Förderbescheid für regionale Initiativen in München übergeben

Samstag, 21 November 2015 – München

Die Regionen fit machen für die Zukunft - die Attraktivität von Stadt und Land gleichermaßen steigern - einen Beitrag leisten zur Bewältigung der Bundeswehrreform: aus diesen Gründen fördert der Freistaat mit 18 Förderbescheiden über rund 3,8 Millionen Euro Regionalmanagements und Konversionsmanagements aus ganz Bayern. „Mit der Förderung von Regionalmanagements werden die Weichen gestellt, um die Herausforderungen des demografischen Wandels anzugehen und in wichtigen Zukunftsthemen gemeinsame Strategien und Projekte zu entwickeln," betonten Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder und Staatssekretär Albert Füracker bei der Übergabe der Förderbescheide am Dienstag (17.11.) in München. Themen der Regionalmanagements sind beispielsweise Bildung, Fachkräfte, regionale Identität, Wettbewerbsfähigkeit oder Siedlungsentwicklung. „Mit der Förderung von Konversionsmanagements werden Kommunen bei der Begleitung des Konversionsprozesses als Folge der Aufgabe oder Verkleinerung von Bundeswehrstandorten und US-Stützpunkten unterstützt. Das Heimatministerium stärkt damit den ländlichen Raum und nutzt die dort vorhandenen Potentiale noch gezielter", so Söder und Füracker weiter.

 

Achte „Marienbader Gespräche“

Samstag, 21 November 2015

Augenmerk muss auch der Donauraum-Strategie gelten

Rund 200 Vertreter von Unternehmen, Behörden und Institutionen aus Ostbayern, Österreich, Tschechien, der Slowakei und Ungarns tauschten sich vergangene Woche im tschechischen Marienbad bei den nunmehr achten „Marienbader Gesprächen" über die Positionierung eines gemeinsamen Wirtschaftsraums zwischen den Metropolen München, Nürnberg, Prag und Wien aus. Eindringlich wiesen der Organisator des bewährten Gesprächsforums, der Leiter der Außenwirtschaftsabteilung in der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, Ludwig Rechenmacher und deren Präsident Dr. Georg Haber auch auf die vielfältigen Aktivitäten hin, die im Bereich der EU-Donauraum-Strategie vorrangig unter österreichischer Regie am Laufen sind. Hier müssten sowohl die Europaregion Donau-Moldau als auch die Euregiones in die Planungen und Vorhaben eingebunden werden, sich einbringen, wie es die Handwerkskammer im Sinne der Betriebe bereits konkret angeht. Aber auch die Politik sei gefordert, ein stärkeres Augenmerk darauf zu richten und zu handeln.

 

Neue Förderung für die Europaregion

Donnerstag, 19 November 2015

Die Europaregion Donau-Moldau erhält weitere finanzielle Unterstützung aus München. Gestern übergaben der Bayerische Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder und Staatssekretär Albert Füracker im Rahmen eines Festakts in München zwei Förderbescheide an den Bezirk Oberpfalz. Dieser erhält als Träger des Projekts Europaregion Donau-Moldau damit insgesamt rund 300.000 Euro für die künftige Arbeit seiner Koordinierungsstelle, die für die praktische Umsetzung der grenzüberschreitenden Regionalentwicklung im Rahmen des trilateralen Kooperationsverbundes zuständig ist.

 

Fachkräftesicherung einmal anders

Dienstag, 13 Oktober 2015

Die St. Bartholomäus-Kathedrale bot als architektonisches Denkmal die passende Kulisse: auf dem Pilsener Platz der Republik begeisterten am vergangenen Wochenende das „F1 in schools"-Team BSZ-Racing des Berufsschulzentrums Wiesau und die Fakultät für Maschinenbau der Universität Pilsen gemeinsam Schüler und angehende Studenten mit Rennwagenmodellen und einem echten Boliden für Technik und Forschung. Die zuständigen Lehrkräfte des Berufsschulzentrums, StR Andreas Büttner, OStR Hartmut Seidler, Fachlehrer Manfred Sladky und OStR Wolfgang Prebeck, hatten hierfür eigens ihre 24 Meter lange Rennbahn samt Teambox und technischer Ausrüstung zu den „Tagen der Wissenschaft" nach Pilsen gebracht.

