Nicht nur „wohnen“ sondern „leben“- Chancen für den ländlichen Raum

Montag, 27 April 2015 – Straubing

Bezirkstagspräsident Dr. Heinrich begrüßte die Gäste aus Österreich auf ihrer ersten Station durch Ostbayern an einem niederbayerischen Vorzeigeprojekt, dem Institut für Hörgeschädigte in Straubing. Der dortige Direktor Geisperger führte die Besuchern, darunter auch den Vorsitzenden der Euregio Bayerischer Wald Landrat Sebastian Gruber, die oberösterreichische Landtagsabgeordnete und Obfrau der Euregio Mühlviertel Frau Gabi Lackner- Strauss, sowie die niederbayerischen Vertreter der Europaregion Donau-Moldau (EDM) durch die Räume. Zwei Schulen finden sich hier unter einem Dach: Grund- und Mittelschule mit den Förderschwerpunkten Hören und Sprache.

 

Enge Zusammenarbeit mit den Ministerien nötig

Donnerstag, 12 März 2015

Sie kamen erstmals an einem Tisch zu einem fachlichen Austausch zusammen: Auf Einladung von Bezirkstagspräsident Franz Löffler diskutierten die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Dorothee Bär MdB, der stellvertretende tschechische Verkehrsminister Tomáš Čoček und der niederösterreichische Bundesrat Andreas Pum heute mit politischen Vertretern und Verkehrsexperten der Europaregion Donau-Moldau sowie mit Mitgliedern des Deutschen Bundestags in Furth im Wald über den Ausbau der grenzüberschreitenden Verkehrsinfrastruktur zwischen Bayern, Österreich und der Tschechischen Republik.

 

Erfolgreiches Jahr für die Europaregion Donau-Moldau

Dienstag, 10 Februar 2015

Nach einem erfolgreichen Jahr reichte Bezirkstagspräsident Franz Löffler heute den Stab weiter: er übergab den Vorsitz in der Europaregion Donau-Moldau an Ivo, Grüner, den stellvertretenden Hauptmann des Pilsener Bezirks. Der feierliche Akt fand im Rahmen einer Sitzung des politischen Präsidiums in Regensburg statt. Damit endet nach zwölf Monaten die Präsidentschaft der Oberpfalz in der trilateralen Arbeitsgemeinschaft.

 

Informationsveranstaltung: „EU-Föderpolitik 2014-2020 – wie profitiert Niederbayern?“

Freitag, 21 Februar 2014

Bild v.l.: Landrat Ludwig Lankl, die Referenten Dr. Thomas Krammer und Katharina Schmidt, Euregio-Geschäftsführer Kaspar Sammer, Klaus Hippmann, VHS Freyung-Grafenau und Vendula Maihorn, Europe Direkt.

Zum Thema der zukünftigen Förderpolitik der Europäischen Union haben die EUREGIO Bayerischer Wald – Böhmerwald – Unterer Inn, das EUROPE DIRECT Informationszentrum Freyung und die Volkshochschule Passau ins Technologie Anwender Zentrum in Spiegelau eingeladen. In einem überfüllten Raum vor 160 Vertretern aus der kommunalen Politik, von Vereinen, Regionalmanagern und Wirtschaftsförderern gaben versierte Referenten Auskünfte zu Themen und Projektinitiativen, die die Europäische Kommission in den zukünftigen 7 Jahren insbesondere unterstützen will. Das eine weitere Förderung der Grenzregion in den letzten Jahren eine außerordentlich wichtige Rolle spielte und auch für die Zukunft der grenznahen Landkreise weiterhin von einer besonderen Bedeutung sein wird, stellte in seiner Begrüßung Landrat Ludwig Lankl dar.

