Günstige Voraussetzungen für grenzüberschreitende Zusammenarbeit

Montag, 09 November 2015 – Nepomuk (Pilsen)

Die historische Altstadt von Nepomuk bot den passenden Rahmen: am Freitag trafen sich die Mitglieder des politischen Präsidiums der Europaregion Donau-Moldau erstmalig im Bezirk Pilsen. Eingeladen zu der Zusammenkunft hatte der Vizehauptmann des Pilsener Bezirks, Ivo Grüner, der gegenwärtig den Vorsitz in der Europaregion führt.

Im Zentrum des Gesprächs standen neben den Haushaltsplanungen für das Jahr 2016 und der Festlegung der Vorsitzschaft für die kommenden Jahre vor allem die aktuellen Ergebnisse der sieben Wissensplattformen der Europaregion. Hier konnten in den vergangenen Monaten weitere Erfolge erreicht werden. So liegt aus der Wissensplattform „Forschung und Innovation", die von der Oberpfalz betreut wird, seit kurzem eine Broschüre vor, die einen Überblick über die Europaregion Donau-Moldau als Innovationsstandort vermittelt. Weiterhin konnten eine bayerisch-böhmische Studienexkursion zum Thema „Wasserbiologie" und ein Forschungsaufenthalt von zwei Gastprofessoren aus Jihlava (Region Vysočina) an der Hochschule Landshut umgesetzt werden. Aktuell arbeitet die Wissensplattform an den Themen Metabolomik, Umweltschutz, Elektrotechnik und Medizintechnik. Auf letzterem Gebiet soll im Februar 2016 in Zusammenarbeit mit der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden ein großer Medizintechnik-Kongress in Weiden durchgeführt werden, zu dem man rund 100 internationale Teilnehmer erwartet.

 

Neue Perspektiven für innovative Kleinstadtentwicklung im Grenzraum

Freitag, 30 Oktober 2015

Zu einer ersten Zusammenkunft begrüßte Dr. Olaf Heinrich, niederbayerischer Bezirkstagspräsident und Vorsitzender der Europaregion Donau-Moldau, den neuen Vorsitzenden des Verbands der Städte und Gemeinden des Bezirks Südböhmen (SMOJK) sowie Bürgermeister der Stadt Tábor, Jiří Fišer, in der Innenstadt von Budweis. An dem Treffen nahmen außerdem Vertreter der Europaregion Donau-Moldau mit EUREGIO-Geschäftsführer Kaspar Sammer sowie der zweite Vorsitzende des SMOJK Karel Matějka teil. Das Ziel des Gesprächs war, den SMOJK von den enormen Vorteilen einer klaren Profilierung grenznaher Städte und Gemeinden zu überzeugen und ihn für ein innovatives Projekt zur grenzüberschreitenden Regionalentwicklung zu gewinnen.

 

„Europaregion Donau-Moldau“

Dienstag, 13 Oktober 2015

Auf Wunsch der Landkreise hat der Bezirk Niederbayern ab 1. September 2015 die finanzielle Unterstützung des Trägervereins „Europaregion Donau-Moldau e. V." übernommen. Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, Vorsitzender des Trägervereins, informierte die Mitglieder des Bezirksverbandes Niederbayern des Bayerischen Landkreistags in der Tagung am 17. September in Landshut über die Beschlüsse, die der Bezirksausschuss des Bezirkstags von Niederbayern bezüglich der Förderung des Vereins im Vorfeld gefasst hatte. „Der Bezirk übernimmt seit Anfang September Verantwortung für ein ganz zentrales Thema der Regionalentwicklung. Durch die enge Kooperation mit Österreich und Tschechien in der Europaregion erwarte ich mir Impulse zum Beispiel bei Hochschulkooperationen, einer abgestimmten Verkehrsentwicklung oder bei Fragen der Energieeinsparung", erläuterte Bezirkstagspräsident Heinrich. Er verwies auch darauf, dass in der Oberpfalz seit Gründung der Europaregion der Bezirk als zentrale Anlaufstelle dient.

 

Verbesserung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit

Dienstag, 13 Oktober 2015

Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, Vorsitzender des „Europaregion Donau Moldau e. V." in Niederbayern, traf sich vor kurzem zusammen mit einer Delegation der Freyunger Geschäftsstelle der Europaregion Donau Moldau und Euregio mit Jiři Zimola, Kreishauptmann der Region Südböhmen (Republik Tschechien), in Budweis zu einem Gedankenaustausch zur Erweiterung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit und Verbesserung der Regionalentwicklung.

