Enge Zusammenarbeit mit den Ministerien nötig

Donnerstag, 12 März 2015 – Furth i. Wald

Sie kamen erstmals an einem Tisch zu einem fachlichen Austausch zusammen: Auf Einladung von Bezirkstagspräsident Franz Löffler diskutierten die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Dorothee Bär MdB, der stellvertretende tschechische Verkehrsminister Tomáš Čoček und der niederösterreichische Bundesrat Andreas Pum heute mit politischen Vertretern und Verkehrsexperten der Europaregion Donau-Moldau sowie mit Mitgliedern des Deutschen Bundestags in Furth im Wald über den Ausbau der grenzüberschreitenden Verkehrsinfrastruktur zwischen Bayern, Österreich und der Tschechischen Republik.

 

Der Staat schiebt den Busverkehr an

Mittwoch, 11 April 2012

Städte und Landkreise mit einem gut ausgebauten Netz für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bieten ihren Bewohnern eine hohe Lebensqualität. Denn so sind die Menschen nicht auf ein eigenes Auto angewiesen, um zügig von einem Ort zum anderen zu kommen - das schont den Geldbeutel und die Umwelt. Damit das so bleibt, hat die Regierung von Niederbayern das niederbayerische Busnetz im vergangenen Jahr mit rund 11,3 Millionen Euro gefördert. Das Geld für die Kommunen und Verkehrsunternehmen war vom Landtag bereitgestellt worden.

 

Sand im Konjunkturmotor

Mittwoch, 04 April 2012

Beim Blick auf den Kilometerzähler hören viele Berufspendler mittlerweile die Kassen der Ölkonzerne klingeln. Die Spritkosten steigen rasant - trotzdem können Arbeitnehmer für ihren Weg zur Arbeitsstätte nur 30 Cent pro Kilometer steuerlich geltend machen. Wie eine Berechnung des Bundestages ergeben hat, müsste die Pendlerpauschale aber mittlerweile bei 74 Cent liegen, um Autofahrer so zu entlasten wie 1991.

Vor allem die Tankstellenpächter bekommen den Unmut der Autofahrer zu spüren. Dabei trifft die Kritik hier die Falschen, unterstreicht Günter Friedl, Vorsitzender des Tankstellengewerbes Bayern: "Allein die Mineralölgesellschaften sind die Verursacher und Nutznießer von den Preisspiralen nach oben."

 

64 tschechische Städte an Europäischer Mobilitätswoche beteiligt

Samstag, 17 September 2011

Insgesamt 64 tschechische Städte beteiligen sich an der Europäischen Mobilitätswoche, die am Freitag gestartet wurde. Das Thema des zehnten Jahrgangs der Mobilitätswoche lautet „Alternative Mobilität", dabei soll für ressourcenschonende Alternativen zum Privatauto geworben werden. In Prag ist im Rahmen der Themenwoche unter anderem am Samstag der Wenzelsplatz für den Autoverkehr gesperrt, zudem finden mehrere Feste in den Stadtteilen statt. 

ADAC kritisiert "Section Control"-System

Freitag, 02 September 2011

Laut Informationen des ADAC wird im Bayerischen Innenministerium über die Einführung eines neuen Geschwindigkeitsüberwachungssystem diskutiert – gegen die sogenannten "Section Control"-Anlagen regt sich schon jetzt massiver Widerstand

 

Änderungen im Verkehrsrecht der tschechischen Republik

Montag, 22 August 2011

Eine Vielzahl von Änderungen für Verkehrsteilnehmer gibt es durch die Novellierung des Straßenverkehrsgesetzes der tschechischen Republik seit dem 1. August 2011. Darauf weist das Polizeipräsidium Oberpfalz hin.

 

Asch und Selb kommen sich wieder näher

Freitag, 02 Dezember 2011

Ein Rauschen ging durch den Blätterwald: Die Bahn macht in Oberfranken Richtung Tschechien mobil, denn die Bahnlinie von Hof über Selb nach Asch soll wieder in Betrieb genommen werden. Diese Nachricht wurde nach längerem Warten in die Öffentlichkeit getragen, nachdem die Finanzierung der Bauarbeiten abgeklärt worden ist. Damit wären die beiden Grenzstädte Selb und Asch/Aš durch die reaktivierte Bahnlinie noch besser erreichbar und wo jetzt noch Gras wächst, sollen bald wieder Züge verkehren.

 

Das Ende des „Prager Frühlings“ – oder die Folgen für SKODA

Samstag, 16 Juli 2011

Wie sich der Einmarsch der Warschauer Paktstaaten im Jahre 1968 auf die technische Innovation und wirtschaftliche Prosperität beim bekanntesten tschechischen Autohersteller auswirkte.

EU verweigert Zuzahlung von 450 Millionen Euro für Verkehrsbauten

Dienstag, 20 September 2011

Die Europäische Union hat der Tschechischen Republik in Aussicht gestellte Zuschüsse zum Verkehrsbau in Höhe von rund 450 Millionen Euro verweigert. Der Grund für diese Entscheidung seien insbesondere die fragwürdigen Auftragsvergaben, die in Tschechien dem Bau der Autobahn D8, der Straßenumgehung von Nymburk und bei drei wasserwirtschaftlichen Bauten vorausgegangen seien, informierte am Montag der Internetserver Aktuálně.cz.

