Bezirk Oberpfalz stärkt die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung

Donnerstag, 21 November 2013 – WÖLLERSHOF (bei Neustadt an der Waldnaab)

„Der Bezirk Oberpfalz füllt das Thema Inklusion mit Leben", sagte Bezirkstagspräsident Franz Löffler bei der Verleihung des Inklu-sionspreises des Bezirks Oberpfalz im Kuppelsaal des Bezirksklinikums Wöllershof. „Menschen mit Behinderung gehören in die Mitte der Gesellschaft", betonte Löffler und der Inklusionspreis des Bezirks Oberpfalz solle das Bewusstsein dafür stärken.

22 Bewerbungen waren beim Bezirk für den im Juli dieses Jahres erstmals ausgeschriebenen Inklusionspreis eingegangen. Eine fachkompetente Jury unter Vorsitz von Bezirksrätin a.D. Ingeborg Hubert hatte drei herausragende Projekte ausgewählt, welche die Lebenssituation von Menschen mit Behinderung konkret im Alltag verbessern und eine echte Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft fördern.

Als „Leuchtturmprojekt mit Vorbildfunktion für die Oberpfalz und darüber hinaus" zeichnete Präsident Löffler das Projekt „Modellprojekt Inklusive Gemein-de im ländlichen Raum am Beispiel der Verwaltungsgemeinschaft Mitterteich" mit der Lebenshilfe Kreisvereinigung Tirschenreuth e.V. als Träger aus. Der Bezirk Oberpfalz unterstützt das Projekt bereits mit einem Zuschuss zu den Verwaltungskosten. „Der Inklusionspreis soll aber besonders den Einsatz der Menschen würdigen, die die zahlreichen Einzelprojekte wie Theaterarbeit oder eine Zugspitzbesteigung in die Tat umsetzen", sagte Löffler. Der Vorsitzende der Lebenshilfe Kreisvereinigung Tirschenreuth, Landrat a.D. Karl Haberkorn, betonte in seinem Dank den Leitsatz des Inklusionsprojekts:„Es ist ganz normal, anders zu sein."

 

"Hilfe in Alten- und Pflegeheimen"

Freitag, 13 Juli 2012

Der Bezirk Niederbayern informiert: Publikation "Hilfe in Alten- und Pflegeheimen"

Über die finanziellen Belange, die der Umzug in ein Alten- und Pflegeheim für ältere Menschen und deren Angehörige mit sich bringt, informiert der Bezirk Niederbayern als überörtlicher Träger der Sozialhilfe in der Broschüre „Hilfe in Alten- und Pflegeheimen". Ein praktischer Ratgeber, der die am häufigsten auftretenden Fragen zu den Leistungen der Pflegeversicherung bei stationärer oder häuslicher Pflege beantwortet, dem Einsatz von Einkommen und Vermögen, der Heranziehung Unterhaltspflichtiger und vielem mehr. Er enthält außerdem Berechnungsbeispiele, ein Adressverzeichnis der Alten- und Pflegeheime in Niederbayern und einen kurzen Abriss über die allgemeinen Grundsätze des Sozialhilferechts.

Die Publikation ist kostenlos und kann unter Tel. Nr. 0871 808-1902 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! angefordert werden. Unter www.bezirk-niederbayern.de steht eine Download-Version zur Verfügung.

 

Weltwasserwoche im Oberpfälzer Freilandmuseum

Dienstag, 10 April 2012

Von Montag, den 23. bis Montag, den 30. April, findet im Oberpfälzer Freilandmuseum die „Weltwasserwoche" statt. Bereits zum dreizehnten Mal führen die Wasserwirtschaftsämter Weiden und Regensburg zusammen mit dem Landratsamt Schwandorf und dem Freilandmuseum sowie zahlreichen Oberpfälzer Umweltstationen, Behörden und Umweltverbänden und engagierten Privatpersonen ein Programm für Schulklassen durch, bei dem sich alles um das Thema Wasser dreht. Was vor Jahren mit einem einzigen Tag begann, hat sich seit mehreren Jahren zu einer Aktionswoche mit über 2500 Schülerinnen und Schülern entwickelt. Am 30. April gibt es ein spezielles Angebot für die Gymnasien.

 

Rausch auf Rezept

Dienstag, 06 März 2012

Nach einer Lockerung des Drogengesetzes im Jahr 2010 will man in Tschechien jetzt auch von den medizinischen Eigenschaften der Cannabis-Pflanze profitieren. „Wir wissen von vielen Fällen, in denen Cannabis chronisch kranken Schmerzpatienten geholfen hat", erklärte die Vorsitzende des Abgeordnetenhauses Miroslava Němcová (ODS) auf einer Pressekonferenz am 2. Februar. Die Initiative zur Legalisierung des Verkaufs Cannabis-haltiger Medikamente wurde von Němcová und ihrem Parteikollegen Pavel Bém formuliert, trifft aber parteiübergreifend auf breite Zustimmung.

 

Assistenzssysteme

Freitag, 15 Juli 2011

Das österreichische Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) stellte neue Videos seiner wichtigsten IKT-Forschungsprogramme vor.

Behindertenbeauftragte Niederbayerns informieren sich über Suchterkrankungen

Freitag, 25 November 2011

Mit dem Thema „Sucht in allen Facetten" befassten sich die niederbayerischen Behindertenbeauftragten vor kurzem bei ihrem Treffen im Bezirksklinikum Mainkofen.

