EUROPE DIRECT-Informationszentrum Freyung besteht für 5 Jahre weiter

Donnerstag, 07 Februar 2013 – Freyung

Seit August 2005 informiert das EUROPE DIRECT Informationszentrum in Freyung die Bevölkerung in ganz Niederbayern zu allen Themen der Europäischen Union. Die Einrichtung ist bei der EUREGIO Bayerischer Wald – Böhmerwald – Unterer Inn angesiedelt und hat die Aufgabe, die Bürgerinnen und Bürger vor Ort zu den verschiedensten Themen der Europäischen Union zu beraten und Antworten auf ihre Fragen zu geben. Im Jahr 2012 wurde das europaweite Informationsnetzwerk der Europäischen Kommission erneut ausgeschrieben; die EUREGIO Bayerischer Wald – Böhmerwald – Unterer Inn beteiligte sich erfolgreich an der Ausschreibung und darf nun auch in der neuen Periode von 2013 bis 2017 die europäische Informationstätigkeit in der Region Niederbayern fortsetzen.

 

Vertiefung grenzüberschreitender Netzwerkarbeit

Mittwoch, 28 November 2012

BT. V.l. Landrat Ludwig Lankl, Vorsitzender des Trägervereins Europaregion Donau-Moldau mit Sitz in Freyung und der Euregio Bayerischer Wald-Böhmerwald-Unterer Inn, Staatssekretärin Katja Hessel vom Bayerischen Wirtschaftsministerium  und Euregio-Geschäftsführer Kaspar Sammer bei der Übergabe des Förderbescheides. (Foto: Alt)

Langersehnte „Papiere" hatte vergangene Woche Staatssekretärin Katja Hessel vom Bayerischen Wirtschaftsministerium bei ihren Visiten im niederbayerischen Aldersbach, Landkreis Passau und Roding im Landkreis Landkreis Cham, Oberpfalz, bei sich. Der Freyunger Landrat Ludwig Lankl, Vorsitzender der Euregio Bayerischer Wald-Böhmerwald-Unterer Inn und auch des jungen „Trägervereins Europaregion Donau-Moldau" mit Sitz bei der Euregio in Freyung nahm am Mittwoch vergangener Woche den Förderbescheid über 150 000 Euro entgegen, mit dem das Bayerische Wirtschaftsministerium den Trägerverein für Niederbayern und den Landkreis Altötting bis 2015 unterstützt. In Roding freute sich Franz Löffler, Bezirkstagspräsident und Landrat des Kreises Cham, tags darauf über die gleiche Fördersumme für die „Koordinierungsstelle Ländlicher Raum", welche für die Oberpfalz beim Bezirk in Regensburg hre Arbeit aufgenommen hat.

 

Vorbereitungen für die neue EU-Strukturförderperiode ab 2014

Samstag, 17 November 2012

Alle an der Verwaltung europäischer Fördermittel beteiligten Behörden und Institutionen blicken derzeit gespannt nach Brüssel, wo die Haushaltsverhandlungen mit den Mitgliedsstaaten in vollem Gange sind und sich durch die Euro-Krise und die angespannte Haushaltslage vor allem in den südlichen Ländern schwierig gestalten. Derzeit befindet sich nämlich die Vorbereitung der nächsten EU-Strukturförderperiode von 2014 bis 2020 in einer entscheidenden Phase.

Von besonderem Interesse für die europäischen Grenzregionen und somit auch für die EUREGIO Bayerischer Wald – Böhmerwald – Unterer Inn ist die Ausgestaltung der Verordnungen für die Europäische Kohäsionspolitik und hier insbesondere für die Europäische Territoriale Zusammenarbeit, d.h. die grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Bei der Jahreskonferenz des Dachverbandes der Euroregionen, der Arbeitsgemeinschaft Europäischer Grenzregionen (AGEG), stand deshalb das Thema „Kohäsionspolitik ab 2014" im Vordergrund. Die Verordnungsvorschläge der Kommission, die im Herbst 2011 publiziert wurden, sind aus Sicht der Grenzregionen vielversprechend, da es zum ersten Mal eine eigene Verordnung für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit gibt und auch die Haushaltsansätze um 30 % höher sind als in der bisherigen Förderperiode von 2007-2013. 3,5 % der gesamten Kohäsionsmittel in Höhe von 376 Mrd. möchte die Kommission für die Grenzüberschreitende Zusammenarbeit zur Verfügung stellen, das Parlament sogar 7%, der Rat, also die Nationalstaaten, 3%. „Irgendwo bei 4% wird man sich einigen", berichtete Markus Pieper, Mitglied des Europäischen Parlaments auf der Jahreskonferenz der AGEG in Berlin.

