Preisträger des 4. Europäischen Essaywettbewerbs gekürt

Donnerstag, 17 April 2014 – Brünn/Brno

Über fünfzig Studierende aus Deutschland, Tschechien, der Slowakei und Österreich waren dem Aufruf des mittelfränkischen Europaabgeordneten und Bundesvorsitzenden der Ackermann-Gemeinde Martin Kastler (CSU) und seines tschechischen Kollegen Dr. Líbor Rouček (ČSSD) gefolgt: Sie verfassten Essay zum Thema „Was sagt der Umgang mit Minderheiten über den Zustand unserer Demokratie aus?". Vier Teilnehmer des bereits 4. Europäischen Essaywettbewerbs wurden nun im Rahmen des Brünner Symposiums „Dialog in der Mitte Europas" geehrt.

Über die rege Teilnahme und die hohe Qualität der Beiträge zeigte sich Kastler erfreut: „Wenn es um "Menschen am Rande" bei einer mitteleuropäischen Konferenz geht, dann wird man unmittelbar konfrontiert mit der Situation von Minderheiten. Der Umgang mit diesen wird manchmal tabuisiert, ich finde es aber besser, wenn man darüber spricht, um deren persönliche Situation zu verbessern. So kamen wir auf das Thema des diesjährigen Europäischen Essaywettbewerbs." Der Europapolitiker gab auch bekannt, dass neben dem zweiten und dritten Preis zwei Sonderpreise, jeweils eine Reise in das Europäische Parlament in Straßburg, vergeben wurden. An die Aspekte Toleranz bzw. Intoleranz erinnerte der tschechische Europaabgeordnete Rouček in seinem Grußwort in Brünn/Brno und sprach von Europa als einem kleinen Kontinent mit vielen Nationen und Minderheiten. „Wenn wir uns nicht tolerieren, dann gibt es Ereignisse wie in früheren Generationen", stellte er fest und ermunterte dazu, die Lehren aus den Kriegen des 20. Jahrhunderts zu ziehen und die Prinzipien der Menschen- und Bürgerrechte sowie der Demokratie als Basis für das Zusammenleben zu achten. Die Verschiedenheiten sollen kein Hindernis sein", skizzierte er konkrete Aufgaben für die Staaten und auch die EU insgesamt.

 

Willibald Ernst, Philipp Ortmeier, Maximilian Seefelder „Gott zu Ehren ...“

Mittwoch, 27 März 2013

Am 19. März 2013 wurde im Beisein von Bezirkstagspräsident Manfred Hölzlein im Kloster Metten die neueste Publikation vom Kulturreferat des Bezirks Niederbayern vorgestellt. Es handelt sich um ein Gesangsbuch mit 24 geistlichen Volksliedern aus den Stubenberger Handschriften. Unter den Rednern des Abends waren neben Gastgeber Abt Wolfgang M. Hagl die Autoren des Buches Willibald Ernst und Dr. Maximilian Seefelder. Sie führten die Zuhörer in die historischen Hintergründe der Liedtexte ein. Begleitet von Marlene Eberwein auf der Harfe wurden von den Mitarbeitern des Kulturreferats einige Stücke aus dem Buch mehrstimmig vorgetragen.

 

Buchmesse mit attraktivem Rahmenprogramm

Dienstag, 02 Oktober 2012

Die äußerst positive Resonanz auf die erste Ostbayerische Bücherschau Zwiesel im Jahr 2011 macht Ideengeber und Organisator Rudolf Miethaner von der BücherBar durchaus Mut, in diesem Jahr erneut eine Buchmesse mit attraktivem Rahmenprogramm anzubieten. Die zweite Ostbayerische Bücherschau Zwiesel findet am Samstag und Sonntag, den 10. und 11. November 2012 im neuen Zwieseler Kulturzentrum „Ehemalige Mädchenschule" statt.

 

„Die böhmische Großmutter. Reisen in ein fernes nahes Land“

Dienstag, 24 Juli 2012

Ein Buch von Dietmar Grieser vermittelt dem Lesepublikum einen Einblick in die Geschichte familiärer Beziehungen innerhalb des Großraums Österreich-Ungarn unter besonderer Berücksichtigung aller derjenigen, die hinein in die Länder der böhmischen Krone reichten.

