Veranstaltungen der Heimatpflegerin der Sudetendeutschen

Veranstaltungen der Heimatpflegerin der Sudetendeutschen
Dienstag, 22 September 2015 – 81669 München, Hochstraße 8

Veranstaltungen der Heimatpflegerin der Sudetendeutschen im

Sudetendeutschen Haus

Mittwoch, 23.09.2015, 19.00 Uhr

Vortrag: Die Südmährische Galerie - Eine Erfolgsgeschichte

Der Gründer der Südmährischen Galerie im niederösterreichischen Retz Dr. Hellmut Bornemann referiert in diesem Vortrag über diese großartige Präsentation des südmährischen Kulturerbes.

Mittwoch, 28.10.2015, 19.00 Uhr

Buchpräsentation von Prof. Dietmar Grieser: „Wege, die man nicht vergisst"

Der Autor beschreibt in seinem Buch seine Kindheit in Oberschlesien, die Flucht nach Bayern, aber auch manch „Böhmisches" wie die "Kaiserstraße" nach Olmütz oder Webers Reise nach Prag

Mittwoch, 11.11.2015, 19.00 Uhr

Offenes Singen: "Auf, auf ihr Wandersleut!"

Herbstsingen mit dem Münchner Chorkreis, der Höhenkirchner Saitenmusi, den Siegertsbrunner Bläser und Sprecher Willi Fries

 

Pflege der jüdischen Kulturgeschichte in Böhmen und Bayern

Samstag, 19 September 2015

Ein deutsch-tschechisches Seminar in den Räumen des Adalbert-Stifter-Zentrums in Oberplan in Südböhmen. Zum Seminarprogramm gehörten die Filmvorführung „Das Schicksal der jüdischen Bevölkerung im Böhmerwald und im Bayerischen Wald", eine Exkursion nach Rosenberg a. d. Moldau und die Eröffnung einer deutsch-tschechischen Ausstellung.

Zu einem besonderen Seminar hatten Dr. Zuzana Finger, die Heimatpflegerin der Sudetendeutschen, und Ing. Jakub Ded von Omnium z. s. dieses Mal nach Oberplan im Böhmerwald eingeladen. Es ergab sich, dass ihr deutsch-tschechisches Seminar gerade an zwei spätsommerlichen Frühherbsttagen kurz vor dem jüdischen Neujahrsfest – Rosch Haschana – im September stattfand. Verschiedene Referenten und Aktivisten stellten ihre oft ganz speziellen Projekte im Rahmen ihrer Auseinandersetzung und Behandlung der über 1000jährigen Geschichte jüdischer Geschichte und Kultur in Bayern und Böhmen vor, alles eben, was unter Pflege jüdischer Kulturgeschichte läuft. Dabei wurde auch klar, wie sensibel der Umgang damit ist und dass man damit in Bayern zum Teil anders Umgangen umgegangen ist, aber auch in der Tschechischen Republik inzwischen neue und bessere Wege gegangen werden! – Eines ist aber ganz ersichtlich, dass der Umgang mit jüdischen Kulturdenkmälern am Beispiel der Judenfriedhöfe in manchen Landesteilen, besonders aber in den Grenzgebiet (siehe z. B. Eger, Franzensbad, Eidlitz oder Staab) schwer im Argen liegt, besonders dort, wo die Anlagen der jüdischen Gemeinschaft weggenommen worden sind.

 

Egerlandtag erstmals mit Jung und Alt

Donnerstag, 30 Juli 2015

Der 26. Egerlandtag in Marktredwitz stand unter dem Motto"Heimat Egerland – die Zukunft gemeinsam gestalten." Es waren ganz besondere Festtage , denn erstmals wurde in Marktredwitz auch das nunmehr 45. Bundestreffen der Egerländer Jugend abgehalten mit viel Musik und Tanz. Bundevüarstaiha Alfred Baumgartner begrüßte zahleiche Gäste aus Politik und Gesellschaft, besonders Bernd Posselt als Sprecher der sudetendeutschen Volksgruppe und den Festredner, Staatsekretär Johannes Hintersberger. Ihm galt der Dank für die Förderung des ersten Bauabschnittes der Renovierung des Egerland-Kulturhauses. Hintersberger dankte in seiner Rede den Egerländern für „gelebte Heimatliebe und Familiensinn." Besonders beeindruckt zeigte er sich von der großen Zahl der Jung-Egerländer, die mit 125 Mitgliedern vertreten waren.

