„Als Fremde im tschechischen Haus oder gemeinsames Haus Böhmen?

Donnerstag, 14 April 2016 – Selb Karl W. Schubsky

Am ersten Aprilwochenende 2016 traf sich eine Gruppe Interessierter im Hotel Haus Silberbach bei Selb. Der Tagungsort der bayerisch-tschechischen Sozialakademie und der evangelischen Familienerholungsstätte war bewusst so gewählt, weil die Einrichtung sich mit ihren Angeboten über Ländergrenzen hinweg an eine breite Zielgruppe richtet.

Das 3-Tage-Seminar war Teil des Projekts der Seliger-Gemeinde Bayern „Nicht spurlos aus der Geschichte verschwinden. Zeitzeugnisse von Deutschböhmen in Wort und Schrift", welches aus Mitteln des deutsch-tschechischen Zukunftsfonds bezuschusst wurde.

 

Ausstellung im Rathaus: Waidhauser Grenzgeschichte(n)

Mittwoch, 20 Januar 2016

Der seit dem Jahre 2006 bestehende Heimatkundliche Arbeitskreis Waidhaus e. V. nimmt sich seit seiner Gründung in immer wieder neuen Ausstellungen Themen aus der Marktgeschichte an. - Der an der bayerisch-böhmischen Grenze gelegene Markt Waidaus mit seinem Grenzübergang zum westböhmischen Roßhaupt hat im Rahmen seiner Geschichte viel zu bieten.

 

Pilsen verabschiedet sich vom Titel Kulturhauptstadt Europas 2015 und zieht Bilanz

Samstag, 05 Dezember 2015

Schon nächste Woche wird das Programm der Kulturhauptstadt Europas, das elf Monate und mit den aufwändigen Vorbereitungen insgesamt rund sieben Jahre gedauert hat, abgeschlossen. Es haben sich an ihm Hunderte Mitwirkende, örtliche und ausländische Partner und Institutionen beteiligt. Es hat Hunderttausende Touristen in die Stadt gebracht. Die renommierte europäische Marke, um die eine Reihe von Städten mit mehrjährigem Vorsprung ringt, hat die erwarteten positiven Effekte gebracht: den Anstieg der Besucherzahl, die Öffentlichkeitswirksamkeit und Attraktivierung von Pilsen als einer Stadt zum Leben, für den Tourismus und die Unternehmenstätigkeit sowie eine Belebung des kulturellen Potenzials vieler Orte und einbezogener Organisationen.

 

Veranstaltungen der Heimatpflegerin der Sudetendeutschen

Dienstag, 22 September 2015

Veranstaltungen der Heimatpflegerin der Sudetendeutschen im

Sudetendeutschen Haus

Mittwoch, 23.09.2015, 19.00 Uhr

Vortrag: Die Südmährische Galerie - Eine Erfolgsgeschichte

Der Gründer der Südmährischen Galerie im niederösterreichischen Retz Dr. Hellmut Bornemann referiert in diesem Vortrag über diese großartige Präsentation des südmährischen Kulturerbes.

Mittwoch, 28.10.2015, 19.00 Uhr

Buchpräsentation von Prof. Dietmar Grieser: „Wege, die man nicht vergisst"

Der Autor beschreibt in seinem Buch seine Kindheit in Oberschlesien, die Flucht nach Bayern, aber auch manch „Böhmisches" wie die "Kaiserstraße" nach Olmütz oder Webers Reise nach Prag

Mittwoch, 11.11.2015, 19.00 Uhr

Offenes Singen: "Auf, auf ihr Wandersleut!"

Herbstsingen mit dem Münchner Chorkreis, der Höhenkirchner Saitenmusi, den Siegertsbrunner Bläser und Sprecher Willi Fries

 

Terminübersicht der Heimatpflege

Montag, 15 Juni 2015

Montag, 22. Juni 2015, 19.00 Uhr

Vortrag: „Böhmische Nationalsymbole – staatliche Repräsentanz und Religion.

Teil 2: Die Burg Karlstein"

Im zweiten Teil unserer diesjährigen Vortragsreihe über das christliche Erbe Böhmens beschäftigt sich Prof. Dr. Stefan Samerski mit der über Böhmens Grenzen hinaus bekannten Burg Karlstein.

