Bezirkstagspräsident begrüßt bayerische Meisteranwärter

Regenerative Energien im Fokus

Ressorts: Niederbayern, Energie, Schule und Studium, Ausbildung und Arbeitswelt, Umweltbildung, Umwelt

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Samstag, 21 Januar 2012 12:20

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40 angehende Landwirtschaftsmeister aus den Einzugsgebieten Erding und Straubing besuchten im Rahmen ihrer Meisterausbildung des Landesamtes für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten Mitte Januar ein einwöchiges Seminar der Landmaschinenschule am Agrarbildungszentrum Landshut-Schönbrunn, eine Einrichtung des Bezirks Niederbayern.

 

Neben Ackerbau und Grünlandwirtschaft lag der Schwerpunkt auf Technologien zur Energiegewinnung aus regenerativen Quellen wie Photovoltaik, Biogasanlagen und Holzvergaser. Gerade die Bioenergie, die den größten Anteil an der Bereitstellung erneuerbarer Energie beiträgt, stellt eine wichtige Wertschöpfungsquelle für die Land- und Forstwirtschaft und die ländlichen Räume insgesamt dar. Die Bioenergie hat durch die zunehmende Inanspruchnahme von land- und forstwirtschaftlichen Flächen auch Auswirkungen auf die Entwicklung der ländlichen Räume. Der einwöchige Kurs sollte den Kursteilnehmern vermitteln, wie sie zukünftig aus ökologischer und ökonomischer Sicht noch besser in Landtechnik investieren können.

Mitte der Woche stattete Bezirkstagspräsident Manfred Hölzlein den Studierenden einen Besuch ab. Im Hörsaal der Landmaschinenschule begrüßte er die motivierte Gruppe und erläuterte die Aufgaben und Einrichtungen des Bezirks Niederbayern. Zum Bereich Bildung betonte Hölzlein, dass dem Bezirk sehr daran gelegen sei, dass Studierende am Agrarbildungszentrum Landshut-Schönbrunn beste Voraussetzungen für ihre Aus- und Weiterbildung vorfinden. „Um die Attraktivität unserer Regionen und die positive wirtschaftliche Entwicklung zu erhalten, ist gerade in Zeiten des Fachkräftemangels eine fundierte Aus- und Weiterbildung von enormer Bedeutung", erklärte Hölzlein. „Dabei gleichzeitig unsere Umwelt zu schonen und die bayerische Kulturlandschaft zu erhalten, ist nur mit einem hohen Grad an Qualifizierung in den sogenannten ‚grünen Berufen' möglich."

Die Studierenden betonten ihrerseits, dass sie sich darüber freuen, dass sie an der Landmaschinenschule nicht nur theoretische Informationen bekommen, sondern sie ihr Wissen auch unmittelbar an den Maschinen anwenden können. Ausgiebig getestet wurde beispielsweise ein satellitengesteuerter Schlepper, der Landwirten dank GPS (Global Positioning System) nicht nur die Arbeit erleichtert, sondern auch für das effiziente und sparsame Ausbringen von Dünger und Pflanzenschutzmittel sorgt.

 

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