Enge Zusammenarbeit mit den Ministerien nötig

Donnerstag, 12 März 2015 – Furth i. Wald

Sie kamen erstmals an einem Tisch zu einem fachlichen Austausch zusammen: Auf Einladung von Bezirkstagspräsident Franz Löffler diskutierten die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Dorothee Bär MdB, der stellvertretende tschechische Verkehrsminister Tomáš Čoček und der niederösterreichische Bundesrat Andreas Pum heute mit politischen Vertretern und Verkehrsexperten der Europaregion Donau-Moldau sowie mit Mitgliedern des Deutschen Bundestags in Furth im Wald über den Ausbau der grenzüberschreitenden Verkehrsinfrastruktur zwischen Bayern, Österreich und der Tschechischen Republik.

 

Wasser – und Umweltschutz als grenzüberschreitende Aufgabe

Mittwoch, 02 April 2014

Wasser als verbindendes Element in der Europaregion Donau-Moldau: Experten der Oberpfälzer Wissensplattform „Forschung und Innovation“ legen in Vodňany Grundstein für künftige Kooperationen. 

Wasser und Umweltschutz waren die großen Themen beim Workshop der Wissensplattform „Forschung und Innovation“ am 27.03.2014 in Vodňany (Kreis Südböhmen). Aus allen sieben Mitgliedsregionen der Europaregion Donau-Moldau kamen hierzu Fachleute in das neu eröffnete „internationale Umwelt-, Bildungs-, Beratungs- und Informationszentrum für Wasserschutz Vodňany“ in Südböhmen. So informierten sich unter anderem Vertreter des Wasserclusters Lunz (Niederösterreich), des Biologischen Zentrums Budweis und des Teichwirtschaftlichen Beispielsbetriebs Wöllershof (Oberpfalz) gegenseitig über ihre Aktivitäten und loteten gemeinsame Kooperationsmöglichkeiten aus. Aber auch Wissenschaftler vom Lehrstuhl für Aquatische Systembiologie der TU München sowie von der Karlsuniversität Prag zählten zu den geladenen Gästen. Studenten der Fakultät für Fischerei und Wasserschutz der Universität Südböhmen nutzten die Möglichkeit, ihre aktuellen Forschungsprojekte vor dem internationalen Fachpublikum zu präsentieren.

Zurück zur Natur, auf in den „Wald“.

Mittwoch, 08 Mai 2013

Grenzüberschreitende Natur erfordert grenzüberschreitenden Naturschutz. Denn wieder einmal zeigt es sich, dass der Natur als solcher staatliche Linienführungen, oder Grenzen, im Grunde genommen total egal sind und es im Grunde genommen nichts gibt, was von ihr nicht irgendwann wieder in Beschlag genommen werden könnte. Die Pflege und Bewahrung der Natur im „Nordwald" als Ganzes teilen sich zwei große Nationalparks in Bayern und Böhmen: der Nationalpark Šumava/Böhmerwald und westlicher gleich anschließend der Naturpark Bayerischer Wald. Alles schön geordnet. Der eigentliche, heimliche Herrscher des gesamten Waldgebirges ist allerdings der „Scolytina", gemeinhin auch als Borkenkäfer bekannt. Wozu er zu verursachen in der Lage ist, darüber hat bereits Karl Klostermann in seinen Veröffentlichungen über den Böhmerwald berichtet. Er ist der unerbittliche Konkurrent der auf Ertrag orientierten Waldbesitzer, die es lieber sehen, wenn sich das Holz in bare Münze umwandelt, als wenn aus ihm – im übertragenen Sinne – nur ein Zerfallsprodukt wird. Dabei bleibt gerne der Umstand unberücksichtigt, dass auf oder aus diesem Zerfall wieder neues und frisches Leben im Wald nachwächst. Und schuldlos sind sie auch nicht daran, denn in höheren Gebirgslagen hat der Mensch „mit ausgedehnten Fichtenreinbeständen optimale Borkenkäferbiotope geschaffen. Hier können sich bei klimatischen Extremen (lange Hitze- oder Trockenperioden, Winter mit viel Schneebruchholz)" Borkenkäfer explosionsartig vermehren.

 

Natur-Inventur Start der Kartierarbeiten im Offenland

Dienstag, 05 Februar 2013

Noch herrscht Winter auf den Wiesen und Feldern an der Donau. Aber schon bald werden die ersten Kiebitze aus ihren Winterquartieren zurückkehren. Höchste Zeit also, mit den Kartierarbeiten in den Donauauen zwischen Ingolstadt und Weltenburg, die Teil des europäischen ökologischen Netzwerks „Natura 2000" sind, auch im Offenland zu beginnen. Die Erfassung der Waldlebensräume und Arten der Donauauen durch die Landauer Forstbehörden soll fortgeführt werden. Dies teilten die Regierungen von Niederbayern und Oberbayern gemeinsam mit dem Wasserwirtschaftsamt Landshut und dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Landau bei einem Treffen am 23. Januar 2013 in Neustadt a. d. Donau mit. Das Ingenieurbüro PAN GmbH aus München erhält den Auftrag für die Kartierungsarbeiten.