Mitveranstalter: Ackermann-Gemeinde in der Erzdiözese München-Freising und

Bundesverband der Sudetendeutschen Landsmannschaft

 

Das Neue Kloster der „Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Kreuz“ in Eger

Dienstag, 24 März 2015

Über den Verfall und die Verwüstung eines Kulturbaus in der westböhmischen Grenzstadt Eger an der heutigen „Straße des 17. November".

Worum geht es hier und weswegen wäre zweckdienlicher Weise eine eher sanfte Hinführung an dieses durchaus – zumindest nicht nur für Egerländer - emotionale Thema nötig?

Man stelle sich einmal vor oder versetze sich in die Lage, jahrelang fährt man sommers wie winters von Eger auf der alten „Reichsstraße", die heutzutage „17. listopadu" heißt, in Richtung Waldsassen - oder aus Richtung Waldsassen kommend - nach Eger hinein und kommt dabei nicht nur an neuzeitlichen mehrstöckigen Blöcken, sondern fährt auch an einem langen gusseisernen Metallgitterzaun entlang, hinter dem eine Art verwilderte Parkanlage zu liegen scheint, silhouettenhaft dominiert von einer Beinahe-Kirchruine - mit Nebengebäuden. Stets entstand dabei – irgendwie - ein unnahbarer und abweisender Eindruck, früher leicht durch freundlich zuwinkenden Mädchen gemildert, die entlang des Zaunes postiert zu sein schienen. Dabei war jedes Mal – allerdings en passent - stets festzustellen, dass das Eingangstor in diesem langen Zaun ständig verschlossen zu sein schien. - Vom ruinösen Zustand des dahinter stehenden ehemaligen Sakralbaus selbst ist für die Passanten die meiste Zeit des Jahres über wegen des stark verwilderten Pflanzenwuchses davor kaum etwas zu erkennen, aber während der kalten Jahrezeit wird dessen kläglicher Zustand umso deutlicher wahrnehmbar.

 

Bayerisch-Tschechische Landesausstellung 2016/17 „Kaiser Karl IV.“

Montag, 16 März 2015

Nürnberg, 6.03.2015: Am heutigen Freitagmittag unterzeichnen der Bayerische Staatsminister für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, Dr. Ludwig Spaenle und der Generaldirektor des Germanischen Nationalmuseums, Prof. Dr. G. Ulrich Großmann, den Kooperationsvertrag zur Bayerisch-Tschechischen Lan-desausstellung 2016/17, die in Prag und Nürnberg stattfinden wird.

Karl IV. als Brückenbauer zwischen Bayern und Tschechien

„Mit der ersten bayerisch-tschechischen Landesausstellung 2016/2017 wollen Bayern sowie Tschechien die vielfältigen, nicht immer konfliktfreien Beziehungen zwischen den beiden Nachbarn bewusst machen. Das Haus der Bayerischen Ge-schichte, das Germanische Nationalmuseum und die Nationalgalerie Prag arbeiten hier Hand in Hand. Die 700jährige Wiederkehr des Geburtsjahres des böhmischen Königs Karls IV. und späteren Kaisers des Hl. Römischen Reichs dient dabei als Anlass für die Ausstellung in der Wallenstein-Reithalle in Prag und im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg. Die über lange Zeit sehr fruchtbare Nachbarschaft lässt sich auch an der Geschichte der Goldenen Straße zwischen Nürnberg und Prag nachvollziehen. Viele Orte auf diesem Weg werden in die Landesausstel-lung eingebunden. Die gemeinsame Ausstellung zeigt, dass der Fall der Mauer 1989 den Weg zu einer neuen Freundschaft zwischen den Nachbarn frei gemacht hat", so Bayerns Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle.