 

Gemeinsam gegen bürokratische Hürden

Dienstag, 16 Juni 2015

Bild zur Vertragsunterzeichnung: sitzend Ing. Jaroslav Tachovsky und Helmut Vogl, stehend v. l. die Bürgermeister Michal Snebergr und Charlie Bauer, Landrat Sebastian Gruber, Minister Helmut Brunner und Landrat Michael Adam. (Foto: Höcherl)

Als bayernweit einmalig bezeichnete am vergangenen Freitag bei der Unterzeichnung des entsprechenden Vertrages Landwirtschaftsminister Helmut Brunner die künftige Zusammenarbeit zwischen der im August letzten Jahres gegründeten „Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) Nationalpark Gemeinden" und der tschechischen „Mikroregion Sumava-zapad" um die Stadt Zelezna Ruda. Durch die unmittelbare Nachbarschaft von Bayerisch Eisenstein und Zelezna Ruda direkt an der Grenze seien die beiden Kommunen geradezu prädestiniert dazu, Probleme und Herausforderungen, die aus ihrer Grenzlage resultieren, gemeinsam anzugehen. Mit ihnen tun dies weitere 17 Gemeinden auf beiden Seiten nahe der Grenze. „Es geht in erster Linie um gemeinsame Daseinsvorsorge", betonte eindringlich dann der Bürgermeister von Bayerisch Eisenstein, Charlie Bauer.

 

Der Wohlfühlfaktor im Nachbarland

Montag, 11 November 2013

Es rührt sich was im Grenzraum. Das wurde bei den sechsten „Marienbader Gesprächen", organisiert von der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, deutlich. 240 Vertreter von Institutionen, Unternehmen und Behörden aus Ostbayern, Tschechien, Österreich und erstmals auch aus der Slowakei trafen sich im tschechischen Marienbad – so viele wie noch nie. „Ein großes Familientreffen", sagte Ludwig Rechenmacher, Außenwirtschafts-Leiter der Handwerkskammer. Im Fokus stand die Willkommenskultur, die notwendig ist, wenn Fachkräfte grenzübergreifend arbeiten.

 

Zusammenarbeit über Grenzen hinweg lohnt sich

Freitag, 28 September 2012

Sachsen und Tschechien werden bei der Entwicklung gemeinsamer grenzübergreifender Projekte weiterhin intensiv zusammenarbeiten. Das sagt Umweltminister Frank Kupfer am 25. September anlässlich stattfindenden Ziel 3/ Cíl3-Jahresveranstaltung in Annaberg-Buchholz. "Die Zusammenarbeit mit unseren Partnern in der tschechischen Republik verschafft uns Zugriff auf wichtige Fördermittel der EU, die nur für grenzübergreifende Projekte zur Verfügung stehen. Rund 195 Millionen Euro können wir allein von 2007 bis 2013 gemeinsam für unterschiedlichste Projekte im sächsisch-tschechischen Grenzraum einsetzen."

