„Lob und Dank für Nečas-Geste“

Samstag, 23 Februar 2013 – München Martin Kastler MdEP

Zum Besuch des tschechischen Premierministers Dr. Petr Nečas erklärt der CSU-Europaabgeordnete Martin Kastler, Bundesvor­sitzender der Ackermann-Gemeinde:

"Wirklich historische Momente sind selten. Bayern und die Tschechische Republik durften einen solchen diese Woche erleben: Der Besuch des tschechischen Premiers Petr Nečas in Bayern. Er schreibt ein Kapitel der deutsch-tschechischen Versöhnung fort, das der Bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer mit seinem Besuch im Nachbarland geöffnet hat. Die jahrzehntelange Sprachlosigkeit hat nun auch höchster politischer Ebene ein Ende.

 

MdEP Kastler: "Nečas Landtagsrede hat Signalwirkung"

Dienstag, 19 Februar 2013

„Wir freuen uns auf den tschechischen Premier Petr Nečas," erklärt Martin Kastler MdEP, der Bundesvositzende der deutsch-tschechischen, katholischen Ackermann-Gemeinde. Dieser Besuch zeige, dass gute Beziehungen zwischen Bayern und Tschechien auch auf höchster Ebene gelebt werden können, "wenn die Bereitschaft dazu da ist. Ministerpräsident Seehofer hat eine neue Ära der bayerisch-tschechischen Beziehungen begonnen. Der Gegenbesuch Nečas ist ein weiterer Schritt in der Normalisierung der Beziehungen zu unseren Nachbarn, mit denen wir historisch, kulturell und wirtschaftlich auf des Engste verbunden sind".

 

Tschechischer Premierminister Necas besucht Bayern

Freitag, 15 Februar 2013

Der Premierminister der Tschechischen Republik Petr Necas besucht am Mittwoch, 20. Februar 2013, und am Donnerstag, 21. Februar 2013, den Freistaat Bayern. Ministerpräsident Horst Seehofer wird den Tschechischen Premierminister während des zweitägigen Besuchs begleiten.

Die Programmpunkte im Einzelnen:

 

Pec pod Čerchovem im Oberpfälzer Wald/Český les

Sonntag, 16 Dezember 2012

Zwischen Berg und tiefem Tal, abseits der Hauptstraße von Furth i. Wald nach Taus, liegt zu Füßen des Berges Čerchov/Schwarzkopf ein kleiner, abgeschiedener Weiler namens Pec pod Čerchovem, früher auch einmal namens Hochofen, im Südosten des Oberpfälzer Waldes (Český les) in einem von Wäldern umgebenen Seitental des Černý potoks. - Die Nachbarorte von Pec sind Chodov im Norden, Trhanov/Chodenschloß und Pila im Nordosten, Babylon im Westen, Česká Kubice im Südwesten, Dolní Folmava im Süden, Zámeček im Südwesten sowie Capartice im Nordwesten. Acht Kilometer südwestlich liegt die Stadt Domažlice/Taus. Auch vom Grenzübergang Furth i. Wald/Volmava aus ist der kleine Ort sogar fußläufig erreichbar.

 

Traditionen und Feste während der Winterzeit

Montag, 10 Dezember 2012

Rechtzeitig noch vor dem Beginn der Adventszeit hatte die Heimatpflegerin der Sudetendeutschen, Dr. Zuzana Finger, zu einem weiteren grenzübergreifenden voradventlichen Wochenende in das südböhmische Oberplan/Horni Plana eingeladen. Bereits zum dritten Male versammelten sich hier im Adalbert-Stifter-Zentrum Teilnehmer aus vielen Begegnungszentren in der Tschechischen Republik sowie aus Bayern und Österreich. Am Vorabend wurden die Gäste von der Veranstalterin und dem Hausherrn des Adalbert-Stifter-Zentrums, Horst Löffler, willkommen geheißen. Sie hatten oft lange Anreisewege in Kauf genommen, um wieder oder erstmals an dieser Veranstaltungsreihe teilnehmen zu können. - Vielleicht spielte dabei auch die Gewissheit eine Rolle, zusammen mit Barbara Weingartner, der Leiterin des Münchner Chorkreises, wieder einmal alte weihnachtliche Volkslieder aus den Böhmischen Ländern kräftig mitsingen zu können?