 

Fachkräftesicherung einmal anders

Dienstag, 13 Oktober 2015

Die St. Bartholomäus-Kathedrale bot als architektonisches Denkmal die passende Kulisse: auf dem Pilsener Platz der Republik begeisterten am vergangenen Wochenende das „F1 in schools"-Team BSZ-Racing des Berufsschulzentrums Wiesau und die Fakultät für Maschinenbau der Universität Pilsen gemeinsam Schüler und angehende Studenten mit Rennwagenmodellen und einem echten Boliden für Technik und Forschung. Die zuständigen Lehrkräfte des Berufsschulzentrums, StR Andreas Büttner, OStR Hartmut Seidler, Fachlehrer Manfred Sladky und OStR Wolfgang Prebeck, hatten hierfür eigens ihre 24 Meter lange Rennbahn samt Teambox und technischer Ausrüstung zu den „Tagen der Wissenschaft" nach Pilsen gebracht.

 

Pflege der jüdischen Kulturgeschichte in Böhmen und Bayern

Samstag, 19 September 2015

Ein deutsch-tschechisches Seminar in den Räumen des Adalbert-Stifter-Zentrums in Oberplan in Südböhmen. Zum Seminarprogramm gehörten die Filmvorführung „Das Schicksal der jüdischen Bevölkerung im Böhmerwald und im Bayerischen Wald", eine Exkursion nach Rosenberg a. d. Moldau und die Eröffnung einer deutsch-tschechischen Ausstellung.

Zu einem besonderen Seminar hatten Dr. Zuzana Finger, die Heimatpflegerin der Sudetendeutschen, und Ing. Jakub Ded von Omnium z. s. dieses Mal nach Oberplan im Böhmerwald eingeladen. Es ergab sich, dass ihr deutsch-tschechisches Seminar gerade an zwei spätsommerlichen Frühherbsttagen kurz vor dem jüdischen Neujahrsfest – Rosch Haschana – im September stattfand. Verschiedene Referenten und Aktivisten stellten ihre oft ganz speziellen Projekte im Rahmen ihrer Auseinandersetzung und Behandlung der über 1000jährigen Geschichte jüdischer Geschichte und Kultur in Bayern und Böhmen vor, alles eben, was unter Pflege jüdischer Kulturgeschichte läuft. Dabei wurde auch klar, wie sensibel der Umgang damit ist und dass man damit in Bayern zum Teil anders Umgangen umgegangen ist, aber auch in der Tschechischen Republik inzwischen neue und bessere Wege gegangen werden! – Eines ist aber ganz ersichtlich, dass der Umgang mit jüdischen Kulturdenkmälern am Beispiel der Judenfriedhöfe in manchen Landesteilen, besonders aber in den Grenzgebiet (siehe z. B. Eger, Franzensbad, Eidlitz oder Staab) schwer im Argen liegt, besonders dort, wo die Anlagen der jüdischen Gemeinschaft weggenommen worden sind.

 

Egerlandtag erstmals mit Jung und Alt

Donnerstag, 30 Juli 2015

Der 26. Egerlandtag in Marktredwitz stand unter dem Motto"Heimat Egerland – die Zukunft gemeinsam gestalten." Es waren ganz besondere Festtage , denn erstmals wurde in Marktredwitz auch das nunmehr 45. Bundestreffen der Egerländer Jugend abgehalten mit viel Musik und Tanz. Bundevüarstaiha Alfred Baumgartner begrüßte zahleiche Gäste aus Politik und Gesellschaft, besonders Bernd Posselt als Sprecher der sudetendeutschen Volksgruppe und den Festredner, Staatsekretär Johannes Hintersberger. Ihm galt der Dank für die Förderung des ersten Bauabschnittes der Renovierung des Egerland-Kulturhauses. Hintersberger dankte in seiner Rede den Egerländern für „gelebte Heimatliebe und Familiensinn." Besonders beeindruckt zeigte er sich von der großen Zahl der Jung-Egerländer, die mit 125 Mitgliedern vertreten waren.

 

Herr – Mister Kulturhauptstadt „Pilsen2015“

Samstag, 11 Juli 2015

Wer ihn nun schon seit Jahren kennt, der weiß auch, wie viel Zeit und Herzblut Hans Eibauer in das Projekt „Kulturhauptstadt Pilsen 2015" investiert hat! Mit dem „Centrum Bavaria Bohemia" – kurz CeBB – hat er konsequent auf den Jahresbeginn 2015 hingearbeitet. Natürlich war er dabei nicht alleine, aber es läßt sich ohne zu übertreiben die Aussage machen, dass es ohne den „Motor" Hans Eibauer nicht so ohne weiteres gekommen wäre. - Das soll keine Beweihräucherung einer Einzelperson sein, sondern ist die faktische Feststellung eines Beobachters, der sich in Pilsen und Schönsee zum Stande der Vorbereitungen gelegentlich umgeschaut und kundig gemacht hatte und kühn einmal die Forderung einer Eingemeindung von Pilsen nach Schönsee gestellt hat.

Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland

 

Gemeinsam gegen bürokratische Hürden

Dienstag, 16 Juni 2015

Bild zur Vertragsunterzeichnung: sitzend Ing. Jaroslav Tachovsky und Helmut Vogl, stehend v. l. die Bürgermeister Michal Snebergr und Charlie Bauer, Landrat Sebastian Gruber, Minister Helmut Brunner und Landrat Michael Adam. (Foto: Höcherl)

Als bayernweit einmalig bezeichnete am vergangenen Freitag bei der Unterzeichnung des entsprechenden Vertrages Landwirtschaftsminister Helmut Brunner die künftige Zusammenarbeit zwischen der im August letzten Jahres gegründeten „Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) Nationalpark Gemeinden" und der tschechischen „Mikroregion Sumava-zapad" um die Stadt Zelezna Ruda. Durch die unmittelbare Nachbarschaft von Bayerisch Eisenstein und Zelezna Ruda direkt an der Grenze seien die beiden Kommunen geradezu prädestiniert dazu, Probleme und Herausforderungen, die aus ihrer Grenzlage resultieren, gemeinsam anzugehen. Mit ihnen tun dies weitere 17 Gemeinden auf beiden Seiten nahe der Grenze. „Es geht in erster Linie um gemeinsame Daseinsvorsorge", betonte eindringlich dann der Bürgermeister von Bayerisch Eisenstein, Charlie Bauer.

 

Kulturblick nach West- und Südböhmen

Mittwoch, 03 Juni 2015

Pilsner Region

Das Kleine Theater Kyogen & Shigeyama Shime stellt am Freitag, 05.06. um 19:00 Uhr im Städtischen Bürgerhaus und am Samstag, 06.06. um 19:00 Uhr im Theater Alfa das japanische Kyogen vor. Das japanische Kyogen stellt eine komische Theaterform dar, die ihre Blüte Mitte des 14. Jahrhunderts erreichte und in ununterbrochener Tradition bis heute fortgeführt wird. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Festivals Japanfest 2015 statt.

Am Freitag, 05.06. wird die Internationale Bonsai- und Suisekiausstellung im Städtischen Bürgerhaus in Pilsen eröffnet. Bestandteile der Ausstellung sind ein Wettbewerb für junge Talente, Filmvorführungen, Werkstätten und Vorführungen der Bonsai-Gestaltung, Vorträge und geführte Rundgänge.

Beim Festival des neuen Zirkus Jonglobalisation 2015 treten am Samstag, 06.06. ab 11:00 Uhr im Borský park MusikerInnen, AkrobatInnen und JongleurInnen aus der ganzen Tschechischen Republik und dem Ausland auf. Die BesucherInnen erwartet ein Tag voll spannender Workshops, Gewinnspielen, Auftritten und Konzerten für Klein und Groß.

Noch bis zum Sonntag, 07.06. ist die Ausstellung Ein Ort Zwei Wege in der Galerie Klatovy/Klenová zu sehen. Es handelt sich um eine gemeinsame Ausstellung der Malerin und Grafikerin Miroslava Zychová und ihres Lebenspartners des Malers und Fotografen Bohumír Komínek.

Die Freunde der klassischen Musik können am 08.06. um 19:00 Uhr im Dom St. Bartholomäus in Pilsen das Konzert Pilsner Orgelfest - Aleš Nosek besuchen. Diesmal werden Werke von Johann Sebastian Bach, Josef Gabriel Rheinberger, Sigfrid Karg-Elert und Max Reger zu hören.

 

Zusammenarbeit mit Nachbarn politisch höher angesiedelt

Freitag, 22 Mai 2015

Unter dem Vorsitz von Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich wurden in der letzten Sitzung des Bezirksausschusses dem Trägerverein „Europaregion Donau-Moldau e. V." 95.000 Euro bewilligt. Der Zuschuss deckt den Finanzierungsbedarf des Vereins ab September bis Ende des Jahres. „Diese Entscheidung ist als richtungsweisendes politisches Bekenntnis der Region für die grenzübergreifende Arbeitsgruppe zu bezeichnen" so Bezirkstagspräsident Dr. Heinrich.

Auch hatte der Bezirksverband Niederbayern des Bayerischen Landkreistages in einem Schreiben an den Bezirkstagspräsidenten ausdrücklich um die Sicherstellung der Finanzierung gebeten, um die Position und Wichtigkeit Niederbayerns in diesem Verbund zu untermauern.