 

Pilsen 2015 rückt näher

Montag, 16 Dezember 2013

Knapp ein Jahr vor Beginn des Kulturhauptstadtjahres stellt Pilsen 2015 Programmdetails ostbayerischen Tourismusexperten vor

Auf Initiative des Centrum Bavaria Bohemia (CeBB) trafen Anfang Dezember Verantwortliche ostbayerischer Tourismusorganisationen und Reiseveranstalter mit Vertretern der Gesellschaft Plzeň 2015, o.p.s., der Stadt und Region Pilsen zusammen. Pilsen plant 2015 ein dichtes und hoch qualitatives Programm mit 50 Top-Events und 600 Veranstaltungen im Begleitprogramm, das alle Stadteile Pilsens, viele Kulturinstitutionen, die Region und die bayerische Seite einbezieht. Bei einem Großteil der Projekte arbeitet die Organisationsgesellschaft Plzeň 2015, o.p.s. sowohl mit tschechischen als auch mit ausländischen Veranstaltern, Institutionen und Partnern zusammen. Die Koordinierung der bayerischen Programmbeiträge liegt beim CeBB. Das Programm reicht von Theatervorstellungen über Musik, Ausstellungen, Tanz, Performance, Installationen im öffentlichen Raum bis hin zu Bürger-Aktionen, Bildungsprojekten und Begegnungen.

 

Den Menschen nicht zur „Ware“ werden lassen

Dienstag, 15 Oktober 2013

Ein großformatiges Plakat hinter dem Podium im Spiegelsaal des Schlosses Ludwigsthal zeigt das Foto eines jungen Mädchens, daneben steht der Satz: „ Sie wollte einen Mann fürs Leben – jetzt hat sie 15 jede Nacht." Den vielen Beispielen der Entwicklung einer gedeihlichen Nachbarschaft in den Grenzgebieten zwischen Deutschland, Tschechien und Österreich steht ein besorgniserregender Anstieg von Wirtschaftskriminalität, Drogendelikten, vor allem aber auch von Menschenhandel und Zwangsprostitution gegenüber. Immer wieder, so der Vorsitzende der Euregio Bayerischer Wald-Böhmerwald-Unterer Inn, Landrat Ludwig Lankl und vhs-Geschäftsführer Herbert Unnasch aus Regen in der Einladung als Veranstalter der Podiumsdiskussion zusammen mit „europe direct", werde man mit Fragen konfrontiert, wie die grenzüberschreitende und europäische polizeiliche Zusammenarbeit bei der Bekämpfung dieser Delikte geregelt ist und wie den Opfern des Menschenhandels geholfen werden kann.

Was unternehmen die Europäische Union, was die ihr angehörenden Staaten, gegen Menschenhandel, einem der schlimmsten Verbrechen gegen die Menschenwürde, bei dem die Opfer als „Ware" betrachtet und und mit Gewalt ausgebeutet werden.

 

40 Jahre Egerland-Kulturhaus“ und „Egerlandtag 2013

Donnerstag, 12 September 2013

Wenn sich die Egerländer einzeln oder als „Gmoin" aus nah und fern – und jetzt auch aus dem „Chebsko" im einstigen egharischen Rawatz wieder zusammenfinden, um das Egerland weiterleben zu lassen, ist schon etwas geboten. Echte Egerländer gibt es immer weniger, aber trotzdem gibt es auch die „Jugend", die ihre Kultur und Tradition fortzusetzen sucht.

Die „Egerländer im Exil" haben in Marktredwitz noch immer ein Heimatrecht, da die heutige Stadt ja früher zu Eger gehört hat (bis 1816) und damit gleichzeitig auch böhmisch war, wie etwa auch Neualbenreuth oder Ottengrün in der Fraisch, wo es zu einer endgültigen offiziellen Abnabelung von Böhmen erst 1862 durch den „Wiener Vertrag" gekommen ist. Ihre stets fortbestehende Verbundenheit mit der „westböhmischen Heimat" haben die verjagten Egerländer, starrsinnig wie sie nun einmal sein können, vor 40 Jahren dadurch zum Ausdruck gebracht, dass sie in Marktredwitz ihr ureigenstes Kulturdomizil erbauten und als kulturellen Sammelpunkt Egerländer Kultur eingerichtet haben, nämlich das Egerland-Kulturhaus mit dem Egerlandmuseum.

 

Linzer Gruppe inspiziert Resultat ihres Einsatzes

Montag, 09 September 2013

Es ist immer wieder eine zutiefst befriedigende Sache zu sehen, dass langjähriges Engagement erfolgreich abgeschlossen wurde. Zumindest vorläufig, denn ein Kulturflächendenkmal, wie es der Neue Judenfriedhof in Rosenberg a. d. Moldau eines darstellt, bedarf einer andauernden und kontinuierlichen Pflege, damit es nicht wieder in einen derartig trostlosen Zustand zurück verfällt, wie es der Verein „Wider das Vergessen" aus Linz a. d. Donau am Beginn seiner langjährigen Instandsetzungsarbeiten vorgefunden hatte. – Die „Landeszeitung" hat bereits in einer früheren Ausgabe über diesen beachtenswerten Einsatz des Linzer Vereins in Südböhmen berichtet.