Karel Gott hat mit seiner „Babíčka" gesungen, getanzt, gelacht. Heintje die „Oma", die so lieb und nett ist, angehimmelt und beide gemeinsam haben mit ihren Schwärmereien über glückliche Zeiten viele Musikträger unter die Menschen gebracht. Schließlich besitzt im Normalfall jeder Mensch eigentlich auch zwei davon, nämlich Großmütter. Und der Wiener Schriftsteller namens Dietmar Grieser reiste auf Spurensuche in „ein fernes nahes Land", immer den Blick in die Erinnerung an seine eigene, böhmische Großmutter gerichtet. - Mit meiner eigenen „böhmischen Oma" verknüpfe ich durchaus angenehme Erinnerungen, besonders wenn ich an ihren Mohnstriezel denke!

 

Aktueller denn je: Walter Piverkas Werk

Donnerstag, 01 März 2012

Nicht nur der Autor Walter Piverka ist inzwischen in die Jahre gekommen, auch sein Erinnerungsbuch mit dem Titel „Deutsch zu sein", das trotzdem nichts von seiner Aussagekraft verloren hat und ein Zeugnis seiner Jahre in der Tschechoslowakei nach 1945 ist: Lebensstationen vom Obertor in Krummau ins Egerland

 

Literaturhaus hebt Schätze aus Tschechien

Dienstag, 28 Februar 2012

Als im vergangenen Dezember der tschechische Präsident und Schrifsteller Václav Havel starb, wurden in den vielen Nachrufen zwei Dinge deutlich: Zum einen, wie schwer vorstellbar es hierzulande ist, einen Schriftsteller zum Präsidenten zu haben, zum anderen, wie pauschal hoch angesehen die tschechische Literatur ist, wie wenig sie gleichwohl den heutigen Lesern noch vertraut ist.

 

Literatur unter Hochspannung

Freitag, 24 Februar 2012

Sie provozieren, irritieren, regen zur Diskussion an. Die zeitgenössische deutsche Literatur kennt viele eigenwillige Persönlichkeiten – oft mit Migrationshintergrund. „Ich habe mich für Autoren entschieden, die sich durch Mut, Energie und Esprit auszeichnen und ein starkes Thema haben", sagt Journalistin und Literaturexpertin Alice Horáčková, die Kuratorin der neuen Veranstaltungsreihe des Prager Goethe-Instituts „Literatur unter Hochspannung". Die drei Diskussionsabende werden am kommenden Montag mit dem Auftritt von Sibylle Lewitscharoff eröffnet. In ihrem persönlichsten Roman „Apostoloff" rechnet sie mit Bulgarien, dem Herkunftsland ihres Vaters, ab. Das Buch wurde mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet und löste auch in Bulgarien heftige Reaktionen aus.

 

Tschechische Schriftsteller gehen auf Tour

Montag, 20 Februar 2012

Zeitgenössische tschechische Schriftsteller gehen ab kommende Woche auf eine Tournee durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Der Auftakt zu der Lesereise durch die deutschsprachigen Länder mit dem Titel LITERAToUR.CZ startet am kommenden Mittwoch in Prag.

 

„Das Bistum Passau und seine Geschichte“.

Freitag, 13 Januar 2012

Wenn eine „Institution" ein gewisses Alter erreicht hat und immer besteht, dann hat sie sich während des turbulenten Verlaufs ihrer Geschichte der letzten anderthalb Jahrtausende doch gegen alle Widrigkeiten seit ihrem Entstehen durchsetzen können - und sich dabei als „Instanz" offenkundig auch bewährt. Eigentlich ein Erfolgsmodell! Die Rede ist hier vom Bistum Passau, über dessen „Erfolgsgeschichte" der Archivdirektor des Diözesanarchivs, Dr. Herbert Wurster, ein übersichtliches und kompaktes Buch unter dem Titel „Das Bistum Passau und seine Geschichte" veröffentlicht hat.

 

„NiederBayernLieder“

Dienstag, 10 Januar 2012

In ihren Liedern haben sich Menschen oft mit ihrer Heimat beschäftigt. Es gibt fast kein Dorf, keinen Markt, keine Stadt und keinen heimatlichen Landstrich, worüber nicht irgendwann ein Lied gedichtet wurde. Auch Niederbayern birgt einen reichen Fundus an regionalem Liedgut aus mündlicher und schriftlicher Überlieferung. Besungen werden Kirche, Bauernhaus, Fluss und Schloss, eben alles, was das Ortsbild prägt. Die regionaltypische Lebens- und Arbeitswelt wird in Verse gefasst und die Schilderung heiterer Begebenheiten wird eingeflochten.