„Jüdische Spuren im bayerisch-böhmischen Grenzgebiet“

Museum Komotau
Freitag, 18 März 2016 – Komotau Karl W. Schubsky

Ein knappes Jahr musste sich der Leiter des Regionalmuseums in Komotau, Ing. Stanislav Ded, beinahe gedulden, bis die Ausstellung „Jüdische Spuren im bayerisch-böhmischen Grenzgebiet" des Vereins „Europa in der Region e.V." vom vorherigen Standort in Prag nach Komotau überführt werden konnte. Den Transport übernahmen zwei ihrer „Macher", Irena Rerichovà und Karl W. Schubsky, die sie in den Räumlichkeiten des Regionalmuseums in Komotau aufbauten und am 5. März 2016 im Rahmen einer Vernissage auch eröffneten. Die Begrüßung der zahlreichen Anwesenden, darunter auch Mitglieder der deutschen Minderheit in Komotau, oblag dem Museumsleiter Stanislav Ded, der sich auch sehr um die Geschichte der Deutschen im Kreis Komotau und deren Denkmäler bemüht. - Als Übersetzungshilfe war auch Museumsmitarbeiter Honza Hirsch mit dabei, der aber nur gelegentlich zum Einsatz kam, da Karl W. Schubsky's Kenntnisse des Tschechischen sich als ausreichend erwiesen.

 

Ausstellung im Rathaus: Waidhauser Grenzgeschichte(n)

Mittwoch, 20 Januar 2016

Der seit dem Jahre 2006 bestehende Heimatkundliche Arbeitskreis Waidhaus e. V. nimmt sich seit seiner Gründung in immer wieder neuen Ausstellungen Themen aus der Marktgeschichte an. - Der an der bayerisch-böhmischen Grenze gelegene Markt Waidaus mit seinem Grenzübergang zum westböhmischen Roßhaupt hat im Rahmen seiner Geschichte viel zu bieten.

 

Zwieseler Glastage

Sonntag, 17 Januar 2016

Im Jahr 2012 feierten die Zwieseler Glastage ihr 25jähriges Jubiläum. Sie zählen mittlerweile in Deutschland und vielleicht sogar weltweit zu den bedeutendsten künstlerischen Glaspräsentationen.

Die Glastage zeigen dabei die ganze Palette traditioneller und moderner Glaskunst in all ihren Facetten. Betriebe, Kunsthandwerker und Glaskünstler aus dem Zwieseler Winkel sowie internationale Künstler präsentieren hier einen Querschnitt ihres Schaffens.

 

Nicht nur zu Weihnachtszeit!

Mittwoch, 09 Dezember 2015

Unter dem Titel „Nicht nur zur Weihnachtszeit!" ist im Egerland-Museum Marktredwitz eine Ausstellung zu sehen, die wie keine andere den Nerv der Zeit trifft. Sie spannt einen Bogen von der biblischen Weihnachtsgeschichte über die Vertreibung der Egerländer nach 1945 bis hin zur Flucht der Syrer nach Europa in unseren Tagen. Dementsprechend besitzt die Ausstellung drei Teile, in die Inszenierungen sowie Flüchtlingsschicksale eingebunden sind.

Flucht und Vertreibung sind also nicht abhängig von der Jahreszeit sondern davon, dass Menschen andere Menschen aus irgendwelchen Gründen oder Motivationen heraus verfolgen, verjagen und zur Flucht drängen. Diese Themen begleiten uns durch die ganze bekannte Menschengeschichte, betreffen Religionsgruppen oder ganze Völker, wie es in der Moderne an der Zeit nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges ersichtlich ist. Über 200 Besucher kamen ins Egerland-Museum, um bei der Eröffnung der Ausstellung "Nicht nur zur Weihnachtszeit" mit dabei zu sein. Museumsleiter Volker Dittmar hob dabei hervor: "Flucht und Vertreibung sind keine neuen Probleme. Bereits in der Bibel wird von flüchtenden Menschen und Familien berichtet."

