Niederbayern übernimmt Vorsitz der Europaregion Donau-Moldau

Sonntag, 22 Januar 2017 – Krems

Am Freitag, 20. Januar, übernahm Niederbayern den Vorsitz in der Europaregion Donau-Moldau (EDM). Niederösterreichs Landesrätin Barbara Schwarz übergab in der EDM-Präsidiumssitzung, die im Anschluss an die Bildungskonferenz an der Donau-Universität in Krems (Niederösterreich) stattfand, den Vorsitz feierlich an Dr. Olaf Heinrich, Bezirkstagspräsident von Niederbayern.

„Als Fremde im tschechischen Haus oder gemeinsames Haus Böhmen?

Donnerstag, 14 April 2016

Am ersten Aprilwochenende 2016 traf sich eine Gruppe Interessierter im Hotel Haus Silberbach bei Selb. Der Tagungsort der bayerisch-tschechischen Sozialakademie und der evangelischen Familienerholungsstätte war bewusst so gewählt, weil die Einrichtung sich mit ihren Angeboten über Ländergrenzen hinweg an eine breite Zielgruppe richtet.

Das 3-Tage-Seminar war Teil des Projekts der Seliger-Gemeinde Bayern „Nicht spurlos aus der Geschichte verschwinden. Zeitzeugnisse von Deutschböhmen in Wort und Schrift", welches aus Mitteln des deutsch-tschechischen Zukunftsfonds bezuschusst wurde.

 

Stärkung der niederbayerischen Grenzregion

Mittwoch, 27 Januar 2016

Niederbayern profitiert von der Arbeit der Europaregion Donau-Moldau: Für Forschungskooperationen bereits rund fünf Millionen Euro Fördermittel von der EU zugesagt

Die Mitglieder des Bezirksausschusses bewilligten in der Sitzung am 26. Januar 2016 unter dem Vorsitz von Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich dem Trägerverein „Europaregion Donau-Moldau e.V." (EDM) Zuschüsse in Höhe von rund 1,4 Millionen Euro, von denen aber in den kommenden fünf Jahren rund 900.000 Euro wieder an den Bezirk Niederbayern zurückgezahlt werden. Mit dem Großteil der nun genehmigten Fördergelder wird das Beratungsbüro Niederbayern mit zwei Stellen finanziert.

Die Förderberatungsstelle, die 2016 neu geschaffen wird, wird u.a. Unternehmen sowie sämtlichen kommunalen, staatlichen und wissenschaftlichen Einrichtungen EU-Fördermöglichkeiten aufzeigen und Antragsteller über die Förderprogramme im Bereich, INTERREG-B (Schwerpunkt Donauraum und Mitteleuropa), INTERREG Europe und Start Transnational beraten. Hinzu kommt 2016 auch eine Stelle Netzwerkmanagement. Aufgabenschwerpunkt wird zusammen mit der „Koordinierungsstelle Ländlicher Raum" sein, alle bestehenden Netzwerke, Regionalmanagements und grenzüberschreitende Aktivitäten zu identifizieren und den Grenzraum Bayern-Böhmen stärker zu vernetzen. Vor allem die Verbindung von Wissenschafts- und Wirtschaftskooperationen soll vorangetrieben werden.

 

Nicht nur zu Weihnachtszeit!

Mittwoch, 09 Dezember 2015

Unter dem Titel „Nicht nur zur Weihnachtszeit!" ist im Egerland-Museum Marktredwitz eine Ausstellung zu sehen, die wie keine andere den Nerv der Zeit trifft. Sie spannt einen Bogen von der biblischen Weihnachtsgeschichte über die Vertreibung der Egerländer nach 1945 bis hin zur Flucht der Syrer nach Europa in unseren Tagen. Dementsprechend besitzt die Ausstellung drei Teile, in die Inszenierungen sowie Flüchtlingsschicksale eingebunden sind.

