Das Wasser von der Eger verbindet Menschen und Orte

Sonntag, 10 Mai 2015 – Weißenstadt Karl W. Schubsky

An der „offiziellen" Quelle der Eger im Fichtelgebirge trafen sich bayerische und böhmische Egerländer und feierten gemeinsam. – Christliche Geistliche aus Leitmeritz und Weißenstadt weihten gemeinsam mit zahlreichen Gästen aus Oberfranken und der Tschechischen Republik das Wasser der Eger. – Böhmisches Bier und Buchteln sorgten für die weitere Einstimmung.

 

OSTERN – Traditionen, Veranstaltungen, Arrangements

Samstag, 28 Februar 2015

„Fotosafari" zu den schönsten Osterbrunnen im Amberg-Sulzbacher Land Traditionelles Eierpecken am Ostersonntag in Cham

Seit über 250 Jahren: Reiter- und Pferdeprozession Leonhardiritt in Furth im Wald Ostern am größten „Baumei" der Welt am Nationalpark Bayerischer Wald Augenschmaus und Gaumenfreuden: Osterbrunch am Bord der MS Renate Dreiflüssestadt Passau: Attraktive Arrangements zum Osterfest.

Ostern erleben in Marktredwitz im Oberpfälzer Wald

Auf der Suche nach Goldeiern im Kurpark von St. Englmar

Osteraktionen im Oberpfälzer Freilandmuseum Neusath-Perschen

Zwieseler Osternest: Die wohl größte Ostereier-Suche im Bayerischen Wald

Ostern auf dem Vital Camping Bayerbach bei Bad Birnbach

 

Der „Lange Marsch“ aus dem Chodenland in die Oberpfalz.

Samstag, 06 Oktober 2012

Es waren ganz exakt die notwendigen Temperaturen, die während der Übergangsphase von Spätsommer in den Frühherbst herrschen, welche die große Zahl von deutschen und tschechischen Teilnehmern an der 20. Equipe-Wanderung zum Friedhof von Klenci pod Cerchovem gelockt hatte, wo sie sich am Ausgangspunkt der bereits traditionellen Veranstaltung, dem „namenlosen" Grab des Pfarrers und Schriftstellers J. S. Baar, zusammenfanden. Eingeladen zur Grenzwanderung hatte der Freundeskreis deutsch-tschechischer Verständigung, organisiert wurde sie wieder einmal von Jürgen Kögler aus Furth i. Wald, dessen Vater sie ins Leben gerufen hat. Der Sohn setzt die Tradition seit einigen Jahren fort. Aus Anlass des 20. Jahrestags dieser großen grenzübergreifenden Veranstaltung hatte Kögler zum Jubiläum am Jindrich Simon-Baar-Gymnasium in Domazlice/Taus einen Wettbewerb zur Gestaltung eines offiziellen Logos ausgeschrieben, an dem 29 Schüler im Alter zwischen elf und 15 Jahren teilnahmen. Sieger wurde Alex Königsmark und die Arbeiten aller am Wettbewerb teilnehmenden Schüler wurden im Further Kolpinghaus den Teilnehmern vorgestellt.

 

„Via Nova“: von Freyung bis zur Landesgrenze

Montag, 13 August 2012

Der Freyunger Stadtteil Kreuzberg liegt auf 800 Metern und bietet einen weiten Panoramablick über die Landschaft, durch die sich die „Via Nova" bis zur tschechischen Grenze schlängelt

Dies ist der Erfahrungsbericht eines eher beobachtenden Wanderers, auf der Suche nach neuen Eindrücken, um dabei Land und Leute einer ihm bisher nur als „Transitregion" bekannten Gegend auch einmal in Augenschein zu nehmen, keiner der eines suchenden Pilgers, was eigentlich auch möglich wäre, nachdem es hier um einen Teil der „Via Nova" handelt.

 

„Via Nova“ - ein europäischer Pilgerweg

Montag, 06 August 2012

Grenzübergreifende Route auf den Spuren von Geschichte, Kultur, Natur und Religion

Zunächst einmal soll vorausgeschickt werden, dass die Natur allen Menschen gegeben worden ist, durch die sie sich seit Jahrtausenden auf Steigen, Pfaden oder Wegen bewegen. So auch in den Wald- und Berggebieten in der Mitte Europas. Vieler dieser Routen, auf denen Missionare, Händler oder Pilger und Wallfahrer gingen, haben bis heute überdauert und werden jetzt zumeist unter ihren Zwecknamen für Touristen benutzt, damit diese die Schönheiten der Landschaft, die Kultur und Bauten der hier niedergelassenen Menschen kennen lernen können oder aber auch traditionell zu geistlichen Zielen pilgerten. Seit dem Jahr 2000 ist eine weitere Route hinzugekommen, die auf alten Wegen Neues anbieten möchte.

