wechselvolle Region und 150 Jahre bayerisch-böhmische Grenze 1862-2012" in der Galerie des Europa-Hauses Pilsen, gegenüber von St. Bartholomäus, im Zentrum der Stadt.

 

Pec pod Čerchovem im Oberpfälzer Wald/Český les

Sonntag, 16 Dezember 2012

Zwischen Berg und tiefem Tal, abseits der Hauptstraße von Furth i. Wald nach Taus, liegt zu Füßen des Berges Čerchov/Schwarzkopf ein kleiner, abgeschiedener Weiler namens Pec pod Čerchovem, früher auch einmal namens Hochofen, im Südosten des Oberpfälzer Waldes (Český les) in einem von Wäldern umgebenen Seitental des Černý potoks. - Die Nachbarorte von Pec sind Chodov im Norden, Trhanov/Chodenschloß und Pila im Nordosten, Babylon im Westen, Česká Kubice im Südwesten, Dolní Folmava im Süden, Zámeček im Südwesten sowie Capartice im Nordwesten. Acht Kilometer südwestlich liegt die Stadt Domažlice/Taus. Auch vom Grenzübergang Furth i. Wald/Volmava aus ist der kleine Ort sogar fußläufig erreichbar.

 

Der Weg war das Ziel

Dienstag, 20 November 2012

Unterwegs auf den Pfaden und Steigen auf dem tschechischen Teilabschnitt der „Via Nova": Auch für diesen Teil der „Via Nova" ab dem Grenzübergang Buchwald/Bucina bis nach Hartmanice gibt es nette und kompetente Führer und Begleiter, die mit Natur und Landschaft bestens vertraut sind und viele wissenswerte Hintergründe von Geschichte und Kultur der Region im Rahmen einer Wanderung den Teilnehmern vermitteln können.

 

Bierfest in Zwirschen/Svržno

Dienstag, 16 Oktober 2012

Man kann sich kaumt das Erstaunen im Blick des rasenden Reporters der „Landeszeitung" vorstellen, als dieser jüngst auf einer seiner Fahrten durch das westböhmische Grenzgebiet in Richtung Klenci nach Zwirschen, also Svržno, kam und das die ganze Hauptstraße überspannende Riesentransparent mit der Aufschrift „Bierfest" erblickte. Diese Beobachtung machten einen sofortigen Stopp erforderlich, um den Blick genießen zu können und das Zeitdokument nicht nur sofort zu dokumentieren, sondern das Gesehene auch weidlich auszukosten zu können, trotz des wie üblich herrschenden Zeitdrucks.

 

Der „Lange Marsch“ aus dem Chodenland in die Oberpfalz.

Samstag, 06 Oktober 2012

Es waren ganz exakt die notwendigen Temperaturen, die während der Übergangsphase von Spätsommer in den Frühherbst herrschen, welche die große Zahl von deutschen und tschechischen Teilnehmern an der 20. Equipe-Wanderung zum Friedhof von Klenci pod Cerchovem gelockt hatte, wo sie sich am Ausgangspunkt der bereits traditionellen Veranstaltung, dem „namenlosen" Grab des Pfarrers und Schriftstellers J. S. Baar, zusammenfanden. Eingeladen zur Grenzwanderung hatte der Freundeskreis deutsch-tschechischer Verständigung, organisiert wurde sie wieder einmal von Jürgen Kögler aus Furth i. Wald, dessen Vater sie ins Leben gerufen hat. Der Sohn setzt die Tradition seit einigen Jahren fort. Aus Anlass des 20. Jahrestags dieser großen grenzübergreifenden Veranstaltung hatte Kögler zum Jubiläum am Jindrich Simon-Baar-Gymnasium in Domazlice/Taus einen Wettbewerb zur Gestaltung eines offiziellen Logos ausgeschrieben, an dem 29 Schüler im Alter zwischen elf und 15 Jahren teilnahmen. Sieger wurde Alex Königsmark und die Arbeiten aller am Wettbewerb teilnehmenden Schüler wurden im Further Kolpinghaus den Teilnehmern vorgestellt.

 

Das Grenzmuseum ist jetzt auch „bayerisch”

Montag, 10 September 2012

Vielen ist der Grenzübergang Schirnding/Pomezin von langen Wartezeiten oder Abfertigungsschlangen her vielleicht nicht gerade in bester Erinnerung, doch diese „gute, alten Zeiten“ gehören schon längst der Vergangenheit an. Zwischenzeitlich sind auch hier die Straßenabfertigungsanlagen von Grenzpolizei und Zoll auf beiden Seiten abgebaut worden und aus den Blicken verschwunden. Lediglich eine kurzstreckige Geschwindigkeitsbegrenzung sind hier beiderseits die einzige Einschränkung für eilige Motoristen. – Für Fußgänger oder Radfahrer besitzen sie allerdings kaum Relevanz.

 

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