Wasser – und Umweltschutz als grenzüberschreitende Aufgabe

Mittwoch, 02 April 2014 – VODNANY

Wasser als verbindendes Element in der Europaregion Donau-Moldau: Experten der Oberpfälzer Wissensplattform „Forschung und Innovation“ legen in Vodňany Grundstein für künftige Kooperationen. 

Wasser und Umweltschutz waren die großen Themen beim Workshop der Wissensplattform „Forschung und Innovation“ am 27.03.2014 in Vodňany (Kreis Südböhmen). Aus allen sieben Mitgliedsregionen der Europaregion Donau-Moldau kamen hierzu Fachleute in das neu eröffnete „internationale Umwelt-, Bildungs-, Beratungs- und Informationszentrum für Wasserschutz Vodňany“ in Südböhmen. So informierten sich unter anderem Vertreter des Wasserclusters Lunz (Niederösterreich), des Biologischen Zentrums Budweis und des Teichwirtschaftlichen Beispielsbetriebs Wöllershof (Oberpfalz) gegenseitig über ihre Aktivitäten und loteten gemeinsame Kooperationsmöglichkeiten aus. Aber auch Wissenschaftler vom Lehrstuhl für Aquatische Systembiologie der TU München sowie von der Karlsuniversität Prag zählten zu den geladenen Gästen. Studenten der Fakultät für Fischerei und Wasserschutz der Universität Südböhmen nutzten die Möglichkeit, ihre aktuellen Forschungsprojekte vor dem internationalen Fachpublikum zu präsentieren.

Informationsveranstaltung: „EU-Föderpolitik 2014-2020 – wie profitiert Niederbayern?“

Freitag, 21 Februar 2014

Bild v.l.: Landrat Ludwig Lankl, die Referenten Dr. Thomas Krammer und Katharina Schmidt, Euregio-Geschäftsführer Kaspar Sammer, Klaus Hippmann, VHS Freyung-Grafenau und Vendula Maihorn, Europe Direkt.

Zum Thema der zukünftigen Förderpolitik der Europäischen Union haben die EUREGIO Bayerischer Wald – Böhmerwald – Unterer Inn, das EUROPE DIRECT Informationszentrum Freyung und die Volkshochschule Passau ins Technologie Anwender Zentrum in Spiegelau eingeladen. In einem überfüllten Raum vor 160 Vertretern aus der kommunalen Politik, von Vereinen, Regionalmanagern und Wirtschaftsförderern gaben versierte Referenten Auskünfte zu Themen und Projektinitiativen, die die Europäische Kommission in den zukünftigen 7 Jahren insbesondere unterstützen will. Das eine weitere Förderung der Grenzregion in den letzten Jahren eine außerordentlich wichtige Rolle spielte und auch für die Zukunft der grenznahen Landkreise weiterhin von einer besonderen Bedeutung sein wird, stellte in seiner Begrüßung Landrat Ludwig Lankl dar.

 

Europaministerin Merk reist zu politischen Gesprächen nach Prag

Montag, 10 Februar 2014

Europaministerin Dr. Beate Merk ist heute zu politischen Gesprächen nach Prag gereist. Mit ihrer Reise will die Ministerin an die positive Entwicklung der bayerisch-tschechischen Beziehungen in den letzten Jahren anknüpfen. Staatsministerin Merk: "Bei meinem ersten Besuch in Prag als neue Europaministerin nehme ich diesen Faden auf. Mit meiner heutigen Reise mache ich deutlich: Die bayerischen Beziehungen zu Tschechien sind unverändert konstruktiv und von gutnachbarschaftlichem Geist geprägt. Unmittelbar nach Abschluss der schwierigen Regierungsbildung in Tschechien ist es mir wichtig, den persönlichen Kontakt zur neuen Regierung aufzunehmen."

 

Niederbayern setzt EU-Mittel vorbildlich ein

Donnerstag, 30 Januar 2014

Für weitere EU-Unterstützung Niederbayerns hat Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich bei seinem Antrittsbesuch bei den EU-Institutionen in Brüssel geworben. Auf Einladung des niederbayerischen Europaabgeordneten Manfred Weber informierte sich Dr. Heinrich bei der Kommission, im Europäischen Parlament und im Europabüro der Bayerischen Kommunen über aktuelle Themen und insbesondere über die Regionalförderung. Ebenso erläuterte Dr. Heinrich gemeinsam mit Weber laufende Projekte aus der Heimat. „Niederbayern hat in Brüssel einen guten Stand. Es wird anerkannt, dass wir EU-Gelder effizient einsetzen", betonte Dr. Heinrich. Manfred Weber ergänzte: „Es ist entscheidend, dass Vertreter Niederbayerns auch unmittelbar in Brüssel Lobbyarbeit machen. Das ist dem neuen Bezirkstagspräsidenten gelungen."