 

„Deggendorfer Himmelreich“ nun Naturschutzgebiet

Freitag, 11 Januar 2013

Das „Deggendorfer Himmelreich" ist zum Naturschutzgebiet erklärt worden. Dieses Gebiet auf dem Höhenrücken am westlichen Deggendorfer Stadtrand ist damit das erste Naturschutzgebiet im Regierungsbezirk Niederbayern, das vorrangig dem Schutz von Pilzen dient.

Nach Anfangsschwierigkeiten ging das Inschutznahmeverfahren schnell und reibungslos über die Bühne. Die Stadt Deggendorf, die Bundespolizei und die Regierung von Niederbayern zogen an einem Strang und auch die Bundesimmobilienverwaltung zeigte sich konstruktiv. Ebenso konnten die von Bürgern und Institutionen geäußerten Einwendungen und Wünsche zum Ver-ordnungsentwurf weitgehend berücksichtigt werden.

 

Zusammenarbeit über Grenzen hinweg lohnt sich

Freitag, 28 September 2012

Sachsen und Tschechien werden bei der Entwicklung gemeinsamer grenzübergreifender Projekte weiterhin intensiv zusammenarbeiten. Das sagt Umweltminister Frank Kupfer am 25. September anlässlich stattfindenden Ziel 3/ Cíl3-Jahresveranstaltung in Annaberg-Buchholz. "Die Zusammenarbeit mit unseren Partnern in der tschechischen Republik verschafft uns Zugriff auf wichtige Fördermittel der EU, die nur für grenzübergreifende Projekte zur Verfügung stehen. Rund 195 Millionen Euro können wir allein von 2007 bis 2013 gemeinsam für unterschiedlichste Projekte im sächsisch-tschechischen Grenzraum einsetzen."

 

Regierung plant Ausbau der Uran-Förderung

Donnerstag, 19 Juli 2012

Die tschechische Regierung plant den Ausbau der Uran-Förderung im eigenen Land. Das Handels- und Industrieministerium möchte auf der Regierungssitzung am Donnerstag entsprechende Materialien vorlegen. Vorrangig soll es um den Ausbau der Förderung in Rožna / Roschna in der Böhmisch-mährischen Höhe gehen. In Rožna befindet sich die letzte Uranmine Mitteleuropas, die noch in Betrieb ist, im vergangenen Jahr konnten dort 224 Tonnen Uran gefördert werden. Noch weitere fünf Jahre soll dort wirtschaftlicher Abbau möglich sein.

 

Niederbayern beobachtet Verbreitung gesundheitsschädlicher Raupen

Freitag, 22 Juni 2012

Die niederbayerischen Behörden beobachten die Verbreitung des Eichenprozessionsspinners (EPS) genau. Nachdem die gesundheitsschädlichen Raupen des Falters kürzlich erstmals in der Region auf Parkplätzen an der A 92 (bei Plattling) und der A 3 (bei Offenberg) festgestellt wor-den sind, richten die Gemeinden nun Beratungsstellen ein. Dort können sich die Bürger infor-mieren und melden, wenn sie behaarte Raupen an Bäumen oder Sträuchern sehen sollten. Mel-dungen sind auch bei der Polizei möglich.

Der Mini-Zoo Wapiti am Moldaustausee Lipno

Mittwoch, 18 April 2012

Gelegentlich sollen sich manche Eltern doch noch selbst mit der Frage konfrontieren, wie sie ihre Heranwachsenden aus den Stuben locken und ein wenig wieder an die Natur heranführen könnten. Können sie, denn in der kaum noch existenten Ortschaft Pernek, am heutigen Moldaustausse im südböhmischen Böhmerwald gelegen, steht ein Hofanwesen, das Familien diese Möglichkeit bietet. Pernek, das heute nach Oberplan/Horni Planá eingemeindet ist, liegt an der Straße, die von Wallern/Volary nach Krummau/Č. Krumlov entlang des Stausees führt. Hier, aus Richtung Wallern kommend, liegt gleich neben der Straße der „Mini Zoo Wapiti" von Štĕpánka Hanousková J. Maňák, der nach ökologischen Prinzipien betrieben wird und wo ganzen Familien, neben hausgemachten Produkten und Erholung für die Elternteile, mit angereisten Kindern der Zugang zu den hier lebenden Tieren geboten wird. Hier sind Tiere daheim, denen man in der freien Natur kaum ansichtig wird. Dazu eine weite Landschaft mit viel Natur pur.