 

16 Ideen aus Bayern unter den 100 Hauptprojekten von Pilsen 2015

Donnerstag, 06 Dezember 2012

Das Centrum Bavaria Bohemia (CeBB) in Schönsee geht zusammen mit seinem tschechischen Partner Plzeň 2015, o.p.s., (Organisationsgesellschaft für Pilsen 2015) und mit der Stadt Regensburg als weiteren Partner in die nächste Projektphase. Das CeBB sammelt und koordiniert federführend im EU-Ziel 3-Projekt „Impuls 2015!" die bayerischen Beiträge für Pilsen, Kulturhauptstadt Europas 2015.

Pilsen 2015 bewertet 16 der bayerischen Ideen als Top-Projekte

Programm-Direktorin Šárka Havlíčková und Petr Šimon, Manager für internationale Projekte, von Plzeň 2015, o.p.s. bestätigten bei einem Treffen am 20.11.12 im CeBB den Autoren von 16 Ideen der bayerischen Seite ihre Aufnahme ins Hauptprogramm von Pilsen 2015. Mit „herzlich willkommen an Bord von Pilsen 2015!" begrüßte Šárka Havlíčková die 16 Kulturakteure.

 

Tschechische Gastschüler in Bayern – EUREGIO‐Gastschuljahr

Mittwoch, 21 November 2012

Am 16. November wurde das 17.EUREGIO‐Gastschuljahr für 22 tschechischen Gymnasiasten im Gymnasium Untergriesbach feierlich eröffnet. Auf Einladung der EUREGIO und des Gymnasiums Untergriesbach nahmen am offiziellen Festakt mehr als 120 Gäste teil, darunter einige Ehrengäste, die Schulleiter und die Betreuungslehrer der teilnehmenden Schulen, Gasteltern, die Eltern der Gastschüler und die Gastschüler. In ihren Grußworten brachten Franz Brunner, Schulleiter des Gymnasiums Untergriesbach, Franz Meyer, Landrat, Konrad Kobler, MdL, Bernhard Roos, MdL und Kaspar Sammer, EUREGIO‐Geschäftsführer, den wichtigen Beitrag dieses hervorragenden grenzüberschreitenden Projektes im Schulbereich für die europäische Integration zum Ausdruck und versprachen dem Projekt ihre Unterstützung auch für die Zukunft. Die Festrede übernahm Dr. Helmut Böhm, ehemaliger Schulleiter des Gymnasiums Untergriesbach.

 

Vorbereitungen für die neue EU-Strukturförderperiode ab 2014

Samstag, 17 November 2012

Alle an der Verwaltung europäischer Fördermittel beteiligten Behörden und Institutionen blicken derzeit gespannt nach Brüssel, wo die Haushaltsverhandlungen mit den Mitgliedsstaaten in vollem Gange sind und sich durch die Euro-Krise und die angespannte Haushaltslage vor allem in den südlichen Ländern schwierig gestalten. Derzeit befindet sich nämlich die Vorbereitung der nächsten EU-Strukturförderperiode von 2014 bis 2020 in einer entscheidenden Phase.

