Niederbayern übernimmt Vorsitz der Europaregion Donau-Moldau

Sonntag, 22 Januar 2017 – Krems

Am Freitag, 20. Januar, übernahm Niederbayern den Vorsitz in der Europaregion Donau-Moldau (EDM). Niederösterreichs Landesrätin Barbara Schwarz übergab in der EDM-Präsidiumssitzung, die im Anschluss an die Bildungskonferenz an der Donau-Universität in Krems (Niederösterreich) stattfand, den Vorsitz feierlich an Dr. Olaf Heinrich, Bezirkstagspräsident von Niederbayern.

Den europäischen Gedanken leben

Dienstag, 09 Februar 2016

Die Zusammenarbeit in der Region Bayern, Böhmen und Österreich, die Stärkung der Region und die Umsetzung des europäischen Gedankens stehen im Mittelpunkt der trilateral tätigen Arbeitsgemeinschaft Europaregion Donau-Moldau (EDM). In einem feierlichen Akt übergab der Pilsener Vizehauptmann Ivo Grüner vergangenen Freitag im Rahmen der EDM-Präsidiumssitzung die Federführung für das Jahr 2016 an die niederösterreichische Landesrätin Barbara Schwarz. Nun leitet Niederösterreich für ein Jahr die Geschicke der trinationalen Arbeitsgemeinschaft. 2017 wird Niederbayern den Vorsitz übernehmen.

 

Stärkung der niederbayerischen Grenzregion

Mittwoch, 27 Januar 2016

Niederbayern profitiert von der Arbeit der Europaregion Donau-Moldau: Für Forschungskooperationen bereits rund fünf Millionen Euro Fördermittel von der EU zugesagt

Die Mitglieder des Bezirksausschusses bewilligten in der Sitzung am 26. Januar 2016 unter dem Vorsitz von Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich dem Trägerverein „Europaregion Donau-Moldau e.V." (EDM) Zuschüsse in Höhe von rund 1,4 Millionen Euro, von denen aber in den kommenden fünf Jahren rund 900.000 Euro wieder an den Bezirk Niederbayern zurückgezahlt werden. Mit dem Großteil der nun genehmigten Fördergelder wird das Beratungsbüro Niederbayern mit zwei Stellen finanziert.

Die Förderberatungsstelle, die 2016 neu geschaffen wird, wird u.a. Unternehmen sowie sämtlichen kommunalen, staatlichen und wissenschaftlichen Einrichtungen EU-Fördermöglichkeiten aufzeigen und Antragsteller über die Förderprogramme im Bereich, INTERREG-B (Schwerpunkt Donauraum und Mitteleuropa), INTERREG Europe und Start Transnational beraten. Hinzu kommt 2016 auch eine Stelle Netzwerkmanagement. Aufgabenschwerpunkt wird zusammen mit der „Koordinierungsstelle Ländlicher Raum" sein, alle bestehenden Netzwerke, Regionalmanagements und grenzüberschreitende Aktivitäten zu identifizieren und den Grenzraum Bayern-Böhmen stärker zu vernetzen. Vor allem die Verbindung von Wissenschafts- und Wirtschaftskooperationen soll vorangetrieben werden.

 

Zwieseler Glastage

Sonntag, 17 Januar 2016

Im Jahr 2012 feierten die Zwieseler Glastage ihr 25jähriges Jubiläum. Sie zählen mittlerweile in Deutschland und vielleicht sogar weltweit zu den bedeutendsten künstlerischen Glaspräsentationen.

Die Glastage zeigen dabei die ganze Palette traditioneller und moderner Glaskunst in all ihren Facetten. Betriebe, Kunsthandwerker und Glaskünstler aus dem Zwieseler Winkel sowie internationale Künstler präsentieren hier einen Querschnitt ihres Schaffens.

 

