Der alte Brauch des Emmaus-Gehens

Freitag, 17 Februar 2012

Von Marita Haller. Seit zwölf Jahren organisiert nun schon der Verein zur Erhaltung der Glasmacherkapelle Theresienthal jeweils am Ostermontag einen Emmaus-Gang in die erwachende Natur, im Zeichen des Glases. Jedes Jahr beteiligten sich an diesem schönen alten Brauch mehrere hundert Gläubige. Sowohl im Alten Testament, als auch im Neuen Testament hat die Zahl 12 eine besondere Bedeutung. Da der 12. Emmaus-Gang zudem in das Jahr 2012 fällt, möchten die Organisatoren diesen alten Brauch in diesem Jahr mit Eberhard Kreuzers kleinem Thea-terstück rund um den Brauch des Emmaus-Gehens sowie mit Beteiligung des Zwieseler Dilettanten-Vereins in historischer Glasmachertracht besonders feierlich gestalten.

 

Die „Böhmerwald-Täubchen“ aus Horní Planá

Mittwoch, 14 Dezember 2011

Eigentlich ist Ing. Pavel Sarauer „Tajemník", also Sekretär, bei der südböhmischen Stadt Oberplan und hat als deren oberster Verwaltungsmann sicherlich viel um die Ohren. In Zeiten aber, in denen traditionelle Handwerkskunst mehr und mehr in Vergessenheit gerät, setzt Pavel Sarauer als nebenberuflicher Holzschnitzer eine mehr als hundertjährige Familientradition fort und fertigt „Böhmerwäldler Holztäubchen" in Handarbeit. Holz diente im „Wald" zum Schaffen unterschiedlichster Erzeugnisse und das Gefühl für Form und Schmuck wird seit Jahrhunderten gepflegt.

 

Eine Rarität im Regionalmuseum Chomutov

Samstag, 17 Dezember 2011

Ohne das Oberplaner Seminar über „Heimatliche Bräuche zu Advent und Weihnachten" wäre sie voraussichtlich nur den Besuchern des Regionalmuseums in Chomutov/Komotau bekannt geworden, aber Dank des Vortrags von Magister Jan Hirsch kennen sie nun auch die Seminarteilnehmer. Bei dem herausragenden Exponat des Museums handelt es sich um die Weihnachtskrippe von Anton Fiala aus Chomutov, die vom Museum im Jahre 2003 angekauft wurde und seitdem zu seinen Sammlungen gehört. 2010 konnte das Museum noch einen weiteren Block dazu erwerben, bestehend aus drei Tafeln mit hölzernen Figuren, der die Krippe nach ihrer Wiederaufstellung in der ehemaligen Rűstkammer des Museums passend ergänzte.

 

Festprogramm im Oberpfälzer Freilandmuseum

Freitag, 02 September 2011

Das Oberpfälzer Freilandmuseum Neusath-Perschen hat im Jahr 2011 allen Grund zu feiern.

Der Verein Oberpfälzisches Bauernmuseum hat nämlich vor 50 Jahren beschlossen, dass der wunderschöne Edelmannshof in Perschen gerettet werden muss. Damals zogen viele Bauern in neue Betriebe ein, weil die alten Häuser einfach den Anforderungen einer modernen Landwirtschaft nicht mehr gerecht wurden. Die meisten waren froh, dass sie in Wohnverhältnisse umziehen konnten, die einem modernen Standard entsprachen.

 

Freilichtmuseum Finsterau

Freitag, 19 August 2011

Hoch im bayerisch-böhmischen Waldgebirge liegt unweit der Grenze zu Tschechien auf rund 1000 Metern Höhe die zur Gemeinde Mauth gehörene Ortschaft Finsterau. Sie ist umgeben von den Bergen und Wäldern des Nationalparks Bayerischer Wald und liegt in einer Region, wo sich - frei nach Grimms Märchen - Fuchs und Hase Gute Nacht sagen, falls die in Gegend ansässigen Wölfe sie dabei nicht stören. Die Ortschaft Finsterau liegt in einem Teil des mittelalterlichen „Nordwaldes", in den hinein einst, vom Kloster Niederaltaich ausgehend, der Mönch Gunther gezogen ist, um die Wildnis zu zähmen und zu urbanisieren. 

Hopfen zupfen

Dienstag, 16 August 2011

Am Sonntag, den 28. August, wird ab 13.00 Uhr im Oberpfälzer Freilandmuseum Neusath-Perschen der Hopfen geerntet.

Es ist kein Wunder, dass ein Land wie Bayern, wo das Bier zu den Grundnahrungsmitteln gehört, über das größte Hopfenanbaugebiet der Welt verfügt. Heute konzentriert sich der Hopfenanbau auf die Hallertau, die sich über Niederbayern und Oberbayern erstreckt, sowie das Hersbrucker Land und Spalter Land in Mittelfranken.

 

Krippenkunst aus Böhmen und Marktredwitz

Dienstag, 29 November 2011

Wie auch bereits im vergangenen Jahr, so sind auch 2011 wieder über die Weihnachtszeit im Egerland-Museum in Marktredwitz kleine und große Krippen aus Böhmen ausgestellt: Kastenkrippen, aber auch freistehende Krippen mit Figuren aus Holz, Porzellan, Tragant, Brotteig oder Papier. Herausragende Bedeutung haben dabei auch in diesem Jahr wieder die alten Egerländer Krippen aus dem letzten Jahrhundert, die sich heute in Privatbesitz befinden

 

Kunst und Krempel im Freilichtmuseum Finsterau

Dienstag, 09 August 2011

Alte Dinge zum Anschauen gibt es im Freilichtmuseum Finsterau reichlich. Alte Sachen zu kaufen gibt es ausnahmsweise am 21. August ab 10 Uhr. Und zwar bietet der Flohmarkt auf dem Museumsgelände alles, was das Sammlerherz begehrt: Antiquitäten und Kuriositäten, aber auch Bücher, Kleidung oder Spielsachen – eben gebrauchte Dinge zu günstigen Preisen. Eine schöne Sache für die ganze Familie - zum Bummeln, Schauen, Feilschen und Kaufen.

