Niederbayern übernimmt Vorsitz der Europaregion Donau-Moldau

Sonntag, 22 Januar 2017 – Krems

Am Freitag, 20. Januar, übernahm Niederbayern den Vorsitz in der Europaregion Donau-Moldau (EDM). Niederösterreichs Landesrätin Barbara Schwarz übergab in der EDM-Präsidiumssitzung, die im Anschluss an die Bildungskonferenz an der Donau-Universität in Krems (Niederösterreich) stattfand, den Vorsitz feierlich an Dr. Olaf Heinrich, Bezirkstagspräsident von Niederbayern.

Achte „Marienbader Gespräche“

Samstag, 21 November 2015

Augenmerk muss auch der Donauraum-Strategie gelten

Rund 200 Vertreter von Unternehmen, Behörden und Institutionen aus Ostbayern, Österreich, Tschechien, der Slowakei und Ungarns tauschten sich vergangene Woche im tschechischen Marienbad bei den nunmehr achten „Marienbader Gesprächen" über die Positionierung eines gemeinsamen Wirtschaftsraums zwischen den Metropolen München, Nürnberg, Prag und Wien aus. Eindringlich wiesen der Organisator des bewährten Gesprächsforums, der Leiter der Außenwirtschaftsabteilung in der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, Ludwig Rechenmacher und deren Präsident Dr. Georg Haber auch auf die vielfältigen Aktivitäten hin, die im Bereich der EU-Donauraum-Strategie vorrangig unter österreichischer Regie am Laufen sind. Hier müssten sowohl die Europaregion Donau-Moldau als auch die Euregiones in die Planungen und Vorhaben eingebunden werden, sich einbringen, wie es die Handwerkskammer im Sinne der Betriebe bereits konkret angeht. Aber auch die Politik sei gefordert, ein stärkeres Augenmerk darauf zu richten und zu handeln.

 

Zusammenarbeit mit Nachbarn politisch höher angesiedelt

Freitag, 22 Mai 2015

Unter dem Vorsitz von Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich wurden in der letzten Sitzung des Bezirksausschusses dem Trägerverein „Europaregion Donau-Moldau e. V." 95.000 Euro bewilligt. Der Zuschuss deckt den Finanzierungsbedarf des Vereins ab September bis Ende des Jahres. „Diese Entscheidung ist als richtungsweisendes politisches Bekenntnis der Region für die grenzübergreifende Arbeitsgruppe zu bezeichnen" so Bezirkstagspräsident Dr. Heinrich.

Auch hatte der Bezirksverband Niederbayern des Bayerischen Landkreistages in einem Schreiben an den Bezirkstagspräsidenten ausdrücklich um die Sicherstellung der Finanzierung gebeten, um die Position und Wichtigkeit Niederbayerns in diesem Verbund zu untermauern.

 

Nicht nur „wohnen“ sondern „leben“- Chancen für den ländlichen Raum

Montag, 27 April 2015

Bezirkstagspräsident Dr. Heinrich begrüßte die Gäste aus Österreich auf ihrer ersten Station durch Ostbayern an einem niederbayerischen Vorzeigeprojekt, dem Institut für Hörgeschädigte in Straubing. Der dortige Direktor Geisperger führte die Besuchern, darunter auch den Vorsitzenden der Euregio Bayerischer Wald Landrat Sebastian Gruber, die oberösterreichische Landtagsabgeordnete und Obfrau der Euregio Mühlviertel Frau Gabi Lackner- Strauss, sowie die niederbayerischen Vertreter der Europaregion Donau-Moldau (EDM) durch die Räume. Zwei Schulen finden sich hier unter einem Dach: Grund- und Mittelschule mit den Förderschwerpunkten Hören und Sprache.

 

Trilaterale Hochschulkooperationen weiter ausgebaut

Mittwoch, 04 Dezember 2013

Im Zuge der Wissensplattform Hochschulkooperationen, die die Europaregion Donau Moldau vor gut einem Jahr ins Leben gerufen hat, hat sich ein weiterer, interessanter trilateraler Projektansatz entwickelt. Dies wurde vom Mitinitiator Prof. Dr. Müller aus Linz beim Expertentreffen am 27.11. beim Bezirk der Oberpfalz vorgestellt. So treffen sich Mitarbeiter der Johannes Kepler Universität Linz, der Südböhmischen Universität Budweis und des Wissenschaftszentrums Straubing in regelmäßigen Abständen um die Idee des gemeinsamen Graduiertenkollegs zum Thema Biotechnologie weiter voranzutreiben. Das Ausbildungsprogramm für Doktoranden soll als integriertes Gesamtprogramm später auch Ringvorlesungen, Studenten- Praktika sowie gemeinsame Kurse, Labor- und Forschungsarbeiten ermöglichen.