 

Terminübersicht der Heimatpflege

Montag, 15 Juni 2015

Montag, 22. Juni 2015, 19.00 Uhr

Vortrag: „Böhmische Nationalsymbole – staatliche Repräsentanz und Religion.

Teil 2: Die Burg Karlstein"

Im zweiten Teil unserer diesjährigen Vortragsreihe über das christliche Erbe Böhmens beschäftigt sich Prof. Dr. Stefan Samerski mit der über Böhmens Grenzen hinaus bekannten Burg Karlstein.

Mitveranstalter: Ackermann-Gemeinde in der Erzdiözese München-Freising und

Bundesverband der Sudetendeutschen Landsmannschaft

 

Volkstraditionen im Herbst

Sonntag, 10 November 2013

Während sich die Einen langsam auf den Einzug des Winters und die beginnende Ruhephase, sprich „staade Zeit", vorbereiten, drehen die Anderen noch einmal so richtig auf und fahren - dabei die längere Anfahrtsstrecke in den Böhmerwald gerne in Kauf nehmend - nochmals ins Adalbert-Stifter-Zentrum nach Oberplan, um mehr über vergessene oder scheinbar vergessene „Volkstraditionen im Herbst" in Erfahrung bringen zu können.

Ein ganzes Wochenende lang wieder hatte Dr. Zuzana Finger, die Heimatpflegerin der Sudetendeutschen, ins Adalbert-Stifter-Zentrum nach Oberplan zu einem weiteren Seminar gebeten. Unterstützt dabei wurde sie auch diesmal wieder in bewährter Weise von Barbara Weingartner, die mit einer Reihe bekannter – oder unbekannter – Herbstlieder zur gesanglichen Auflockerung der großen Schar von Seminarteilnehmern beitrug, die der Einladung in den Böhmerwald gefolgt war. Nicht nur aus verschiedenen regionalen Begegnungszentren der deutschen Minderheit in der Tschechischen Republik kamen wieder ins ASZ nach Oberplan angereist, selbst aus Mähren und Schlesien, auch aus der ganzen Bundesrepublik Deutschland waren die Teilnehmer gekommen – zur großen Freude von Horst Löffler, dem Hausherrn und Initiator des Adalbert-Stifter-Zentrums, dem eine wichtige Rolle als Begegnungs- und Lernzentrum zukommt. - Dieses Mal war eine noch größere Schar als zuvor zusammengekommen, was die wachsende Wissbegierde und die zunehmende Neugierde an diesem Thema veranschaulicht. Neben dem Vermitteln eines „Quäntchens" handwerklichen Könnens, das zu manchen der vorgestellten Volkstraditionen der Deutschen in Böhmen, Mähren und Schlesien gewissermaßen mit dazugehört, ist grundsätzlich zu erfahren, welche Traditionen von ihnen einstmals gepflegt worden sind und was mit ihrem „Verschwinden" jetzt im Landes alles in Vergessenheit zu geraten droht.

 

40 Jahre Egerland-Kulturhaus“ und „Egerlandtag 2013

Donnerstag, 12 September 2013

Wenn sich die Egerländer einzeln oder als „Gmoin" aus nah und fern – und jetzt auch aus dem „Chebsko" im einstigen egharischen Rawatz wieder zusammenfinden, um das Egerland weiterleben zu lassen, ist schon etwas geboten. Echte Egerländer gibt es immer weniger, aber trotzdem gibt es auch die „Jugend", die ihre Kultur und Tradition fortzusetzen sucht.

Die „Egerländer im Exil" haben in Marktredwitz noch immer ein Heimatrecht, da die heutige Stadt ja früher zu Eger gehört hat (bis 1816) und damit gleichzeitig auch böhmisch war, wie etwa auch Neualbenreuth oder Ottengrün in der Fraisch, wo es zu einer endgültigen offiziellen Abnabelung von Böhmen erst 1862 durch den „Wiener Vertrag" gekommen ist. Ihre stets fortbestehende Verbundenheit mit der „westböhmischen Heimat" haben die verjagten Egerländer, starrsinnig wie sie nun einmal sein können, vor 40 Jahren dadurch zum Ausdruck gebracht, dass sie in Marktredwitz ihr ureigenstes Kulturdomizil erbauten und als kulturellen Sammelpunkt Egerländer Kultur eingerichtet haben, nämlich das Egerland-Kulturhaus mit dem Egerlandmuseum.