 

Europaregion Donau-Moldau bekommt eine eigene Geschäftsstelle

Dienstag, 30 Oktober 2012

Der Trägerverein Europaregion Donau-Moldau, in dem sich die Landkreise und großen Städte in Niederbayern sowie der Landkreis Altötting zusammengeschlossen haben, um die Entwicklung der Europaregion Donau-Moldau gemeinsam voranzubringen, kam in Deggendorf zur ersten regulären Mitgliederversammlung zusammen.

Wichtigster Tagesordnungspunkt war die Einrichtung einer Geschäftsstelle, die die Belange Niederbayerns und des Landkreises Altötting in der gesamten Europaregion Donau-Moldau vertritt und gewissermaßen das Gesicht der Europaregion in der Region nach außen darstellt. Die anwesenden Landräte, Bürgermeister und Stadt- und Kreisvertreter stimmten ohne Gegenstimme zu, dass eine Regionale Kontaktstelle in Freyung in den Räumlichkeiten der EUREGIO eingerichtet wird.

 

„Berufliche Bildung soll verstärkt in Blickpunkt rücken“

Mittwoch, 31 Oktober 2012

„Kompetenzsteigerung durch Bildung und Fachausbildung – ein wichtiger Faktor beim Aufbau der Europaregion Donau-Moldau" lautete das Thema bei den Begegnungen am Goldenen Steig 2012. Bei der zum 15. Mal von der Hanns-Seidel-Stiftung, Prag, München, der Stadt Prachatitz und der Union für gute Nachbarschaft tschechisch- und deutschsprachiger Länder ausgerichteten Veranstaltung im historischen Rathaus wurde in Referaten und Diskussion Rückschau in Sachen „Europaregion Donau - Moldau " gleichermaßen gehalten wie ein Blick in die Zukunft gewagt

 

„Gedenken an europäische Sternstunde“

Mittwoch, 10 Oktober 2012

In diesem Jahr feiert die Landesversammlung der Deutschen in Böhmen, Mähren und Schlesien (LV) ihr 20-jähriges Bestehen. Anlässlich dieses runden Jubiläums veranstaltete die LV am 5. Oktober eine festliche Konferenz im tschechischen Außenministerium (Černín-Palais) mit dem Titel „20 Jahre seit den Unterzeichnungen". Die Unterzeichnung des deutsch-tschechoslowakischen Nachbarschafts- und Freundschaftsvertrags vor ebenfalls 20 Jahren, die Bundesaußenminister Westerwelle eine „europäische Sternstunde" nennt, war damals die Grundvoraussetzung für die Gründung der LV.

 

Dem guten Weg begleitende Strukturen geben

Mittwoch, 26 September 2012

Bild: Am Rednerpult Frantisek Stangl, 1. Vizehauptmann des Bezirks Südböhmen, am Tisch Dalibor Carda, Bürgermeister von Krumau, Michal Janeba, Vizeminister für Regionalentwicklung in Tschechien, Matthias Herderich vom Bayerischen Wirtschaftsministerium und Jiri Horacek von der zuständigen Nationalen Behörde der Tschechischen Republik. (Foto: Höcherl)

In ganz Europa werden rund um den ersten „Tag der europäischen Zusammenarbeit" am 21. September mehr als 200 Veranstaltungen von 77 Teilnehmern an den Programmen der Europäischen Territorialen Zusammenarbeit organisiert. Immerhin 21 von ihnen fanden im bayerisch-tschechischen Grenzgebiet statt und unterstreichen damit auch die Lebendigkeit und Vielfalt der grenzüberschreitenden Initiativen, wie die aufgeführten Beispiele vor Augen führen sollten. „Zusammen Grenzen überwinden" lautete das Motto. Prominent besetzt war dann auch die Auftaktveranstaltung im südböhmischen Krumau, organisiert vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Verkehr und dem tschechischen Ministerium für Regionale Entwicklung. Trotz wohl stringenteren Auflagen aus Brüssel für die kommende Förderperiode von 2014 bis 2020 sind die Beteiligten festen Willens, den eingeschlagenen guten Weg voran zu gehen.