 

Der Staat schiebt den Busverkehr an

Mittwoch, 11 April 2012

Städte und Landkreise mit einem gut ausgebauten Netz für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bieten ihren Bewohnern eine hohe Lebensqualität. Denn so sind die Menschen nicht auf ein eigenes Auto angewiesen, um zügig von einem Ort zum anderen zu kommen - das schont den Geldbeutel und die Umwelt. Damit das so bleibt, hat die Regierung von Niederbayern das niederbayerische Busnetz im vergangenen Jahr mit rund 11,3 Millionen Euro gefördert. Das Geld für die Kommunen und Verkehrsunternehmen war vom Landtag bereitgestellt worden.

 

Weltwasserwoche im Oberpfälzer Freilandmuseum

Dienstag, 10 April 2012

Von Montag, den 23. bis Montag, den 30. April, findet im Oberpfälzer Freilandmuseum die „Weltwasserwoche" statt. Bereits zum dreizehnten Mal führen die Wasserwirtschaftsämter Weiden und Regensburg zusammen mit dem Landratsamt Schwandorf und dem Freilandmuseum sowie zahlreichen Oberpfälzer Umweltstationen, Behörden und Umweltverbänden und engagierten Privatpersonen ein Programm für Schulklassen durch, bei dem sich alles um das Thema Wasser dreht. Was vor Jahren mit einem einzigen Tag begann, hat sich seit mehreren Jahren zu einer Aktionswoche mit über 2500 Schülerinnen und Schülern entwickelt. Am 30. April gibt es ein spezielles Angebot für die Gymnasien.

 

Sand im Konjunkturmotor

Mittwoch, 04 April 2012

Beim Blick auf den Kilometerzähler hören viele Berufspendler mittlerweile die Kassen der Ölkonzerne klingeln. Die Spritkosten steigen rasant - trotzdem können Arbeitnehmer für ihren Weg zur Arbeitsstätte nur 30 Cent pro Kilometer steuerlich geltend machen. Wie eine Berechnung des Bundestages ergeben hat, müsste die Pendlerpauschale aber mittlerweile bei 74 Cent liegen, um Autofahrer so zu entlasten wie 1991.

Vor allem die Tankstellenpächter bekommen den Unmut der Autofahrer zu spüren. Dabei trifft die Kritik hier die Falschen, unterstreicht Günter Friedl, Vorsitzender des Tankstellengewerbes Bayern: "Allein die Mineralölgesellschaften sind die Verursacher und Nutznießer von den Preisspiralen nach oben."

 

An einem Strang ziehen

Montag, 02 April 2012

Natura 2000 ist ein europäisches Naturschutzprojekt - und zwar ein gigantisch großes, weil es von allen Mitgliedsstaaten (mit unterschiedlichen Standards) unterzeichnet und ausgeführt wurde. Das Ziel ist, ganz bestimmte Arten und Lebensräume auf Dauer in einem guten Zustand zu erhalten. Fünf Jahre sind seit der letzten Erhebung ins Land gezogen.

 

Neue Wege beim Boden- und Gewässerschutz in Niederbayern

Mittwoch, 28 März 2012

Die niederbayerischen Behörden mit Zuständigkeiten für den Boden- und Gewässerschutz wollen künftig noch enger zusammenarbeiten und damit noch mehr für die Umwelt tun. Das haben sie heute mit der Unterzeichnung der Landshuter Erklärung in der Regierung von Niederbayern besiegelt. Anlass war eine Tagung zum erfolgreichen Modellprojekt zur Verbesserung des Boden- und Gewässerschutzes rund um den Rottauensee bei Postmünster im Landkreis Rottal-Inn. Das vierjährige Modellprojekt läuft im Herbst aus. Das Ziel ist nun, die Abstimmung und Zusammenarbeit zwischen Landwirten, Kommunen und Fachbehörden in ganz Niederbayern weiter zu verbessern – und Vorbild für andere Regionen im Freistaat zu sein.

 

Tschechisches AKW Temelin meldete Zwischenfall

Dienstag, 20 März 2012

Das südböhmische Atomkraftwerk Temelin hat erneut einen Zwischenfall gemeldet. Zwölf Minuten nach der Mitternacht in der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde im Block 2 eine "Betriebspanne" an der Stopfbuchse einer Hilfspumpe festgestellt, die fürs Pumpen von Wasser in den Primärkreislauf verwendet wird.

Das Wasser von der verletzten Stopfbuchse wurde in ein Sammelbecken abgeführt und die Pumpe nach dem Anlaufen von einem der zwei Reserve-Systeme abgeschaltet, teilte der Sprecher von Temelin, Marek Svitak, am Montag mit.

 

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