Wissensplattform Hochschulraum Europaregion Donau-Moldau

Dienstag, 19 Februar 2013 – Passau

Die Wissensplattform Hochschulraum Europaregion Donau-Moldau geht in die erste Runde:

am Donnerstag, den 28. Februar 2013 treffen sich erstmals die von den einzelnen Regionen nominierten Experten aus Tschechien, Österreich und Bayern zu einem Workshop zum Themenfeld Hochschulkooperationen an der Universität Passau.

Von 10:30 Uhr bis 12:30 Uhr findet ein Workshop statt (Gebäude Wirtschaftswissenschaften, Raum 029, Innstraße 27, 94032 Passau).

„Lob und Dank für Nečas-Geste“

Samstag, 23 Februar 2013

Zum Besuch des tschechischen Premierministers Dr. Petr Nečas erklärt der CSU-Europaabgeordnete Martin Kastler, Bundesvor­sitzender der Ackermann-Gemeinde:

"Wirklich historische Momente sind selten. Bayern und die Tschechische Republik durften einen solchen diese Woche erleben: Der Besuch des tschechischen Premiers Petr Nečas in Bayern. Er schreibt ein Kapitel der deutsch-tschechischen Versöhnung fort, das der Bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer mit seinem Besuch im Nachbarland geöffnet hat. Die jahrzehntelange Sprachlosigkeit hat nun auch höchster politischer Ebene ein Ende.

 

MdEP Kastler: "Nečas Landtagsrede hat Signalwirkung"

Dienstag, 19 Februar 2013

„Wir freuen uns auf den tschechischen Premier Petr Nečas," erklärt Martin Kastler MdEP, der Bundesvositzende der deutsch-tschechischen, katholischen Ackermann-Gemeinde. Dieser Besuch zeige, dass gute Beziehungen zwischen Bayern und Tschechien auch auf höchster Ebene gelebt werden können, "wenn die Bereitschaft dazu da ist. Ministerpräsident Seehofer hat eine neue Ära der bayerisch-tschechischen Beziehungen begonnen. Der Gegenbesuch Nečas ist ein weiterer Schritt in der Normalisierung der Beziehungen zu unseren Nachbarn, mit denen wir historisch, kulturell und wirtschaftlich auf des Engste verbunden sind".

 

Tschechischer Premierminister Necas besucht Bayern

Freitag, 15 Februar 2013

Der Premierminister der Tschechischen Republik Petr Necas besucht am Mittwoch, 20. Februar 2013, und am Donnerstag, 21. Februar 2013, den Freistaat Bayern. Ministerpräsident Horst Seehofer wird den Tschechischen Premierminister während des zweitägigen Besuchs begleiten.

Die Programmpunkte im Einzelnen:

 

Aschermittwoch vor 25 Jahren – letztmals mit FJS

Dienstag, 05 Februar 2013

Das Jahr 1988 führte Franz Josef Strauß zweimal nach Passau

Ja, es wird wahr: Eine Woche nach dem diesjährigen Politischen Aschermittwoch in Passau mit den beiden CSU-Hauptrednern Horst Seehofer und Edmund Stoiber tritt auch der zur Legende gewordene frühere Bayerische Ministerpräsident Franz Josef Strauß wieder vor sein Publikum. Bei genauerem Hinsehen wird einem aber klar, dass es sich um sein fast geklontes Double Helmut Schleich handelt. Wenn also die Tische des Fastentages längst weggeräumt sind, lädt das Starkbierfest der Innstadtbrauerei zum verdienten Genuss ein. Da Kabarettist Wolfgang Krebs ebenfalls mitmischt, kann das Volk seinen jeweiligen Lieblings-Ministerpräsidenten bejubeln. Wer wird der Größte sein? Es lohnt dabei der Rückblick auf 25 Jahre davor.