Von besonderem Interesse für die europäischen Grenzregionen und somit auch für die EUREGIO Bayerischer Wald – Böhmerwald – Unterer Inn ist die Ausgestaltung der Verordnungen für die Europäische Kohäsionspolitik und hier insbesondere für die Europäische Territoriale Zusammenarbeit, d.h. die grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Bei der Jahreskonferenz des Dachverbandes der Euroregionen, der Arbeitsgemeinschaft Europäischer Grenzregionen (AGEG), stand deshalb das Thema „Kohäsionspolitik ab 2014" im Vordergrund. Die Verordnungsvorschläge der Kommission, die im Herbst 2011 publiziert wurden, sind aus Sicht der Grenzregionen vielversprechend, da es zum ersten Mal eine eigene Verordnung für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit gibt und auch die Haushaltsansätze um 30 % höher sind als in der bisherigen Förderperiode von 2007-2013. 3,5 % der gesamten Kohäsionsmittel in Höhe von 376 Mrd. möchte die Kommission für die Grenzüberschreitende Zusammenarbeit zur Verfügung stellen, das Parlament sogar 7%, der Rat, also die Nationalstaaten, 3%. „Irgendwo bei 4% wird man sich einigen", berichtete Markus Pieper, Mitglied des Europäischen Parlaments auf der Jahreskonferenz der AGEG in Berlin.

 

Europaregion Donau-Moldau bekommt eine eigene Geschäftsstelle

Dienstag, 30 Oktober 2012

Der Trägerverein Europaregion Donau-Moldau, in dem sich die Landkreise und großen Städte in Niederbayern sowie der Landkreis Altötting zusammengeschlossen haben, um die Entwicklung der Europaregion Donau-Moldau gemeinsam voranzubringen, kam in Deggendorf zur ersten regulären Mitgliederversammlung zusammen.

Wichtigster Tagesordnungspunkt war die Einrichtung einer Geschäftsstelle, die die Belange Niederbayerns und des Landkreises Altötting in der gesamten Europaregion Donau-Moldau vertritt und gewissermaßen das Gesicht der Europaregion in der Region nach außen darstellt. Die anwesenden Landräte, Bürgermeister und Stadt- und Kreisvertreter stimmten ohne Gegenstimme zu, dass eine Regionale Kontaktstelle in Freyung in den Räumlichkeiten der EUREGIO eingerichtet wird.

 

„Berufliche Bildung soll verstärkt in Blickpunkt rücken“

Mittwoch, 31 Oktober 2012

„Kompetenzsteigerung durch Bildung und Fachausbildung – ein wichtiger Faktor beim Aufbau der Europaregion Donau-Moldau" lautete das Thema bei den Begegnungen am Goldenen Steig 2012. Bei der zum 15. Mal von der Hanns-Seidel-Stiftung, Prag, München, der Stadt Prachatitz und der Union für gute Nachbarschaft tschechisch- und deutschsprachiger Länder ausgerichteten Veranstaltung im historischen Rathaus wurde in Referaten und Diskussion Rückschau in Sachen „Europaregion Donau - Moldau " gleichermaßen gehalten wie ein Blick in die Zukunft gewagt

 

„So viele Sprachen Du sprichst...“

Donnerstag, 25 Oktober 2012

„‚Kolik řečí znáš, tolikrát jsi člověkem - So viele Sprachen du

sprichst, so oft bist du Mensch". So sagt ein tschechisches Sprichwort. Eine Mög¬lichkeit, diesem Ziel näher zu kommen, so Konsul Dr. Vladimir Krnavek, sei das Erlernen der tschechischen Sprache. Diese und die Kultur des Nachbarlandes standen dann auch im Mittelpunkt des „Deutsch-tschechischen Sprachgipfels" am Mittwoch im Haus des Gastes. Einiges tut sich ja schon, so bestehen etwa 165 bayerisch-tschechische Schulpart¬nerschaften mit wechselseitigen Besuchen von fast 6000 SchülerInnen. Gelegenheit, diese vorzustellen, bot sich beim „Markt der Möglichkeiten", aber auch Bildungsin¬stitutionen und andere bilaterale Programme, Projekte und Kooperationen nutzen ihn, um sich und ihre Arbeit an fast 30 Ständen zu präsentieren.