 

Kulturpreise werden ausgelobt

Sonntag, 01 September 2013

Eingedenk der Verpflichtung, das kulturelle Erbe zu wahren, und getragen von dem Willen, die schöpferischen Kräfte zu fördern, vergibt die Sudetendeutsche Landsmannschaft als Dank und Anerkennung für künstlerisches Wirken im Sinne einer jahrhundertealten Tradition die Sudetendeutschen Kulturpreise.

Folgende Preise werden vergeben:

Großer Sudetendeutscher Kulturpreis

Sudetendeutscher Kulturpreis für Literatur

Sudetendeutscher Kulturpreis für Musik

Sudetendeutscher Kulturpreis für Bildende Kunst und Architektur

Sudetendeutscher Kulturpreis für darstellende und ausübende Kunst

Sudetendeutscher Kulturpreis für Wissenschaft

Sudetendeutscher Volkstumspreis

 

Wilhelm-Müller-Denkmal der Anonymität entrissen

Montag, 05 August 2013

Die Stadt Franzensbad hat die Anregung des Ehepaares Prof. Dr. Bernd Leistner und Dr. Maria-Verena Leistner aus Sachsen aufgenommen und auf dessen Kosten ein altes Denkmal wiederherstellen lassen, wodurch dem kaschierten Denkmal für den romantischen Dichter Wilhelm Müller seine ursprüngliche Gestaltung (fast) zurück gegeben wurde.

Es kommt immer wieder einmal vor, dass während einer Unterhaltung die Frage gestellt wird: „Kennen sie den?" Das ist meist eine landläufige Frage, um auf einen bestimmten Witz anzuspielen, während bei der Frage nach einer Person immer ein Name hinzugefügt werden sollte. Also: Kennen Sie den „Müller"? Gegenfrage: „Den vom „Brot" oder den vom „FC Bayern München"? Nein, hier ist diesmal die Person des romantische Dichter Wilhelm Müller gesucht, der im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts besser unter seinem Spitznamen „Griechen-Müller" bekannt war. – Aber hätte nicht alleine schon der heutzutage völlig aus der Mode gekommene Vorname „Wilhelm" zeigen können, dass es sich bei ihm um eine Person „älteren Datums" handeln muss, denn wer versieht sein Kind in heutigen Tagen noch mit dem Vornamen „Wilhelm", wo es doch viel glänzendere Namen wie z. B. „Kevin" gibt?

 

„Traumschloss im Wald der Freiherrn Poschinger von Frauenau“

Dienstag, 09 Juli 2013

Am kommenden Mittwoch, 10. Juli, wird das Bayerische Fernsehen in der Abendschau (BR Der Süden) ab 17.30 Uhr über das neue Buch „Traumschloss im Wald der Freiherrn Poschinger von Frauenau" von Autorin Marita Haller berichten, das der Verlag edition Lichtland in Freyung demnächst herausgeben wird. Redakteurin Beatrix Ziegler war dafür vergangenen Samstag mit dem Drehteam in Frauenau. Gedreht wurde im Laden „Der Glasbaron" der Kristallglasmanufaktur von Poschinger und auf dem Schlossplatz in Oberfrauenau, auf dem heute nur noch die Kapelle der ehemaligen Schlossanlage und eine neue Informationstafel auf das ehemalige Prunkschloss im Baustil der Neurenaissance hinweisen.

 

Kunstpreis zur deutsch-tschechischen Verständigung

Mittwoch, 08 Mai 2013

Der Kunstpreis zur deutsch-tschechischen Verständigung wird gemeinsam vom Adalbert-Stifter-Verein, München, der Brücke/Most-Stiftung, Dresden, dem Collegium Bohemicum, Aussig/Ústí nad Labem, dem Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren, Prag, dem Internationalen Kunstverein Pro arte vivendi, Berlin, und der Union für gute Nachbarschaft tschechisch- und deutschsprachiger Länder, Prag, verliehen. Die Preisverleihung findet im Herbst in Tschechien statt.