 

Grußwort des Bezirkstagspräsidenten Franz Löffler zum Jahreswechsel

Freitag, 28 Dezember 2012

Liebe Oberpfälzerinnen und Oberpfälzer,

als überörtlicher Träger der Sozialhilfe wird der Bezirk Oberpfalz auch im nächsten Jahr ein starker Partner sein für Menschen mit Behinderung und für Pflegebedürftige: über 308 Millionen Euro, das sind etwa 94 Prozent des Haushaltes, fließen in die soziale Sicherung dieser Hilfebedürftigen, um ihnen ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Außerdem fördert der Bezirk etwa 500 ambulante, stationäre und teilstationäre Einrichtungen und finanziert so über 6000 Arbeitsplätze mit.

Diese Leistungen kommen der gesamten Oberpfalz zu Gute. Der Bezirk Oberpfalz erfüllt auch so seine Ausgleichsfunktion zwischen den Ballungsräumen und dem ländlichen Raum.

 

Bavaria Bohemia e.V. erhält Bürgerkulturpreis des Bayerischen Landtags

Montag, 10 Dezember 2012

Foto: 2. Vors. Bavaria Bohemia e.V. Dr. Wolfgang Kunert, den Repräsentanten der Region Pilsen im CeBB Václav Vrbík, 3. Vors. Karel Smutný, 1. Vors. Anne Gierlach, CeBB-Leiter Hans Eibauer und Landtagspräsidentin Barbara Stamm

Bavaria Bohemia e.V. als Trägerverein des Centrum Bavaria Bohemia (CeBB) in Schönsee erhielt am 06.12.12 von Landtagspräsidentin Barbara Stamm den Bürgerkulturpreis des Bayerischen Landtags als Sonderpreis im diesjährigen Wettbewerb unter dem Thema "Weltoffenes Bayern - Bürgerschaftliche Initiativen über Grenzen hinweg." Mit großer Freude nahm Bavaria Bohemia Vorsitzende Anne Gierlach den Preis in einer sehr würdigen Feierstunde im Senatssaal des Bayerischen Landtags entgegen. Begleitet wurde sie von 2. Vors. Dr. Wolfgang Kunert, 3. Vors. Karel Smutný, Landrat und Kuratoriumsvorsitzenden Volker Liedtke, Bürgermeisterin Birgit Höcherl, Vorstandsmitglied Richard Brunner und dem Mitarbeiterteam des CeBB mit Maika Victor-Ustohal, Helena Vendová, Václav Vrbík und Hans Eibauer.

 

Vertiefung grenzüberschreitender Netzwerkarbeit

Mittwoch, 28 November 2012

BT. V.l. Landrat Ludwig Lankl, Vorsitzender des Trägervereins Europaregion Donau-Moldau mit Sitz in Freyung und der Euregio Bayerischer Wald-Böhmerwald-Unterer Inn, Staatssekretärin Katja Hessel vom Bayerischen Wirtschaftsministerium  und Euregio-Geschäftsführer Kaspar Sammer bei der Übergabe des Förderbescheides. (Foto: Alt)

Langersehnte „Papiere" hatte vergangene Woche Staatssekretärin Katja Hessel vom Bayerischen Wirtschaftsministerium bei ihren Visiten im niederbayerischen Aldersbach, Landkreis Passau und Roding im Landkreis Landkreis Cham, Oberpfalz, bei sich. Der Freyunger Landrat Ludwig Lankl, Vorsitzender der Euregio Bayerischer Wald-Böhmerwald-Unterer Inn und auch des jungen „Trägervereins Europaregion Donau-Moldau" mit Sitz bei der Euregio in Freyung nahm am Mittwoch vergangener Woche den Förderbescheid über 150 000 Euro entgegen, mit dem das Bayerische Wirtschaftsministerium den Trägerverein für Niederbayern und den Landkreis Altötting bis 2015 unterstützt. In Roding freute sich Franz Löffler, Bezirkstagspräsident und Landrat des Kreises Cham, tags darauf über die gleiche Fördersumme für die „Koordinierungsstelle Ländlicher Raum", welche für die Oberpfalz beim Bezirk in Regensburg hre Arbeit aufgenommen hat.