Flucht und Vertreibung sind also nicht abhängig von der Jahreszeit sondern davon, dass Menschen andere Menschen aus irgendwelchen Gründen oder Motivationen heraus verfolgen, verjagen und zur Flucht drängen. Diese Themen begleiten uns durch die ganze bekannte Menschengeschichte, betreffen Religionsgruppen oder ganze Völker, wie es in der Moderne an der Zeit nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges ersichtlich ist. Über 200 Besucher kamen ins Egerland-Museum, um bei der Eröffnung der Ausstellung "Nicht nur zur Weihnachtszeit" mit dabei zu sein. Museumsleiter Volker Dittmar hob dabei hervor: "Flucht und Vertreibung sind keine neuen Probleme. Bereits in der Bibel wird von flüchtenden Menschen und Familien berichtet."

 

Achte „Marienbader Gespräche“

Samstag, 21 November 2015

Augenmerk muss auch der Donauraum-Strategie gelten

Rund 200 Vertreter von Unternehmen, Behörden und Institutionen aus Ostbayern, Österreich, Tschechien, der Slowakei und Ungarns tauschten sich vergangene Woche im tschechischen Marienbad bei den nunmehr achten „Marienbader Gesprächen" über die Positionierung eines gemeinsamen Wirtschaftsraums zwischen den Metropolen München, Nürnberg, Prag und Wien aus. Eindringlich wiesen der Organisator des bewährten Gesprächsforums, der Leiter der Außenwirtschaftsabteilung in der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, Ludwig Rechenmacher und deren Präsident Dr. Georg Haber auch auf die vielfältigen Aktivitäten hin, die im Bereich der EU-Donauraum-Strategie vorrangig unter österreichischer Regie am Laufen sind. Hier müssten sowohl die Europaregion Donau-Moldau als auch die Euregiones in die Planungen und Vorhaben eingebunden werden, sich einbringen, wie es die Handwerkskammer im Sinne der Betriebe bereits konkret angeht. Aber auch die Politik sei gefordert, ein stärkeres Augenmerk darauf zu richten und zu handeln.

 

Neue Förderung für die Europaregion

Donnerstag, 19 November 2015

Die Europaregion Donau-Moldau erhält weitere finanzielle Unterstützung aus München. Gestern übergaben der Bayerische Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder und Staatssekretär Albert Füracker im Rahmen eines Festakts in München zwei Förderbescheide an den Bezirk Oberpfalz. Dieser erhält als Träger des Projekts Europaregion Donau-Moldau damit insgesamt rund 300.000 Euro für die künftige Arbeit seiner Koordinierungsstelle, die für die praktische Umsetzung der grenzüberschreitenden Regionalentwicklung im Rahmen des trilateralen Kooperationsverbundes zuständig ist.

 

Neue Perspektiven für innovative Kleinstadtentwicklung im Grenzraum

Freitag, 30 Oktober 2015

Zu einer ersten Zusammenkunft begrüßte Dr. Olaf Heinrich, niederbayerischer Bezirkstagspräsident und Vorsitzender der Europaregion Donau-Moldau, den neuen Vorsitzenden des Verbands der Städte und Gemeinden des Bezirks Südböhmen (SMOJK) sowie Bürgermeister der Stadt Tábor, Jiří Fišer, in der Innenstadt von Budweis. An dem Treffen nahmen außerdem Vertreter der Europaregion Donau-Moldau mit EUREGIO-Geschäftsführer Kaspar Sammer sowie der zweite Vorsitzende des SMOJK Karel Matějka teil. Das Ziel des Gesprächs war, den SMOJK von den enormen Vorteilen einer klaren Profilierung grenznaher Städte und Gemeinden zu überzeugen und ihn für ein innovatives Projekt zur grenzüberschreitenden Regionalentwicklung zu gewinnen.

 

Verbesserung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit

Dienstag, 13 Oktober 2015

Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, Vorsitzender des „Europaregion Donau Moldau e. V." in Niederbayern, traf sich vor kurzem zusammen mit einer Delegation der Freyunger Geschäftsstelle der Europaregion Donau Moldau und Euregio mit Jiři Zimola, Kreishauptmann der Region Südböhmen (Republik Tschechien), in Budweis zu einem Gedankenaustausch zur Erweiterung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit und Verbesserung der Regionalentwicklung.