 

Ottengrün und Hardeck in der „Fraisch“

Freitag, 22 Juni 2012

Die beiden Orte Ottengrün und Hardeck liegen beinahe nebeneinander in einem Gebiet, in dem die Königreiche Böhmen und Bayern territorial durchmengt waren, sich ihre Bewohner in ihrer egerländischen Sprache und Kultur nicht unterschieden. Heute gehören sowohl das egerische Ottengrün als auch das stiftische Hardeck zur bayerischen Oberpfalz, Marktgemeinde Neualbenreuth im Landkreis Tirschenreuth.

 

Burg Hohenberg an der Eger

Montag, 26 März 2012

Die Hohenberger Burg ist eine uralte Festung an der bayerisch-böhmischen Grenze, wo sie einmal der Bewachung des Passes von Schirnding und der von Prag nach Nürnberg führenden Handelsstraße diente.

Vor Jahrzehnten hatte die Augsburger Puppenkiste in ihrem Programm den Vierteiler „Bill Bo und seine Bande", oder so ähnlich. Es handelte sich um die Geschichte einer Räuberbande am Rhein, deren Hautmann Bill Bo hieß. Dieser pflegte seinen Miträubern stets seinen Lieblingswunsch zum Ausdruck zu bringen, indem er sagte: „Ich will eine Bursch [Burg], mit Mauern so dick wie du lang!" Kindheitserinnerungen setzen sich irgendwie im Laufe der Jahrzehnte im Unterbewusstsein fest, aber der Anblick der Burg Hohenberg schwemmte diese Erinnerung wieder ins Bewusstsein.

 

Neualbenreuth und sein Sibyllenbad in der „Fraisch“

Donnerstag, 23 Februar 2012

Im Grenzgebiet der Oberpfalz liegt an Westböhmen angrenzend der Markt Neualbenreuth mit dem Sibyllenbad.

Ein regionales Gebiet der besonderen Art ist der nicht mehr existierende Verwaltungsbezirk „Fraisch" in der Oberpfalz mit seinem Zentrum, dem Markt Neualbenreuth im Landkreis Tirschenreuth. Zur „Fraisch" gehören eine Reihe kleinerer Ortschaften und Gehöftansammlungen, verteilt über ein Gebiet, das von der bayerisch-böhmischen Grenze durch die Festlegung der Staatsgrenze im Jahre 1862 endgültig in zwei Teile aufgeteilt worden ist. Der Hausberg ist der Tillenberg oder Dyleň, mit seinen 939 Metern die zweithöchste Erhebung im Oberpfälzer Wald.. Die Bewohner von Neualbenreuth bezeichnen sich selbst, laut 1. Bürgermeister Albert Köstler, als „Egerländer".

 

Bayernpreis für ein Vorbildprojekt

Freitag, 17 Februar 2012

Mit einem wohl einmaligen Konzept, viel Kreativität und einem "fruchtbaren Miteinander" über die Grenzen hinweg hat sich der Geschichtspark "Bärnau-Tachov" zu einem Leuchtturmprojekt emporgearbeitet. Der Mittelalterpark konnte auch den ADAC beeindrucken. Und der Automobilclub hat dafür seinen bayerischen Tourismuspreis erstmals in den Norden des Freistaats vergeben.

Touristische Vorbildprojekte adelt der ADAC mit seiner Auszeichnung, belohnt die Bemühungen der Verantwortlichen, die mit ihrer Leistung auch beitragen, die "Top-Urlaubsdestination Bayern" weiter an der Spitze in Deutschland zu halten.

 

Der alte Brauch des Emmaus-Gehens

Freitag, 17 Februar 2012

Von Marita Haller. Seit zwölf Jahren organisiert nun schon der Verein zur Erhaltung der Glasmacherkapelle Theresienthal jeweils am Ostermontag einen Emmaus-Gang in die erwachende Natur, im Zeichen des Glases. Jedes Jahr beteiligten sich an diesem schönen alten Brauch mehrere hundert Gläubige. Sowohl im Alten Testament, als auch im Neuen Testament hat die Zahl 12 eine besondere Bedeutung. Da der 12. Emmaus-Gang zudem in das Jahr 2012 fällt, möchten die Organisatoren diesen alten Brauch in diesem Jahr mit Eberhard Kreuzers kleinem Thea-terstück rund um den Brauch des Emmaus-Gehens sowie mit Beteiligung des Zwieseler Dilettanten-Vereins in historischer Glasmachertracht besonders feierlich gestalten.

