Zurück zur Natur, auf in den „Wald“.

Mittwoch, 08 Mai 2013 – Nationalpark Šumava/Böhmerwald Karl W. Schubsky

Grenzüberschreitende Natur erfordert grenzüberschreitenden Naturschutz. Denn wieder einmal zeigt es sich, dass der Natur als solcher staatliche Linienführungen, oder Grenzen, im Grunde genommen total egal sind und es im Grunde genommen nichts gibt, was von ihr nicht irgendwann wieder in Beschlag genommen werden könnte. Die Pflege und Bewahrung der Natur im „Nordwald" als Ganzes teilen sich zwei große Nationalparks in Bayern und Böhmen: der Nationalpark Šumava/Böhmerwald und westlicher gleich anschließend der Naturpark Bayerischer Wald. Alles schön geordnet. Der eigentliche, heimliche Herrscher des gesamten Waldgebirges ist allerdings der „Scolytina", gemeinhin auch als Borkenkäfer bekannt. Wozu er zu verursachen in der Lage ist, darüber hat bereits Karl Klostermann in seinen Veröffentlichungen über den Böhmerwald berichtet. Er ist der unerbittliche Konkurrent der auf Ertrag orientierten Waldbesitzer, die es lieber sehen, wenn sich das Holz in bare Münze umwandelt, als wenn aus ihm – im übertragenen Sinne – nur ein Zerfallsprodukt wird. Dabei bleibt gerne der Umstand unberücksichtigt, dass auf oder aus diesem Zerfall wieder neues und frisches Leben im Wald nachwächst. Und schuldlos sind sie auch nicht daran, denn in höheren Gebirgslagen hat der Mensch „mit ausgedehnten Fichtenreinbeständen optimale Borkenkäferbiotope geschaffen. Hier können sich bei klimatischen Extremen (lange Hitze- oder Trockenperioden, Winter mit viel Schneebruchholz)" Borkenkäfer explosionsartig vermehren.

 

Weltwasserwoche im Oberpfälzer Freilandmuseum

Dienstag, 10 April 2012

Von Montag, den 23. bis Montag, den 30. April, findet im Oberpfälzer Freilandmuseum die „Weltwasserwoche" statt. Bereits zum dreizehnten Mal führen die Wasserwirtschaftsämter Weiden und Regensburg zusammen mit dem Landratsamt Schwandorf und dem Freilandmuseum sowie zahlreichen Oberpfälzer Umweltstationen, Behörden und Umweltverbänden und engagierten Privatpersonen ein Programm für Schulklassen durch, bei dem sich alles um das Thema Wasser dreht. Was vor Jahren mit einem einzigen Tag begann, hat sich seit mehreren Jahren zu einer Aktionswoche mit über 2500 Schülerinnen und Schülern entwickelt. Am 30. April gibt es ein spezielles Angebot für die Gymnasien.

 

Der Riesen-Bärenklau oder Herkulesstaude

Dienstag, 20 September 2011

Eine grüne Plage für Deutsche und Tschechen breitet sich an vielen Orten beiderseits der Grenze aus und erobert dabei ständig neue Verbreitungsräume. Ihrer ist kaum Herr zu werden und bei Ihrer Bekämpfung helfen nur radikale Mittel.

 

Freunde für biologische Vielfalt

Montag, 12 Dezember 2011

Noch bis zum 15.02.2012 veranstaltet das Naturschutzzentrum Erzgebirge einen deutsch-tschechischen Schülerwettbewerb zum Thema "Wasser".

Der Wettbewerb findet im Rahmen des grenzübergreifenden Ziel3-Projektes "Pestrý-Bunt. Freunde für biologische Vielfalt im Erzgebirge/ Krušné hory" statt. Deutsche sowie tschechische Schüler sind ab sofort aufgerufen, sich die Fragebögen aus dem Internet herunterzuladen.

 

Naturschützer vertiefen Kontakte

Donnerstag, 29 Dezember 2011

Im Dezember fand im Naturschutzzentrum Erzgebirge eine deutsch-tschechische Mitarbeiterschulung zum Thema "Biodiversität" statt. Eingeladen waren die Beteiligten des grenzübergreifenden Ziel3-Projektes "Pestrý-Bunt. Freunde für biologische Vielfalt im Erzgebirge/ Krušné hory". Es kamen 22 Teilnehmer aus deutschen und tschechischen Naturschutz- und Bildungseinrichtungen zusammen, um sich über das Kernanliegen des Projektes, die Biodiversität / biologische Vielfalt im Erzgebirge auf beiden Seiten der Grenze, auszutauschen.

 

Regenerative Energien im Fokus

Samstag, 21 Januar 2012

40 angehende Landwirtschaftsmeister aus den Einzugsgebieten Erding und Straubing besuchten im Rahmen ihrer Meisterausbildung des Landesamtes für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten Mitte Januar ein einwöchiges Seminar der Landmaschinenschule am Agrarbildungszentrum Landshut-Schönbrunn, eine Einrichtung des Bezirks Niederbayern.

 

Ursachen und Wirkung im Dreiländereck Ostbayern-Vogtland-Westböhmen

Montag, 29 August 2011

Sie bewegen sich auf „dünnem Eis", die Bewohner des Fichtelgebirges, Erzgebirges, Kaiserwaldes und des Oberpfälzer Waldes und eben besonders die im tiefer gelegenen Eger-Graben in Westböhmen, da sie eigentlich den Naturgewalten nichts entgegenzusetzen haben und beinahe machtlos ihren Kräften gegenüberstehen. Erst jüngst haben diese Naturgewalten auch wieder einmal in dieser scheinbar ruhigen „Unruheregion" ihre Muskeln spielen lassen, indem sie die hier lebenden Menschen, dabei auf Grenzen oder Nationalitäten keinerlei Rücksicht nehmend, ins Zittern und Wanken gebracht hat. Erdbeben!

 

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