 

Ausstellung im Sudetendeutschen Haus in München

Samstag, 29 August 2015

Zu einer besonderen Veranstaltung hatte im August die Heimatpflegerin der Sudetendeutschen Dr. Zuzana Finger ins Sudetendeutsche Haus in München eingeladen, wo im Beisein des tschechischen Generalkonsuls in München - Dr. Milan Čoupek – die Ausstellung „Zerstörte jüdische Denkmäler in Nordböhmen 1938 – 1989" wurde. - Zu den Ehrengästen gehörten die Zeitzeugen Werner Marzin aus Teplitz-Schönau und Dr. h.c. Max Mannheimer. Die Schirmherrschaft hatte Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern übernommen. Die Ausstellung bietet Photographien und Texte über die Zerstörung von jüdischen Glaubensdenkmälern in Nordböhmen unter der Besetzung durch das nationalsozialistische „Dritte Reich" und unter dem kommunistischen Regime. Bei der Eröffnung sprachen Ausstellungsinitiator Tomáš Hlaváček und Zeitzeuge Werner Marzin aus Teplitz-Schönau.

 

Terminübersicht der Heimatpflege

Montag, 15 Juni 2015

Montag, 22. Juni 2015, 19.00 Uhr

Vortrag: „Böhmische Nationalsymbole – staatliche Repräsentanz und Religion.

Teil 2: Die Burg Karlstein"

Im zweiten Teil unserer diesjährigen Vortragsreihe über das christliche Erbe Böhmens beschäftigt sich Prof. Dr. Stefan Samerski mit der über Böhmens Grenzen hinaus bekannten Burg Karlstein.

Mitveranstalter: Ackermann-Gemeinde in der Erzdiözese München-Freising und

Bundesverband der Sudetendeutschen Landsmannschaft

 

Kulturblick nach West- und Südböhmen

Mittwoch, 03 Juni 2015

Pilsner Region

Das Kleine Theater Kyogen & Shigeyama Shime stellt am Freitag, 05.06. um 19:00 Uhr im Städtischen Bürgerhaus und am Samstag, 06.06. um 19:00 Uhr im Theater Alfa das japanische Kyogen vor. Das japanische Kyogen stellt eine komische Theaterform dar, die ihre Blüte Mitte des 14. Jahrhunderts erreichte und in ununterbrochener Tradition bis heute fortgeführt wird. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Festivals Japanfest 2015 statt.

Am Freitag, 05.06. wird die Internationale Bonsai- und Suisekiausstellung im Städtischen Bürgerhaus in Pilsen eröffnet. Bestandteile der Ausstellung sind ein Wettbewerb für junge Talente, Filmvorführungen, Werkstätten und Vorführungen der Bonsai-Gestaltung, Vorträge und geführte Rundgänge.

Beim Festival des neuen Zirkus Jonglobalisation 2015 treten am Samstag, 06.06. ab 11:00 Uhr im Borský park MusikerInnen, AkrobatInnen und JongleurInnen aus der ganzen Tschechischen Republik und dem Ausland auf. Die BesucherInnen erwartet ein Tag voll spannender Workshops, Gewinnspielen, Auftritten und Konzerten für Klein und Groß.

Noch bis zum Sonntag, 07.06. ist die Ausstellung Ein Ort Zwei Wege in der Galerie Klatovy/Klenová zu sehen. Es handelt sich um eine gemeinsame Ausstellung der Malerin und Grafikerin Miroslava Zychová und ihres Lebenspartners des Malers und Fotografen Bohumír Komínek.

Die Freunde der klassischen Musik können am 08.06. um 19:00 Uhr im Dom St. Bartholomäus in Pilsen das Konzert Pilsner Orgelfest - Aleš Nosek besuchen. Diesmal werden Werke von Johann Sebastian Bach, Josef Gabriel Rheinberger, Sigfrid Karg-Elert und Max Reger zu hören.

 

„SIE WAREN NIE GANZ FORT – DIE IGLAUER DEUTSCHEN“

Dienstag, 07 April 2015

Am 27.03.2015 wurde im Adalbert-Stifter-Zentrum in Oberplan im Böhmerwald die zweisprachige Ausstellung „Sie waren nie ganz fort – Die Iglauer Deutschen" eröffnet. Die Ausstellung, die be-reits in Iglau und Heidenheim an der Brenz, der Patenstadt der vertriebenen Iglauer, zu sehen war, ist eine Gemeinschaftsarbeit des deutsch-tschechischen Vereins „Gustav-Mahler-Haus" mit Sitz in Iglau, der Stadt Iglau (Jihlava), der Stadt Heidenheim und der „Gemeinschaft Iglauer Sprachinsel", dem Zusammenschluß der vertriebenen deutschen Iglauer.