 

Oberpfalz übernimmt Vorsitz in der Europaregion Donau-Moldau

Donnerstag, 30 Januar 2014

REGENSBURG / BUDWEIS (ČESKÉ BUDĚJOVICE).Am gestrigen Donnerstag übergab die Region Südböhmen in Budweis (České Budějovice) offiziell den Vorsitz der Europaregion Donau-Moldau (EDM) an Bezirkstagspräsidenten Franz Löffler. Damit leitet die Oberpfalz für ein Jahr die Geschicke des trinationalen Kooperationsverbundes.

Die Europaregion Donau-Moldau wurde am 30.06.2012 als politisch vereinbarte Arbeitsgemeinschaft zwischen sieben Grenzregionen Bayerns, Österreichs und der Tschechischen Republik in Linz gegründet. Sie verfolgt das Ziel, die Stärken und Potentiale des überwiegend ländlich geprägten Raumes zwischen den vier großen Metropolen München, Nürnberg, Prag und Wien zu bündeln und sich so im wachsenden Wettbewerb der Regionen gezielt zu positionieren. Neben der Oberpfalz und Niederbayern (mit dem Landkreis Altötting) gehören ihr auch Oberösterreich und Teile Niederösterreichs sowie die tschechischen Bezirke Pilsen, Südböhmen und Vysočina an.

 

Trilaterale Hochschulkooperationen weiter ausgebaut

Mittwoch, 04 Dezember 2013

Im Zuge der Wissensplattform Hochschulkooperationen, die die Europaregion Donau Moldau vor gut einem Jahr ins Leben gerufen hat, hat sich ein weiterer, interessanter trilateraler Projektansatz entwickelt. Dies wurde vom Mitinitiator Prof. Dr. Müller aus Linz beim Expertentreffen am 27.11. beim Bezirk der Oberpfalz vorgestellt. So treffen sich Mitarbeiter der Johannes Kepler Universität Linz, der Südböhmischen Universität Budweis und des Wissenschaftszentrums Straubing in regelmäßigen Abständen um die Idee des gemeinsamen Graduiertenkollegs zum Thema Biotechnologie weiter voranzutreiben. Das Ausbildungsprogramm für Doktoranden soll als integriertes Gesamtprogramm später auch Ringvorlesungen, Studenten- Praktika sowie gemeinsame Kurse, Labor- und Forschungsarbeiten ermöglichen.

 

Wissensplattform „Forschung und Innovation“

Samstag, 16 November 2013

Unter Beteiligung von 25 Fachleuten aus den sieben Mitgliedsregionen der Europaregion Donau-Moldau fand am 14.11. die dritte Arbeitssitzung der durch die Oberpfalz betreuten Wissensplattform „Forschung und Innovation" in Chodová Planá im Bezirk Pilsen statt.

Eva Birner, Themenmanagerin der Wissensplattform, begrüßte die Teilnehmer und informierte sie kurz zum aktuellen Stand der bislang erarbeiteten Projektideen. Zentral waren hierbei die Schaffung von Voraussetzungen zur grenzüberschreitenden Anerkennung von sog. Innovationsgutscheinen und die Erstellung einer internetbasierten Kompetenzlandkarte zur Abbildung von Forschungseinrichtungen im Gebiet der EDM. Beide Projekte werden kontinuierlich weiterverfolgt.

 

Sitzung des Präsidiums der EDM

Montag, 04 November 2013

In den historischen Räumlichkeiten des Krumauer „Prokyšův Saal" fand am Donnerstag, 24. Oktober, eine Sitzung des Präsidium der Europaregion Donau-Moldau (EDM) statt. Den Vorsitz der EDM führte im ersten Jahr ihres Bestehens der südböhmische Kreis. Das Präsidium wurde von den ManagerInnen der sieben EDM-Wissensplattformen über den aktuellen Stand ihrer Arbeiten informiert. In diesen fachlichen Arbeitsgruppen wurden gemeinsam mit Experten aller sieben EDM-Regionen erste Vorschläge für Projektansätze entwickelt.

