Finanz- und Heimatminister Söder und Staatssekretär Füracker übergeben neue Förderbescheide an Bezirk Oberpfalz

Neue Förderung für die Europaregion

Ressorts: Bayern, Oberpfalz, Europa, Politik, Region, Wirtschaft

Artikelinformationen

DATUM

Donnerstag, 19 November 2015 11:31

Empfehlen

Artikel drucken

Die Europaregion Donau-Moldau erhält weitere finanzielle Unterstützung aus München. Gestern übergaben der Bayerische Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder und Staatssekretär Albert Füracker im Rahmen eines Festakts in München zwei Förderbescheide an den Bezirk Oberpfalz. Dieser erhält als Träger des Projekts Europaregion Donau-Moldau damit insgesamt rund 300.000 Euro für die künftige Arbeit seiner Koordinierungsstelle, die für die praktische Umsetzung der grenzüberschreitenden Regionalentwicklung im Rahmen des trilateralen Kooperationsverbundes zuständig ist.

 

Die Europaregion Donau-Moldau wurde im Juni 2012 als politisch vereinbarte Arbeitsgemeinschaft zwischen sieben Grenzregionen Bayerns, Österreichs und der Tschechischen Republik gegründet. Sie verfolgt das Ziel, durch eine intensivere grenzüberschreitende Zusammenarbeit unter ihren Mitgliedern Konzepte und Lösungsansätze für künftige Herausforderungen im Grenzraum zu entwickeln und diesen dauerhaft zu stärken. Schon unmittelbar nach der Gründung hatte der Freistaat Bayern das Projekt für drei Jahre finanziell unterstützt. Die neuen Förderungen für die beiden zuständigen Stellen beim Bezirk Oberpfalz laufen nun bis 2017 bzw. 2018 und sollen eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Europaregion ermöglichen. So sind unter anderem die Themen Medizintechnik, Sensorik und grenzüberschreitende Bildung als neue Schwerpunktthemen in den Zielsetzungen der Koordinierungsstelle Oberpfalz definiert.

Insgesamt fördert der Freistaat Bayern gegenwärtig mit 18 Förderbescheiden über rund 3,8 Millionen Euro Regionalmanagements und Konversions-managements aus ganz Bayern. Die 57 bestehenden Regionalmanagements umfassen rund 80 Prozent der Fläche Bayerns und rund 90 Prozent des ländlichen Raums. Mit der finanziellen Unterstützung des Freistaats sollen die Regionen für die Zukunft gerüstet und die Attraktivität von Stadt und Land gleichermaßen gesteigert werden. Dies betonten auch Finanz- und Heimatminister Söder und Staatssekretär Füracker bei der Übergabe der 18 Förderbescheide: „Mit der Förderung von Regionalmanagements werden die Weichen gestellt, um die Herausforderungen des demografischen Wandels anzugehen und in wichtigen Zukunftsthemen gemeinsame Strategien und Projekte zu entwickeln".

Bislang hat der Freistaat Bayern 1,5 Millionen Euro pro Jahr für das Regionalmanagement zur Verfügung gestellt. Diese Summe wurde im Doppelhaushalt 2015/16 kraftvoll auf 7 Millionen Euro pro Jahr angehoben.

 

Quelle(n)

Bezirk Oberpfalz/Pressest.