 

Bayerisch-Tschechische Landesausstellung 2016/17 „Kaiser Karl IV.“

Montag, 16 März 2015

Nürnberg, 6.03.2015: Am heutigen Freitagmittag unterzeichnen der Bayerische Staatsminister für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, Dr. Ludwig Spaenle und der Generaldirektor des Germanischen Nationalmuseums, Prof. Dr. G. Ulrich Großmann, den Kooperationsvertrag zur Bayerisch-Tschechischen Lan-desausstellung 2016/17, die in Prag und Nürnberg stattfinden wird.

Karl IV. als Brückenbauer zwischen Bayern und Tschechien

„Mit der ersten bayerisch-tschechischen Landesausstellung 2016/2017 wollen Bayern sowie Tschechien die vielfältigen, nicht immer konfliktfreien Beziehungen zwischen den beiden Nachbarn bewusst machen. Das Haus der Bayerischen Ge-schichte, das Germanische Nationalmuseum und die Nationalgalerie Prag arbeiten hier Hand in Hand. Die 700jährige Wiederkehr des Geburtsjahres des böhmischen Königs Karls IV. und späteren Kaisers des Hl. Römischen Reichs dient dabei als Anlass für die Ausstellung in der Wallenstein-Reithalle in Prag und im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg. Die über lange Zeit sehr fruchtbare Nachbarschaft lässt sich auch an der Geschichte der Goldenen Straße zwischen Nürnberg und Prag nachvollziehen. Viele Orte auf diesem Weg werden in die Landesausstel-lung eingebunden. Die gemeinsame Ausstellung zeigt, dass der Fall der Mauer 1989 den Weg zu einer neuen Freundschaft zwischen den Nachbarn frei gemacht hat", so Bayerns Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle.

 

Der Heilige des Böhmerwaldes – Leben und Wirken

Freitag, 02 August 2013

Der im Böhmerwald und im grenznahen nördlichen Bayerischen Wald als Heiliger verehrte Gunther (ca. 955 – 1045) entstammte dem thüringischen Adelsgeschlecht der Grafen von Schwarzburg-Käfernburg und war mit dem damaligen deutschen König (und späterem Kaiser) Heinrich II. verwandt. In der historischen Literatur wird er als Missionar, Diplomat, Friedensstifter sowie Wege- und Brückenbauer zwischen den Nationen bezeichnet. Bis zu seinem fünfzigsten Lebensjahr wirkte er als thüringischer Gaugraf im weltlichen Bereich, aus dem er sich 1005 zurückzog und in das Be-nediktinerkloster Niederaltaich an der Donau eintrat.

Drei Jahre später zog er als Einsiedler in die Nähe von Lalling nahe der böhmischen Grenze, im Jahre 1012 gründete er mit weiteren Benediktinern das Kloster Rinchnach ebenfalls nahe der böhmischen Grenze, das durch umfangreiche Rodungen zur ersten Siedlung im mittleren Bayerischen Wald wurde. 1040 verließ er das Kloster und lebte wieder als Einsiedler unterhalb des Guntherfelsens beim Böhmerwald-Ort Gutwasser, wo er 1045 starb. Sein Leichnam wurde auf Veranlassung des böhmischen Herzogs Břetislav ins Kloster Breunau (Břevnov) bei Prag überführt und dort be-graben.

 

„Gerettete Baudenkmäler“ als eindringliche Zeichen

Donnerstag, 27 Juni 2013

Während in der tschechischen Hauptstadt Prag die politischen Turbulenzen einem Höhepunkt zusteuerten und sich die Vereidigung einer Interims-Regierung anbahnte, hatten die wirklichen Akteure der deutsch-tschechischen Verständigung und Kooperation im Centrum Bavaria Bohemia im oberpfälzischen Schönsee etwas zu feiern. Die Einrichtung in der kleinen Stadt Schönsee im Landkreis Schwandorf ist längst zu einer festen Größe in der Beziehungsarbeit zwischen den Nachbarländern geworden. Auch der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds , der den 7. „Sommerbrunch" im CeBB mit einer bedeutenden Ausstellung bereicherte, ist fast von Beginn an dabei – als Deutschland, insbesondere Bayern und Tschechien wieder Gelegenheit bekommen hatten, ihre einst engen Beziehungen auf eine neue Grundlage zu stellen.