 

„Gedenken an europäische Sternstunde“

Mittwoch, 10 Oktober 2012

In diesem Jahr feiert die Landesversammlung der Deutschen in Böhmen, Mähren und Schlesien (LV) ihr 20-jähriges Bestehen. Anlässlich dieses runden Jubiläums veranstaltete die LV am 5. Oktober eine festliche Konferenz im tschechischen Außenministerium (Černín-Palais) mit dem Titel „20 Jahre seit den Unterzeichnungen". Die Unterzeichnung des deutsch-tschechoslowakischen Nachbarschafts- und Freundschaftsvertrags vor ebenfalls 20 Jahren, die Bundesaußenminister Westerwelle eine „europäische Sternstunde" nennt, war damals die Grundvoraussetzung für die Gründung der LV.

 

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Dienstag, 09 Oktober 2012

Methanolvergiftungen fordern weiteres Todesopfer

Die Methanolvergiftungen in Tschechien haben ein weiteres Todesopfer gefordert. Ein 60-jähriger Mann, der am Donnerstag tot von einem Passanten in der Gemeinde Borice u Blatnice gefunden wurde, starb durch gepanschten Alkohol. Das hat die Obduktion des Leichnams ergeben, wie eine Sprecherin der Polizei am Montag bekannt gab. Der Verdacht war nach der Durchsuchung der Wohnung des Toten entstanden, bei der eine Flasche Schnaps unbekannter Herkunft gefunden wurde. Der Mann ist republikweit bereits das 28. Opfer von Methanolvergiftungen.

 

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Montag, 01 Oktober 2012

Polizei zerschlägt weiteres Handelsnetz für gepanschten Alkohol

Die tschechische Polizei hat ein weiteres Handelsnetz von gepanschtem Alkohol zerschlagen, das mit Methanol vergifteten Schnaps von Mähren bis in den Kreis Karlovy Vary / Karlsbad verkauft hat. Insgesamt vier Menschen wurden festgenommen, teilte eine Polizeisprecherin am Samstag mit. Nach dem Genuss von gepanschtem Schnaps sind in Tschechien bisher 26 Menschen gestorben. Bei den drei Männern und einer Frau, die im Kreis Karlsbad sowie in Mähren festgenommen wurden, fand die Polizei zusammen über 300 Liter Alkohol, der das Zehnfache des erlaubten Methanolanteils enthielt. Die Spuren führen zudem zu einem Mann, der bereits früher im ostmährischen Zlín verhaftet worden war. Laut den Angaben der Polizei sollen in Tschechien noch rund 15.000 Liter vergifteter Spirituosen im Umlauf sein.

 

Dem guten Weg begleitende Strukturen geben

Mittwoch, 26 September 2012

Bild: Am Rednerpult Frantisek Stangl, 1. Vizehauptmann des Bezirks Südböhmen, am Tisch Dalibor Carda, Bürgermeister von Krumau, Michal Janeba, Vizeminister für Regionalentwicklung in Tschechien, Matthias Herderich vom Bayerischen Wirtschaftsministerium und Jiri Horacek von der zuständigen Nationalen Behörde der Tschechischen Republik. (Foto: Höcherl)

In ganz Europa werden rund um den ersten „Tag der europäischen Zusammenarbeit" am 21. September mehr als 200 Veranstaltungen von 77 Teilnehmern an den Programmen der Europäischen Territorialen Zusammenarbeit organisiert. Immerhin 21 von ihnen fanden im bayerisch-tschechischen Grenzgebiet statt und unterstreichen damit auch die Lebendigkeit und Vielfalt der grenzüberschreitenden Initiativen, wie die aufgeführten Beispiele vor Augen führen sollten. „Zusammen Grenzen überwinden" lautete das Motto. Prominent besetzt war dann auch die Auftaktveranstaltung im südböhmischen Krumau, organisiert vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Verkehr und dem tschechischen Ministerium für Regionale Entwicklung. Trotz wohl stringenteren Auflagen aus Brüssel für die kommende Förderperiode von 2014 bis 2020 sind die Beteiligten festen Willens, den eingeschlagenen guten Weg voran zu gehen.

 

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