 

Europaministerin Merk reist zu politischen Gesprächen nach Prag

Montag, 10 Februar 2014

Europaministerin Dr. Beate Merk ist heute zu politischen Gesprächen nach Prag gereist. Mit ihrer Reise will die Ministerin an die positive Entwicklung der bayerisch-tschechischen Beziehungen in den letzten Jahren anknüpfen. Staatsministerin Merk: "Bei meinem ersten Besuch in Prag als neue Europaministerin nehme ich diesen Faden auf. Mit meiner heutigen Reise mache ich deutlich: Die bayerischen Beziehungen zu Tschechien sind unverändert konstruktiv und von gutnachbarschaftlichem Geist geprägt. Unmittelbar nach Abschluss der schwierigen Regierungsbildung in Tschechien ist es mir wichtig, den persönlichen Kontakt zur neuen Regierung aufzunehmen."

 

Niederbayern setzt EU-Mittel vorbildlich ein

Donnerstag, 30 Januar 2014

Für weitere EU-Unterstützung Niederbayerns hat Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich bei seinem Antrittsbesuch bei den EU-Institutionen in Brüssel geworben. Auf Einladung des niederbayerischen Europaabgeordneten Manfred Weber informierte sich Dr. Heinrich bei der Kommission, im Europäischen Parlament und im Europabüro der Bayerischen Kommunen über aktuelle Themen und insbesondere über die Regionalförderung. Ebenso erläuterte Dr. Heinrich gemeinsam mit Weber laufende Projekte aus der Heimat. „Niederbayern hat in Brüssel einen guten Stand. Es wird anerkannt, dass wir EU-Gelder effizient einsetzen", betonte Dr. Heinrich. Manfred Weber ergänzte: „Es ist entscheidend, dass Vertreter Niederbayerns auch unmittelbar in Brüssel Lobbyarbeit machen. Das ist dem neuen Bezirkstagspräsidenten gelungen."

 

Oberpfalz übernimmt Vorsitz in der Europaregion Donau-Moldau

Donnerstag, 30 Januar 2014

REGENSBURG / BUDWEIS (ČESKÉ BUDĚJOVICE).Am gestrigen Donnerstag übergab die Region Südböhmen in Budweis (České Budějovice) offiziell den Vorsitz der Europaregion Donau-Moldau (EDM) an Bezirkstagspräsidenten Franz Löffler. Damit leitet die Oberpfalz für ein Jahr die Geschicke des trinationalen Kooperationsverbundes.

Die Europaregion Donau-Moldau wurde am 30.06.2012 als politisch vereinbarte Arbeitsgemeinschaft zwischen sieben Grenzregionen Bayerns, Österreichs und der Tschechischen Republik in Linz gegründet. Sie verfolgt das Ziel, die Stärken und Potentiale des überwiegend ländlich geprägten Raumes zwischen den vier großen Metropolen München, Nürnberg, Prag und Wien zu bündeln und sich so im wachsenden Wettbewerb der Regionen gezielt zu positionieren. Neben der Oberpfalz und Niederbayern (mit dem Landkreis Altötting) gehören ihr auch Oberösterreich und Teile Niederösterreichs sowie die tschechischen Bezirke Pilsen, Südböhmen und Vysočina an.

 

Sitzung des Präsidiums der EDM

Montag, 04 November 2013

In den historischen Räumlichkeiten des Krumauer „Prokyšův Saal" fand am Donnerstag, 24. Oktober, eine Sitzung des Präsidium der Europaregion Donau-Moldau (EDM) statt. Den Vorsitz der EDM führte im ersten Jahr ihres Bestehens der südböhmische Kreis. Das Präsidium wurde von den ManagerInnen der sieben EDM-Wissensplattformen über den aktuellen Stand ihrer Arbeiten informiert. In diesen fachlichen Arbeitsgruppen wurden gemeinsam mit Experten aller sieben EDM-Regionen erste Vorschläge für Projektansätze entwickelt.