 

Eine Vision auf dem Wege zur Wirklichkeit

Montag, 28 Oktober 2013

Vor 20 Jahren, am 20. September 1993, wurde die EUREGIO im Schloss von Cesky Krumlov/Krumau gegründet – damals ein Vorhaben, das von vielen Befürchtungen, Ängsten und Problemen begleitet wurde, schrieb der Freyunger Landrat Ludwig Lankl, Vorsitzender der EUREGIO , in seiner Einladung zur Festveranstaltung am Mittwoch in Rohrbach/Mühlviertel, Oberösterreich. Und der Saal im Kongresszentrum der Stadt war voll. Sie hätten es sich wahrscheinlich nicht träumen lassen, welche Erfolgsgeschichte sie mit ihrer Unterschrift unter die Gründungsurkunde einleiteten, Ingo Weiß, damals Landrat des Landkreises Straubing-Bogen und Vertreter Niederbayerns, Ing. Jan Vrana für den Böhmerwald und Dr. Christoph Leitl für das Bundesland Oberösterreich: Heute ist die EUREGIO ein grenzüberschreitender Zusammenschluss von 350 Städten und Gemeinden, sie umfasst und betreut ein Gebiet von rund 16 000 Quadratkilometern mit 1,3 Millionen Menschen in den drei Ländern. Der Festakt wurde zu einem überwältigenden Bekenntnis zu Arbeit und Zielsetzung der EUREGIO – mit Ausblick auf künftige Aufgaben.

 

200. Botschaft für Pilsen, Kulturhauptstadt Europas 2015

Donnerstag, 18 Juli 2013

„Es ist fantastisch zu sehen, wie das frühere „Niemandsland" durch solch ein Event in den Mittel- punkt der Aufmerksamkeit rückt, aus grau und unbekannt, hoffentlich bunt und spannend wird.", so Katrin Döppe, Mitarbeiterin bei BAYHOST - Bayerisches Hochschulzentrum für Mittel-, Ost- und Südosteuropa in Regensburg, in der 200. Botschaft für Pilsen 2015, die am 19.07.13, wie jedes der 365 Statements, auf der Startseite des Kulturportals www.bbkult.net veröffentlicht wird.

Das Centrum Bavaria Bohemia (CeBB) hatte bereits im letzten Jahr zur „Aktion 365" aufgerufen und veröffentlicht seit Januar 2013 jeden Tag eine Botschaft für Pilsen 2015 nicht nur im Internet- portal, sondern projiziert die Statements täglich am Abend an die Fassade des Alten Rathauses in Regensburg. Die Äußerungen spiegeln die vielfältigen Eindrücke und Meinungen der bayerischen Seite über das Nachbarland wider.

 

„350 Jahre Immerwährender Reichstag“ Ausstellung

Donnerstag, 02 Mai 2013

Vom 10.05.2013 bis 31.05.2013 stellt die Stadt Regensburg, die seit 2006 UNESCO-Welterbe ist, in Zusammenarbeit mit dem Centrum Bavaria Bohemia (CeBB) in Schönsee und der Studien- und Wissenschaftsbibliothek der Region Pilsen in der Ausstellungsreihe „Städte aus Bayern zu Gast in Pilsen" im Rahmen des Projekts „Kultur ohne Grenzen | Kultura bez hranic" Begegnung Bayern Böhmen in der Galerie des Europahauses in Pilsen, nám. Republiky 12, ihre Wanderausstellung „Ohne Regensburg kein Europa – Durchbruch zum Föderalismus" vor. Die Dokumentation wurde eigens für das Jubiläum „350 Jahre Immerwährender Reichstag" konzipiert.

 

Euregio-Vorstand bestätigt

Mittwoch, 27 März 2013

In seinem Amt als Vorsitzender der Euregio Bayerischer Wald/Böhmerwald/Unterer Inn wurde Ludwig Lankl, Landrat des Landkreises Freyung-Grafenau, bestätigt. Bei der Vorstands- und Hauptausschusssitzung im Großen Sitzungssaal des Neuen Rathauses Deggendorf bekamen als Stellvertreter auch Franz Löffler (Landrat Cham) und der aus gesundheitlichen Gründen verhinderte Franz Meyer (Landrat Passau) erneut das Vertrauen ausgesprochen.

In seinem Grußwort hob Niederbayerns Regierungspräsident Heinz Grunwald hervor, dass die Euregio in den zurückliegenden zwanzig Jahren ihres Bestehens viele wichtige Akzente in der grenzübergreifenden Zusammenarbeit gesetzt habe. Gleichzeitig zeigte er sich davon überzeugt, dass auch in Zukunft alle Beteiligten den einmal eingeschlagenen Weg mit aller Kraft weiter verfolgen werden.