Oberarzt Dr. Afrim Emini, Diplom Psychologin Agnes Schmelmer und die Mitarbeiterin der Pflegedirektion Christine Windorfer erläuterten Diagnosestellung, Therapien sowie Nachsorge und beantworteten Fragen der Behindertenbeauftragten. Dabei wurde das ganze Spektrum von Suchtkrankheiten beleuchtet, angefangen bei stoffgebundenen Suchterkrankungen wie beispielsweise Alkohol- und Drogensucht bis hin zu nicht stoffgebundenen wie Spiel- und Internet-Sucht.

 

Gesundheitscampus nimmt weitere Hürde

Sonntag, 17 Juli 2011

Kreisausschuss stimmt Nutzungsvertrag zu - Landkreis übernimmt die Betriebskosten

Bad Kötzting. Der Gesundheitscampus in Bad Kötzting nimmt weiter Gestalt an. Am Freitag hat der Kreisausschuss einstimmig grünes Licht für einen Nutzungsvertrag zwischen Freistaat, Landkreis und Stadt Bad Kötzting gegeben. Landrat Franz Löffler sieht das Projekt als einmalige Chance, weil damit erneut - nach dem Technologie-Campus in Cham - akademische Bildung in den Landkreis komme.

Dabei räumte Löffler durchaus ein, akademische Bildung sei eigentlich Sache des Freistaates, der Landkreis nehme dem Land also Aufgaben und Kosten ab. Das hatte zuvor der Lamer Bürgermeister Klaus Bergbauer moniert, allerdings im selben Atemzug den Campus als "Glücksgriff für die Region" bezeichnet.

Löffler betrachtet das Engagement von Stadt und Landkreis in Sachen Campi in Cham und Bad Kötzting als wichtige Vorleistung auf dem Weg zu akademischer Bildung im ländlichen Raum. Wenn diese allerdings etabliert ist, werde sehr wohl mit dem Freistaat über dessen Beteiligung zu reden sein, fügte er hinzu.

Der Zeitplan für den Campus in Bad Kötzting sieht einen stufenweisen Aufbau in den Räumen der Berufsschule bis zum Jahr 2013 vor. Im Übrigen habe man als möglichen Standort auch das alte Krankenhaus in Betracht gezogen, wie Löffler auf eine Frage von Klaus Bergbauer antwortete, doch wäre das Gebäude als für diesen Zweck völlig ungeeignet bewertet worden.

Finanziert wird der Campus in Bad Kötzting nach dem "Chamer Modell", mit dem Unterschied allerdings, dass sich die Fachhochschule nicht mit 30 Prozent an den jährlichen Betriebskosten in Höhe von gut 70000 Euro beteiligen wird. Die Betriebskosten muss also der Landkreis in voller Höhe tragen, Löhne und Gehälter sollen durch Stiftungsprofessuren von Unternehmen übernommen werden. Eventuell notwendige Umbauten sowie Instandsetzungen muss die Stadt bezahlen. Wobei nur kleinere Schönheitsreparaturen anfallen dürften.

Bad Kötztings Bürgermeister Wolfgang Ludwig unterstrich einerseits die Vorleistungen von Kommune und heimischer Geschäftswelt für diesen Campus, machte andererseits deutlich, hier würde nicht über ungelegte Eier geredet. Vielmehr stehe der Lehrstuhl für Telematik und Telemedizin praktisch in den Startlöchern, ein Lehrstuhl für Prävention und Gesundheitsförderung werde im Frühjahr 2012 den Betrieb aufnehmen. Landrat Löffler fügte an, mit dem Bachelor für Physiotherapie und der Pflegepädagogik stünden weitere zukunftsträchtige Bereiche Gewehr bei Fuß.

 

Kreis Pardubice meldet Mumps-Epidemie

Freitag, 03 Februar 2012

Im ostböhmischen Kreis Pardubice ist eine Mumps-Epidemie ausgebrochen. Nach Angaben der regionalen Hygiene-Behörde sind dort im gesamten Monat Januar mindestens 170 Personen an Mumps erkrankt. Das könne aber durchaus nur die Spitze des Eisbergs sein, denn nicht wenige Leute unterlassen es, deswegen zum Arzt zu gehen, sagte am Donnerstag die Leiterin der Anti-Epidemie-Abteilung der Behörde, Olga Hégerová.

 

Petition zur Legalisierung von Hanf

Mittwoch, 17 August 2011

Am Dienstag haben Ärzte, Patienten und Wissenschaftler eine Petition zur Legalisierung von Hanf zu medizinischen Zwecken eingereicht. Es gehe nicht um die Legalisierung der Droge Marihuana, sondern ausschließlich um die Nutzung der Pflanze Hanf zur Herstellung von Arzneimittel, wie der Sprecher des Petitionsausschusses der medizinischen Fakultät der Karlsuniversität, Tomáš Zábranský, erklärte.

 

Ursachen und Wirkung im Dreiländereck Ostbayern-Vogtland-Westböhmen

Montag, 29 August 2011

Sie bewegen sich auf „dünnem Eis", die Bewohner des Fichtelgebirges, Erzgebirges, Kaiserwaldes und des Oberpfälzer Waldes und eben besonders die im tiefer gelegenen Eger-Graben in Westböhmen, da sie eigentlich den Naturgewalten nichts entgegenzusetzen haben und beinahe machtlos ihren Kräften gegenüberstehen. Erst jüngst haben diese Naturgewalten auch wieder einmal in dieser scheinbar ruhigen „Unruheregion" ihre Muskeln spielen lassen, indem sie die hier lebenden Menschen, dabei auf Grenzen oder Nationalitäten keinerlei Rücksicht nehmend, ins Zittern und Wanken gebracht hat. Erdbeben!

 

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