„Gerettete Baudenkmäler“ als eindringliche Zeichen

Donnerstag, 27 Juni 2013 – Schönsee Michael AltHermann Höcherl

Während in der tschechischen Hauptstadt Prag die politischen Turbulenzen einem Höhepunkt zusteuerten und sich die Vereidigung einer Interims-Regierung anbahnte, hatten die wirklichen Akteure der deutsch-tschechischen Verständigung und Kooperation im Centrum Bavaria Bohemia im oberpfälzischen Schönsee etwas zu feiern. Die Einrichtung in der kleinen Stadt Schönsee im Landkreis Schwandorf ist längst zu einer festen Größe in der Beziehungsarbeit zwischen den Nachbarländern geworden. Auch der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds , der den 7. „Sommerbrunch" im CeBB mit einer bedeutenden Ausstellung bereicherte, ist fast von Beginn an dabei – als Deutschland, insbesondere Bayern und Tschechien wieder Gelegenheit bekommen hatten, ihre einst engen Beziehungen auf eine neue Grundlage zu stellen.

 

Deutsch-tschechisches Trommelerlebnis

Dienstag, 25 Juni 2013

Zum fünften Mal geht in Kötzting das Trommelfeuer auf dem Gelände der ehemaligen Hohenbogenkaserne über die Bühne. Organisator Sigi „Lee" Nachreiner von LIAM hat bei der Veranstaltung, die immer mehr Zuspruch findet, ein großes Anliegen: „Ich will regionale Künstler auf die Bühne bringen!" Und dies gelingt ihm auch.

Denn wenn auch die „Taiko-Trommeln" von „KokoroDaiko" ihren fernöstlichen Ursprung nicht verleugnen können, werden sie dennoch von „Hiesigen" meisterlich „bearbeitet". Schließlich handelt es sich bei der gemischten elfköpfigen Truppe, die sich um Elke Hamacher geschart hat, ausschließlich um TrommlerInnen aus dem „Waldmünchner Eck". Und auch die „Chefin"und Lehrerin ist mittlerweile als Ärztin in der Trenkstadt fest verwurzelt. „Chardy & Friends" – treue Begleiter seit dem ersten „Trommelfeuer" vor fünf Jahren - haben auch keine weite Anreise.

 

Die Ideen fallen auf fruchtbaren Boden

Mittwoch, 19 Juni 2013

Zu Beginn dieses Jahres waren zum ersten Mal 25 Vertreter von Universitäten und Hochschulen aus Bayern, Tschechien und Österreich an der Universität Passau zusammengekommen, um Visionen und Projektideen für eine gemeinsame Hochschulzusammenarbeit in der Europaregion Donau-Moldau (EDM) zu finden und zu entwickeln. Diese fielen auf fruchtbaren Boden und beweisen einmal mehr, wie notwendig dieser Zusammenschluss der Regionen aus drei Ländern ist und weiter sein wird. Erste Projekte wurden nun beim 2. Workshop an der Südböhmischen Universität Budweis vorgestellt.

 

Kulturblick nach West- und Südböhmen

Donnerstag, 02 Mai 2013

Westböhmen

Das Stadtkulturzentrum Klatovy (Klattau) veranstaltet am Donnerstag, 02.05.13 ab 17.00 h im großen Saal des Kulturhauses ein Maifest der Chöre.

Am Samstag, 04.05.13 ab 18.00 h findet das traditionelle Frühlingskonzert des Spiritual Quintetts in der Kirche der Erhöhung des Hl. Kreuzes in Rosenthal statt.

Am Dienstag, 07.05.13 ab 19.00 h findet im Kinosaal von Horšovský Týn / Bischofteinitz ein exklusives Konzert von Karel Kahovec und George & Beatovens statt, zu Gast ist Viktor Sodoma.

Das Westböhmische Museum in Pilsen zeigt ab Mittwoch, 08.05.13 die einmalige Ausstellung Giganten der Eiszeit. Gezeigt werden lebensgro=e, dreidimensionalere Modelle großer Urzeittiere. Die Ausstellung ist bis zum 23.06.13 zu sehen.

 

18. EUREGIO-Gastschuljahr 2013/2014

Montag, 29 April 2013

Das EUREGIO-Gastschuljahr wird im nächsten Schuljahr 2013/2014 zum 18. Mal stattfinden. Zur Planung trafen sich Ende März die Schulleiter und Betreuungslehrer von den am Programm teilnehmenden grenznahen bayerischen und tschechischen Gymnasien. Neu kamen dieses Jahr zwei bayerische Gymnasien Waldkirchen und Niederalteich dazu.

 

Deutsche Bibliothek in Pilsen und das Karl-Klostermann-Zentrum arbeiten harmonisch zusammen

Samstag, 13 April 2013

Zu ebener Erde liegt im Innenhof von „Platz der Republik" Nr. 12 die Galerie im „Haus Europa". Diese gehört seit 2002 zu der Abteilung der ausländischen Bibliotheken. - Für die Öffentlichkeit in Pilsen werden hier vor allem ausländische Ausstellungen veranstaltet, die zur Verbreitung von einzelnen Kulturen sowie auch ausländischen Literaturen beitragen sollen.

