Landrätetagung am 17.09.2015 in Landshut Bezirk Niederbayern übernimmt finanzielle Unterstützung des Trägervereins

„Europaregion Donau-Moldau“

Ressorts: Niederbayern, Politik, Region

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Dienstag, 13 Oktober 2015 10:12

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Auf Wunsch der Landkreise hat der Bezirk Niederbayern ab 1. September 2015 die finanzielle Unterstützung des Trägervereins „Europaregion Donau-Moldau e. V." übernommen. Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, Vorsitzender des Trägervereins, informierte die Mitglieder des Bezirksverbandes Niederbayern des Bayerischen Landkreistags in der Tagung am 17. September in Landshut über die Beschlüsse, die der Bezirksausschuss des Bezirkstags von Niederbayern bezüglich der Förderung des Vereins im Vorfeld gefasst hatte. „Der Bezirk übernimmt seit Anfang September Verantwortung für ein ganz zentrales Thema der Regionalentwicklung. Durch die enge Kooperation mit Österreich und Tschechien in der Europaregion erwarte ich mir Impulse zum Beispiel bei Hochschulkooperationen, einer abgestimmten Verkehrsentwicklung oder bei Fragen der Energieeinsparung", erläuterte Bezirkstagspräsident Heinrich. Er verwies auch darauf, dass in der Oberpfalz seit Gründung der Europaregion der Bezirk als zentrale Anlaufstelle dient.

 

786.500 Euro Gesamtkosten

Der Bezirksausschuss genehmigte am 13. Mai 2015 einen Zuschuss von 95.000 Euro für die Zeit vom 01.09. bis 31.12.2015. Aus Kofinanzierung wird ein Rückfluss von Mitteln in den Jahren 2016 und 2017 in Höhe von ca. 56.000 Euro erwartet.

In einem weiteren Beschluss vom 22.07.2015 wurde dem Trägerverein eine Projektförderung in Höhe von maximal 420.500 Euro für die Jahre 2016 bis 2018 bewilligt. Die Gesamtkosten des Trägervereins werden sich auf 786.500 Euro belaufen; allerdings wird damit gerechnet, dass das Bayerische Staatsministerium für Finanzen, Landesentwicklung und Heimat eine Zuwendung in Höhe von 366.000 Euro gewährt. Dazu Landrat Franz Meyer aus Passau, Sprecher der niederbayerischen Landräte und stellvertretender Vorsitzender des Trägervereins: „Der Bezirksausschuss hat mit seinen Finanz-Entscheidungen ein sehr positives Signal für die Europaregion gegeben. Die niederbayerischen Landräte sind dankbar dafür und wir sind überzeugt, dass der Trägerverein dadurch aktiv an der Donau-Moldau Region mitgestalten kann und Wertschöpfung für die Region generiert wird."

Fachberater werden in Niederbayern angesiedelt

„Mit der vor kurzem zugesagten Stärkung der Europaregion mit zwei Fachberatern für europäische Förderprogramme, die Finanzminister Markus Söder initiiert und finanziert hat, wird unsere Struktur noch schlagkräftiger. Angesiedelt wird die Beratungsstelle am Büro der EUREGIO in Freyung. Besonders wichtig ist auch das politische Signal: Die Europaregion ist als „Europäischer Verbund territorialer Zusammenarbeit (EVTZ)" in München akzeptiert worden. Wir vertreten rund sechs Millionen Menschen in drei Nationen", betonte der Vorsitzende des Trägervereins und niederbayerische Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich.

 

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