Tschechien droht erneut Verlust von EU-Geld

Dienstag, 10 Januar 2012 – Prag

Binnen zehn Tagen droht der Tschechischen Republik der erneute Verlust von EU-Geldern. Zunächst war am Ende des vergangenen Jahres bekannt geworden, dass das tschechische Schulministerium vermutlich für unbestimmte Zeit keine Zuschüsse mehr von der Europäischen Union erhalten wird, weil die Vergabe öffentlicher Aufträge zum ECOP-Programm nicht den EU-Vorschriften entsprochen habe.

 

Tschechien hat siebendniedrigste Schulden in der Union

Dienstag, 07 Februar 2012

Die Tschechische Republik weist unter den 27 EU-Mitgliedsstaaten die siebendniedrigste Staatsverschuldung im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt auf. Das geht aus den Daten über das dritte Quartal 2011 hervor, die das Europäische Statistikamt (Eurostat) am Montag veröffentlicht hat. Die Daten zeigen, dass die innerhalb der Union vorgegebene Schuldengrenze von 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts von nicht weniger als 13 der 27 EU-Staaten nicht eingehalten werde, schreibt die Presseagentur ČTK. Negativer Spitzenreiter ist Griechenland, das mit 159,1 Prozent dem Staatsbankrott schon sehr nahe ist.

 

Tschechien muss mehr Haushaltsmittel an Brüssel überweisen

Dienstag, 22 November 2011

Die Tschechische Republik muss zu Ende des Jahres fast fünf Milliarden Kronen (200 Millionen Euro) mehr nach Brüssel überweisen als ursprünglich vorgesehen. Grund für die Mehrüberweisung ist eine positivere Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) als angenommen. 

 

Umweltminister Mittel- und Osteuropas warnen vor schärferen EU-Klimazielen

Mittwoch, 09 November 2011

Die Umweltminister von sechs mittel- und osteuropäischen Staaten warnen vor einer einseitigen Verschärfung der EU-Klimaziele. Man dürfe nicht nur über die Verpflichtungen Europas sprechen, sagte der tschechische Gastgeber Tomáš Chalupa nach einem zweitägigen Treffen mit seinen Kollegen im westböhmischen Zbiroh. Laut Chalupa müsse man auch darüber reden, ob sich die Wirtschaft das leisten könne.

„Lebensmittel für Arme“

Freitag, 21 Oktober 2011

Die Tschechische Republik hat am Donnerstag eine Erhöhung der Mittel für das EU-Projekt „Lebensmittel für Arme" gemeinsam mit fünf anderen Staaten erneut abgelehnt. Der Fond wird nun statt der vorgesehenen 500 Millionen Euro nur noch 113,5 Millionen Euro enthalten. Der tschechische Landwirtschaftsminister Petr Bendl erklärte, finanzielle Hilfe für Arme sei wichtig, sie solle aber den einzelnen Staaten überlassen werden, denn diese wüssten am besten, wer die Bedürftigen sind und womit man ihnen helfen könne. Auch Deutschland lehnt das Programm ab.