 

Edler Rahmen für Gespräche um handfeste Ziele

Montag, 24 August 2015

Drei Jahrzehnte war er als Abgeordneter für den Raum Passau und Niederbayern im Bayerischen Landtag, nun strahlt Konrad Kobler MdL a. D. über das ganze Gesicht. Viele Jahre hatte er zusammen mit Kollegen vor allem aus dem bayerischen Grenzland, denen er eine besondere Sensibilität bezüglich des bayerisch-tschechischen Verhältnisses bescheinigt, für eine Repräsentanz im Nachbarland, in der Hauptstadt Prag, gekämpft und lange Zeit herbe Enttäuschungen erleben müssen. Ministerpräsident Horst Seehofer war es vorbehalten, mit seinem ersten Besuch vor vier Jahren das Eis zu brechen – und dann ging alles sehr schnell. Gegenbesuch und weitere Reisen ließen nicht lange auf sich warten. Nun steht er vor dem Palais Chotek, auch „Haus zur goldenen Melone" genannt, in der Michalska-Straße, nahe dem Altstädter Ring, im Herzen von Prag. Auf dem Balkon des Hauses weht die weiß-blaue bayerische Fahne. Konrad Kobler, auch Vorsitzender der Europa-Union Niederbayern und des Vereins „Europa in der Region e. V." wird von Dr. Hannes Lachmann, dem Leiter der Repräsentanz, der Europaministerin Beate Merk, die Hausherrin, in Prag vertritt, erwartet. Doch das, was die führenden Politiker beider Länder erst in den letzten Jahren in Sachen Gemeinsamkeit real zustande brachten, ist vor allem in der Wirtschaft längst zur Normalität geworden. Auch Kommunen entlang der Grenze, Kirchen, Schulen und Vereine suchten und fanden schon lange den Weg zu gemeinsamen Projekten zusammen mit den Euregiones und einem selbstverständlichen, guten Umgang miteinander.

 

Herr – Mister Kulturhauptstadt „Pilsen2015“

Samstag, 11 Juli 2015

Wer ihn nun schon seit Jahren kennt, der weiß auch, wie viel Zeit und Herzblut Hans Eibauer in das Projekt „Kulturhauptstadt Pilsen 2015" investiert hat! Mit dem „Centrum Bavaria Bohemia" – kurz CeBB – hat er konsequent auf den Jahresbeginn 2015 hingearbeitet. Natürlich war er dabei nicht alleine, aber es läßt sich ohne zu übertreiben die Aussage machen, dass es ohne den „Motor" Hans Eibauer nicht so ohne weiteres gekommen wäre. - Das soll keine Beweihräucherung einer Einzelperson sein, sondern ist die faktische Feststellung eines Beobachters, der sich in Pilsen und Schönsee zum Stande der Vorbereitungen gelegentlich umgeschaut und kundig gemacht hatte und kühn einmal die Forderung einer Eingemeindung von Pilsen nach Schönsee gestellt hat.

Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland

 

Gemeinsam gegen bürokratische Hürden

Dienstag, 16 Juni 2015

Bild zur Vertragsunterzeichnung: sitzend Ing. Jaroslav Tachovsky und Helmut Vogl, stehend v. l. die Bürgermeister Michal Snebergr und Charlie Bauer, Landrat Sebastian Gruber, Minister Helmut Brunner und Landrat Michael Adam. (Foto: Höcherl)

Als bayernweit einmalig bezeichnete am vergangenen Freitag bei der Unterzeichnung des entsprechenden Vertrages Landwirtschaftsminister Helmut Brunner die künftige Zusammenarbeit zwischen der im August letzten Jahres gegründeten „Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) Nationalpark Gemeinden" und der tschechischen „Mikroregion Sumava-zapad" um die Stadt Zelezna Ruda. Durch die unmittelbare Nachbarschaft von Bayerisch Eisenstein und Zelezna Ruda direkt an der Grenze seien die beiden Kommunen geradezu prädestiniert dazu, Probleme und Herausforderungen, die aus ihrer Grenzlage resultieren, gemeinsam anzugehen. Mit ihnen tun dies weitere 17 Gemeinden auf beiden Seiten nahe der Grenze. „Es geht in erster Linie um gemeinsame Daseinsvorsorge", betonte eindringlich dann der Bürgermeister von Bayerisch Eisenstein, Charlie Bauer.

