Weihnachten im Schnee oder im Klee?

Samstag, 17 Dezember 2011 Liane Klozarová

Das ist in dieser Zeit sicher eine der am häufigsten gestellten Fragen. Nur lässt sie sich nicht so einfach beantworten. Gelten alte Bauernregeln wie „Ist es zu St. Barbara mild und nass, gibt es Weihnachten Schnee und Eis" überhaupt noch? Und waren früher wirklich alle Weihnachten mehr oder weniger weiß oder trügt uns hier die Erinnerung?

Wohl jeder in Tschechien kennt die tief verschneiten Landschaften auf den anheimelnden Advents- und Weihnachtsbildern der Maler Mikoláš Aleš und Josef Lada, auf denen noch echter Winter ist und die Menschen warm vermummt durch tiefen Schnee zu ihren freundlich erleuchteten Häusern stapfen ... Aber ob Schnee oder nicht – Weihnachten kommt bestimmt, und bis dahin sollten wir nicht nur einkaufen, putzen und backen, sondern ruhig auch etwas für unsere „seelische Erbauung" und gute Weihnachtstimmung tun:

 

Weihnachtsmärkte öffnen ihre Pforten

Dienstag, 22 November 2011

Vielerorts laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, denn schließlich soll alles aufs Beste bestellt sein, wenn in den Städten und Dörfern die Christkindl- oder auch Weihnachtsmärkte ihre Pforten öffnen und vorweihnachtliches Flair verbreiten. Sicher glaubt jeder Ausrichter, dass "sein" Markt der Schönste ist, dennoch würde es den Rahmen bei weitem sprengen, jeden einzelnen Termin aufzuzählen. Verbunden mit der Bitte, dass diejenigen, welche nicht berücksichtigt werden, nicht verärgert sind, mag diese Auflistung von diesseits und jenseits der Grenze genügen.

 

„Tanz auf der Tenne“ im Bauernmuseum „Edelmannshof“

Dienstag, 16 August 2011

Zum vierten Mal in dieser Museumssaison treffen sich die Freunde des Volkstanzes im Oberpfälzer Freilandmuseum, genauer im Bauernmuseum „Edelmannshof" in Perschen, zum „Tanz auf der Tenne". Unter der Leitung von Anita und Peter Schneeberger beginnt am Samstag, dem 27. August, um 20.00 Uhr, der Volkstanzabend mit bodenständigen Tänzen in der Scheune im Edelmannshof in Perschen.

„Zoiglbier“ aus dem oberpfälzer Grenzland

Dienstag, 25 Oktober 2011

Bier wird seit Jahrhunderten gebraut und konsumiert und gilt als ein Lebensmittel. Der Begriff „flüssiges Brot" zeigt zudem, welchen Stellenwert es in der Nahrungskette der Bevölkerung eingenommen hat. Heutzutage wird es selbstverständlich in Maßen aus einem Seidel oder Maßkrug genossen, da es in Mitteleuropa inzwischen ja gelungen ist, den Reinheitsgrad des Trinkwassers in Bereiche zu befördern, den sich frühere Zeiten nie erträumt hätten und daher gezwungen waren, um reinere Flüssigkeit – und Nährstoffe – aufnehmen zu können, auf dunkles Bier zurückzugreifen. Bier war aus der Lebenserhaltung nicht wegzudenken, was gerne verdrängt wird. „Bierleichen" gelingt es noch immer, starke „Bierfahnen" ausströmend, das süffige Getränk in Verruf zu bringen, was es eigentlich nicht verdient, denn das Brauen wurde durchaus zur Kunst erhoben.