Das Projekt „Deutsch beißt nicht“ ist auf dem Weg in die tschechischen Grundschulen

Neues Projekt für Grundschulen

Ressorts: Kinder, Schule und Studium, Gesellschaft

Artikelinformationen

Autor

Liane Klozarová

DATUM

Samstag, 28 Januar 2012 11:56

Empfehlen

Artikel drucken

Das Koordinierungszentrum deutsch-tschechischer Jugendaustausch hat ein neues Projekt gestartet. Damit soll das Interesse der Schüler an den Grundschulen (1. – 9. Klassenstufe) am Erlernen der deutschen Sprache gefördert und die Schulleiter zur besseren Förderung des Deutschunterrichts angeregt werden. Den Schulen werden Sprachanimationen angeboten, mit denen die Schüler angeregt werden, Deutsch als zweiter Fremdsprache zu wählen.

 

„Wir möchten Englisch keine Konkurrenz machen, sondern Schüler und deren Eltern überzeugen, dass Deutsch keine so schwierige und harte Sprache ist, wie viele glauben. Mittels Sprachanimation, die von Tandem bereits seit zehn Jahren erfolgreich weiterentwickelt wird, sollen die Schüler der 5. bis 7. Klassen spielerisch an die Sprache herangeführt und die Hemmschwelle vor der Fremdsprache beseitigt werden", sagt der Tandem-Koordinator Zbyšek Brůj.

Das neue Projekt wurde bereits am 19. Januar im Prager Goethe-Institut bei einem Treffen der Partner-Institutionen vorgestellt. Neben Vertretern des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds und des Goethe-Instituts, die sich finanziell am Projekt beteiligen, waren auch Vertreter des Schulministeriums, der deutschen und der österreichischen Botschaft und der Deutsch-Tschechischen Industrie- und Handelskammer anwesend. Im Anschluss an die Präsentation wurde lebhaft diskutiert.

„Mit unserem Projekt möchten wir dazu beitragen, dass das Interesse an der deutschen Sprache an den Grundschulen nicht weiter schwindet. Gleichzeitig reagieren wir auf die Ergebnisse der Umfragen der Industrie- und Handelskammer, die bestätigen, dass 73% der deutschen Firmen, die in Tschechien tätig sind, deutsche Sprachkenntnisse bei ihren Mitarbeitern als sehr wichtig bezeichnen. Diese Firmen stellen auf dem tschechischen Arbeitsmarkt rund 100 000 Arbeitsplätze dar", sagt der Leiter von Tandem Pilsen, Jan Lontschar.

 

Über den Autor

Liane Klozarová

Quelle(n)

Tandem

Politik

Regional

Wirtschaft

Tourismus

Umwelt

Kultur