 

Wissensplattform „Forschung und Innovation“

Samstag, 16 November 2013

Unter Beteiligung von 25 Fachleuten aus den sieben Mitgliedsregionen der Europaregion Donau-Moldau fand am 14.11. die dritte Arbeitssitzung der durch die Oberpfalz betreuten Wissensplattform „Forschung und Innovation" in Chodová Planá im Bezirk Pilsen statt.

Eva Birner, Themenmanagerin der Wissensplattform, begrüßte die Teilnehmer und informierte sie kurz zum aktuellen Stand der bislang erarbeiteten Projektideen. Zentral waren hierbei die Schaffung von Voraussetzungen zur grenzüberschreitenden Anerkennung von sog. Innovationsgutscheinen und die Erstellung einer internetbasierten Kompetenzlandkarte zur Abbildung von Forschungseinrichtungen im Gebiet der EDM. Beide Projekte werden kontinuierlich weiterverfolgt.

 

Eine Vision auf dem Wege zur Wirklichkeit

Montag, 28 Oktober 2013

Vor 20 Jahren, am 20. September 1993, wurde die EUREGIO im Schloss von Cesky Krumlov/Krumau gegründet – damals ein Vorhaben, das von vielen Befürchtungen, Ängsten und Problemen begleitet wurde, schrieb der Freyunger Landrat Ludwig Lankl, Vorsitzender der EUREGIO , in seiner Einladung zur Festveranstaltung am Mittwoch in Rohrbach/Mühlviertel, Oberösterreich. Und der Saal im Kongresszentrum der Stadt war voll. Sie hätten es sich wahrscheinlich nicht träumen lassen, welche Erfolgsgeschichte sie mit ihrer Unterschrift unter die Gründungsurkunde einleiteten, Ingo Weiß, damals Landrat des Landkreises Straubing-Bogen und Vertreter Niederbayerns, Ing. Jan Vrana für den Böhmerwald und Dr. Christoph Leitl für das Bundesland Oberösterreich: Heute ist die EUREGIO ein grenzüberschreitender Zusammenschluss von 350 Städten und Gemeinden, sie umfasst und betreut ein Gebiet von rund 16 000 Quadratkilometern mit 1,3 Millionen Menschen in den drei Ländern. Der Festakt wurde zu einem überwältigenden Bekenntnis zu Arbeit und Zielsetzung der EUREGIO – mit Ausblick auf künftige Aufgaben.

 

Mehr Vernetzung wagen

Montag, 01 Juli 2013

Bereits zum zweiten Mal hat am Dienstag die Wissensplattform „Forschung und Innovation" der Europaregion Donau-Moldau (EDM) getagt. Im Ergebnis konnten die 30 Teilnehmer, die sich am Campus der Fachhochschule im oberösterreichischen Wels zum fachlichen Austausch eingefunden hatten, erste gemeinsame Projektvorschläge präsentieren.

Professor Dr. Christine Schiller-Ripota, stellvertretende Leiterin des Kollegiums der Fachhochschule Oberösterreich, und Professor Dr. Alexander Jäger, Vizedekan der Fakultät für Technik und Umweltwissenschaften, hießen die Gäste aus den sieben Teilregionen der EDM in Wels willkommen. „Ich freue mich, dass es die Initiative der Europaregion gibt und dass die Grenzen auch auf der wissenschaftlichen Ebene weiter geöffnet werden", so Schiller-Ripota. Dass der FH-Campus in Wels die richtige Atmosphäre für den Austausch der Experten bot, verdeutlichte Jäger anhand eindrucksvoller Werte: Die Fachhochschule Oberösterreich hat mit 14 Millionen Euro aktuell den höchsten Forschungs- und Entwicklungsumsatz im gesamten deutschsprachigen Raum.

