Landrat nimmt ersten Elektro-MINI in Empfang

Ressorts: Bayern, Auto und Verkehr, Technik, Wissenschaft, Umweltschutz, Region, Umwelt

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Donnerstag, 24 November 2011 14:29

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Im Beisein von Bayerns Wirtschaftsstaatssekretärin Katja Hessel und Umweltminister Marcel Huber hat die BMW Group am 23. November in ihrem Werk in Dingolfing den ersten von zehn MINI E Elektrofahrzeugen für einen wissenschaftlichen Feldversuch zur E-Mobilität im Bayerischen Wald an Landrat und Bezirkstagspräsident Franz Löffler übergeben. Auch die Landräte der weiteren fünf an dem Projekt E-Wald beteiligten Landkreise und der Nationalpark Bayerischer Wald erhielten Fahrzeuge. Franz Löffler dankte der BMW Group und versicherte: "Das Fahrzeug wird am Landratsamt Cham stationiert und bei uns täglich im Einsatz sein. Damit können wir unter Beweis stellen, dass das Fahrzeug auch für den Alltagsbetrieb voll einsatzfähig ist."

 

Wie BMW dazu mitteilt, sollen die MINI E in den kommenden Monaten als Dienst- bzw. als Flottenfahrzeuge im Arbeitsalltag der jeweiligen Institutionen wichtige Aufschlüsse darüber liefern, wie E-Mobilität im Bayerischen Wald , also in einer ländlichen Region mit schneereichen Wintern und bergiger Topographie, nutzbar sei.

Die Praxiserprobung der MINI E im Bayerischen Wald ist für die BMW Group der inzwischen achte Feldversuch, nach Nutzerstudien in großen Städten wie Berlin, Los Angelos, Tokio oder Peking, zum Einsatz von Elektrofahrzeugen unter realen Nutzungsbedingungen, so Wolfgang Stadler, Werkleiter von BMW Dingolfing am Mittwoch. Damit werde regional erzeugte Energie im regionalen Verkehr mit einem regional entwickelten Produkt abgewickelt, so Stadler stolz.

Um die richtigen Schlüsse aus dem Feldversuch im Bayerischen Wald ziehen zu können, würden die Testnutzer regelmäßig vom Centrum für Marktforschung der Universität Passau befragt. Eine Ausweitung des Feldversuchs auf Privatnutzer sei für das Frühjahr 2012 geplant.

Landrat Löffler stimmte mit Umweltminister Huber darin überein, dass die Elektromobilität ein wichtiger Baustein für die Energiewende sei. Als umweltfreundliche Zukunftstechnologie könne sie Klimaschutz und Mobilität in Einklang bringen. Bayern habe das Potential, das Elektromobilitäts-Land Nr. 1 zu werden. "Bei dem Versuch gehe es darum, den Nachweis zu erbringen, dass Elektromobilität im Individualverkehr auch in einer ländlichen Region mit besonderen topographischen und klimatischen Herausforderungen funktioniere", so Landrat Franz Löffler zusammenfassend. Es sei erstrebenswert, die Fahrzeuge eines Tages auch mit 100 Prozent regional erzeugter Energie betreiben zu können.

 

Quelle(n)

idowa

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