 

Mit Brünn weiter verbunden

Donnerstag, 29 September 2011

Nach einer Übereinkunft der Bundesrepublik wurden in verschiedenen Osteuropäischen Staaten für die vernachlässigten deutschen Minderheiten Begegnungsstätten eingerichtet. So auch zwölf in der tschechischen Republik und eine davon in der Stadt Brünn. Dorthin gibt es Gmünder Kontakte.

 

Oberpfälzer Bauerngärten in BR-Sendung „Querbeet“

Mittwoch, 01 Februar 2012

In wenigen Wochen startet das Oberpfälzer Freilandmuseum Neusath-Perschen bei Nabburg (Landkreis Schwandorf) ins „Gartenjahr" – so lautet das Motto der diesjährigen Museumssaison. Viel Wissenswertes und Interessantes rund um Pflanzen und deren Ver-wendung in Haus und Hof gibt es ab Mitte März an verschiedenen Aktionstagen und Kursen. Das Bayerische Fernsehen bringt schon im Februar einen Vorgeschmack auf das, was die Besucher erwartet und zeigt in der Sendung „Querbeet" am Montag, 6. Februar um 19.00 Uhr einen Beitrag über die Bauerngärten im Bezirksmuseum.

 

Oberplaner Gespräche

Dienstag, 20 September 2011

Vom 16. bis 18. September 2011 fanden im Adalbert-Stifter-Zentrum in dem am südböhmischen Lipno-Stausee gelegenen Oberplan/Horní Planá bereits zum15. Mal die „Oberplaner Gespräche" statt. Das Motto dieser zweisprachigen Veranstaltung hieß in diesem Jahr „Mehr gemeinsames als Trennendes – Tschechen und Deutsche der böhmischen Länder im Laufe der Geschichte". Auch heuer kamen zu den „Gesprächen" wieder ganz unterschiedliche Interessenten: heimatvertriebene Deutsche aus Böhmen, Mähren und Schlesien, Vertreter der in der ČR lebenden deutschen Minderheit und natürlich auch eine Reihe von Tschechen, die u. a. als Multiplikatoren auf dem Feld der Verständigung und für eine neue Gemeinsamkeit arbeiten wollen. Langjährige Teilnehmer trafen dabei auf neue Gesichter.

 

Projekt Bohemica

Dienstag, 16 August 2011

Zur Erinnerung an die alte Handelsstraße Via Regia ist eine deutsche Künstlerkarawane seit neun Tagen vom sächsischen Bautzen nach Prag unterwegs. Am Montag erreichte die Künstlergruppe erstmals das tschechische Gebiet, als sie im nordböhmischen Rumburk / Rumburg Station machte. Die Gruppe ist mit einem Wohnwagen unterwegs, der von einem Traktor gezogen wird. Symbol des Umzugs ist ein mannsgroßer Gartenzwerg, der vom kleinen tschechischen Schauspieler Josef Zeman verkörpert wird. Der in beiden Ländern beliebte Gartenzwerg ist nach Meinung der Künstler der symbolische Beschützer des Freiraums zwischen beiden Kulturen. Das Projekt Bohemica lote die territorialen, sozialen und künstlerischen Grenzen aus und befasse sich mit ihren Verschiebungen und Wendungen, erklärte die Sprecherin der Künstlergruppe obART, Stephanie Werth.

 

Seniorentag im Oberpfälzer Freilandmuseum

Samstag, 10 September 2011

Am Freitag, den 23. September, findet im Oberpfälzer Freilandmuseum ein Seniorennachmittag für Seniorengruppen statt.

Ab 13.00 Uhr beginnen die Führungen durch das Museumsgelände. Dabei kann man dem Besenbinder und Holzschuhmacher bei der Arbeit zusehen. Die Landfrauen des Museums zeigen das Ausbuttern und selbstverständlich darf jeder die frisch gerührte Butter auf einem Stück Bauernbrot probieren, zusammen mit der beim Butter machen entstandenen Buttermilch. Viele Senioren kennen dieses Landleben noch aus der eigenen Kindheit und dadurch ergeben sich interessante Gespräche.

 

Tschechen fordern zur Aufrechterhaltung tschechischer Weihnachtssymbole auf

Freitag, 16 Dezember 2011

Mehr als 30.000 Tschechen schlossen sich dem im Internet veröffentlichen Aufruf zur Aufrechterhaltung der Tradition des tschechischen „Ježíšek" (Christkind) an. Das Ziel des Aufrufs ist es, bei der Weihnachtswerbung in den Geschäften die Benutzung tschechischer Weihnachtssymbole zu propagieren.

 

Vorweihnacht im Grenzgebiet des Waldgebirges

Sonntag, 18 Dezember 2011

Wenn sich das Jahr dem Ende neigt, die Sonne sich tagsüber kaum zeigt und die Nächte lang im Wald werden, kehrt der Winter ein, dessen Kälte alles erstarren lassen kann. Weiß wird für lange Zeit zur dominanten Farbe, mal mehr oder weniger – und es weihnachtet - auch im Städtchen Oberplan am Moldau-Stausee. Im Dezember kehrt hier die stille Zeit ein, nachdem sich die sonst zahlreichen Besucher in wärmere Regionen verflüchtigt haben und die bergige Landschaft jetzt beinahe ihren Bewohnern alleine überlassen haben.