Politiker sehen Handelsketten als Preistreiber für hohe Eierpreise an

Montag, 02 April 2012 – Prag

Für die hohen Eierpreise sind insbesondere die Handelsketten verantwortlich, die eine hohe Marge angesetzt haben. Das sagte der sozialdemokratische Hauptmann des Kreises Südmähren, Martin Hašek, am Sonntag in einer Diskussionsrunde des Fernsehsenders TV Prima. Er wisse, dass die Eier von den Geflügelzüchtern relativ billig abgegeben würden, die Handelsketten dann aber eine übermäßig hohe Gewinnspanne auf den Preis schlagen, bemerkte Hašek und ergänzte, dass dies bestimmt auch bei anderen Waren der Fall sei.

 

Mit eigener Hühnerzucht gegen die Eier-Krise?

Donnerstag, 29 März 2012

Die tschechische Eier-Krise ist in den Lebensmittelbetrieben angekommen. Seit Anfang des Jahres dürfen in der gesamten EU keine Eier von Hühnern aus Großkäfigen verkauft werden. Nicht nur die Verbraucher sehen sich mit steigenden Preisen und sinkender Verfügbarkeit konfrontiert. Der Spirituosenhersteller Stock aus Pilsen begegnet dem Eiermangel nun auf seine Weise: Die Firma hat eine Studie in Auftrag gegeben, in der die Möglichkeiten einer Kapitalbeteiligung an Eierproduzenten oder gar der Aufbau einer eigenen Geflügelzucht geprüft werden sollen.

 

Hohe Eier-Preise treiben Tschechen zum Einkaufen ins Ausland

Dienstag, 13 März 2012

Die Prager Boulevardzeitung „Blesk" sucht wenige Wochen vor Ostern nach dem teuersten Hühnerei Tschechiens. Mit dem ungewöhnlichen Leserwettbewerb reagierte das Massenblatt am Montag auf die anhaltend hohen Eier-Preise. Ein Stück kostet im Moldauland bis zu 6 Kronen, umgerechnet etwa 25 Eurocent.

 

Da spielt die Musik!

Mittwoch, 29 Februar 2012

Die Wirtshauskultur unterliegt einem ständigen Wandel. Einst stellte die Gaststube den Treffpunkt der Dorfbewohner dar, diente als Informationsquelle, Vereinsheim, als Gericht und Amtsstube. Heute spielen mehr und mehr touristische Aktivitäten und Eventkultur eine Rolle für das Überleben eines Wirtes. Nicht allen gelingt es – bereits heute haben 500 Dörfer in Bayern kein Wirtshaus mehr. Doch seit Jahren ist ein Trend zu beobachten, der die Auseinandersetzung mit Regionaltypischem sucht. Es ist wieder „in", sich mit der Kultur vor Ort zu befassen.

 

Tschechische Jugendliche trinken immer mehr Alkohol

Mittwoch, 22 Februar 2012

Westliche Medien berichten gerne über Tschechien als Drogenparadies. Verwiesen wird dabei besonders häufig auf den lockeren Umgang mit Marihuana unter jungen Menschen. Nun wurden die Ergebnisse einer Untersuchung über den Konsum legaler und illegaler Drogen von Schülerinnen und Schülern aus 36 europäischen Ländern vorgestellt. In der so genannten Espad-Studie, die alle vier Jahre veröffentlicht wird, erscheint Tschechien erneut in einem unschönen Licht: Der Alkoholkonsum unter Jugendlichen ist extrem angestiegen. Dabei lag das Land hierbei schon zuvor an der Spitze Europas.

 

Böhmische Liwanzen

Samstag, 16 Juli 2011

Vielen bekannt, von vielen gegessen, meistens kann sie aber niemand mehr selbst herstellen, die „Böhmischen Liwanzen" in ihren zahlreichen Variationen. Ob mit Powidl oder mit Mohnparfait, um nur zwei Varianten hier aufzuzählen, gehören sie zu den Leckereien, die die böhmische Küche zu bieten hat.

Neuer Reiseführer durch die Bier-Region Pilsen

Samstag, 28 Januar 2012

Im Rahmen des Projekts Natur, Tradition, Gastronomie in der Region Pilsen wurde, für das von der EU annähernd 10 Mill. CZK bereitgestellt wurden, zwei Neuerscheinungen vorgestellt.

Eine Broschüre stellt Besuchern und Wanderfreunden die derzeit elf großen und kleineren Brauereien in der Region vor. Beschrieben werden sieben Wanderrouten zu den Produzenten von Bieren wie Purkmistr in Pilsen-Černice und Pašerák in Böhmisch Eisenstein und zum Bierbad nach Chodová Planá sowie die Sehenswürdigkeiten in der nächsten Umgebung der Trassen.

 

Wo wird der Bierdurst besser gelöscht?

Montag, 24 Oktober 2011

Liebe geht bekanntlich durch den Magen, aber in Mund und Gaumen werden die Geschmäcker schon wahrgenommen. Zutreffend ist dies besonders in Sachen Bier, wobei sich bekanntlich über den Geschmack auch streiten lässt. Aber, wenn ein Bier, „das mit reichlich Kohlensäure durchsetzt, auch im Glas lange mit aufsteigenden Perlen und schönem Schaum in goldgelber Farbe glänzend - natürlich nur, wenn gekonntes Einschenken vorangegangen", durch die Kehle rieselt, dann durchflutet, wie auch schon beim Geruch, ein angenehmer hopfiger Geschmack den Magen.

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