Tschechische Senioren auf Gegenbesuch in St. Michael

Ressorts: Bayern, Tschechien, Interkulturell, Region

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Autor

Michael Alt

DATUM

Mittwoch, 19 September 2012 12:06

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Fast genau ein Jahr ist es her, dass mit dem Besuch der deutschen Seite in Cernovice die Partnerschaft zwischen dem Domov pro Senory und dem Haus St. Michael ins Leben gerufen wurde. Mitte September war es dann endlich soweit: MitarbeiterInnen und BewohnerInnen der tschechischen Einrichtung trafen zu ihrem Gegenbesuch ein und wurden von Hausherrn Karl Gschwender und seinem Team herzlich zum „vorgezogenen Oktoberfest" willkommen geheißen.

 

Schon die Dekorationen des eigens errichteten Zeltes hatte durch ihre Farbzusammenstellung symbolischen Charakter: So wiesen Rot-Weiß auf Roding, Weiß-Blau auf Bayern und die Kombination Rot-Weiß-Blau schließlich auf die Tschechische Republik hin. Musikalisch begleitet durch die flotten Klänge der Schorndorfer Blasmusi wurde der Tag schnell das, was er sein sollte: eine vergnügte Begegnung der SeniorInnen beider Seiten mit viel Gelegenheit, sich gegenseitig ein wenig näher kennen zu lernen.

Max Schmaderer, neben dem ehemaligen Landrat von Domazlice, Pavel Faschingbauer, einer der „Väter der Partnerschaft", hieß die „lieben Freunde" willkommen und unterstrich noch einmal die herzliche Aufnahme, die man beim Besuch in Cernovice erfahren durfte. Ing. Marie Turkova, Direktorin der Sozialdienste Domazlice, und Jaromir Jirka, Leiter des Seniorenheimes Cernovice, brachten ihre Freude darüber zum Ausdruck, in St. Michael Gast sein zu dürfen, und zeigten sich überzeugt, dass der Tag in Roding die Beziehung beider Häuser weiter festigen werde. Durch den Austausch von Präsenten wurde die noch „junge Freundschaft" besiegelt. Rodings Bürgermeister Franz Reichold begrüßte die tschechischen Besucher ebenfalls, stellte kurz „seine" Stadt vor und hatte natürlich für die „Offiziellen" ein kleines Geschenk dabei. Während der Reden wie auch beim Rundgang durch das Haus sorgte in gewohnter Weise Lucie Sýkorová als Dolmetscherin dafür, dass es keine Verständigungsprobleme gab.

Nach der gemeinsamen Stärkung mit einem „echt bayerischen" Schweinernem konnte dann der „bunte Teil" des Tages beginnen. Zu diesem trugen bei die Schorndorfer Blasmuse, die Rodinger Stadtfinken unter der Leitung von Monika Reith und mit Trommelklängen die Strahlfelder Dominikanerinnen um Schwester Flavia. Eine Probe seines Könnens gab auch der neugegründete Heil-Chor von St. Michael unter der Leitung von Agnes Kulzer. Aus Domazlice war schließlich die Gruppe „Dudi" (Dudelsack) gekommen, die ebenfalls einen wohlklingenden musikalischen Beitrag leistete. Daneben blieb natürlich genügend Zeit zum einen oder anderen gemeinsamen Lied und eben um sich einander näher zu kommen.

 

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