 

Sudetendeutscher Tag – Einladung und Programmvorschau

Montag, 18 Mai 2015

Freitag, 22. Mai 2015

14.00 Uhr Kongresshalle Augsburg (Einladung als Anhang)

Auftakt zum Internationalen Menschenrechtskongress

19.00 Uhr Rathaus, Goldener Saal, Rathausplatz 2

Festlicher Abend der Sudetendeutschen Stiftung

und der Sudetendeutschen Landsmannschaft

mit Verleihung der Sudetendeutschen Kulturpreise 2015 sowie des Sudetendeutschen Volkstumspreises 2015

Rede

Emilia Müller, MdL

Staatsministerin für Arbeit und Soziales, Familie und Integration

Schirmherrschaftsministerin

 

„Europa-Gipfel“ auf Schloss Fürstenstein

Donnerstag, 07 Mai 2015

EU soll sich auf wesentliche Aufgaben konzentrieren

Wie der Organisator der traditionsreichen Veranstaltung und Vorsitzende der Europa-Union Niederbayern, Konrad Kobler MdL a. D., hat auch der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, seine politischen Wurzeln in der Kommunalpolitik. Das spürten die vielen Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft bei dem „Europa-Gipfel" auf Schloss Fürstenstein am vergangenen Sonntag sehr deutlich. Immer mehr Menschen in ganz Europa zweifeln, dass die EU in der Lage ist, schnelle und gemeinsam getragene Lösungen für die tagtäglichen Probleme zu finden. Konrad Kobler und in einer sehr emotionalen Rede zum Thema „Europa im 21. Jahrhundert" gerade auch Martin Schulz betonten die Wichtigkeit des unmittelbaren Dialogs mit den Menschen. Je näher die Entscheidungen in Brüssel am Menschen seien, desto mehr würden sie akzeptiert. Die Forderung, „Global denken – lokal handeln" bedeute, dass Entscheidungen, die lokale, regionale und nationale Fragen betreffen, auch dort getroffen werden müssen. Das gestärkte EU-Parlament und die Kommission hätten sich in weit stärkerem Maße auf die globalen Probleme und Aufgaben zu konzentrieren.

 

Nicht nur „wohnen“ sondern „leben“- Chancen für den ländlichen Raum

Montag, 27 April 2015

Bezirkstagspräsident Dr. Heinrich begrüßte die Gäste aus Österreich auf ihrer ersten Station durch Ostbayern an einem niederbayerischen Vorzeigeprojekt, dem Institut für Hörgeschädigte in Straubing. Der dortige Direktor Geisperger führte die Besuchern, darunter auch den Vorsitzenden der Euregio Bayerischer Wald Landrat Sebastian Gruber, die oberösterreichische Landtagsabgeordnete und Obfrau der Euregio Mühlviertel Frau Gabi Lackner- Strauss, sowie die niederbayerischen Vertreter der Europaregion Donau-Moldau (EDM) durch die Räume. Zwei Schulen finden sich hier unter einem Dach: Grund- und Mittelschule mit den Förderschwerpunkten Hören und Sprache.

 

Blumen für Pilsen

Mittwoch, 22 April 2015

Die bayerischen Kulturtage schließen mit dem großen Kulturfest auf dem Hauptplatz in Pilsen ab. Die Gäste erwartet von 11 bis 18 Uhr ein abwechslungsreiches Programm mit Musik auf zwei Bühnen mit 12 Kapellen und Bands, Theaterszenen der Freilichtspiele Doktor Eisenbarth und Vom Hussenkrieg, Kunstaktionen, Infomeile, Spielareal, bayerisches Bier und Schmankerl.

Schülerteams von Pilsner und bayerischen Partnerschulen verteilen am Sonntagvormittag Blumengrüße an die Bürgerinnen und Bürger in der ganzen der Stadt. Auf dem Hauptplatz entsteht aus vielen tausend Blumen auf 100 qm die Ziffer 15 aus dem Kulturhauptstadtlogo. Die Blumenaktion wird dankenswerterweise unterstützt vom Rotary Club Oberpfälzer Wald in Zusammenarbeit mit den beiden Pilsner Rotary Clubs.

Neben den Blumen wird der riesige Further Drache (20 m Länge, 15 m Flügelspannweite) Blickfang und große Attraktion beim Fest. Dank an die Stadt Furth i.W., den Landkreis Cham und die Zollner AG.

Lassen Sie sich dieses Ereignis nicht entgehen und kommen Sie am Sonntag zu Blumen für Pilsen auf den Platz der Republik in Pilsen!

Weitere Informationen und detailliertes Programm finden Sie hier.

 

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