Förderbescheid für regionale Initiativen in München übergeben

Samstag, 21 November 2015

Die Regionen fit machen für die Zukunft - die Attraktivität von Stadt und Land gleichermaßen steigern - einen Beitrag leisten zur Bewältigung der Bundeswehrreform: aus diesen Gründen fördert der Freistaat mit 18 Förderbescheiden über rund 3,8 Millionen Euro Regionalmanagements und Konversionsmanagements aus ganz Bayern. „Mit der Förderung von Regionalmanagements werden die Weichen gestellt, um die Herausforderungen des demografischen Wandels anzugehen und in wichtigen Zukunftsthemen gemeinsame Strategien und Projekte zu entwickeln," betonten Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder und Staatssekretär Albert Füracker bei der Übergabe der Förderbescheide am Dienstag (17.11.) in München. Themen der Regionalmanagements sind beispielsweise Bildung, Fachkräfte, regionale Identität, Wettbewerbsfähigkeit oder Siedlungsentwicklung. „Mit der Förderung von Konversionsmanagements werden Kommunen bei der Begleitung des Konversionsprozesses als Folge der Aufgabe oder Verkleinerung von Bundeswehrstandorten und US-Stützpunkten unterstützt. Das Heimatministerium stärkt damit den ländlichen Raum und nutzt die dort vorhandenen Potentiale noch gezielter", so Söder und Füracker weiter.

 

„Europaregion Donau-Moldau“

Dienstag, 13 Oktober 2015

Auf Wunsch der Landkreise hat der Bezirk Niederbayern ab 1. September 2015 die finanzielle Unterstützung des Trägervereins „Europaregion Donau-Moldau e. V." übernommen. Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, Vorsitzender des Trägervereins, informierte die Mitglieder des Bezirksverbandes Niederbayern des Bayerischen Landkreistags in der Tagung am 17. September in Landshut über die Beschlüsse, die der Bezirksausschuss des Bezirkstags von Niederbayern bezüglich der Förderung des Vereins im Vorfeld gefasst hatte. „Der Bezirk übernimmt seit Anfang September Verantwortung für ein ganz zentrales Thema der Regionalentwicklung. Durch die enge Kooperation mit Österreich und Tschechien in der Europaregion erwarte ich mir Impulse zum Beispiel bei Hochschulkooperationen, einer abgestimmten Verkehrsentwicklung oder bei Fragen der Energieeinsparung", erläuterte Bezirkstagspräsident Heinrich. Er verwies auch darauf, dass in der Oberpfalz seit Gründung der Europaregion der Bezirk als zentrale Anlaufstelle dient.

 

Gemeinsam gegen bürokratische Hürden

Dienstag, 16 Juni 2015

Bild zur Vertragsunterzeichnung: sitzend Ing. Jaroslav Tachovsky und Helmut Vogl, stehend v. l. die Bürgermeister Michal Snebergr und Charlie Bauer, Landrat Sebastian Gruber, Minister Helmut Brunner und Landrat Michael Adam. (Foto: Höcherl)

Als bayernweit einmalig bezeichnete am vergangenen Freitag bei der Unterzeichnung des entsprechenden Vertrages Landwirtschaftsminister Helmut Brunner die künftige Zusammenarbeit zwischen der im August letzten Jahres gegründeten „Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) Nationalpark Gemeinden" und der tschechischen „Mikroregion Sumava-zapad" um die Stadt Zelezna Ruda. Durch die unmittelbare Nachbarschaft von Bayerisch Eisenstein und Zelezna Ruda direkt an der Grenze seien die beiden Kommunen geradezu prädestiniert dazu, Probleme und Herausforderungen, die aus ihrer Grenzlage resultieren, gemeinsam anzugehen. Mit ihnen tun dies weitere 17 Gemeinden auf beiden Seiten nahe der Grenze. „Es geht in erster Linie um gemeinsame Daseinsvorsorge", betonte eindringlich dann der Bürgermeister von Bayerisch Eisenstein, Charlie Bauer.

 

Zusammenarbeit mit Nachbarn politisch höher angesiedelt

Freitag, 22 Mai 2015

Unter dem Vorsitz von Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich wurden in der letzten Sitzung des Bezirksausschusses dem Trägerverein „Europaregion Donau-Moldau e. V." 95.000 Euro bewilligt. Der Zuschuss deckt den Finanzierungsbedarf des Vereins ab September bis Ende des Jahres. „Diese Entscheidung ist als richtungsweisendes politisches Bekenntnis der Region für die grenzübergreifende Arbeitsgruppe zu bezeichnen" so Bezirkstagspräsident Dr. Heinrich.

Auch hatte der Bezirksverband Niederbayern des Bayerischen Landkreistages in einem Schreiben an den Bezirkstagspräsidenten ausdrücklich um die Sicherstellung der Finanzierung gebeten, um die Position und Wichtigkeit Niederbayerns in diesem Verbund zu untermauern.