 

Eine Vision auf dem Wege zur Wirklichkeit

Montag, 28 Oktober 2013

Vor 20 Jahren, am 20. September 1993, wurde die EUREGIO im Schloss von Cesky Krumlov/Krumau gegründet – damals ein Vorhaben, das von vielen Befürchtungen, Ängsten und Problemen begleitet wurde, schrieb der Freyunger Landrat Ludwig Lankl, Vorsitzender der EUREGIO , in seiner Einladung zur Festveranstaltung am Mittwoch in Rohrbach/Mühlviertel, Oberösterreich. Und der Saal im Kongresszentrum der Stadt war voll. Sie hätten es sich wahrscheinlich nicht träumen lassen, welche Erfolgsgeschichte sie mit ihrer Unterschrift unter die Gründungsurkunde einleiteten, Ingo Weiß, damals Landrat des Landkreises Straubing-Bogen und Vertreter Niederbayerns, Ing. Jan Vrana für den Böhmerwald und Dr. Christoph Leitl für das Bundesland Oberösterreich: Heute ist die EUREGIO ein grenzüberschreitender Zusammenschluss von 350 Städten und Gemeinden, sie umfasst und betreut ein Gebiet von rund 16 000 Quadratkilometern mit 1,3 Millionen Menschen in den drei Ländern. Der Festakt wurde zu einem überwältigenden Bekenntnis zu Arbeit und Zielsetzung der EUREGIO – mit Ausblick auf künftige Aufgaben.

 

Dr. Olaf Heinrich neuer Bezirkstagspräsident von Niederbayern

Dienstag, 15 Oktober 2013

Einstimmig mit 16 Stimmen (zwei waren ungültig) wurde Dr. Olaf Heinrich (CSU) in der Konstituierenden Sitzung des XV. Bezirkstags von Niederbayern am 11. Oktober 2013 zum neuen Bezirkstagspräsidenten von Niederbayern gewählt. Der neue Bezirkstagspräsident ist 34 Jahre alt, kommt aus Freyung und ist dort seit 2008 erster Bürgermeister. Dem Bezirkstag von Niederbayern gehört er seit 2003 an; seit 2002 ist er Mitglied des Kreistags Freyung-Grafenau. Dr. Olaf Heinrich tritt die Nachfolge von Manfred Hölzlein (CSU) an, der dieses Amt 15 Jahre lang bekleidete und bei der diesjährigen Bezirkswahl nicht mehr kandidierte. Hölzlein wurde für seine Verdienste um den Bezirk Niederbayern die Ehrenbezeichnung „Altbezirkstagspräsident" verliehen.

 

40 Jahre Egerland-Kulturhaus“ und „Egerlandtag 2013

Donnerstag, 12 September 2013

Wenn sich die Egerländer einzeln oder als „Gmoin" aus nah und fern – und jetzt auch aus dem „Chebsko" im einstigen egharischen Rawatz wieder zusammenfinden, um das Egerland weiterleben zu lassen, ist schon etwas geboten. Echte Egerländer gibt es immer weniger, aber trotzdem gibt es auch die „Jugend", die ihre Kultur und Tradition fortzusetzen sucht.

Die „Egerländer im Exil" haben in Marktredwitz noch immer ein Heimatrecht, da die heutige Stadt ja früher zu Eger gehört hat (bis 1816) und damit gleichzeitig auch böhmisch war, wie etwa auch Neualbenreuth oder Ottengrün in der Fraisch, wo es zu einer endgültigen offiziellen Abnabelung von Böhmen erst 1862 durch den „Wiener Vertrag" gekommen ist. Ihre stets fortbestehende Verbundenheit mit der „westböhmischen Heimat" haben die verjagten Egerländer, starrsinnig wie sie nun einmal sein können, vor 40 Jahren dadurch zum Ausdruck gebracht, dass sie in Marktredwitz ihr ureigenstes Kulturdomizil erbauten und als kulturellen Sammelpunkt Egerländer Kultur eingerichtet haben, nämlich das Egerland-Kulturhaus mit dem Egerlandmuseum.