 

Zusammenarbeit mit Nachbarn politisch höher angesiedelt

Freitag, 22 Mai 2015

Unter dem Vorsitz von Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich wurden in der letzten Sitzung des Bezirksausschusses dem Trägerverein „Europaregion Donau-Moldau e. V." 95.000 Euro bewilligt. Der Zuschuss deckt den Finanzierungsbedarf des Vereins ab September bis Ende des Jahres. „Diese Entscheidung ist als richtungsweisendes politisches Bekenntnis der Region für die grenzübergreifende Arbeitsgruppe zu bezeichnen" so Bezirkstagspräsident Dr. Heinrich.

Auch hatte der Bezirksverband Niederbayern des Bayerischen Landkreistages in einem Schreiben an den Bezirkstagspräsidenten ausdrücklich um die Sicherstellung der Finanzierung gebeten, um die Position und Wichtigkeit Niederbayerns in diesem Verbund zu untermauern.

 

Sudetendeutscher Tag – Einladung und Programmvorschau

Montag, 18 Mai 2015

Freitag, 22. Mai 2015

14.00 Uhr Kongresshalle Augsburg (Einladung als Anhang)

Auftakt zum Internationalen Menschenrechtskongress

19.00 Uhr Rathaus, Goldener Saal, Rathausplatz 2

Festlicher Abend der Sudetendeutschen Stiftung

und der Sudetendeutschen Landsmannschaft

mit Verleihung der Sudetendeutschen Kulturpreise 2015 sowie des Sudetendeutschen Volkstumspreises 2015

Rede

Emilia Müller, MdL

Staatsministerin für Arbeit und Soziales, Familie und Integration

Schirmherrschaftsministerin

 

Kunstpreis zur deutsch-tschechischen Verständigung

Sonntag, 10 Mai 2015

Der Kunstpreis zur deutsch-tschechischen Verständigung wird alljährlich gemeinsam vom Adalbert-Stifter-Verein, München, der Brücke/Most-Stiftung, Dresden|Prag, dem Collegium Bohemicum, Ústí nad Labem, dem Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren, Prag, dem Internationalen Kunstverein Pro arte vivendi, Berlin, und der Union für gute Nachbarschaft tschechisch- und deutschsprachiger Länder, Prag, verliehen.

 

Wasser – und Umweltschutz als grenzüberschreitende Aufgabe

Mittwoch, 02 April 2014

Wasser als verbindendes Element in der Europaregion Donau-Moldau: Experten der Oberpfälzer Wissensplattform „Forschung und Innovation“ legen in Vodňany Grundstein für künftige Kooperationen. 

Wasser und Umweltschutz waren die großen Themen beim Workshop der Wissensplattform „Forschung und Innovation“ am 27.03.2014 in Vodňany (Kreis Südböhmen). Aus allen sieben Mitgliedsregionen der Europaregion Donau-Moldau kamen hierzu Fachleute in das neu eröffnete „internationale Umwelt-, Bildungs-, Beratungs- und Informationszentrum für Wasserschutz Vodňany“ in Südböhmen. So informierten sich unter anderem Vertreter des Wasserclusters Lunz (Niederösterreich), des Biologischen Zentrums Budweis und des Teichwirtschaftlichen Beispielsbetriebs Wöllershof (Oberpfalz) gegenseitig über ihre Aktivitäten und loteten gemeinsame Kooperationsmöglichkeiten aus. Aber auch Wissenschaftler vom Lehrstuhl für Aquatische Systembiologie der TU München sowie von der Karlsuniversität Prag zählten zu den geladenen Gästen. Studenten der Fakultät für Fischerei und Wasserschutz der Universität Südböhmen nutzten die Möglichkeit, ihre aktuellen Forschungsprojekte vor dem internationalen Fachpublikum zu präsentieren.

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