 

Konrad Kobler MdL a. D. neuer Vorsitzender

Sonntag, 10 Mai 2015

Mit dem langjährigen ehemaligen Landtagsabgeordneten Konrad Kobler, zugleich auch Vorsitzender der Europa-Union Niederbayern und der Deutsch-Kroatischen Gesellschaft, übernahm am Donnerstagabend einer der profiliertesten Europapolitiker des Raumes den Vorsitz des Vereins „Europa in der Region e.V. mit Hauptsitz in Deggendorf. Stellvertretender Vorsitzender bleibt der Chefredakteur der Bayerischen Staatszeitung, Ralph Schweinfurth, neue Schriftführerin ist Charlotte Gareisen, Osterhofen und das Amt des Kassiers wird künftig Uli Popp von der Firma Hatz& Popp aus Passau wahrnehmen.

 

„Europa-Gipfel“ auf Schloss Fürstenstein

Donnerstag, 07 Mai 2015

EU soll sich auf wesentliche Aufgaben konzentrieren

Wie der Organisator der traditionsreichen Veranstaltung und Vorsitzende der Europa-Union Niederbayern, Konrad Kobler MdL a. D., hat auch der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, seine politischen Wurzeln in der Kommunalpolitik. Das spürten die vielen Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft bei dem „Europa-Gipfel" auf Schloss Fürstenstein am vergangenen Sonntag sehr deutlich. Immer mehr Menschen in ganz Europa zweifeln, dass die EU in der Lage ist, schnelle und gemeinsam getragene Lösungen für die tagtäglichen Probleme zu finden. Konrad Kobler und in einer sehr emotionalen Rede zum Thema „Europa im 21. Jahrhundert" gerade auch Martin Schulz betonten die Wichtigkeit des unmittelbaren Dialogs mit den Menschen. Je näher die Entscheidungen in Brüssel am Menschen seien, desto mehr würden sie akzeptiert. Die Forderung, „Global denken – lokal handeln" bedeute, dass Entscheidungen, die lokale, regionale und nationale Fragen betreffen, auch dort getroffen werden müssen. Das gestärkte EU-Parlament und die Kommission hätten sich in weit stärkerem Maße auf die globalen Probleme und Aufgaben zu konzentrieren.

 

Nicht nur „wohnen“ sondern „leben“- Chancen für den ländlichen Raum

Montag, 27 April 2015

Bezirkstagspräsident Dr. Heinrich begrüßte die Gäste aus Österreich auf ihrer ersten Station durch Ostbayern an einem niederbayerischen Vorzeigeprojekt, dem Institut für Hörgeschädigte in Straubing. Der dortige Direktor Geisperger führte die Besuchern, darunter auch den Vorsitzenden der Euregio Bayerischer Wald Landrat Sebastian Gruber, die oberösterreichische Landtagsabgeordnete und Obfrau der Euregio Mühlviertel Frau Gabi Lackner- Strauss, sowie die niederbayerischen Vertreter der Europaregion Donau-Moldau (EDM) durch die Räume. Zwei Schulen finden sich hier unter einem Dach: Grund- und Mittelschule mit den Förderschwerpunkten Hören und Sprache.

 

„Kinderchöre Sušice“ spannen „musikalischen Bogen“

Montag, 05 Mai 2014

Ich war dabei, als 16jähriger der Kammerchor mit einem Musi¬cal in der Stadthalle von Sušice gastierte." In das Jahr 1992 gehen die Erinnerung des frischgewählten Bürgermeisters Markus Hofmann zurück, als er am Samstag¬abend die „Kinderchöre Sušice" in der Städtischen Turn- und Festhalle begrüßt. 46 SängerInnen des „Konzertteiles" des insgesamt 220köpfigen Chores aus der west¬böhmischen Partnerstadt sind zusammen mit ihren Chorleitern Josef Baierl und Andrea Sušilová gekommen, um nach einem „fulminanten Auftakt" - „O Fortuna" aus den Carmina burana von Carl Orff – in unterschiedlicher Besetzung und wechseln¬der instrumentaler „Verstärkung" einen musikalischen Bogen über mehrere Epochen zu spannen.

 

Niederbayern setzt EU-Mittel vorbildlich ein

Donnerstag, 30 Januar 2014

Für weitere EU-Unterstützung Niederbayerns hat Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich bei seinem Antrittsbesuch bei den EU-Institutionen in Brüssel geworben. Auf Einladung des niederbayerischen Europaabgeordneten Manfred Weber informierte sich Dr. Heinrich bei der Kommission, im Europäischen Parlament und im Europabüro der Bayerischen Kommunen über aktuelle Themen und insbesondere über die Regionalförderung. Ebenso erläuterte Dr. Heinrich gemeinsam mit Weber laufende Projekte aus der Heimat. „Niederbayern hat in Brüssel einen guten Stand. Es wird anerkannt, dass wir EU-Gelder effizient einsetzen", betonte Dr. Heinrich. Manfred Weber ergänzte: „Es ist entscheidend, dass Vertreter Niederbayerns auch unmittelbar in Brüssel Lobbyarbeit machen. Das ist dem neuen Bezirkstagspräsidenten gelungen."