 

„Wanderbar – ohne Grenzen“

Mittwoch, 05 Juni 2013

Als Wandern auch als Freizeitbeschäftigung auf beiden Seiten der Grenze „entdeckt" wurde. Im Gerätemuseum Arzberg-Bergnersreuth zeigen der „Fichtegebirgsverein" und der „Klub Tschechischer Touristen" ihre Geschichte seit ihren Vereinsgründungen vor 125 Jahre.

Wanderten sie bereits schon – oder gingen sie noch? Das altbekannte Lied mit dem Hinweis, das Wandern sei alleine des Müllers Lust, kann so nicht alleine im Raume stehen bleiben. Natürlich wird unter dieser Art des Wanderns eher eine Arbeitssuche verstanden, schließlich gingen einst die meisten Handwerker diesen Weg, auf die „Walz", und blieben häufig auf Jahr und Tag weg von daheim, um Neues zu suchen und Kenntnisse zu erlangen. Wandern war demnach keine „Lust" sondern viel eher eine Notwendigkeit. Waren dabei Territorial- oder Landesgrenzen hinderlich? Diese Frage beantwortet jetzt eine Ausstellung im Gerätemuseum Bergnersreuth zum Thema „Fortbewegung". Eigentlich ist sie aber ein Hinweis darauf, dass zumindest in der Grenzregion seit mindestens 125 Jahren organisiert gewandert wird.

 

„350 Jahre Immerwährender Reichstag“ Ausstellung

Donnerstag, 02 Mai 2013

Vom 10.05.2013 bis 31.05.2013 stellt die Stadt Regensburg, die seit 2006 UNESCO-Welterbe ist, in Zusammenarbeit mit dem Centrum Bavaria Bohemia (CeBB) in Schönsee und der Studien- und Wissenschaftsbibliothek der Region Pilsen in der Ausstellungsreihe „Städte aus Bayern zu Gast in Pilsen" im Rahmen des Projekts „Kultur ohne Grenzen | Kultura bez hranic" Begegnung Bayern Böhmen in der Galerie des Europahauses in Pilsen, nám. Republiky 12, ihre Wanderausstellung „Ohne Regensburg kein Europa – Durchbruch zum Föderalismus" vor. Die Dokumentation wurde eigens für das Jubiläum „350 Jahre Immerwährender Reichstag" konzipiert.

 

Deutsche Bibliothek in Pilsen und das Karl-Klostermann-Zentrum arbeiten harmonisch zusammen

Samstag, 13 April 2013

Zu ebener Erde liegt im Innenhof von „Platz der Republik" Nr. 12 die Galerie im „Haus Europa". Diese gehört seit 2002 zu der Abteilung der ausländischen Bibliotheken. - Für die Öffentlichkeit in Pilsen werden hier vor allem ausländische Ausstellungen veranstaltet, die zur Verbreitung von einzelnen Kulturen sowie auch ausländischen Literaturen beitragen sollen.

 

Franzensbad im Egerland-Museum in Marktredwitz

Mittwoch, 27 März 2013

Der Kurort Franzensbad im Egerland zeigt, was es alles zu bieten hat und wuchert mit seinen Pfunden. Eine Sonderausstellung widmet sich der westböhmischen Bäderstadt und präsentiert deren Vorzüge.

Die Ausstellung im Egerland-Museum in Marktreditz trägt den Titel „Die natürlichen Heilquellen von Franzensbad" und ist eigentlich eine Dokumentation der heutigen Betreibergesellschaft des Kurbetriebs. Im sozialistischen Kurort wurde nach dem Ende der kommunistischen Herrschaft in Prag im Jahre 1989 eine Reprivatisierung des 1945 verstaatlichten Eigentums durchgeführt, was in der Folge zur Gründung der Bad Franzensbad AG führte. Seither wirbt der Kurort Frantiskovy Lazne mit Nachdruck um ausländische Kurgäste und Kulturtouristen.

 

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