 

Neuer Organisationsleiter in der Regierung von Niederbayern

Dienstag, 02 April 2013

Der gebürtige Straubinger, Jahrgang 1958, hat nach Abschluss seiner Ausbildung zum Diplomverwaltungswirt 1982 seine Laufbahn in der bayerischen Staatsverwaltung bei der Regierung von Niederbayern begonnen. Neben Stationen in den Sachgebieten Umweltschutzrecht, Kommunalwesen und Wirtschaftsförderung war Bachl zwischen 1997 und 2001 auch stellvertretender Pressesprecher der Regierung. Seit Mitte 2010 ist Stephan Bachl als Organisationsreferent für das Funktionieren der inneren Geschäftsabläufe und des Personaleinsatzes an der Regierung verantwortlich. Nach erfolgreichem Abschluss der Aufstiegsfortbildung für den höheren Verwaltungsdienst wurde ihm nun von Regierungspräsident Grunwald die Leitung des Sachgebietes übertragen.

 

265.000 Euro für die Kultur-, Jugend- und Sportförderung vom Bezirk Niederbayern

Mittwoch, 27 März 2013

Die Mitglieder des Ausschusses für Kultur-, Jugend- und Sportförderung des Bezirkstags von Niederbayern bewilligten in ihrer ersten Sitzung 2013 Zuschüsse in Höhe von rund 265.000 Euro. Davon fließen in die Denkmalpflege 105.850 Euro, in Kulturprojekte 135.600 Euro, in die Förderung nichtstaatlicher Museen und Sammlungen 10.000 Euro, in die Jugendarbeit und den Sport 4.792,50 Euro sowie 9.000 Euro an die niederbayerischen Trachtengaue.

 

Preis "Brückenbauer - Stavitel mostů" verliehen

Samstag, 23 März 2013

Sechs Persönlichkeiten und zwei Partnerprojekte aus den bayerischen und tschechischen Nachbarregionen wurden kürzlich in Schönsee mit dem Preis "Brückenbauer - Stavitel mostů"  ausgezeichnet. Bei der Veranstaltung in der historischen Gewölbehalle des Centrum Bavaria Bohemia (CeBB), die auch heuer unter dem Patronat der Gerresheimer Regensburg GmbH stand, bezeichnete die Bayerische Staatsministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten Emilia Müller die bayerisch-tschechische Freundschaft Vorbild für ganz Europa.

Anne Gierlach, Vorsitzende des Trägervereins Bavaria Bohemia e.V., CeBB-Leiter Hans Eibauer und Václav Vrbík, Repräsentant der Region Pilsen im CeBB brachten in ihrer Begrüßung zum Ausdruck, dass zwar schon vieles erreicht worden sei, aber auch noch viele Aufgaben warteten. Jiří Struček, stellvertretender Hauptmann der Region Pilsen, betonte in seinem Grußwort, dass "es auch dem Beispiel von mit dem Brückenbauer-Preis Ausgezeichneten zu verdanken sei, dass nach dem Jahr 1989 an die früheren freundschaftlichen Beziehungen angeknüpft werden konnte. Wie bereits ihre Vorgänger würden auch die neuen Preisträger zur weiteren Vertiefung und Ausgestaltung der Einheit Europas beitragen.

Die wieder entdeckte bayerisch-böhmische Nachbarschaft

Dienstag, 26 Februar 2013

Der Freistaat Bayern verweigerte lange die neuen Fakten

Betrachtete man die „Passauer Neue Presse" (PNP) vom 22. Februar 2013, dann schwelgte plötzlich jeder im neuen Glücksgefühl. Was war geschehen? Die Hauptschlagzeile lautete: Prags Regierungschef bedauert Vertreibung der Sudetendeutschen. PNP-Chefredakteur Ernst Fuchs witterte im „Standpunkt" gar eine Neue Epoche und jubelte über ein "Tauwetter, das „spätestens seit gestern die größten Schollen der politischen Eiszeit seit dem Krieg weggeschmolzen hat". Ist das so?