 

Europäischer Tag der Zusammenarbeit

Sonntag, 16 September 2012

Am 21. September 2012 wird in ganz Europa die grenzüberschreitende Zusammenarbeit gefeiert. In fast 40 Ländern werden Aktionen und Veranstaltungen durchgeführt, die zeigen, wie zwischen den Bürgern an europäischen Grenzen zusammengearbeitet wird. Zahlreiche öffentliche Aktivitäten werden in der Woche vom 17. bis 23. September in Europa stattfinden. Die EUREGIO EGRENSIS will auf einige ausgewählte Veranstaltungen in der Region hinweisen:

Am 20. September tagt in Marktredwitz der Vergabeausschuss, der über europäische Zuschüsse für grenzüberschreitende Kleinprojekte in der EUREGIO EGRENSIS entscheidet.

 

Europaregion trifft Europaregion

Donnerstag, 13 September 2012

Foto: (v.l.n.r.) EUREGIO-Geschäftsführer Kaspar Sammer, Dr. Birgit Oberkofer, Bozener Direktorin des EVTZ Tirol-Südtirol-Trentino, Teresa Krieg, Projektmanagerin der Europaregion Donau-Moldau und Matthias Fink, Tiroler Geschäftsführer des EVTZ Tirol-Südtirol-Trentino bei ihrem ersten Treffen in Bozen.

Vertreter der Europaregion Donau-Moldau zum Erfahrungsaustausch mit der Europaregion Südtirol-Trentino-Tirol in Bozen

Für die Europaregion Donau-Moldau gibt es bereits in ganz Europa Vorbilder, so auch in der norditalienisch-österreichischen Grenzregion. Die Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino wurde als großräumiger europäischer Verbund im Jahr 2011 offiziell gegründet, die Zusammenarbeit in der Region wird jedoch seit Mitte der 1990er Jahre praktiziert und ist seit 10 Jahren sehr aktiv. Bereits 1995 wurde von den drei Ländern Tirol, Trentino und Südtirol ein gemeinsames grenzüberschreitendes Verbindungsbüro in Brüssel eröffnet. Im Jahr 2009 wurde das gemeinsame Büro in Bozen eingerichtet. Bozen deshalb, weil es zentral zwischen Trient und Innsbruck liegt und in Südtirol die Zweisprachigkeit italienisch-deutsch gegeben ist.

 

Feierliche Eröffnung des Tages der europäischen Zusammenarbeit

Montag, 10 September 2012

Das bayerische Wirtschaftsministerium und das tschechische Ministerium für Regionalentwicklung veranstalten den Europäischen Tag der Zusammenarbeit am 19.9.12 in Český Krumlov.

WANN: 19. September 2012 WO: Český Krumlov (Räume: Prelatur, Horní 155, Český Krumlov)

 

„Nachhaltige Impulse für deutsch-tschechische Geschichtsaufarbeitung“

Mittwoch, 01 August 2012

Anlässlich des deutsch-tschechischen Bundes­treffens der Ackermann-Gemeinde in Bautzen (2. bis 5. August 2012) verleiht die Ackermann-Gemeinde ihre Versöhnungsmedaille an die tsche­chische Bürgervereinigung „Antikomplex". Das Treffen, zu dem 400 Teil­nehmer aus Deutschland und Tschechien erwartet werden, steht unter dem Motto „Europa: unsere Verantwortung. Erfahrungen – Herausforderungen – Visionen". Schirmherr ist der tschechische Vizepremier und Außenminister Karel Schwarzenberg.

 

„Gute Partitur für ein großes Orchester“

Montag, 02 Juli 2012

(Foto @Euregio) Mit den Gründungsurkunden  v.l. Landrat und Euregio-Vorsitzender Ludwig Lankl (Niederbayern), Landrat und Bezirkstagspräsident Franz Löffler (Oberpfalz), Staatsministerin Emilia Müller (Freistaat Bayern), Landesrat Viktor Sigl (Oberösterreich), Landesrätin Barbara Schwarz (Niederösterreich), Kreishauptmann Jiri Zimola (Südböhmen), Vize-Hauptmann Ivo Grüner (Pilsen) und Kreisrat Martin Hysky (Vysocina). 