 

Deutsche Bibliothek in Pilsen und das Karl-Klostermann-Zentrum arbeiten harmonisch zusammen

Samstag, 13 April 2013

Zu ebener Erde liegt im Innenhof von „Platz der Republik" Nr. 12 die Galerie im „Haus Europa". Diese gehört seit 2002 zu der Abteilung der ausländischen Bibliotheken. - Für die Öffentlichkeit in Pilsen werden hier vor allem ausländische Ausstellungen veranstaltet, die zur Verbreitung von einzelnen Kulturen sowie auch ausländischen Literaturen beitragen sollen.

 

Willibald Ernst, Philipp Ortmeier, Maximilian Seefelder „Gott zu Ehren ...“

Mittwoch, 27 März 2013

Am 19. März 2013 wurde im Beisein von Bezirkstagspräsident Manfred Hölzlein im Kloster Metten die neueste Publikation vom Kulturreferat des Bezirks Niederbayern vorgestellt. Es handelt sich um ein Gesangsbuch mit 24 geistlichen Volksliedern aus den Stubenberger Handschriften. Unter den Rednern des Abends waren neben Gastgeber Abt Wolfgang M. Hagl die Autoren des Buches Willibald Ernst und Dr. Maximilian Seefelder. Sie führten die Zuhörer in die historischen Hintergründe der Liedtexte ein. Begleitet von Marlene Eberwein auf der Harfe wurden von den Mitarbeitern des Kulturreferats einige Stücke aus dem Buch mehrstimmig vorgetragen.

 

Pilsener spielten Weihnachtsgeschichte

Mittwoch, 12 Dezember 2012

Nicht zuletzt im September 2011 standen Lucie Sykorova und Max Schmaderer beim 1. Deutsch-Tschechischen Seniorentag gemeinsam „im Rampenlicht". Bei Besuchen im Seniorenheim St. Michael in Roding wurde die Bekanntschaft weiter vertieft. Mittlerweile ist aus der „Dolmetscherin aus Leidenschaft" und dem Schorndorfer Bürgermeister und einem der „Väter des Deutsch-tschechischen Seniorenmiteinanders" ein Team geworden, das sich nun auch vorweihnachtlich betätigt.

 

Traditionen und Feste während der Winterzeit

Montag, 10 Dezember 2012

Rechtzeitig noch vor dem Beginn der Adventszeit hatte die Heimatpflegerin der Sudetendeutschen, Dr. Zuzana Finger, zu einem weiteren grenzübergreifenden voradventlichen Wochenende in das südböhmische Oberplan/Horni Plana eingeladen. Bereits zum dritten Male versammelten sich hier im Adalbert-Stifter-Zentrum Teilnehmer aus vielen Begegnungszentren in der Tschechischen Republik sowie aus Bayern und Österreich. Am Vorabend wurden die Gäste von der Veranstalterin und dem Hausherrn des Adalbert-Stifter-Zentrums, Horst Löffler, willkommen geheißen. Sie hatten oft lange Anreisewege in Kauf genommen, um wieder oder erstmals an dieser Veranstaltungsreihe teilnehmen zu können. - Vielleicht spielte dabei auch die Gewissheit eine Rolle, zusammen mit Barbara Weingartner, der Leiterin des Münchner Chorkreises, wieder einmal alte weihnachtliche Volkslieder aus den Böhmischen Ländern kräftig mitsingen zu können?

 

Ein Salettl für das Freilichtmuseum

Dienstag, 16 Oktober 2012

Nun wollte es der Zufall, nach Abschluss einer weiteren Wanderung auf der „Via Nova", wieder einmal von Freyung-Kreuzberg aus einen „Seitensprung" in das Freilichtmuseum zu machen, um dort ein Blick in die Heimatstube von Außergefild im obersten Stockwerk der „Tavernwirtschaft" zu werfen, da ein noch anderer Abstecher in das heutige Kvilda im Böhmerwald auf der Besuchsagenda stand. Dabei fielen gleich neben dem historischen Gasthaus rege Bauarbeiten auf und ein großer Auslegerkran unübersehbar daneben. Was bedeutete das hektische Treiben der Bauarbeiter und rege Betrieb auf der Baustelle?

