Wasser – und Umweltschutz als grenzüberschreitende Aufgabe

Mittwoch, 02 April 2014 – VODNANY

Wasser als verbindendes Element in der Europaregion Donau-Moldau: Experten der Oberpfälzer Wissensplattform „Forschung und Innovation“ legen in Vodňany Grundstein für künftige Kooperationen. 

Wasser und Umweltschutz waren die großen Themen beim Workshop der Wissensplattform „Forschung und Innovation“ am 27.03.2014 in Vodňany (Kreis Südböhmen). Aus allen sieben Mitgliedsregionen der Europaregion Donau-Moldau kamen hierzu Fachleute in das neu eröffnete „internationale Umwelt-, Bildungs-, Beratungs- und Informationszentrum für Wasserschutz Vodňany“ in Südböhmen. So informierten sich unter anderem Vertreter des Wasserclusters Lunz (Niederösterreich), des Biologischen Zentrums Budweis und des Teichwirtschaftlichen Beispielsbetriebs Wöllershof (Oberpfalz) gegenseitig über ihre Aktivitäten und loteten gemeinsame Kooperationsmöglichkeiten aus. Aber auch Wissenschaftler vom Lehrstuhl für Aquatische Systembiologie der TU München sowie von der Karlsuniversität Prag zählten zu den geladenen Gästen. Studenten der Fakultät für Fischerei und Wasserschutz der Universität Südböhmen nutzten die Möglichkeit, ihre aktuellen Forschungsprojekte vor dem internationalen Fachpublikum zu präsentieren.

Regierung plant Ausbau der Uran-Förderung

Donnerstag, 19 Juli 2012

Die tschechische Regierung plant den Ausbau der Uran-Förderung im eigenen Land. Das Handels- und Industrieministerium möchte auf der Regierungssitzung am Donnerstag entsprechende Materialien vorlegen. Vorrangig soll es um den Ausbau der Förderung in Rožna / Roschna in der Böhmisch-mährischen Höhe gehen. In Rožna befindet sich die letzte Uranmine Mitteleuropas, die noch in Betrieb ist, im vergangenen Jahr konnten dort 224 Tonnen Uran gefördert werden. Noch weitere fünf Jahre soll dort wirtschaftlicher Abbau möglich sein.

 

Tschechisches AKW Temelin meldete Zwischenfall

Dienstag, 20 März 2012

Das südböhmische Atomkraftwerk Temelin hat erneut einen Zwischenfall gemeldet. Zwölf Minuten nach der Mitternacht in der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde im Block 2 eine "Betriebspanne" an der Stopfbuchse einer Hilfspumpe festgestellt, die fürs Pumpen von Wasser in den Primärkreislauf verwendet wird.

Das Wasser von der verletzten Stopfbuchse wurde in ein Sammelbecken abgeführt und die Pumpe nach dem Anlaufen von einem der zwei Reserve-Systeme abgeschaltet, teilte der Sprecher von Temelin, Marek Svitak, am Montag mit.

 

Tschechien veröffentlichte Temelin-Gutachten

Freitag, 02 März 2012

Das tschechische Umweltministerium hat ein Gutachten zur Beurteilung der Auswirkungen des geplanten Ausbaus des südböhmischen Atomkraftwerks Temelin auf die Umwelt veröffentlicht. Es handelt sich um einen weiteren Schritt im Prozess der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) des Projekts, das seitens Österreichs kritisiert wird.

Der Autor des Gutachtens, der tschechische Naturwissenschaftler Tomas Bajer, gab in dem Dokument eine positive Stellungnahme für den Ausbau ab.

 

Anträge für 55 neue Windräder

Freitag, 03 Februar 2012

Auch der Süden Bayerns wird sein Scherflein zur Energiewende beitragen müssen. Die "Gebietskulisse Windkraft", die der bayerische Umweltminister Marcel Huber (CSU) am Mittwoch vorstellte, sieht jede Menge günstige Standorte für Windräder in Oberbayern und Schwaben vor. Allerdings soll der Schwerpunkt der Windkraftnutzung eindeutig in Nordbayern bleiben.

 

Ausbau von Temelín

Dienstag, 25 Oktober 2011

Für den geplanten Ausbau des südböhmischen Atomkraftwerks Temelín um zwei Reaktorblöcke hat einer der Bewerber für den Großauftrag am Montag öffentlich seine Visitenkarte abgegeben. Sollte das tschechisch-russische Konsortium Škoda JS, Gidropress und Atomstrojexport bei der Ausschreibung das Rennen machen, werde dies tschechischen Unternehmen Subaufträge in einer Gesamthöhe von vier bis fünf Milliarden Euro einbringen.