 

Neuer Organisationsleiter in der Regierung von Niederbayern

Dienstag, 02 April 2013

Der gebürtige Straubinger, Jahrgang 1958, hat nach Abschluss seiner Ausbildung zum Diplomverwaltungswirt 1982 seine Laufbahn in der bayerischen Staatsverwaltung bei der Regierung von Niederbayern begonnen. Neben Stationen in den Sachgebieten Umweltschutzrecht, Kommunalwesen und Wirtschaftsförderung war Bachl zwischen 1997 und 2001 auch stellvertretender Pressesprecher der Regierung. Seit Mitte 2010 ist Stephan Bachl als Organisationsreferent für das Funktionieren der inneren Geschäftsabläufe und des Personaleinsatzes an der Regierung verantwortlich. Nach erfolgreichem Abschluss der Aufstiegsfortbildung für den höheren Verwaltungsdienst wurde ihm nun von Regierungspräsident Grunwald die Leitung des Sachgebietes übertragen.

 

Euregio-Vorstand bestätigt

Mittwoch, 27 März 2013

In seinem Amt als Vorsitzender der Euregio Bayerischer Wald/Böhmerwald/Unterer Inn wurde Ludwig Lankl, Landrat des Landkreises Freyung-Grafenau, bestätigt. Bei der Vorstands- und Hauptausschusssitzung im Großen Sitzungssaal des Neuen Rathauses Deggendorf bekamen als Stellvertreter auch Franz Löffler (Landrat Cham) und der aus gesundheitlichen Gründen verhinderte Franz Meyer (Landrat Passau) erneut das Vertrauen ausgesprochen.

In seinem Grußwort hob Niederbayerns Regierungspräsident Heinz Grunwald hervor, dass die Euregio in den zurückliegenden zwanzig Jahren ihres Bestehens viele wichtige Akzente in der grenzübergreifenden Zusammenarbeit gesetzt habe. Gleichzeitig zeigte er sich davon überzeugt, dass auch in Zukunft alle Beteiligten den einmal eingeschlagenen Weg mit aller Kraft weiter verfolgen werden.

 

265.000 Euro für die Kultur-, Jugend- und Sportförderung vom Bezirk Niederbayern

Mittwoch, 27 März 2013

Die Mitglieder des Ausschusses für Kultur-, Jugend- und Sportförderung des Bezirkstags von Niederbayern bewilligten in ihrer ersten Sitzung 2013 Zuschüsse in Höhe von rund 265.000 Euro. Davon fließen in die Denkmalpflege 105.850 Euro, in Kulturprojekte 135.600 Euro, in die Förderung nichtstaatlicher Museen und Sammlungen 10.000 Euro, in die Jugendarbeit und den Sport 4.792,50 Euro sowie 9.000 Euro an die niederbayerischen Trachtengaue.

 

Preis "Brückenbauer - Stavitel mostů" verliehen

Samstag, 23 März 2013

Sechs Persönlichkeiten und zwei Partnerprojekte aus den bayerischen und tschechischen Nachbarregionen wurden kürzlich in Schönsee mit dem Preis "Brückenbauer - Stavitel mostů"  ausgezeichnet. Bei der Veranstaltung in der historischen Gewölbehalle des Centrum Bavaria Bohemia (CeBB), die auch heuer unter dem Patronat der Gerresheimer Regensburg GmbH stand, bezeichnete die Bayerische Staatsministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten Emilia Müller die bayerisch-tschechische Freundschaft Vorbild für ganz Europa.

Anne Gierlach, Vorsitzende des Trägervereins Bavaria Bohemia e.V., CeBB-Leiter Hans Eibauer und Václav Vrbík, Repräsentant der Region Pilsen im CeBB brachten in ihrer Begrüßung zum Ausdruck, dass zwar schon vieles erreicht worden sei, aber auch noch viele Aufgaben warteten. Jiří Struček, stellvertretender Hauptmann der Region Pilsen, betonte in seinem Grußwort, dass "es auch dem Beispiel von mit dem Brückenbauer-Preis Ausgezeichneten zu verdanken sei, dass nach dem Jahr 1989 an die früheren freundschaftlichen Beziehungen angeknüpft werden konnte. Wie bereits ihre Vorgänger würden auch die neuen Preisträger zur weiteren Vertiefung und Ausgestaltung der Einheit Europas beitragen.

Die Hochschulen für angewandte Wissenschaften in der Oberpfalz und in Deggendorf werden Technische Hochschulen

Freitag, 22 März 2013

„Dies ist eine sehr bedeutende Stärkung der Technologie- und Innovationsregion hier im ländlichen Raum in Ostbayern" so Bezirkstagspräsident und Landrat Franz Löffler zur Entscheidung der Staatsregierung, die Hochschulen Amberg/Weiden in Kooperation mit der Hochschule Regensburg, sowie die Hochschule Deggendorf mit den Technologiecampi im Bayerischen Wald zu Technischen Hochschulen auszubauen.