 

Eine Oase der Erholung

Freitag, 26 August 2011

In Zeiten der Schnelllebigkeit und Reizüberflutung bleibt vielen Menschen heute kaum noch Raum, um dem Alltag zu entfliehen, abzuschalten und die Arbeit loszulassen. Insbesondere die städtische Bevölkerung ist daher auf der Suche nach Rückzugsgebieten. Zu Orten der Ruhe werden dabei immer öfter die Wälder. Zur Bedeutung des Bayerischen Waldes als Erholungsraum diskutierten Hartwig Löfflmann, Geschäftsführer des Naturparks Bayerischer Wald, und Anton Piermeier, Bürgermeister der Gemeinde Sankt Englmar, mit den Vertretern der Bayerischen Forstverwaltung, Klaus Stögbauer und Martina Eiser.

 

GUTi bleibt der Region erhalten

Mittwoch, 21 September 2011

Beim Treffen der Vertreter von GUTi-Gemeinden und Tarifgemeinschaft Bayerwald-Ticket/GUTi im Waldgeschichtlichen Museum in St. Oswald gab es ein klares JA zur Projektfortsetzung. Nach nur eineinhalb-jähriger Testphase hat sich GUTi bestens bewährt und ist für die Gemeinden nicht mehr wegzudenken.

 

Oberpfälzer Tourismusbilanz für das erste Halbjahr

Freitag, 19 August 2011

Der Trend zeigt insgesamt nach oben: Im ersten Halbjahr 2011 besuchten mehr Touristen die Städte und Landkreise in der Oberpfalz. Im Minus liegen nach Angaben des Statistischen Landesamtes in München nur Amberg und der Landkreis Cham.

Die Stadt Amberg musste im Vergleich zum Vorjahr von Januar bis Juni einen Rückgang von 14,2 Prozent verkraften. 31 205 Übernachtungen wurden gezählt. Weiden lag mit 38 405 Übernachtungen mit 4,1 Prozent im Plus. Die Nase vorne hat bei den Städten eindeutig Regensburg mit einem Zuwachs von 5,9 Prozent auf 394 240 Übernachtungen. Die Gäste verweilen in den Städten mit durchschnittlich 1,8 Tagen aber ziemlich kurz.

 

Urlaubsregion Bayerischer Wald

Donnerstag, 29 Dezember 2011

Der Bayerische Wald gewinnt als Urlaubsregion noch mehr an Bedeutung. Deutlich ablesen lässt sich diese positive Entwicklung an den Tourismuszahlen von Januar bis Oktober 2011. So kamen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bis Oktober 1482629 Gäste, was einem Zuwachs von sechs Prozent entspricht.

Auch legten die Übernachtungszahlen um 2,9 Prozent auf 6386098 zu. „Die größten Zuwächse können wir bei ausländischen Gästen verzeichnen. Vor allem aus der Schweiz und der Tschechischen Republik kommen immer mehr Gäste. Dem tragen wir bei unseren Marketingplanungen für 2012 natürlich Rechnung", sagt Alexander Anetsberger, Marketingleiter Bayerischer Wald beim Tourismusverband Ostbayern.

 

„Zoiglbier“ aus dem oberpfälzer Grenzland

Dienstag, 25 Oktober 2011

Bier wird seit Jahrhunderten gebraut und konsumiert und gilt als ein Lebensmittel. Der Begriff „flüssiges Brot" zeigt zudem, welchen Stellenwert es in der Nahrungskette der Bevölkerung eingenommen hat. Heutzutage wird es selbstverständlich in Maßen aus einem Seidel oder Maßkrug genossen, da es in Mitteleuropa inzwischen ja gelungen ist, den Reinheitsgrad des Trinkwassers in Bereiche zu befördern, den sich frühere Zeiten nie erträumt hätten und daher gezwungen waren, um reinere Flüssigkeit – und Nährstoffe – aufnehmen zu können, auf dunkles Bier zurückzugreifen. Bier war aus der Lebenserhaltung nicht wegzudenken, was gerne verdrängt wird. „Bierleichen" gelingt es noch immer, starke „Bierfahnen" ausströmend, das süffige Getränk in Verruf zu bringen, was es eigentlich nicht verdient, denn das Brauen wurde durchaus zur Kunst erhoben.

 

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