 

Neues aus Böhmen 18_9

Dienstag, 18 September 2012

EU wird sich mit Situation um Methanolvergiftungen in Tschechien beschäftigen

Mit der ernsthaften Situation um die Methanolvergiftungen in Tschechien wird sich am kommenden Mittwoch auch der zuständige Ausschuss des Europäischen Parlaments befassen. Dies teilten die tschechischen Europaabgeordneten Pavel Poc und Milan Cabrnoch am Montag mit. Der Sozialdemokrat Poc, der Mitglied des Ausschusses für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit ist, sagte, der Ausschuss werde sich mit den Methanolvergiftungen unter anderem aus dem Grund beschäftigen, weil es um ein grenzüberschreitendes Problem geht. Diskutiert werde, so Poc, unter anderem darüber, wie die EU-Kommission mit Tschechien bei der Lösung der schwierigen Situation zusammenarbeitet. Der Bürgerdemokrat Cabrnoch, der auch Mitglied dieses Ausschusses ist, forderte den tschechischen Gesundheitsminister L. Heger auf, nach Brüssel persönlich zu kommen. Es sei, so Cabrnoch, notwendig, dass europäische Politiker gut informiert werden. Poc zufolge sollen sich auch die EU-Landwirtschaftsminister nächste Woche in Brüssel mit der Situation in Tschechien beschäftigen.

 

 

Europaregion trifft Europaregion

Donnerstag, 13 September 2012

Foto: (v.l.n.r.) EUREGIO-Geschäftsführer Kaspar Sammer, Dr. Birgit Oberkofer, Bozener Direktorin des EVTZ Tirol-Südtirol-Trentino, Teresa Krieg, Projektmanagerin der Europaregion Donau-Moldau und Matthias Fink, Tiroler Geschäftsführer des EVTZ Tirol-Südtirol-Trentino bei ihrem ersten Treffen in Bozen.

Vertreter der Europaregion Donau-Moldau zum Erfahrungsaustausch mit der Europaregion Südtirol-Trentino-Tirol in Bozen

Für die Europaregion Donau-Moldau gibt es bereits in ganz Europa Vorbilder, so auch in der norditalienisch-österreichischen Grenzregion. Die Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino wurde als großräumiger europäischer Verbund im Jahr 2011 offiziell gegründet, die Zusammenarbeit in der Region wird jedoch seit Mitte der 1990er Jahre praktiziert und ist seit 10 Jahren sehr aktiv. Bereits 1995 wurde von den drei Ländern Tirol, Trentino und Südtirol ein gemeinsames grenzüberschreitendes Verbindungsbüro in Brüssel eröffnet. Im Jahr 2009 wurde das gemeinsame Büro in Bozen eingerichtet. Bozen deshalb, weil es zentral zwischen Trient und Innsbruck liegt und in Südtirol die Zweisprachigkeit italienisch-deutsch gegeben ist.

 

Erfolgreiches Weiterbildungsseminar für Führungskräfte

Donnerstag, 26 April 2012

In Zusammenarbeit mit der „Landesversammlung der Deutschen in Böhmen, Mähren und Schlesien" und dem „Kulturreferenten für die böhmischen Länder" beim Münchner Adalbert-Stifter-Verein führte das in Oberplan im Böhmerwald ansässige „Adalbert-Stifter-Zentrum" auch in diesem Jahr wieder vom 20.-22. April ein „Fachseminar" für die Vorsitzenden der deutschen Verbände und die Geschäftsführer(innen) der deutschen Begegnungszentren in der Tschechischen Republik durch.

 

Deutscher VW-Gewerkschafter attackiert Škoda-Führung

Donnerstag, 12 April 2012

VW-Konzernbetriebsratschef Bernd Osterloh hat das Management der tschechischen Tochter Škoda wegen der derzeitigen Tarifverhandlungen scharf angegriffen. Es zeuge von „Unfähigkeit" der Unternehmensführung, wenn es nach mittlerweile 13 Gesprächsrunden noch keine Einigung gebe, sagte der oberste Arbeitnehmervertreter von Europas größtem Autobauer am Mittwoch. Ihre Gewerkschaftskollegen stünden mit beiden Beinen fest auf dem Boden und ihre Forderungen seien berechtigt, betonte Osterloh. Er frage sich, warum sich die Firmenspitze in den Verhandlungen mit der tschechischen Gewerkschaft „KOVO" so verhalte, als sei sie offensichtlich nicht an einer Lösung interessiert.