 

Vorbereitungen für die neue EU-Strukturförderperiode ab 2014

Samstag, 17 November 2012

Alle an der Verwaltung europäischer Fördermittel beteiligten Behörden und Institutionen blicken derzeit gespannt nach Brüssel, wo die Haushaltsverhandlungen mit den Mitgliedsstaaten in vollem Gange sind und sich durch die Euro-Krise und die angespannte Haushaltslage vor allem in den südlichen Ländern schwierig gestalten. Derzeit befindet sich nämlich die Vorbereitung der nächsten EU-Strukturförderperiode von 2014 bis 2020 in einer entscheidenden Phase.

Von besonderem Interesse für die europäischen Grenzregionen und somit auch für die EUREGIO Bayerischer Wald – Böhmerwald – Unterer Inn ist die Ausgestaltung der Verordnungen für die Europäische Kohäsionspolitik und hier insbesondere für die Europäische Territoriale Zusammenarbeit, d.h. die grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Bei der Jahreskonferenz des Dachverbandes der Euroregionen, der Arbeitsgemeinschaft Europäischer Grenzregionen (AGEG), stand deshalb das Thema „Kohäsionspolitik ab 2014" im Vordergrund. Die Verordnungsvorschläge der Kommission, die im Herbst 2011 publiziert wurden, sind aus Sicht der Grenzregionen vielversprechend, da es zum ersten Mal eine eigene Verordnung für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit gibt und auch die Haushaltsansätze um 30 % höher sind als in der bisherigen Förderperiode von 2007-2013. 3,5 % der gesamten Kohäsionsmittel in Höhe von 376 Mrd. möchte die Kommission für die Grenzüberschreitende Zusammenarbeit zur Verfügung stellen, das Parlament sogar 7%, der Rat, also die Nationalstaaten, 3%. „Irgendwo bei 4% wird man sich einigen", berichtete Markus Pieper, Mitglied des Europäischen Parlaments auf der Jahreskonferenz der AGEG in Berlin.

 

Europaregion Donau-Moldau bekommt eine eigene Geschäftsstelle

Dienstag, 30 Oktober 2012

Der Trägerverein Europaregion Donau-Moldau, in dem sich die Landkreise und großen Städte in Niederbayern sowie der Landkreis Altötting zusammengeschlossen haben, um die Entwicklung der Europaregion Donau-Moldau gemeinsam voranzubringen, kam in Deggendorf zur ersten regulären Mitgliederversammlung zusammen.

Wichtigster Tagesordnungspunkt war die Einrichtung einer Geschäftsstelle, die die Belange Niederbayerns und des Landkreises Altötting in der gesamten Europaregion Donau-Moldau vertritt und gewissermaßen das Gesicht der Europaregion in der Region nach außen darstellt. Die anwesenden Landräte, Bürgermeister und Stadt- und Kreisvertreter stimmten ohne Gegenstimme zu, dass eine Regionale Kontaktstelle in Freyung in den Räumlichkeiten der EUREGIO eingerichtet wird.

 

„So viele Sprachen Du sprichst...“

Donnerstag, 25 Oktober 2012

„‚Kolik řečí znáš, tolikrát jsi člověkem - So viele Sprachen du

sprichst, so oft bist du Mensch". So sagt ein tschechisches Sprichwort. Eine Mög¬lichkeit, diesem Ziel näher zu kommen, so Konsul Dr. Vladimir Krnavek, sei das Erlernen der tschechischen Sprache. Diese und die Kultur des Nachbarlandes standen dann auch im Mittelpunkt des „Deutsch-tschechischen Sprachgipfels" am Mittwoch im Haus des Gastes. Einiges tut sich ja schon, so bestehen etwa 165 bayerisch-tschechische Schulpart¬nerschaften mit wechselseitigen Besuchen von fast 6000 SchülerInnen. Gelegenheit, diese vorzustellen, bot sich beim „Markt der Möglichkeiten", aber auch Bildungsin¬stitutionen und andere bilaterale Programme, Projekte und Kooperationen nutzen ihn, um sich und ihre Arbeit an fast 30 Ständen zu präsentieren.