 

Klaus: "Fahrt von Prag nach Linz wie vor 20 Jahren"

Donnerstag, 27 Oktober 2011

Der tschechische Staatspräsident Vaclav Klaus hat bei einem Besuch in Linz die guten bilateralen Beziehungen zwischen Prag und Wien betont. Diese seien stärker als jene zwischen Tschechien und der Slowakei, obwohl diese bis 1993 in einem gemeinsamen Staat verbunden waren, sagte Klaus. "Mittlerweile pflegt Tschechien mehr Kontakte zu Österreich als zur Slowakei", wurde Klaus in einer Aussendung zitiert.

Landrat Michael Adam will Beteiligung an bundesweitem Wettbewerb

Mittwoch, 01 Februar 2012

Elektro-Autos gehört die Zukunft – davon ist auch Landrat Michael Adam überzeugt. Der Bayerische Wald ist mit dem Projekt E-Wald bereits Modellregion für die künftige Elektromobilität. Nun will man noch mehr: Adam hat zusammen mit 17 weiteren Landräten aus ganz Deutschland die Initiative E-LAND ins Leben gerufen und sich an dem von der Bundesregierung ausgerufenen Wettbewerb „Schaufenster Elektromobilität" beworben. Das Förderprogramm soll es ermöglichen, in den 18 teilnehmenden Landkreisen eine Infrastruktur von insgesamt zirka 5500 Fahrzeugen und 530 Ladesäulen aufzubauen.

 

Landrat nimmt ersten Elektro-MINI in Empfang

Donnerstag, 24 November 2011

Im Beisein von Bayerns Wirtschaftsstaatssekretärin Katja Hessel und Umweltminister Marcel Huber hat die BMW Group am 23. November in ihrem Werk in Dingolfing den ersten von zehn MINI E Elektrofahrzeugen für einen wissenschaftlichen Feldversuch zur E-Mobilität im Bayerischen Wald an Landrat und Bezirkstagspräsident Franz Löffler übergeben. Auch die Landräte der weiteren fünf an dem Projekt E-Wald beteiligten Landkreise und der Nationalpark Bayerischer Wald erhielten Fahrzeuge. Franz Löffler dankte der BMW Group und versicherte: "Das Fahrzeug wird am Landratsamt Cham stationiert und bei uns täglich im Einsatz sein. Damit können wir unter Beweis stellen, dass das Fahrzeug auch für den Alltagsbetrieb voll einsatzfähig ist."

 

Letztes Teilstück der Autobahn D8 soll bis 2015 fertig gebaut sein

Freitag, 16 September 2011

Das fehlende Teilstück der Autobahn D8, die von Prag über Ústí nad Labem / Aussig bis zur tschechisch-deutschen Grenze führt, wird bis spätestens zum Jahr 2015 fertig gebaut. Das erklärte Verkehrsminister Pavel Dobeš am Donnerstag vor Journalisten. EU-Gelder für den Bau des Abschnitts durch das Böhmische Mittelgebirge wolle der Staat dabei auch aus Brüssel erlangen. Dazu müsse das neue Teilstück bis spätestens 2015 für den Verkehr freigegeben werden, erläuterte Dobeš.

 

Scheitert das Projekt E-Wald vor dem Ziel?

Dienstag, 08 November 2011

Steht die Modellregion E-Wald, für die auch der Landkreis Cham vorgesehen ist, vor dem Aus oder dürfen die Verantwortlichen noch hoffen? Die zugesagten Mittel würden weder gekürzt noch gebe es Festlegungen über ihre Verteilung an drei geplante Projekte in Bayern, heißt es in einer Pressemitteilung des Bayerischen Wirtschaftsministeriums vom Freitag. Peter Sperber, Professor der Hochschule Deggendorf und Projektleiter E-Wald, allerdings ist skeptisch. „Mir liegt ein Schreiben vor, dass die Fördermittel halbiert werden und wir nur acht Millionen bekommen." Eingeplant gewesen seien für das E-Wald-Projekt in den Landkreisen Cham, Regen, Freyung-Grafenau, Straubing-Bogen, Passau und Deggendorf 20 Millionen Euro. Mit diesem Geld hätten unter anderem Elektroautos angeschafft und mit Ladestationen die Infrastruktur für ihre Nutzung eingerichtet werden sollen. Damit wäre E-Wald die größte Modellregion für Elektromobilität in Deutschland gewesen. „Es ist eine Schande, dass das alles auf dem Spiel steht", sagt Sperber. „Wir hätten ein deutschlandweites Leuchtturmprojekt umsetzen können."

 

Schilderwald wird gestutzt

Donnerstag, 27 Oktober 2011

Nach langem Hin und Her ist es nun amtlich. Die großen Werbetafeln an Autobahnen, auch Billboards genannt, sollen innerhalb der nächsten fünf Jahre verschwinden. So hat es das Kabinett in der vergangenen Woche beschlossen.

Eigentlich hätte schon längst ein Großteil der Plakatwände entfernt werden sollen. Denn bereits im November 2010 hatte die Autobahndirektion (ŘSD) verkündet, dass bis zum Ende dieses Jahres 469 Billboards und 23 Werbeplakate abmontiert würden. Nach Angaben der Bürgerorganisation „Acta non verba" („Taten, nicht Worte"), die seit langem gegen den Schilderwald kämpft, sei jedoch bisher nichts geschehen. „Nun hat uns die Autobahndirektion wieder einmal versprochen, den Vertrag mit einem großen Werbeunternehmen am Ende dieses Jahres nicht mehr zu verlängern", erklärt der Leiter von „Acta non verba", Vojtěch Razima, gegenüber der „Prager Zeitung". Nach Aussage von Razima würde dies bedeuten, dass 2012 immerhin rund 400 Schilder entfernt würden – falls die Autobahndirektion Wort hält.

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