 

Ökonom Dlouhý: Hauptproblem beim Ausbau des AKW Temelin sind Finanzen

Donnerstag, 29 März 2012

Die Finanzlage in der Welt sei nicht günstig für solche Projekte wie der Aufbau des Atomkraftwerks Temelín. Das Hauptproblem beim Fertigbau des Kraftwerks könnten daher die Finanzen sein, meint der Ökonom und Mitglied des Nationalen Wirtschaftsrates der Regierung (NERV), Vladimír Dlouhý. Er sagte dies auf dem Kongress über Energiewirtschaft am Mittwoch in Prag. Dlouhý zufolge sollte sich im Moment nicht mit dem Auswahlverfahren, sondern mit der Finanzierung befassen. Der Preis des Aufbaus von zwei neuen Blöcken in Temelín wird auf 200 bis 300 Milliarden Kronen (8 bis 12 Milliarden Euro) geschätzt.

 

Deutsche Firmen: Tschechien ist wieder der attraktivste Standort in Mittel- und Osteuropa

Mittwoch, 28 März 2012

Zwei Drittel der deutschen Firmen in Tschechien sehen die Wirtschaftsaussichten in Tschechien stabil oder positiv, 65 Prozent würden hier wieder investieren. Das geht aus einer aktuellen Konjunkturumfrage der Deutsch-Tschechischen Industrie- und Handelskammer (DTIHK) unter über 150 Firmen hervor. Die eigene Geschäftslage bewerten die deutschen Unternehmen mehrheitlich positiver als die allgemeine Wirtschaftsentwicklung in Tschechien. Der Optimismus ist gegenüber dem Vorjahr deutlich abgeflaut. Dennoch ist Tschechien aus Sicht der hiesigen Investoren der attraktivste Investitionsstandort in Mittel- und Osteuropa. Radio Prag sprach darüber mit dem Leiter der Abteilung Unternehmenskommunikation der DTIHK, Hannes Lachmann.

 

Bratislava ist bereits die fünftreichste EU-Region

Donnerstag, 15 März 2012

Die wirtschaftliche Aufholjagd von Prag und Bratislava ist abgeschlossen. Laut am Dienstag veröffentlichten Eurostat-Zahlen zählen beide Städte mittlerweile zu den reichsten der gesamten EU und haben mit ihrem BIP pro Kopf (kaufkraftbereinigt) bereits Wien oder Stockholm überholt.

Die statistisch reichste Region bleibt Inner-London. Sie hat eine dreifach (332%) so hohe Wirtschaftsleistung pro Kopf wie der EU-Durchschnitt (100%). Dahinter rangieren Luxemburg (266%), Brüssel (223%), Hamburg (188%), Bratislava (178%), Île de France (177%) und Prag (175%). Wien, das nach wie vor im Spitzenfeld liegt, kommt mit 161Prozent nur noch an die elfte Stelle und liegt damit klar hinter Prag und Bratislava. Wobei die Statistik durch die Pendlerströme beeinflusst wird.

 

ČNB-Chef Singer: Tschechien kann Euro frühestens 2017 einführen

Dienstag, 13 März 2012

Die Tschechische Republik kann den Euro frühestens im Jahr 2017 einführen. Das erklärte der Gouverneur der Tschechischen Nationalbank (ČNB), Miroslav Singer, am Montag auf einer Finanzkonferenz in Prag. Die Frage des Beitritts zur Eurozone hänge zudem von deren Entwicklung nach der aktuellen Schuldenkrise ab. Da man diese Entwicklung zurzeit nicht vorhersehen könne, sei es auch ziemlich kompliziert, entsprechende Schlussfolgerungen zu ziehen, sagte Singer. Tschechien hat sich noch keinen Termin für den Beitritt zur Eurozone gestellt.

 

Weitere Artikel aus folgenden Kategorien

Politik

Regional

Wirtschaft

Tourismus

Umwelt

Kultur