 

Künstler für den Zug zur Kultur gesucht

Mittwoch, 15 Januar 2014

Im Rahmen des Projekts regio2015 sucht das Centrum Bavaria Bohemia (CeBB) für das Programm im „Zug zur Kultur" Musiker, sowie Künstler und Künstlerinnen, die sich vorstellen könnten, auf kleiner Bühne einen ca. einstündigen Auftritt zu gestalten oder in einem walking act durch den Zug zu gehen. Das CeBB wird im Zeitraum vom 17.01.2015 bis zum 27.09.2015 die Mittagsverbindung des ALEX auf der Strecke Regensburg – Pilsen an 40 Wochenenden (Samstag und Sonntag) in einen „Zug zur Kultur" verwandeln, der Musikern und Künstlern eine Bühne gibt. Interessenten können sich bis spätestens Montag, den 24.02.2014 bewerben, indem sie das Anmeldeformular unter der auf www.bbkult.net veröffentlichten Ausschreibung ausfüllen und dem CeBB unter der angegebenen E-Mail-Adresse zukommen lassen.

 

Veranstaltungsübersicht 2014

Mittwoch, 04 Dezember 2013

2014: Bayerische Landesausstellung 2014 „Ludwig der Bayer. Wir sind Kaiser!"

16.05.‐02.11.2014

Die Bayerische Landesaustellung findet dieses Jahr in Regensburg unter dem Motto: „Ludwig der Bayer. Wir sind Kaiser!" statt. Sie erzählt die Geschichte von Ludwig IV., genannt der Bayer, der im Jahr 1314 ‐ vor genau 700 Jahren – zum deutschen König gekrönt wurde an Historischen Originalschauplätzen wie der Minoritenkirche, St. Ulrich am Dom und dem Domkreuzgang.

Der Mitregent in einem kleinen bayerischen Herzogtum besiegte in der letzen großen Ritterschlacht des Mittelalters seinen Vetter Friedrich von Österreich. Im reichen Papst fand er den denkbar stärksten Gegner. Ludwig aber verbündete sich mit den Franziskanern, die zur Armut der Urkirche zurückstrebten. In Rom erlangte er schließlich die Kaiserkrone. So verwandelte Ludwig den Spottnamen „der Bayer" in einen Ehrentitel: „Wir sind Kaiser!"

Vom 16. Mai bis 02. November, täglich von 9 bis 18 Uhr, können die Besucher kostbare Originalobjekte in eindrucksvollen Szenerien erleben. Veranstalter sind das Haus der Bayerischen Geschichte, die Stadt und Diözese Regensburg, sowie das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus.

www.hdbg.de

2014: Katholikentag in Regensburg

28.05.‐01.06.2014

Der 99. Deutsche Katholikentag findet von 28. Mai bis 1. Juni 2014 in Regensburg statt. Erwartet werden mehrere zehntausend Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet, der Region und Tschechien. Am 28. Mai 2014 wird der Katholikentag am Regensburger Domplatz offiziell eröffnet. An den folgenden vier Tagen wird es über tausend Einzelveranstaltungen geben. „Es wird ein Katholikentag der kurzen Wege. Wir werden praktisch alle großen Räume rund um die Regensburger Innenstadt, einschließlich der Kirchen nutzen", so Martin Stauch, Geschäftsführer des Katholikentags. Der zweite Veranstaltungsschwerpunkt ist das Areal von Universität und technischer Hochschule mit Hörsälen und Grünflächen. Hier werden der Gottesdienst zum Hochfest Christi Himmelfahrt und der Hauptgottesdienst am Sonntag stattfinden. In Stadtamhof und auf den Wöhrd‐Inseln präsentieren sich in einer Zeltstadt unter freiem Himmel über 300 christliche Organisationen und Initiativen. Ein buntes Programm findet von Donnerstag bis Samstag auf den Bühnen am Bismarckplatz, Haidplatz, Kohlenmarkt und Neupfarrplatz statt.

www.katholikentag.de