Artikel mit den Tags: Förderung

Naturschutz in Niederbayern läuft auf Hochtouren

Donnerstag, 23 Februar 2012 – Landshut

Das vergangene Jahr war ein erfolgreiches für den niederbayerischen Naturschutz. Rund 9,4 Millionen Euro Zuschuss von Freistaat, Bund und Europäischer Union sind über die Regierung von Niederbayern in die Region geflossen. Das ist die zweithöchste Summe seit 30 Jahren. Mit dem Geld wurden unter anderem Projekte zum Schutz bedrohter Tier- und Pflanzenarten und für die Umweltbildung unterstützt.

 

Aus dem Bereich Bayern, Oberpfalz, Niederbayern, Tschechien, Region, Kultur

"Impuls 2015!" - jetzt registrieren

Freitag, 25 November 2011 - Schönsee/Pilsen
  • Pilsen wird im Jahr 2015 Kulturhauptstadt Europas. Die wirtschaftliche und kulturelle Metropole Westböhmens hat großes Interesse, dass die bayerische Nachbarseite im Programm des Kulturhauptstadtjahres mit kreativen Beiträgen in Erscheinung tritt. Vor diesem Hintergrund hat das Centrum Bavaria Bohemia (CeBB) in Schönsee das Projekt "Impuls 2015!" zusammen mit der Organisationsgesellschaft Plzeň 2015 als tschechischen Partner und der Stadt Regensburg als weiteren Partner initiiert. Das Projekt wurde mit einer Laufzeit vom 01.11.11 bis 31.12.2013 bewilligt.

     

Aus dem Bereich Bayern, Tschechien, Ausbildung und Arbeitswelt, Gesellschaft, Region

DT-Zukunftsfond unterstützt Sprachlernprojekte

Dienstag, 09 August 2011 - Prag
  • Der Deutsch-Tschechische Zukunftsfond unterstützt dieses und nächstes Jahr Projekte, durch die in Deutschland und Tschechien das Interesse gefördert werden soll, die jeweils andere Sprache zu lernen.

     

Aus dem Bereich Thema, Gesundheit, Gesellschaft

Gesundheitscampus nimmt weitere Hürde

Sonntag, 17 Juli 2011
  • Kreisausschuss stimmt Nutzungsvertrag zu - Landkreis übernimmt die Betriebskosten

    Bad Kötzting. Der Gesundheitscampus in Bad Kötzting nimmt weiter Gestalt an. Am Freitag hat der Kreisausschuss einstimmig grünes Licht für einen Nutzungsvertrag zwischen Freistaat, Landkreis und Stadt Bad Kötzting gegeben. Landrat Franz Löffler sieht das Projekt als einmalige Chance, weil damit erneut - nach dem Technologie-Campus in Cham - akademische Bildung in den Landkreis komme.

    Dabei räumte Löffler durchaus ein, akademische Bildung sei eigentlich Sache des Freistaates, der Landkreis nehme dem Land also Aufgaben und Kosten ab. Das hatte zuvor der Lamer Bürgermeister Klaus Bergbauer moniert, allerdings im selben Atemzug den Campus als "Glücksgriff für die Region" bezeichnet.

    Löffler betrachtet das Engagement von Stadt und Landkreis in Sachen Campi in Cham und Bad Kötzting als wichtige Vorleistung auf dem Weg zu akademischer Bildung im ländlichen Raum. Wenn diese allerdings etabliert ist, werde sehr wohl mit dem Freistaat über dessen Beteiligung zu reden sein, fügte er hinzu.

    Der Zeitplan für den Campus in Bad Kötzting sieht einen stufenweisen Aufbau in den Räumen der Berufsschule bis zum Jahr 2013 vor. Im Übrigen habe man als möglichen Standort auch das alte Krankenhaus in Betracht gezogen, wie Löffler auf eine Frage von Klaus Bergbauer antwortete, doch wäre das Gebäude als für diesen Zweck völlig ungeeignet bewertet worden.

    Finanziert wird der Campus in Bad Kötzting nach dem "Chamer Modell", mit dem Unterschied allerdings, dass sich die Fachhochschule nicht mit 30 Prozent an den jährlichen Betriebskosten in Höhe von gut 70000 Euro beteiligen wird. Die Betriebskosten muss also der Landkreis in voller Höhe tragen, Löhne und Gehälter sollen durch Stiftungsprofessuren von Unternehmen übernommen werden. Eventuell notwendige Umbauten sowie Instandsetzungen muss die Stadt bezahlen. Wobei nur kleinere Schönheitsreparaturen anfallen dürften.

    Bad Kötztings Bürgermeister Wolfgang Ludwig unterstrich einerseits die Vorleistungen von Kommune und heimischer Geschäftswelt für diesen Campus, machte andererseits deutlich, hier würde nicht über ungelegte Eier geredet. Vielmehr stehe der Lehrstuhl für Telematik und Telemedizin praktisch in den Startlöchern, ein Lehrstuhl für Prävention und Gesundheitsförderung werde im Frühjahr 2012 den Betrieb aufnehmen. Landrat Löffler fügte an, mit dem Bachelor für Physiotherapie und der Pflegepädagogik stünden weitere zukunftsträchtige Bereiche Gewehr bei Fuß.

     

Aus dem Bereich Tschechien, Europa, Politik

Prag bangt um EU-Fördermittel -Regionen "zu reich"

Donnerstag, 01 Dezember 2011 - Prag/Brüssel
  • Tschechien stehen ab 2014 große Einschnitte bei EU-Förderungen bevor. Der Grund dafür ist eigentlich ein nicht unerfreulicher: In drei der insgesamt vierzehn Regionen liegt das BIP pro Kopf bereits bei 74 Prozent des EU-Durchschnitts von 24.000 €. Steigt das BIP pro Kopf weiter auf 75 Prozent, fallen sie aus dem Kreis der förderungswürdigsten Regionen -den so genannten "Konvergenzregionen" -heraus. Konkret wären die Regionen Mittelböhmen, Südmähren und Vysocina "zu reich" für weitere EU-Milliarden. Zum Vergleich: In Österreich liegt das durchschnittliche BIP pro Kopf bei 34.100 €.