Eichenprozessionsspinner: Gemeinden richten Beratungsstellen für Bürger ein

Niederbayern beobachtet Verbreitung gesundheitsschädlicher Raupen

Ressorts: Bayern, Niederbayern, Haus und Garten, Naturschutz, Region, Umwelt

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Freitag, 22 Juni 2012 18:20

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Die niederbayerischen Behörden beobachten die Verbreitung des Eichenprozessionsspinners (EPS) genau. Nachdem die gesundheitsschädlichen Raupen des Falters kürzlich erstmals in der Region auf Parkplätzen an der A 92 (bei Plattling) und der A 3 (bei Offenberg) festgestellt wor-den sind, richten die Gemeinden nun Beratungsstellen ein. Dort können sich die Bürger infor-mieren und melden, wenn sie behaarte Raupen an Bäumen oder Sträuchern sehen sollten. Mel-dungen sind auch bei der Polizei möglich.

Die Haare der EPS-Raupen lösen sich leicht von den Tieren und können beim Menschen schwere allergische Reaktionen auslösen. Wer also EPS-Raupen sieht, sollte sie nicht berühren und Abstand halten, um keine Haare einzuatmen.

Falls der EPS an weiteren Stellen in Niederbayern auftritt, kümmern sich die Gemeinden auf öffentlichem Grund um die Beseitigung und Bekämpfung. Auf Privatgrundstücken ist der Eigen-tümer dafür verantwortlich. Die EPS-Raupen sollen von Fachleuten beseitigt werden.

Der EPS war in Bayern bisher vor allem in Franken verbreitet. Nun ist er offenbar über Fahrzeu-ge auf den Straßen nach Niederbayern gelangt.

 

Quelle(n)

Reg. Niederbay.-Pressestelle

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