 

Preis "Brückenbauer - Stavitel mostů" verliehen

Samstag, 23 März 2013

Sechs Persönlichkeiten und zwei Partnerprojekte aus den bayerischen und tschechischen Nachbarregionen wurden kürzlich in Schönsee mit dem Preis "Brückenbauer - Stavitel mostů"  ausgezeichnet. Bei der Veranstaltung in der historischen Gewölbehalle des Centrum Bavaria Bohemia (CeBB), die auch heuer unter dem Patronat der Gerresheimer Regensburg GmbH stand, bezeichnete die Bayerische Staatsministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten Emilia Müller die bayerisch-tschechische Freundschaft Vorbild für ganz Europa.

Anne Gierlach, Vorsitzende des Trägervereins Bavaria Bohemia e.V., CeBB-Leiter Hans Eibauer und Václav Vrbík, Repräsentant der Region Pilsen im CeBB brachten in ihrer Begrüßung zum Ausdruck, dass zwar schon vieles erreicht worden sei, aber auch noch viele Aufgaben warteten. Jiří Struček, stellvertretender Hauptmann der Region Pilsen, betonte in seinem Grußwort, dass "es auch dem Beispiel von mit dem Brückenbauer-Preis Ausgezeichneten zu verdanken sei, dass nach dem Jahr 1989 an die früheren freundschaftlichen Beziehungen angeknüpft werden konnte. Wie bereits ihre Vorgänger würden auch die neuen Preisträger zur weiteren Vertiefung und Ausgestaltung der Einheit Europas beitragen.

Breite Kreise von Gestaltern und Entscheidern

Mittwoch, 06 März 2013

Die Verantwortlichen in der Europaregion Donau-Moldau aus Bayern, Tschechien und Österreich verlieren keine Zeit. An der Universität Passau kamen 25 Vertreter von Hochschulen aus den drei Ländern zusammen, um Visionen und Projektideen für die Zusammenarbeit der Hochschulen in der EDM als Auftakt der „Wissensplattform Hochschulraum“ zu entwickeln. Jede der sieben Teilregionen bearbeitet ein Arbeitsfeld. Der erste Workshop in Oberösterreich zum Thema „Clusterbildung und Unternehmenskooperationen wurde von der Technologie- und Marketinggesellschaft in Linz abgehalten. Eingeladen waren die Vertreter von Clusterinitiativen aus der ganzen Europaregion, die über die strategische Ausrichtung des Netzwerkes für Unternehmen und die Einbindung von Projektträgern berieten.

Das Projektmanagement für die „Wissensplattform Hochschulraum" ist bei der Euregio Bayerischer Wald-Böhmerwald-Unterer Inn in Freyung angesiedelt, welche das Thema für Niederbayern und den Landkreis Altötting auf der Agenda hat. Die Managerin der Wissensplattform, Kathrin Altmann, welche den Workshop in Passau moderierte, erläuterte die Zielsetzung des Treffens, dem in den nächsten beiden Jahren fünf weitere Zusammenkünfte folgen werden: „Es geht darum, abzustimmen, welche Schwerpunkte der Zusammenarbeit unter den Hochschulen in der Europaregion ausgewählt werden sollen und zu bewerten, wo es Potentiale für umsetzbare Projekte gibt. Unser Ziel ist es, die Zusammenarbeit der Hochschulen so zu verbessern, dass für die Studenten in der Region möglichst gute Studien- und Austauschbedingungen herrschen, welche die Hochschullandschaft Europaregion attraktiv machen.

 

MdEP Kastler: "Nečas Landtagsrede hat Signalwirkung"

Dienstag, 19 Februar 2013

„Wir freuen uns auf den tschechischen Premier Petr Nečas," erklärt Martin Kastler MdEP, der Bundesvositzende der deutsch-tschechischen, katholischen Ackermann-Gemeinde. Dieser Besuch zeige, dass gute Beziehungen zwischen Bayern und Tschechien auch auf höchster Ebene gelebt werden können, "wenn die Bereitschaft dazu da ist. Ministerpräsident Seehofer hat eine neue Ära der bayerisch-tschechischen Beziehungen begonnen. Der Gegenbesuch Nečas ist ein weiterer Schritt in der Normalisierung der Beziehungen zu unseren Nachbarn, mit denen wir historisch, kulturell und wirtschaftlich auf des Engste verbunden sind".