 

Öffentliche Diskussion über AKW Temelín

Mittwoch, 23 November 2011

Der tschechische Premier Petr Nečas bot Bundeskanzlerin Angela Merkel eine öffentliche Diskussion in Deutschland über den Ausbau des Atomkraftwerks Temelín an. Nečas machte das Angebot in einem Schreiben, über das der öffentlich-rechtliche Tschechische Rundfunk (ČRo) am Mittwoch informierte. Dem tschechischen Premier zufolge kann ein gemeinsames Vorgehen zur weiteren Stärkung der tschechisch-deutschen Beziehungen und der bilateralen Zusammenarbeit im Bereich der Energiewirtschaft führen.

 

Österreich will gegen atomare Ausbaupläne in Tschechien vorgehen

Samstag, 17 September 2011

Österreich will „alle politischen und rechtlichen Mittel ausschöpfen, um gegen die atomaren Ausbaupläne der Tschechischen Republik vorzugehen". Dies hat der österreichische Vizekanzler und Außenminister Michael Spindelegger am Freitag mitgeteilt, in Reaktion auf den zuvor veröffentlichten tschechischen Entwurf des Energiekonzepts. Ein Umdenken der Energiegewinnung müsse „im europäischen Einklang stattfinden", äußerte Spindelegger. 

Präsident Klaus zu Besuch in Linz

Dienstag, 25 Oktober 2011

Der tschechische Präsident Václav Klaus wird heute zu einem Arbeitsbesuch in der oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz erwartet. Bei einem Treffen mit örtlichen Politikern und Vertretern der Wirtschaft wird Klaus in Linz auch einen Vortrag zur wirtschaftlichen Situation in Europa halten. Vor dem Veranstaltungsgebäude, der Raiffeisenlandesbank, wollen ihn österreichische Atomkraftgegner zur Rede stellen. Die Kernfrage soll dabei sein, ob die Kernkraftgegner Trottel seien, nur weil sie gegen die Atomenergie sind.

 

Regenerative Energien im Fokus

Samstag, 21 Januar 2012

40 angehende Landwirtschaftsmeister aus den Einzugsgebieten Erding und Straubing besuchten im Rahmen ihrer Meisterausbildung des Landesamtes für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten Mitte Januar ein einwöchiges Seminar der Landmaschinenschule am Agrarbildungszentrum Landshut-Schönbrunn, eine Einrichtung des Bezirks Niederbayern.

 

Wintersmog beeinträchtigt Menschen in mehreren tschechischen Städten

Donnerstag, 09 Februar 2012

In mehreren tschechischen Städten beeinträchtigt Wintersmog die Menschen. Am Donnerstagmorgen wurde die höchste Feinstaub-Belastung erneut in der mährisch-schlesischen Industrieregion gemessen, örtlich wurde mehr als das Vierfache des Richtwerts registriert. Seit anderthalb Wochen gilt in der Region bereits Smogalarm, dieser verpflichtet Betriebe, ihre Produktion und damit den Schadstoffausstoß zu senken. In weiteren Städten wie Plzeň / Pilsen in Westböhmen, Brno / Brünn in Südmähren und Přerov / Prerau in Mittelmähren wurde das Doppelte des Richtwerts für Feinstaub gemessen.

 

„Das ist ja revolutionär“

Mittwoch, 02 November 2011

Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) sah den Freistaat durch die Energiewende schon auf der Verliererseite. Denn der meiste regenerativ erzeugte Strom hätte künftig von Off-shore-Windparks in Nord- und Ostsee nach Bayern „importiert" werden müssen. Seit dieser Woche schöpft er jedoch neue Hoffnung. Im unterfränkischen Kolitzheim (Landkreis Schweinfurt) hat er sich über die neuesten Möglichkeiten in Sachen Photovoltaik (PV) informiert.

„Mehr Windenergie für Niederbayern“

Mittwoch, 01 Februar 2012

Damit die Energiewende in Niederbayern noch mehr Schwung bekommt, haben sich gestern rund 150 Vertreter niederbayerischer Landkreise, Städte und Gemeinden in der Regierung von Niederbayern in Landshut über den Ausbau der Windkraft in der Region informiert. Dafür gibt es vor Ort das größte Potenzial, weil Niederbayern bei der Nutzung anderer erneuerbarer Energien wie der Solarenergie bereits bayernweit ganz vorn liegt. Das Fazit: Niederbayern wird keine Windrad-Boomregion werden – aber vor allem im Landkreis Regen und im Landkreis Straubing-Bogen werden wohl Windparks kommen.

 

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