 

Neues aus Böhmen 8_10

Dienstag, 09 Oktober 2012

Methanolvergiftungen fordern weiteres Todesopfer

Die Methanolvergiftungen in Tschechien haben ein weiteres Todesopfer gefordert. Ein 60-jähriger Mann, der am Donnerstag tot von einem Passanten in der Gemeinde Borice u Blatnice gefunden wurde, starb durch gepanschten Alkohol. Das hat die Obduktion des Leichnams ergeben, wie eine Sprecherin der Polizei am Montag bekannt gab. Der Verdacht war nach der Durchsuchung der Wohnung des Toten entstanden, bei der eine Flasche Schnaps unbekannter Herkunft gefunden wurde. Der Mann ist republikweit bereits das 28. Opfer von Methanolvergiftungen.

 

Ukraines neuer Generalkonsul trifft Regierungspräsident

Mittwoch, 10 Oktober 2012

Der neue Generalkonsul der Ukraine, Vadym Kostiuk (rechts), hat bei seinem Antrittsbesuch in der Regierung von Niederbayern in Landshut mit Regierungspräsident Heinz Grunwald (links) über ukrainisch-niederbayerische Völkerverständigung gesprochen. Weil sich Nationen nur näher kommen, wenn die Menschen vor Ort zusammenarbeiten, wollen Grunwald und Kostiuk die Idee von Städte- und Regionalpartnerschaften voranbringen. Außerdem vereinbarten die bei-den, den Ausbau der wirtschaftlichen Beziehungen von Deutschland und der Ukraine zu unterstützen.

 

Neues aus Böhmen 1_10

Montag, 01 Oktober 2012

Polizei zerschlägt weiteres Handelsnetz für gepanschten Alkohol

Die tschechische Polizei hat ein weiteres Handelsnetz von gepanschtem Alkohol zerschlagen, das mit Methanol vergifteten Schnaps von Mähren bis in den Kreis Karlovy Vary / Karlsbad verkauft hat. Insgesamt vier Menschen wurden festgenommen, teilte eine Polizeisprecherin am Samstag mit. Nach dem Genuss von gepanschtem Schnaps sind in Tschechien bisher 26 Menschen gestorben. Bei den drei Männern und einer Frau, die im Kreis Karlsbad sowie in Mähren festgenommen wurden, fand die Polizei zusammen über 300 Liter Alkohol, der das Zehnfache des erlaubten Methanolanteils enthielt. Die Spuren führen zudem zu einem Mann, der bereits früher im ostmährischen Zlín verhaftet worden war. Laut den Angaben der Polizei sollen in Tschechien noch rund 15.000 Liter vergifteter Spirituosen im Umlauf sein.

 

Dem guten Weg begleitende Strukturen geben

Mittwoch, 26 September 2012

Bild: Am Rednerpult Frantisek Stangl, 1. Vizehauptmann des Bezirks Südböhmen, am Tisch Dalibor Carda, Bürgermeister von Krumau, Michal Janeba, Vizeminister für Regionalentwicklung in Tschechien, Matthias Herderich vom Bayerischen Wirtschaftsministerium und Jiri Horacek von der zuständigen Nationalen Behörde der Tschechischen Republik. (Foto: Höcherl)

In ganz Europa werden rund um den ersten „Tag der europäischen Zusammenarbeit" am 21. September mehr als 200 Veranstaltungen von 77 Teilnehmern an den Programmen der Europäischen Territorialen Zusammenarbeit organisiert. Immerhin 21 von ihnen fanden im bayerisch-tschechischen Grenzgebiet statt und unterstreichen damit auch die Lebendigkeit und Vielfalt der grenzüberschreitenden Initiativen, wie die aufgeführten Beispiele vor Augen führen sollten. „Zusammen Grenzen überwinden" lautete das Motto. Prominent besetzt war dann auch die Auftaktveranstaltung im südböhmischen Krumau, organisiert vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Verkehr und dem tschechischen Ministerium für Regionale Entwicklung. Trotz wohl stringenteren Auflagen aus Brüssel für die kommende Förderperiode von 2014 bis 2020 sind die Beteiligten festen Willens, den eingeschlagenen guten Weg voran zu gehen.