Nach langen und nicht immer einfachen Jahren der Vorbereitungsarbeit war der 30. Juni 2012 ein „Tag der Emotionen und der Freude". So drückte es der Bezirkstagspräsident der Oberpfalz, Landrat Franz Löffler, aus und so empfanden diesen Tag der Gründung der Europaregion Donau-Moldau wohl alle, die an diesem großen Vorhaben mitgewirkt hatten und dies weiter tun. Symbolträchtig auch der Ort, an dem die Vertreter von sieben Regionen aus drei Ländern – ein Novum in der Europäischen Union – die Statuten der trilateral tätigen Arbeitsgemeinschaft unterzeichneten: ein eleganter bayerischer Dampfer auf der Donau bei Linz in Oberösterreich.

 

Die Europaregion Donau-Moldau steht

Samstag, 30 Juni 2012

Foto ©Amt der Oö. Landesregierung: vlnr: Landrat Ludwig Lankl, Bezirkstagspräsdient Oberpfalz Franz Löffler, Staatsministerin Emilia Müller aus Bayern, Landesrat Viktor Sigl, Landesrätin Barbara Schwarz (NÖ), Kreishauptmann Mag. Jiri Zimola (Südböhmen), Vizehauptmann der Pilsner Region Ivo

Am Samstag, 30. Juni, genau um 11.48 war es nach Jahren der Vorbereitung und zähen Ringens soweit: Auf dem bayerischen Schiff „Regina Danubia", auf der oberösterreichischen Donau bei Linz und mit einer großen Anzahl von Teilnehmern aus Tschechien unter den rund 170 Gästen wurde die Europaregion Donau-Moldau (EDM) feierlich als trilaterale Arbeitsgemeinschaft gegründet.

Ihr gehören sieben Partnerregionen aus drei Ländern an, deren Vertreter die Gründungsurkunde feierlich unterzeichneten: Oberösterreich, das niederösterreichische Most- und Waldviertel, Niederbayern mit dem oberbayerischen Altötting, die Oberpfalz, die Region Pilsen, Südböhmen und Vysocin.

 

EUREGIO fordert Unterstützung auch für Kultur- und Tourismusprojekte

Donnerstag, 28 Juni 2012

Auf Einladung der bayerischen Europaministerin Emilia Müller reisten Landrat Lankl und EUREGIO-Geschäftsführer Kaspar Sammer kürzlich nach Brüssel, um mit Kommissionsbeamten der Generaldirektion für Regionalpolitik und Regierungsvertretern der Bundesrepublik Deutschland über die Zukunft der Strukturförderung in Ostbayern zu sprechen.

Die EU-Kommission hat im Oktober vergangenen Jahres ihre Vorschläge zur künftigen Regionalförderung vorgestellt. Sie sieht für ganz Europa im Zeitraum von 2014 bis 2020 Förderungen in Höhe von ca. 370 Mrd. Euro vor, was in etwa der europäischen Förderung für strukturschwache Regionen in den Jahren von 2006 bis 2013 entspricht.

Positiv an den neuen Vorschlägen der EU-Kommission ist aus Sicht der EUREGIO vor allem, dass die Förderungen für grenzüberschreitende Zusammenarbeit erneut aufgestockt werden sollen und es dafür voraussichtlich etwa 11 Mrd. Euro geben wird, etwa 3 Mrd. Euro mehr als im Zeitraum 2006-2013.

 

Europaregion Donau-Moldau auf der Zielgerade

Freitag, 15 Juni 2012

Nach dreijähriger intensiver Vorbereitungszeit wird die Europaregion Donau-Moldau am 30. Juni 2012 in Linz als Internationale Arbeitsgemeinschaft gegründet werden. Damit Niederbayern und der Landkreis Altötting als starker Partner in der Europaregion Donau-Moldau (EDM) auftreten können, wurde gestern im Großen Rathaussaal der Stadt Passau den „Trägerverein Europaregion Donau-Moldau e.V." auf Einladung des Bayerischen Landkreistages, Bezirksverband Niederbayern, gegründet.