 

Wissensplattform Hochschulraum Europaregion Donau-Moldau

Dienstag, 19 Februar 2013

Die Wissensplattform Hochschulraum Europaregion Donau-Moldau geht in die erste Runde:

am Donnerstag, den 28. Februar 2013 treffen sich erstmals die von den einzelnen Regionen nominierten Experten aus Tschechien, Österreich und Bayern zu einem Workshop zum Themenfeld Hochschulkooperationen an der Universität Passau.

Von 10:30 Uhr bis 12:30 Uhr findet ein Workshop statt (Gebäude Wirtschaftswissenschaften, Raum 029, Innstraße 27, 94032 Passau).

Vorbereitungen für die neue EU-Strukturförderperiode ab 2014

Samstag, 17 November 2012

Alle an der Verwaltung europäischer Fördermittel beteiligten Behörden und Institutionen blicken derzeit gespannt nach Brüssel, wo die Haushaltsverhandlungen mit den Mitgliedsstaaten in vollem Gange sind und sich durch die Euro-Krise und die angespannte Haushaltslage vor allem in den südlichen Ländern schwierig gestalten. Derzeit befindet sich nämlich die Vorbereitung der nächsten EU-Strukturförderperiode von 2014 bis 2020 in einer entscheidenden Phase.

Von besonderem Interesse für die europäischen Grenzregionen und somit auch für die EUREGIO Bayerischer Wald – Böhmerwald – Unterer Inn ist die Ausgestaltung der Verordnungen für die Europäische Kohäsionspolitik und hier insbesondere für die Europäische Territoriale Zusammenarbeit, d.h. die grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Bei der Jahreskonferenz des Dachverbandes der Euroregionen, der Arbeitsgemeinschaft Europäischer Grenzregionen (AGEG), stand deshalb das Thema „Kohäsionspolitik ab 2014" im Vordergrund. Die Verordnungsvorschläge der Kommission, die im Herbst 2011 publiziert wurden, sind aus Sicht der Grenzregionen vielversprechend, da es zum ersten Mal eine eigene Verordnung für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit gibt und auch die Haushaltsansätze um 30 % höher sind als in der bisherigen Förderperiode von 2007-2013. 3,5 % der gesamten Kohäsionsmittel in Höhe von 376 Mrd. möchte die Kommission für die Grenzüberschreitende Zusammenarbeit zur Verfügung stellen, das Parlament sogar 7%, der Rat, also die Nationalstaaten, 3%. „Irgendwo bei 4% wird man sich einigen", berichtete Markus Pieper, Mitglied des Europäischen Parlaments auf der Jahreskonferenz der AGEG in Berlin.

 

Europaregion Donau-Moldau bekommt eine eigene Geschäftsstelle

Dienstag, 30 Oktober 2012

Der Trägerverein Europaregion Donau-Moldau, in dem sich die Landkreise und großen Städte in Niederbayern sowie der Landkreis Altötting zusammengeschlossen haben, um die Entwicklung der Europaregion Donau-Moldau gemeinsam voranzubringen, kam in Deggendorf zur ersten regulären Mitgliederversammlung zusammen.

Wichtigster Tagesordnungspunkt war die Einrichtung einer Geschäftsstelle, die die Belange Niederbayerns und des Landkreises Altötting in der gesamten Europaregion Donau-Moldau vertritt und gewissermaßen das Gesicht der Europaregion in der Region nach außen darstellt. Die anwesenden Landräte, Bürgermeister und Stadt- und Kreisvertreter stimmten ohne Gegenstimme zu, dass eine Regionale Kontaktstelle in Freyung in den Räumlichkeiten der EUREGIO eingerichtet wird.

 

Dem guten Weg begleitende Strukturen geben

Mittwoch, 26 September 2012

Bild: Am Rednerpult Frantisek Stangl, 1. Vizehauptmann des Bezirks Südböhmen, am Tisch Dalibor Carda, Bürgermeister von Krumau, Michal Janeba, Vizeminister für Regionalentwicklung in Tschechien, Matthias Herderich vom Bayerischen Wirtschaftsministerium und Jiri Horacek von der zuständigen Nationalen Behörde der Tschechischen Republik. (Foto: Höcherl)

In ganz Europa werden rund um den ersten „Tag der europäischen Zusammenarbeit" am 21. September mehr als 200 Veranstaltungen von 77 Teilnehmern an den Programmen der Europäischen Territorialen Zusammenarbeit organisiert. Immerhin 21 von ihnen fanden im bayerisch-tschechischen Grenzgebiet statt und unterstreichen damit auch die Lebendigkeit und Vielfalt der grenzüberschreitenden Initiativen, wie die aufgeführten Beispiele vor Augen führen sollten. „Zusammen Grenzen überwinden" lautete das Motto. Prominent besetzt war dann auch die Auftaktveranstaltung im südböhmischen Krumau, organisiert vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Verkehr und dem tschechischen Ministerium für Regionale Entwicklung. Trotz wohl stringenteren Auflagen aus Brüssel für die kommende Förderperiode von 2014 bis 2020 sind die Beteiligten festen Willens, den eingeschlagenen guten Weg voran zu gehen.