 

Der „Lange Marsch“ aus dem Chodenland in die Oberpfalz.

Samstag, 06 Oktober 2012

Es waren ganz exakt die notwendigen Temperaturen, die während der Übergangsphase von Spätsommer in den Frühherbst herrschen, welche die große Zahl von deutschen und tschechischen Teilnehmern an der 20. Equipe-Wanderung zum Friedhof von Klenci pod Cerchovem gelockt hatte, wo sie sich am Ausgangspunkt der bereits traditionellen Veranstaltung, dem „namenlosen" Grab des Pfarrers und Schriftstellers J. S. Baar, zusammenfanden. Eingeladen zur Grenzwanderung hatte der Freundeskreis deutsch-tschechischer Verständigung, organisiert wurde sie wieder einmal von Jürgen Kögler aus Furth i. Wald, dessen Vater sie ins Leben gerufen hat. Der Sohn setzt die Tradition seit einigen Jahren fort. Aus Anlass des 20. Jahrestags dieser großen grenzübergreifenden Veranstaltung hatte Kögler zum Jubiläum am Jindrich Simon-Baar-Gymnasium in Domazlice/Taus einen Wettbewerb zur Gestaltung eines offiziellen Logos ausgeschrieben, an dem 29 Schüler im Alter zwischen elf und 15 Jahren teilnahmen. Sieger wurde Alex Königsmark und die Arbeiten aller am Wettbewerb teilnehmenden Schüler wurden im Further Kolpinghaus den Teilnehmern vorgestellt.

 

Das Grenzmuseum ist jetzt auch „bayerisch”

Montag, 10 September 2012

Vielen ist der Grenzübergang Schirnding/Pomezin von langen Wartezeiten oder Abfertigungsschlangen her vielleicht nicht gerade in bester Erinnerung, doch diese „gute, alten Zeiten“ gehören schon längst der Vergangenheit an. Zwischenzeitlich sind auch hier die Straßenabfertigungsanlagen von Grenzpolizei und Zoll auf beiden Seiten abgebaut worden und aus den Blicken verschwunden. Lediglich eine kurzstreckige Geschwindigkeitsbegrenzung sind hier beiderseits die einzige Einschränkung für eilige Motoristen. – Für Fußgänger oder Radfahrer besitzen sie allerdings kaum Relevanz.

 

Oberplan/Horni Planá und Umgebung in alten Fotos

Montag, 16 Juli 2012

Eine neue Ausstellung im Adalbert-Stifter-Haus in Oberplan lässt die „alte Zeit" in diesem Teil des Böhmerwaldes wieder „lebendig" werden: eine Zeitreise vor und bis in eine Epoche, als der Kaiser noch von Wien aus über „sein" Land herrschte. Ausgewählte Informationen über die einzelnen Gemeinden des einstigen Gerichtsbezirks Oberplan, dazu die Beobachtungen aus den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts, als sich der tschechische Schriftsteller Ladislav Stehlík auf die Suche nach Kontinuität zwischen dem altertümlichen und dem neuzeitigen Oberplan in Form der Figur Adalbert Stifters begab.

 

Symposium über die „Wechselfraisch”

Mittwoch, 04 Juli 2012

Rechtzeitig zum 150. Jahrestag des „Wiener Vertrags" vom 24. Juni 1862 kam eine Initiative des Bayerischen Grenzmuseums Schirnding zum Tragen, an dieses historische Ereignis im Rahmen einer eigenen Ausstellung und eines organisierten deutsch-tschechischen Symposiums zu erinnern. Ziel des Projekts sollte sein, das Leben in der „Wechselfraisch" darzustellen und die Verbindungen zwischen den Deutschen und Tschechen im Fraischgebiet aufzuzeigen. Zudem sollten die Gemeinsamkeiten und die Zusammengehörigkeit dieser Region herausgearbeitet werden. Leider bestand aber kein größerer Redebedarf zwischen Deutschen und den heute tschechischen Nachbarn darüber, weil es zum behandelten Thema zwischen beiden Ländern offensichtlich keinen Redebedarf oder Interessenskonflikte zu geben scheint. Korrekt betrachtet tauchen im „Fraisch-Bezirk", als er noch bestanden hat, auch „kaum" Tschechen auf, denn sprachlich und kulturell zählte das ganze Gebiet zum Egerland.