Gerade der ländliche Raum mit seinen „hidden champions" im Unternehmenssektor wird von dieser Entscheidung profitieren. Die global agierenden Unternehmen der Region können den Zugang zur Technologie somit einfacher und schneller bewerkstelligen. Dies stärkt insgesamt die Wettbewerbsfähigkeit der Region. Die Wirtschaft in Ostbayern arbeitet bereits jetzt schon sehr intensiv mit den Hochschulen zusammen und kann durch die nun erfahrene Aufwertung noch einfacher Innovationen zur Marktreife bringen.

 

Manský dvůr, bekannt auch als „Lehnhof“

Dienstag, 19 März 2013

Eine Spurensuche der besonderen Art einmal nicht in den Weiten Westböhmens oder des Böhmerwaldes, sondern im näheren Grenzgebiet des heimeligen Egerlandes zwischen Eger und Marienbad.

Eigentlich sollte es eine ganz gewöhnliche „Sondierungsfahrt" für das Bayerische Grenzmuseum Schirnding auf der Suche nach ergänzenden Ausstellungsstücken für eine geplante Ausstellung über den Zoll nach 1945 an der bayerisch-tschechoslowakischen-tschechischen Grenze werden. Die Idee dazu war einem Mitarbeiter der „LZ" in den Sinn gekommen, der von den Nöten des Ausstellungsmachers Rainer Schweigert wusste, relevante Exponate über den Zeitabschnitt sowie die zu behandelnden Staatsorgane vorzeigen zu können.

 

Breite Kreise von Gestaltern und Entscheidern

Mittwoch, 06 März 2013

Die Verantwortlichen in der Europaregion Donau-Moldau aus Bayern, Tschechien und Österreich verlieren keine Zeit. An der Universität Passau kamen 25 Vertreter von Hochschulen aus den drei Ländern zusammen, um Visionen und Projektideen für die Zusammenarbeit der Hochschulen in der EDM als Auftakt der „Wissensplattform Hochschulraum“ zu entwickeln. Jede der sieben Teilregionen bearbeitet ein Arbeitsfeld. Der erste Workshop in Oberösterreich zum Thema „Clusterbildung und Unternehmenskooperationen wurde von der Technologie- und Marketinggesellschaft in Linz abgehalten. Eingeladen waren die Vertreter von Clusterinitiativen aus der ganzen Europaregion, die über die strategische Ausrichtung des Netzwerkes für Unternehmen und die Einbindung von Projektträgern berieten.

Das Projektmanagement für die „Wissensplattform Hochschulraum" ist bei der Euregio Bayerischer Wald-Böhmerwald-Unterer Inn in Freyung angesiedelt, welche das Thema für Niederbayern und den Landkreis Altötting auf der Agenda hat. Die Managerin der Wissensplattform, Kathrin Altmann, welche den Workshop in Passau moderierte, erläuterte die Zielsetzung des Treffens, dem in den nächsten beiden Jahren fünf weitere Zusammenkünfte folgen werden: „Es geht darum, abzustimmen, welche Schwerpunkte der Zusammenarbeit unter den Hochschulen in der Europaregion ausgewählt werden sollen und zu bewerten, wo es Potentiale für umsetzbare Projekte gibt. Unser Ziel ist es, die Zusammenarbeit der Hochschulen so zu verbessern, dass für die Studenten in der Region möglichst gute Studien- und Austauschbedingungen herrschen, welche die Hochschullandschaft Europaregion attraktiv machen.

 

Centrum Bavaria Bohemia - Jahresbilanz 2012 | Programmvorschau 2013

Dienstag, 05 März 2013

Am 27.02.13 stellte das Centrum Bavaria Bohemia (CeBB) in Schönsee die Jahresbilanz 2012 und das Programm 2013 der Öffentlichkeit vor.

Gäste des Pressetermins waren Landrat und Kuratoriumsvorsitzender Volker Liedtke, Jiří Struček, stellvertretender Hauptmann der Region Pilsen für Schulwesen, Sport, Kultur und Tourismus und Mgr. Petr Šimon von der Organisationsgesellschaft Plzeň 2015, o.p.s. Der Trägerverein Bavaria Bohemia e. V. war durch die 1. Vorsitzende Anne Gierlach vertreten. Vom Mitarbeiterteam des CeBB nahmen Hans Eibauer, Leiter des CeBB, Mgr. Václav Vrbík, Repräsentant der Region Pilsen und Maika Victor-Ustohal (Programm-Management) teil.

 

Die wieder entdeckte bayerisch-böhmische Nachbarschaft

Dienstag, 26 Februar 2013

Der Freistaat Bayern verweigerte lange die neuen Fakten

Betrachtete man die „Passauer Neue Presse" (PNP) vom 22. Februar 2013, dann schwelgte plötzlich jeder im neuen Glücksgefühl. Was war geschehen? Die Hauptschlagzeile lautete: Prags Regierungschef bedauert Vertreibung der Sudetendeutschen. PNP-Chefredakteur Ernst Fuchs witterte im „Standpunkt" gar eine Neue Epoche und jubelte über ein "Tauwetter, das „spätestens seit gestern die größten Schollen der politischen Eiszeit seit dem Krieg weggeschmolzen hat". Ist das so?

 

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