 

„Via Nova“ - ein europäischer Pilgerweg

Montag, 06 August 2012

Grenzübergreifende Route auf den Spuren von Geschichte, Kultur, Natur und Religion

Zunächst einmal soll vorausgeschickt werden, dass die Natur allen Menschen gegeben worden ist, durch die sie sich seit Jahrtausenden auf Steigen, Pfaden oder Wegen bewegen. So auch in den Wald- und Berggebieten in der Mitte Europas. Vieler dieser Routen, auf denen Missionare, Händler oder Pilger und Wallfahrer gingen, haben bis heute überdauert und werden jetzt zumeist unter ihren Zwecknamen für Touristen benutzt, damit diese die Schönheiten der Landschaft, die Kultur und Bauten der hier niedergelassenen Menschen kennen lernen können oder aber auch traditionell zu geistlichen Zielen pilgerten. Seit dem Jahr 2000 ist eine weitere Route hinzugekommen, die auf alten Wegen Neues anbieten möchte.

 

„Gute Partitur für ein großes Orchester“

Montag, 02 Juli 2012

(Foto @Euregio) Mit den Gründungsurkunden  v.l. Landrat und Euregio-Vorsitzender Ludwig Lankl (Niederbayern), Landrat und Bezirkstagspräsident Franz Löffler (Oberpfalz), Staatsministerin Emilia Müller (Freistaat Bayern), Landesrat Viktor Sigl (Oberösterreich), Landesrätin Barbara Schwarz (Niederösterreich), Kreishauptmann Jiri Zimola (Südböhmen), Vize-Hauptmann Ivo Grüner (Pilsen) und Kreisrat Martin Hysky (Vysocina). 

Nach langen und nicht immer einfachen Jahren der Vorbereitungsarbeit war der 30. Juni 2012 ein „Tag der Emotionen und der Freude". So drückte es der Bezirkstagspräsident der Oberpfalz, Landrat Franz Löffler, aus und so empfanden diesen Tag der Gründung der Europaregion Donau-Moldau wohl alle, die an diesem großen Vorhaben mitgewirkt hatten und dies weiter tun. Symbolträchtig auch der Ort, an dem die Vertreter von sieben Regionen aus drei Ländern – ein Novum in der Europäischen Union – die Statuten der trilateral tätigen Arbeitsgemeinschaft unterzeichneten: ein eleganter bayerischer Dampfer auf der Donau bei Linz in Oberösterreich.

 

Die Europaregion Donau-Moldau steht

Samstag, 30 Juni 2012

Foto ©Amt der Oö. Landesregierung: vlnr: Landrat Ludwig Lankl, Bezirkstagspräsdient Oberpfalz Franz Löffler, Staatsministerin Emilia Müller aus Bayern, Landesrat Viktor Sigl, Landesrätin Barbara Schwarz (NÖ), Kreishauptmann Mag. Jiri Zimola (Südböhmen), Vizehauptmann der Pilsner Region Ivo

Am Samstag, 30. Juni, genau um 11.48 war es nach Jahren der Vorbereitung und zähen Ringens soweit: Auf dem bayerischen Schiff „Regina Danubia", auf der oberösterreichischen Donau bei Linz und mit einer großen Anzahl von Teilnehmern aus Tschechien unter den rund 170 Gästen wurde die Europaregion Donau-Moldau (EDM) feierlich als trilaterale Arbeitsgemeinschaft gegründet.

Ihr gehören sieben Partnerregionen aus drei Ländern an, deren Vertreter die Gründungsurkunde feierlich unterzeichneten: Oberösterreich, das niederösterreichische Most- und Waldviertel, Niederbayern mit dem oberbayerischen Altötting, die Oberpfalz, die Region Pilsen, Südböhmen und Vysocin.

 

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